Beiträge von Paul Jonas

    Ausnahmsweise gings mal gut los und dann wurde es schlechter....da haben wir die Eulen schön wieder rankommen lassen bzw. angefangen den Torwart stark zu werfen. Da Lauge und Mogensen wieder durchzuspielen scheinen, weiß ich auch nicht ob wir uns auf die Kraft verlassen können. Mal gucken, wir haben es momentan sichtbar selbst in der Hand.

    Gauland hat vor wenigen Wochen eine Parteigenossin von Frau Nahles entsorgen wollen, was man im damaligen Kontext nicht missverstehen konnte. Dementsprechend sehe ich das schon ein bisschen anders wenn er jemanden jagen will. Irgendwann wird nämlich jemand der Gauland toll findet darauf hören.

    Selektives lesen geht nämlich auch so, dass man immer so tut als wenn Gauland nicht eine lange Vorgeschichte solcher Entgleisungen hätte, während man bei Nahles völlig zu Recht eher alberne Sachen wie Pippi Langstrumpf in Erinnerung hat.

    Die SG versichert nochmal über die sozialen Kanäle das heute Abend auch tatsächlich gespielt wird und man da hingehen kann :D

    Zitat

    +++ ACHTUNG: Verwirrung durch Namensänderung des Gegners +++

    Aufgrund von zahlreicher Telefonate möchten wir hiermit noch einmal darauf hinweisen, dass es sich bei den Tickets für das morgige Spiel um die folgende Begegnung handelt:

    SG vs. Die Eulen Ludwigshafen / ehemals TSG Lu-Friesenheim

    Tickets mit dem Aufdruck TSG Lu-Friesenheim haben morgen selbstverständlich auch ihre Gültigkeit und befinden sich wie gewohnt im Dauerkarten-Block.

    Naja, rein technisch gesehen finde ich es zum Beispiel schon gut das die Autobahnprivatisierung so nicht kommt. Das hat natürlich nichts mit Dobrindt zu tun, sondern wäre eher von Schäuble ausgegangen und ist von der SPD verhindert worden...aber zumindest ist es nicht von einem von ihm geführtem Ministerium umgesetzt worden.

    So wenig sinnvoll ich die Maut auch persönlich finde...aber kann man das Dobrindt tatsächlich negativ auslegen? Das ist das CSU-Wunschprojekt und er hat es gegen den Widerstand beider Koalitionspartner, aller anderen Parteien und diverser Landesregierungen und der Europäischen Union und diverser Nachbarländer durchgesetzt. Rein politisch halte ich das schon für eine ziemliche Meisterleistung. Ist natürlich so, als wenn ich jemanden lobe gegen alle Widerstände erfolgreich durch eine Wand zu rennen, aber als Minister hat man eben schon politische Projekte die man sich vornimmt und bei erfolgreicher Umsetzung hat man dann eben auch seine Arbeit gut erledigt.

    Klar ist das möglich. Allein das wir darüber diskutieren, wäre etwas wofür jeder hier vor 10 Jahren noch ausgelacht worden wäre und heute hat man nicht den Eindruck als wenn es fundamentale Differenzen zwischen diesen Parteien gäbe. Da macht man es sich trotzdem zu einfach, indem man eben ignoriert das selbst eine schwarz-gelbe Regierung mitunter nur mühevoll zusammengearbeitet hat, eine angebliche Idealkonstellation. Je mehr Leute dabei sind, desto schwieriger wird das eben.

    Für mich wird eben nur immer deutlicher das zumindest momentan die CDU und die CSU langsam wirklich überlegen müssen wie es weitergeht. Auch das erschien vor einigen Jahren noch undenkbar. Aber momentan werden keine drei Fraktionen am Tisch sitzen sondern vier. Und wenn es nicht klappt, dann wird es daran liegen das die Grünen nicht mit der CSU können und das die FDP nicht mit der CSU können.

    Wenn nur Mutti und die CDU am anderen Tischende sitzen würden, wäre ich mir sehr sicher das wir sehr reibungslose Koalitionsverhandlungen hätten. Grünen die Energiewende geben und der FDP ein paar Steuergeschenke und durch wäre das.

    Bei der CSU ist halt diese Ideologie von Kaiser Franz Josef noch sehr stark drin, dass es keine Partei rechts von der CSU geben darf. Die gibt es nun aber und das Wahlergebnis zeigt das die Wähler hier entweder lieber das Original wählen oder aber diesen Rechtskurs abstrafen, weil sie nicht mit ihm übereinstimmen. Das kann man sicher noch untersuchen.

    Stimmt letzteres ignorieren die CSU-Leute den Willen der eigenen angeblich so wertvollen bayrischen Wähler. Stimmt das erste und man will darauf reagieren, kann man nicht in die Regierung. Denn erstens ist es eh zweifelhaft das man die AFD rechts überholen kann, weil die dann einfach noch extremer wird...aber man kann das zweitens auf keinen Fall als Partei machen, die in einer Regierungskoalition sitzt. Das wäre auch die Mindestbedingung der SPD würde ich meinen, wenn es mit Jamaica nichts werden sollte.

    Hast du wirklich gesucht? In Frohweins Link, musst du einfach auf Deutschland oder die Bundesländer klicken und dann ein bisschen runterscrollen. Unter den Grafiken ist eine Tabelle mit den genauen Ergebnissen nach Parteien und diversen anderen Kriterien aufgeschlüsselt.

    Die Tierschutzpartei hat zum Beispiel 373.278 Zweitstimmen erhalten (0,8% der Zweistimmen) und etwas mehr als 22.000 Erststimmen (was auf eine Nachkommastelle 0,0% ergibt).

    @Topic
    Die schwierigste Frage in den angehenden Sondierungsgesprächen scheint für alle Beteiligten die weitere Richtung der CSU zu sein. Erstmal geht es darum ob Seehofer das ganze überlebt und wer dann käme. Danach geht es darum das die Obergrenze von den Grünen bereits zur roten Linie erklärt worden ist. Eigentlich kann die CSU hier nicht zurückrudern, daher kann das auch ein Manöver der Grünen sein sich aus dieser Koalition von vorne herein rauszustehlen.

    Gleichzeitig würde diese Koalition generell aber nicht funktionieren, wenn Seehofers angekündigter weiterer Rechtsruck der CSU wirklich Realität werden würde. Ich glaube nicht einmal die CDU hat Bock abermals mit einer faktischen Oppositionspartei zu koalieren, geschweige denn die Grünen oder die FDP. Ich verstünde es sowieso nicht ganz, da man eigentlich sagen könnte das der AFD-light-Kurs vom Wähler ziemlich abgestraft wurde.

    Wenn Kiel zu einer Reaktion in der Lage ist, dann kommt sie gegen die Löwen. Das ist das Spiel wo man sich reinbeißen könnte.

    Ansonsten sind die Löwen normal einfach besser momentan. Sie haben zwar gegen Flensburg genau so ein Kampfspiel verloren, sich sonst aber komplett schadlos gehalten. Von den sogenannten Spitzenmannschaften stehen die Löwen neben Berlin am besten da. Nach dem Kiel-Spiel könnte sich das zementieren.

    Hm...gegen die TSG Friesenheim oder gegen die Wilhelmshavener Eulen....wie auch immer der Gegner am Mittwoch heißen mag. ;)

    Ich denke das die Eulen mit bisher zwei Punkten und teilweise achtbaren Leistung bisher ordentlich dastehen. Für uns kann es aber nur zwei Punkte heißen. Seit Leipzig geht es ja eigentlich auch konsequent bergauf. Die erste Sieben hat sich stabilisiert. Trotzdem wäre es bei allem Respekt vor dem Gegner gut, wenn man Mahé/Jeppson/Röd weiter Spielzeit verschaffen kann. Es gibt wenige Spiele in den nächsten Wochen, wo die Gelegenheit dafür besser wäre. Kann man mir jetzt gerne als Arroganz auslegen und mir hinterher vorhalten. ;)

    Ich habe mich damals sehr gefreut als er zu uns kam, weil ich deiner Meinung bin, allerdings mehr von seinen Leistungen aus der Nationalmannschaft heraus, wo er ein tolles Turnier gespielt hatte als er aufkam. Allerdings hatte er die besagte Konkurrenz einfach immer noch und das waren keine Leute die mal eben mal nur jedes zweite Spiel oder nur 20 Minuten spielen wollten, damit jeder mal ran kann. Lauges Wechsel zu egal welchem Verein war logisch, aber ich seh halt auch nicht was Gislason angesichts der etablierten Spieler hätte anders machen können.

    Dann hätte Gislason schon offen einen Führungsspieler abschießen müssen. Gerade das ist ja die hohe Kunst eines Gislason, hier eine gewisse Balance über viele Jahre zu wahren. Ich glaube da gibt es in der Bundesliga auch keinen der das so gut hinkriegt wie er. Diese Luxussituation die er angeblich jetzt nicht mehr hat, ist eine Situation mit der viele Trainer gar nicht erst zurecht kommen. Das macht in der Tat einen Gislason, einen Noka, einen Talant oder Xavier Pascual zu einer besonderen Gattung Trainer. Selbst ein Vranjes muss erstmal beweisen das er das hinbekommt.

    @Charakter
    Generell...man wundert sich dann doch immer mal wieder wie Menschen privat so sind charakterlich. Ich habe als Flensburger ja durchaus das Vergnügen gehabt mal die einen oder anderen Spieler kennenzulernen bzw. kenne immer noch genug Leue die mit bestimmten Spielern immer mal wieder zu tun haben...und es ist negativ wie positiv oft anders als ich das von außen erwarten würde. Damit wollt ich jetzt kein spekulieren starten. ;)

    Naja, wenn du Canellas, Duvnjak, Jicha und Duvnjak da rumstehen hast...dann ist es halt schwer den damaligen Lauge irgendwie herausragen zu sehen. Es hat denke ich schon viele überrascht wie der 2016 dann plötzlich in Flensburg losgelegt hat. Talent ist ja das eine...aber gleich so? Ich weiß nicht ob man Gislason wirklich vorwerfen kann etwas falsch gemacht zu haben was Lauge angeht bzw. ob es überhaupt die Kreuzbandrisse sind...denn vorher war ja auch noch ein gewisser Isländer in Kiel und die Konkurrenz auch nicht kleiner.

    Ich weiß nicht wie Lauges Charakter privat ist, ich kann mir vorstellen das ich durchaus bei einigen Spielern positiv und negativ überrascht wäre, wenn man außerhalb der Öffentlichkeit mit ihnen Kontakt hätte.


    Aber man muss zu der unempfindlichen Sorte gehören, sonst wird man als Spieler nix unter Alfred wie z.B. Jallouz. Lauge war was spezielles.
    Ich glaube z.B., dass der junge Glandorf unter Alfred nix gerissen hätte.

    Ich habe von Lauge bisher nicht den Eindruck gehabt, dass er sich irgendwie unterkriegen lässt. In dem Spielmacherquartett in Flensburg, war er sofort derjenige der neben Mogensen auf dem Feld stand. Mag sein das er nicht Gislasons Typ von Spieler war, aber das man Lauge abgegeben hat war auch wenn Jicha unverletzt geblieben wäre, eine Entscheidung die ich überhaupt nicht nachvollziehen kann.

    Ist aber auch die Frage ob es jetzt wirklich die Entwicklung von Spielern ist. Wenn Weinhold, Bambam oder Vujin keine normale Leistung bringen, hat das ja nichts damit zu tun wer sie wann entwickelt hat. Die waren ja vorher jahrelang exzellente Leute.

    In der Handballwoche vom letzten Montag stand der O-Ton von Schmäschke sinngemäß:
    Die SG ihr Heimspiel gegen Aalborg gerne am Sonntag statt des von der EHF festgelegten Samstagtermins haben. Diese Bitte wurde anscheinend abgelehnt. Das gleiche hat man anscheinend auch am letzten Samstag versucht, wobei diesmal mit der Begründung das man dem Wunsch des Gastgebers (Vezprem) am Samstag zu spielen entsprechen wolle.

    Immer mal gesetzt das Schmäschke hier die Wahrheit sagt, scheint mir in dem Falle die EHF ganz ohne HBL und deutsche Clubs relativ inkonsistent zu entscheiden.

    Man sollte bezüglich Röd nicht vergessen das sein Vorgänger als gestandener Nationalspieler eine furchtbare erste Saison hatte. Johanns beste Spiele kamen erst in der Rückrunde und erst zum Final4 damals haben wir alle erstmals gesagt das er angekommen ist.

    Ich denke da mach Röd im Vergleich schon vieles richtig. Er entlastet Glandorf in der Abwehr und gefällt mir da gut. Vorne wird es ein rantasten. Da muss man auch fair sein und realistisch sehen das Glandorf nicht der Maßstab sein kann, an dem man ihn bemisst. Selbst wenn man Häfner bekommen hätte, wäre das ein fieser Maßstab gewesen. Ich weiß auch nicht ob Röd der Nachfolger sein soll. Irgendwann während des nächsten Jahres wird ein zweiter Mann geholt werden, der dann ab übernächstem Jahr neben Röd spielen soll. Dann wird man das sehen.

    Was ich ein bisschen problematischer sehe als die Rolle unserer beiden Rückraum-Youngster ist Mahé. Wir sind als Team eindeutig mittlerweile in der Saison angekommen, aber das liegt eben schon daran das man sich momentan auf die bewährte Achse Lauge/Mogensen/Glandorf verlassen kann. Mahé muss da einfach besser integriert werden. Ob das jetzt noch Schwierigkeiten gibt, weil man das in der ganzen Vorbereitung nicht mit ihm so gespielt hat oder Machulla und er wirklich irgendeine zwischenmenschliche Komponente haben die nicht passt...irgendwie muss man das überwinden, denn Mahé ist nicht nur als Entlastung wertvoll sondern eben auch ein sehr guter Spieler, den man entsprechend nutzen sollte....allermindestens bis Gottfridson zurückkommt.

    Völlig unter geht bislang die Tatsache, dass Merkel ja zum letzten Mal angetreten ist. Aus der Opposition heraus ist auch ein Rennen um die Kanzlerschaft in vier Jahren viel offener als aus der Regierung heraus. Denn dieses Vakuum hinter Merkel muss die CDU ja auch erstmal passend ausfüllen. Menschen wollen oft Veränderung und ich bin gespannt, welche Veränderung die CDU einleiten wird, die immerhin die größten Verluste aller erlitten hat.

    Das wäre allerdings fast ein Argument für eine große Koalition. Ein starker und beliebter Vizekanzler könnte Merkels Message der Stabilität eventuell sehr viel glaubwürdiger vertreten als Kandidat X der CDU.

    Allerdings: Hat Merkel das überhaupt mal so gesagt? Mir scheint das auch in gewissem Maße Wunschdenken zu sein das das hier ihr letztes mal ist. Ähnlich wie die Leute die 2015 und 2016 jede Woche geschrieben haben das sie morgen zurück tritt. Damals habe ich mich immer gefragt warum sie das tun sollte und heute frage ich mich ob sie nicht zu dem Schluss kommen könnte das niemand außer ihr (aus ihrer Sicht) über 2021 in der Lage wäre das Land kompetent zu führen. Wer ist denn innerparteilich mächtig genug sie daran zu hindern?

    Das war halt 2013 auch schon richtig. Da war die Unheilsprognose das man dann nur knapp auf 20 käme und siehe da. Daher kann man nach wie vor befürchten das in der SPD genug Leute sind denen regieren wichtiger ist als die Zukunft der Partei. Vielleicht glauben diese Leute sogar im Sinne einer Verantwortung gegenüber dem Land zu handeln. Keine gute Idee egal wie man es betrachtet, denn nicht nur die SPD und ihr schlechtes Wahlergebnis sind Konsequenzen, sondern eben auch sowas wie die AFD.

    Ich stehe sicher nicht unter dem Verdacht Entschuldigungen für Kiel zu suchen, aber in der Tat sehe ich das ungefähr so. Wenn Kiel eine akute Krise hat und dann der Trainer danach ein paar Tage nicht dabei ist, um wie auf immer auf die Mannschaft einzuwirken und es dann auch noch auswärts gegen eine der besten Mannschaften der Welt geht....ja ungefähr dieses Ergebnis würde ich dann erwarten.

    Ich weiß nicht inwiefern dieses Ergebnis als enttäuschend bewertet werden kann. Es war sehr erwartbar. Was auch immer bei Kiel nicht stimmt, konnte nicht zwischen der Niederlage in der Liga und dem Spiel in Polen repariert werden. Gleichzeitig ist die Niederlage in der CL im Gesamtkontext aller Ergebnisse die unwichtigste.

    Interessant das die SPD nun zum zweiten hintereinander direkt nach der Bundestagswahl anfängt clevere Dinge zu tun. Man hat das 2013er-Ergebnis damit aufgefangen das man medienwirksam die Basis abstimmen lässt und so die Koalitionsverhandlungen sehr viel stärker angehen konnte, also vom Ergebnis her gerechtfertigt war. Jetzt sagt man 2 Minuten nach der Prognose Opposition, womit man allermindestens Kauder überrascht hat....ich fand das war ihm deutlich anzusehen. Das ist das was denke ich viele gehofft und der SPD gar nicht mehr zugetraut haben. Das gesagt....warum immer erst nach der Wahl mutig werden....ich verstehe es nicht. Man hätte mit so einer Aussage bestimmt ein paar Prozentpunkte rausholen können, wenn man sie im August gemacht hätte.

    Bei den nun anstehenden Jamaica-Verhandlungen bin ich sehr gespannt. Nun wird auch die CDU mehr als einmal über ihren Schatten springen müssen, das hat sie ja sonst recht clever der SPD oder FDP zugeschoben. Wie die Grünen das machen wollen, ist mir schleierhaft. Durch ihre Tradition die Basis zu befragen, wird das sehr schwierig, denn anders als bei der SPD und der CDU/CSU wird es der FDP wahrscheinlich egal sein ob die Grünen das durchbekommen. Neuwahlen oder Opposition ist für Lindner beides in Ordnung.

    Ich hoffe das es damit klappt. Danach werden die Grünen zwar erledigt sein, aber während der Regierung werden sie mäßigend auf die Rechtsausleger in der CDU und die Marktradikalen in der FDP wirken, egal ob sie Kompromisse eingehen oder nicht. Fatal wäre, wenn die Verhandlungen scheitern und die SPD sich dann doch wieder mit staatspolitischer Verantwortung und diesem Gerede in die Koalition drängen lässt.