Naja...allerdings war es auch das Finale. Der schwedische Akku war alle. Zwei halbrechte verletzt, Jeppson nicht fit...irgendwann ist dann auch mal fertig. Das lag heute nicht nur an Spanien selbst. Gegen Dänemark zum Beispiel konnte Schweden noch ganz anders verteidigen.
Beiträge von Paul Jonas
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Wie gesagt hat man das seit 2011 über Frankreich gesagt. Mal sehen ob du diesmal Rech hast.
Hach Hampus...was biste groß geworden...schnüfff...

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Ja, aber das ist in Ordnung. Jetzt gehts los.
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Nun, der Vorteil der Franzosen war aber häufig, dass sie in der Vorrunde fast nie Punkte verloren haben. Da kannst du dir in der Hauptrunde auch mal eine Niederlage erlauben. Bei diesem Turnier hatten sie überhaupt nur eine Niederlage (man vergleiche das mit Schweden), die war blöderweise im Halbfinale.
Man sieht aber auch, wieso es so wichtig für Frankreich ist, dass Karabatic noch etwas dabei bleibt. Nimmst du ihn raus, ist das zwar noch eine gute Mannschaft. Aber dann müssen andere erstmal Verantwortung übernehmen. Das wird die interessante Frage der nächsten Jahre sein. Wie läuft es nach der Goldenen Generation um Narcisse, Karabatic und Guigou weiter.
Ich weiß nicht ob das wirklich immer so war. Ich meine zum Beispiel das die Dänen 2012 mit 0 Punkten in die Hauptrunde gegangen sind. Solche seltsamen Konstellationen waren schon immer drin. Schweden hat ja auch mal entscheidende Punkte verloren, weil sie ein Vorrunden spiel gewannen. 2016 wie Kroatien und Deutschland noch weiterkommen usw.
Frankreich wurde mir aber einfach schon zu oft totgesagt. Das hast du 2016 gleich zweimal gemacht nach der EM und "nur" Silber in Rio. Dann werden sie Weltmeister. Das hat man nach 2012 gesagt und sah sich durch Spanien-Dänemark im WM-Finale bestätigt. 2014 und 15 gewinnen sie wieder Titel. Die eigentliche "goldene Generation" ist doch im Grunde schon viel früher abgetreten. Nach Dänemarks Europameisterschaft 2012 hat man die Franzosen glaube ich schon vor London totgesagt. Frankreich nutzt solche Turniere wie hier eben auch immer um die Mannschaft konsequent weiter zu entwickeln. Hier haben ganz neue Leute Verantwortung übernommen und Karabatic schon merklich weniger gespielt vor der Finalrunde.
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Als Karabatic auf der Bank war kamen die Dänen nochmal auf zwei Tore heran, hatten sogar die Chance auf ein Tor zu verkürzen. Als er zurück auf der Platte war, zogen die Franzosen schnell wieder davon.:-) Mit einem starken Mahe und der gewohnt kompakten Deckung war das heute der Unterschied.
Insgesamt muss man jedoch festhalten, dass es keine Übermannschaft in Europa (mehr) gibt. Es hängt viel an der Tagesform, dem Weg ins Halbfinale, ab. Eine deutsche Mannschaft mit weniger technischen Fehlern hätte sicher ihre Chancen auf eine Medaille gehabt. Daran gilt es nun zu arbeiten.
Das war aber eigentlich schon immer so. Frankreich oder Schweden sind niemals mit Kantersiegen durchmarschiert. Bei EMs gibt es immer viel gerechne und Überraschungen. Das wird sich aber durch die Modusänderung dann verschieben.
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Die Dänen müssen sich gerade für den Rückraum in den nächsten Jahren umsehen. Lauge und Hansen und mit Abstrichen noch Olsen. Das ist zwar per se sehr gut, aber auch sehr dünn.
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Übers ganze Turnier war Gerard schon sehr gut. Man darf jetzt nicht nur das Halbfinale sehen. Die Schwedischen Torhüter habe sich eben abgewechselt. Das ist für mich wie bei Rechtsaußen, denn das irgendein Duo besser war als Svan oder Lindberg glaube ich nicht....aber die haben eben beide nur die Hälfte des Turniers gespielt.
MVP halte ich aber nur für folgerichtig. Gottfridson ist gerade im Quervergleich zu den anderen Mannschaften der Finalrunde derjenige Spieler, der am wichtigsten für sein Team ist.
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Auf der anderen Seite das Viertelfinalsaus bei der WM 2015Gut, aber das war schon ein Erfolg damals. 2015 waren wir nun wirklich kein Halbfinalkandidat (ganz abgesehen von der WC-Geschichte). Allerdings eben auch etwas was Heuberger 2013 auch hingekriegt hat. Daher ist es immer eine Frage wie sowas einzuordnen ist.
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Nee, das Kind ist in den Brunnen gefallen, als die Spieler gemerkt haben, dass Leistung nicht das Haupt-Kriterium ist.
...und hier verlassen wir wieder die Realität und betreten Verschwörungsland.

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Umgekehrt hat die Lemke-Nachnominierung der Mannschaft aber auch nicht wirklich weiter geholfen, denn Lemke hat das Spiel extrem langsam in der Vorwärtsbewegung gemacht. Zudem sind trotz seiner Anwesendheit extrem viele Tore durch den Mittelblock gefallen. Und das wird sicherlich nicht nur durch dreitägiges Training ohne ihn entstanden sein.
Ich glaube, für den Verlauf der EM wäre es für Prokop besser gewesen, er hätte an seinen Entscheidungen festgehalten. Viel schwächer hätte das Ergebnis auch nicht ausfallen können - nur hätte er besser sein Gesicht und seine Autorität wahren können.Vor allem...wenn das Kind in den Brunnen fällt, weil ein einziger Spieler nicht nominiert wird...taktischer Fehler, Fehlentscheidung oder nicht...wenn das eine solche negative Haltung in der Mannschaft weckt, sagt das auch nichts gutes über die grundsätzliche Mentalität aus. Lemke ist sicherlich ein wichtiger Spieler, aber vor dieser Nominierungsgeschichte haben wir hier nie Diskussionen darüber geführt, dass er diese entscheidende Überfigur im deutschen Spiel sei. Wenn überhaupt eher ob er überhaupt als Defensivspezi abgestempelt werden sollte, wenn ich mich recht erinnere.
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Geil Lövgren und der Traktor...die hört man wirklich nicht mehr alle Tage. Tolle Gäste hast du da rangeholt. Boldsens Aussagen haben sich nicht wirklich verändert in ihrer Direktheit.

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Zu den 500.000,00 € hat er lediglich auf den Hinweis, dass dies im Handball doch eine große Summe ei, entsprechend geantwortet, dass auch im Handball mittlerweile andere Summen aufgerufen werden und der DHB sich dies aufgrund Sponsoren leisten konnte. Mehr nicht.
Ich glaube genau das nennt man nonchalant. Ich habe keinen Zweifel das der DHB sogar größere Summen zahlen könnte, aber ob das gute Signale setzt oder guter Umgang mit dem Budget ist...vor allem weil wir in diesem Fall dann ja frisch aus einem teuren Reinfall kämen. Ich finde das hat nicht viel mit Verschwörungen zu tun. Das spielt einfach das Argument runter.
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Also ich bezweifle das die Wut an der Basis nicht groß wäre, wenn man wieder eine Ablöse für den Bundestrainer zahlt. Das war nicht wenig was man für Prokop bezahlt hat. Es wird auch nicht wenig sein was er an Abfindung bekommen wird, für diesen langen Vertrag. Da wird Hanning intern auch nochmal argumentieren müssen, warum die Laufzeit so lang ist.
Hannings Aussagen deuten für mich auch darauf hin das Prokop mehr als angezählt ist. Aber das er so nonchalant meint das die Kosten keine Rolle spielen, ist glaube ich dann doch eher schon Selbstschutz.
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Ich denke allerdings das es etwas anderes ist einen sehr jungen Kühn von der Bank zu bringen, wenn du Leute wie Weinhold, Strobel usw. hast. Das ist etwas anderes als ein Spieler zu sein, auf den es ankommt. Ich bin mir auch gar nicht sicher ob wir hier aneinander vorbeireden, weil ich bei Leuten wie Kühn keinerlei Zweifel habe das sie in Zukunft diese Spieler sein werden
Nur...ich weiß nicht ob man dem Trainer jetzt vortragen sollte mutiger zu sein...also wenn irgendwas mutig oder experimentell ist...dann hat er mit der Lemke/Roscheck-Geschichte erstmal sein Lehrstück abgeliefert im negativen Sinne.

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Er spielt für Gummersbach und das macht er gut. Jetzt geht er aufs nächste Level, wo er auch international spielen wird. Bei der EM 2016, war er bei weitem nicht der zentrale Spieler. Ich glaube auch das er für die Zukunft eine Option sein kann, aber der Gedanke war hier ja, wer jetzt bei diesem Turnier diese zentrale Rolle hätte einnehmen können. Der Ernst hätte das schon gewuppt, halte ich doch für eine gewagte These.
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Wir reden hier aber über die Schlüsselposition, der er dann hätte übernehmen sollen...und ja dafür halte ich ihn für zu jung und unerfahren. Da kann er nach und hin, aber er muss erstmal in Berlin zeigen was er kann. Nebenbei...so jemand wie Magnus Röd hat auch schon 28. Das buckelt man schnell hoch, solange man im Kader steht. Ist ja anders als im Fußball.
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Nordhesse
Vielleicht sind das auch die Lösungen für die Zukunft. Ich möchte aber dann die Diskussion hier mal lesen wenn er zum Beispiel Suton anstatt Weber oder Fäth nominiert hätte.
Dann muss man eben für Ernst und Suton glaube ich noch viel mehr sagen: Denen fehlt dann doch die Erfahrung in dieser Form die Verantwortung zu übernehmen. Ernst wird sich erstmal bei den Füchsen beweisen müssen und Suton ist für sein Alter sicherlich Klasse, aber auch er wird noch einige Jahre brauchen.
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Sehr guter Beitrag von dir, dem ich nur zustimmen kann, bis auf den letzten Absatz. Da bin ich mir nicht sicher, was in der Halbzeitpause in der KAbine gelaufen ist. Ist da nix gelaufen, war es wie du sagtest glatte Arbeitsverweigerung. Ist da aber irgendetwas in die Richtung gelaufen, dass Soiel umzustellen und dies und das zu tun, statt einfach wie in Halbzeit 1 weiterzuspielen, dann kann man darüber streiten ob es Arbeitsverweigerung war. In der Theorie hat Prokop bestimmt mit seiner angedachten Spielweise bestimmt Recht. Allerdings hat er nicht die Spieler dazu und zu wenig Vorbereitungszeit.
Gut, aber immerhin gibst du mir in dem Punkt Recht, das man selbst darüber streiten könnte das es Arbeitsverweigerung war, wenn Prokop völligen Schwachsinn angewiesen hätte in der Halbzeit....was natürlich Spekulation wäre.

Ich komme in diesem Thread bzw. in dem Vorgänger vielleicht immer als der Prokop-Verteidiger rüber. Das liegt aber schlicht an dem Faktum das ich die Vorverurteilungen, die im Grunde von der Nichtnominierung von Lemke und bei jedem einzelnen Element das nicht funktioniert hat einfach nicht gut fand. Ich sehe die deutsche Nationalmannschaft eben nicht als diesen natürlichen Titelkandidaten, sondern maximal als eine von vielen Mannschaften die eine Medaille gewinnen könnte wenn es gut läuft.
Eben auch weil ich noch massive Baustellen sehe, gerade als Fan einer Bundesligamannschaft die gefühlt nur aus Spielmachern besteht (ob das gut oder schlecht ist, ist dann eine andere Frage
), fällt mir einfach immer automatisch auf, dass da noch viel zu tun ist und das Dagur hier kein fertiges Konstrukt übergeben hat. Ich weiß nicht ob Prokop das machen kann oder ob er der richtige Mann ist bzw. diese Aufgabe viel zu früh für ihn kommt. Ich weiß aber schon das das was wir gesehen haben, in meinen Augen kein abschließendes Urteil zulässt.....zumindest nicht über die Spekulation das irgendwelche Tischtücher zerschnitten sind hinaus... 
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Da magst du bis zu einem gewissen Punkt Recht haben. Aber wenn du mal in der Vorrunde in den Spielen gegen Slowenien und Mazedonien in die Gesichter von Fäth, Häfner oder Kühn geschaut hast. Ein, zwei Fehlwürfe und ab auf die Bank und das wars. Selbstvertrauen sät man damit nicht. Ich glaube selbst ein Mikkelsen, Karabatic oder Duvnajk würden vom Glauben abfallen in so einem Fall. Es war schlicht gar nicht möglich, dass sich der wie du anmerkst unerfahrene Rückraum findet und das sehe ich als das Hauptproblem. Dieses Problem hat nix mit geringer Erfahrung zu tun, sondern nur mit positiv ausgedrückt, verbesserungswürdigen Coaching. Die Spieler haben in den Auszeiten teilweise Dinge erzählt bekommen die sie selbst mit guter Auffassungsgabe nicht realisieren und begreifen konnten. Soll heißen der Trainer hat sie nicht erreicht. Aber egal, ich persönlich nix gegen Prokop, ich hätte ihm und seiner Mannschaft den Erfolg gewünscht. Doch in diesem Forum wird man ja von manchen link angemacht nur weil man solche Fehlleistungen des Trainers, zumal die offensichtlich waren kritisiert.Ich glaube Mikkel Hansen (Mikkelsen-Brüder sind u.a. dänische Schauspieler
), Karabatic und Co würden mit so etwas durchaus zurecht kommen, weil sie schon in den verschiedensten Mannschaften unter unterschiedlichen Trainern und in unterschiedlichen Ländern gespielt haben. Karabatics Zeit in Barcelona fällt mir da zum Beispiel, was ein ziemlicher Spagat mit den anderen Stars war und erst im zweiten Jahr funktioniert hat.Das ist aber das Problem und da gebe ich dir Recht: Auch mir hat der Trainer in den ersten Spielen zu viel und schnell gewechselt. Der Unterschied ist für mich ist eben das die Spieler denen das passiert ist nicht die Erfahrung haben damit zurechtzukommen. Gerade weil Kühn oder Weber in ihren Teams die Alphatiere sind und in ihrer bisherigen Karriere nach der Jugend auch immer waren, ist das eine Erfahrung die sie selten gemacht haben. Ja, das ist die Aufgabe das Coaches und letztendlich sein Fehler wenn das nicht zu den gewünschten Ergebnissen führt, aber das die Erfahrung hier fehlte war eben dann auch entscheidend. Für mich hat jemand wie Weinhold da am besten funktioniert, weil er eben weiß wie man in flexiblen Formationen spielt und wie man auch zurücksteckt.
Meine Analyse und das wiederhole ich eben auch immer wieder mit dem Blick auf die Mannschaften: Die Mannschaft hatte hier noch keine Struktur vorne und das hat Prokop nicht lösen können bzw. wir werden sehen ob er die Informationen sammeln konnte, mit denen er das in Zukunft kann. Wir hatten keinen Sargosen um den die Mannschaft gebaut ist, keinen Gottfridson usw. Auch Dagur hätte bei diesem Turnier nicht mehr beliebig Leute reinschmeißen können, die dann geliefert hätten. Das hat 2016 funktioniert, auch weil die Gegner Häfner oder Kühn überhaupt nicht kannten. Aber das funktioniert jetzt eben nicht mehr. Prokops Zukunft und die der deutschen Nationalmannschaft hängt davon ab, wie dieses Problem gelöst wird. Dabei müssen aber garantiert auch einige Spieler, die in ihren Vereinen massive Führungsspieler sind zurückstecken...und ich glaube diese Denke ist in der Mannschaft nicht völlig vorhanden.
Denn das was dann in HZ2 dann passiert ist war für mich schlichtweg Arbeitsverweigerung und ein Einstellungsproblem. Da haben die Leute die bis dahin ein ausgeglichenes Spiel produziert haben es plötzlich weggeworfen und die 7-6, die eine der wenigen Sachen war die in vorherigen Spielen sehr gut funktioniert hat...also wenn man das auf Prokop schieben will wie die das gespielt haben, dann rollt man wirklich Watte um diese Spieler.
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Ich halte das eben auch für entscheidend. Keine Frage ist ein Groetzki, ein Reichmann, ein Bambam erfahren genug...aber das sind ja auch nicht die Performances über die man ins reden kam. Ja, vielleicht noch über Gensheimer hat man geredet, aber das bezog sich eher auf ihn. Ich habe von keinerlei Seite gehört das sein schwächeln als entscheidend angesehen wurde.
Worauf es ankommt und das finde ich hat man bei allen Halbfinalisten gesehen, selbst bei Frankreich als sie nochmal rankamen sind die Rückraumpositonen. Und ja, ich finde es durchaus überlegenswert, wenn man berücksichtigt das Weber, Kühn und Häfner bis auf die bisherigen Turnier noch wenig erfahren sind. Selbst Fäth spielt ja gerade mal anderthalb Jahre im Verein EHF-Cup. Weinhold hat für meine Begriffe funktioniert, aber er ist kein richtiger Spielmacher. Drux nehme ich auch aus. Angesichts seines immer noch verdammt jungen Alters und seiner Verletzungshistorie ist er einfach verdammt gut.
Prokop oder sein Nachfolger (wenn er doch noch abgeschossen wird) müssen das eben verinnerlichen. Es wird nicht wichtig sein diese Breite möglichst flexibel einzusetzen, immer genau eine Spezialformation für den bestimmten Gegner. Denn wer spielt denn bitte genau so? Es wird wichtig sein 1-2 Spieler auszuwählen, ob das nun ein Weber oder ein Fäth ist und sehr gezielt die Offensive um ihn herum aufzubauen. Nur dann kann man doch in den entscheidenden Phasen einen Chef haben.