Da muss man aber noch sagen, dass Lazarow und Hansen Spieler sind die den Unterschied ausmachen - auf Grund ihrer individuellen Klasse. Sie haben aber, neben sich im Rückraum auch noch Leute die das Spiel bestimmen und die Kontrolle haben. Da haben die Dänen vor allem einen Sprung gemacht, weil sie sich eben nicht mehr nur auf Hansen verlassen, sondern mit Lauge einen haben der das Spiel dominiert und zeitweise durch Mesah oder Olsen entlastet werden kann ohne das viel Kreativität verloren geht. Die Mazedonier haben dies mit Mirkulovski eingebaut und durch das Kreisspiel ihren absoluten Fokus von Lazarow genommen.
Das ist es eben. Dänemark war in der Ära des letzten Trainers im Positionsangriff ausrechenbar. Denn nachdem die Generation um Mogensen raus war, lief alles über Hansen. Lauge und Mensah waren entweder zu jung oder verletzt. Dänemark war trotzdem gut, weil die Abwehr und das Umschaltspiel so stark waren + eben das Hansen natürlich auch einfach anfangen kann "draufzuballern". Immer wenn er nicht funktioniert hat, musste aber jemand anders ran. Damgaard zum Beispiel bei Olympia, aber das waren immer Einzelleistungen.
Jetzt hast du Lauge, der Hansen einzusetzen weiß, der aber auch die äußerst starken anderen Positionen immer mit einbezieht und selbst natürlich auch nicht ungefährlich ist. Potentiell könnten wir so ja auch spielen...wir haben eine superstarke Abwehr als Gerüst und mit Leuten wie Kühn und Häfner geladene Waffen vorne...aber dieser Spieler oder die Spieler die das ordnen, müssen sich erst herauskristallisieren.
Ich weiß nicht ob das jetzt in Zukunft Weber oder Drux oder Fäth sein werden, aber es kann nicht Bäumchen wechsel dich sein. So funktioniert das einfach nicht, denn dann entsteht sobald zwei Angriffe nicht funktionieren sofort Verunsicherung. So schön es wäre, gibt es kein erfolgreiches Nationalteam, was nicht die 1-2 Köpfe hat und damit meine ich eben nicht den Führungsspieler an sich, sondern den Mittelmann.