Beiträge von Paul Jonas

    Das bezweifle ich auch sehr stark. Das einzige was ich ebenfalls nicht glaube, ist halt das Vranjes Mads die Freigabe gibt, ohne dass man Grgic safe hat. Ihn obendrauf zu holen und sinnlos Geld rausballern mögen hier manche als Räuberpistole sehen, aber dann müsste man den Flensburger Verantwortlichen auch ziemlich wenig Kompetenz zusprechen.

    Wenn man die Beobachtung macht, das sich das im Handball zu häufen scheint, spricht das für mich eher für die fehlende Professionalität, vor allem was Regelwerk und Vertragsrecht angeht. Auch diese Kommission, die die Missbrauchsvorwürfe aufarbeiten sollte, gehört da ja rein. Ich halte das auch allgemein. Ich weiß nicht ob Flensburg oder die Konkurrenz hier besser aufgestellt ist.

    Es ist nur auffällig das man sowas so gut wie nie im Fußball liest und da sind die juristischen Abteilungen der meisten Vereine allein vermutlich mit nehm höheren Etat ausgestattet als ein HBL-Club. Die Verantwortlichen sollten sich das vielleicht als Lehre nehmen.

    Ja, den unterschlägt man immer. Er hatte es echt nicht leicht, weil Krickau ihn sofort degradiert hat und es dann später sinngemäß damit begründet hatte, erst einmal auf Spieler zu setzen, die er kenne und dann die Verletzung letzte Runde. Hat am Anfang von Pajo und am Ende meiner Meinung nach wieder absolut gezeigt, warum er so viele Jahre bei uns ist. Ohne Nationalmannschaftsbelastung kann er auch der Altmeister sein.

    Der einzige Fehler den Flensburg meiner Meinung machen kann, ist quasi beide bis 40 bei uns halten zu wollen. Alt und jung würde ich für sinnvoller halten.

    Ich finde darüber muss man jetzt einfach nicht auch noch spekulieren. Man weiß Bescheid wie es um Kevin bestellt ist, alles andere läuft im Hintergrund. Ob es Bedarf für nen neuen gibt und wann, ist überhaupt nicht klar und wer das dann sein wird sowieso nicht.

    Heute dann endlich wieder Handball bzw. erstmal traditionelles Treffen im Stadion mit Fitnesstests.

    In diesem Atemzug auch noch ein Artikel zu Kevin. Ist in der Tat so, dass er nach 26 ne Option hat zu GoG zu gehen, aber gleichzeitig auch gerne bleiben würde. SG will ja mit ihm verlängern. Er auch, aber Familie.

    Nun ja, ich denke die Suche nach einem Nachfolger sollte eher im Fokus stehen. Ich liebe Kevin, aber wir reden hier von maximal 28 hoffe ich.

    Freundschaft!

    Es gab immer mal Entwicklungen, dass die klassischen Klubs von Projekten mal kurzzeitig abgehängt wurden, aber nie nachhaltig. Zu einem gewissen Teil kommen auch Großstadtkubs sehr nachhaltig nach vorn. Aber da sehe ich im Moment nur Berlin und Hannover. Es ist ja nicht so, dass jetzt Köln, Frankfurt, München, Stuttgart, Leipzig. Hamburg etc. jetzt reihenweise Handballtopclubs hervorbringen würden. Entweder es gibt gibt sie gar nicht oder sie tun sich auch schwer. Es bedeutet heute immer noch viel, als etablierte Handball-"Marke" sein Potenzial zu aktivieren. Das Wachstum ist nicht so extrem, dass die langjährig großen Klubs hinten runter fallen. Wirklich rausgefallen aus der Bundesliga, weil der Standort zu klein ist, ist bisher nur Großwallstadt. Und Lemgo ist aus der Spitze rausgefallen. Gummersbach ist wieder da.

    Ich sehe auch nicht das Riesenwachstum kommen, dass den Markt komplett umkrempelt.

    Ich guck mir den Frauenfußball an. Frankfurt war zum Beispiel mal eigenständig und auch sonst sehe ich in erster Linie Bundesligaclubs. Das war mal anders...weil es eben ein Vakuum gab. Gut für die Damen insgesamt. Genauso wäre es gut für die Handballspieler. Schlecht ist es nur für die mittelgroßen bis kleinen Traditionsstandorte.

    Dieser Wechsel hier zeigt halt, dass man auf der Geschäftsführungsebene schon sehr proffessionell aufgestellt sein muss und Jahre im Voraus zu planen hat. Das kann man sicher noch leisten, aber eben nur mit bestimmten Summen.

    Deswegen sollte man immer vorsichtig sein, wieviel Wachstum man dem Handball wünscht. Die meisten bedeutenden Namen existieren, weil sie in einem Fußballvakuum operieren und mit Summen die im lokalen Umfeld darstellbar sein. Vergrößern sich diese Summen signifikant, fliegen viele Namen raus. Ich wundere mich eigentlich das nach wie vor Namen wie Flensburg Mitte der 20er oben zu finden sind.

    Dieses Gerede mit haben noch nie europäisch gespielt ist eh Schwachsinn...Die Buli ist zehnmal besser als die EL z.B.

    Das sehe ich anders. Ich finde das war jahrelang das Problem von Melsungen. Die dortigen Nationalspieler waren zu ihrer Zeit in der Nationalmannschaft sicher dabei und haben sich in den meisten Fällen nicht mehr weiterentwickelt. Mussten sie eigentlich auch nicht. Melsungens Umfeld war damals nicht fordernd genug, man war anscheinend zufrieden mit dem was man erreicht hat, die Nationalmannschaft lief in Phantasien den eigenen Ansprüchen hinterher usw.

    Wenn man dagegen bei einem Verein ist, der international spielen will, der es erreichen will und dann auch tut....das macht was mental mit den Spielern. Es ist etwas ganz anderes viel reisen zu müssen, englische Wochen zu haben als alle zwei Wochen irgendwo in Deutschland hinzufahren. Spieler haben natürlich eine höhere Belastung die über gute Grenzen hinausgeht, aber , um bei Melsungen zu bleiben, jeder Melsunger ist letztes Jahr allein dadurch besser gewesen, weil er nach Rückschlägen eben nicht erstmal ne Woche ausruhen konnte, sondern drei Tage später wieder zu funktionieren hatte.

    Nun, ich muss sagen das man Kirkelökke in meinen Augen zu kritisch sieht. Er in meinen Augen immer eher als gute Nr. 2 eingeplant gewesen und das ist er allemal. Er muss halt leider seit fast zwei Jahren die Nr. 1 geben und dafür hat er schlicht nicht die Konstanz in seinen Leistungen. Ich finde unter diesen Umständen liefert er eigentlich ganz gut. Ich finde es eigentümlich, wenn alle so tun, als wenn man sehr viel mehr von ihm erwartet hätte bzw. unfair ihm gegenüber.

    Das Tönnesen eine Verlegenheitslösung ist, ist klar (wobei ich irgendwie den Eindruck habe, dass absolut niemand im Forum weiß, was das bei ihm überhaupt bedeutet). Wir haben auf dieser Position in den letzten Jahren aber auch wahnsinniges Pech gehabt. Sempers Kreuzbandverletzungen, Kolstads Größenwahnsinn (Röd), Smits Herzerkrankung kann kein Mensch der Welt voraussehen. Man musste immer wieder ungeplant reagieren.

    So pauschal stimmt das einfach nicht. Die Füchse wurden mit zwei guten Rechtshändern im Kader deutscher Meister und standen im CL-Finale. Klar war Glück dabei, dass sich keiner ernsthaft verletzt hat, und der Spielmacher ist Linkshänder, aber fünf (gute!) Rechtshänder ist schon Balaton-Dekadenz, die man sich leisten können muss. Die SG ist mit Pytlick, Möller, Witzke und Grigic unfassbar gut mit Rückraum-Rechtshändern besetzt.

    Ich seh das auch nicht so. Der fünfte Mann ist fast immer Außen vor und kann eigentlich maximal jemand sein, der sich aus Altersgründen (jung/alt) dem ganzen fügt. Wenn Minne zu unserem 4er-Rückraum dazukäme, dann ist das einer zuviel.

    Klar, es kann sich immer jemand verletzen und wenns zwei sind, hätte man dann gerne noch einen, aber das muss man sich wirklich leisten können.

    der Mann plant seine eigene Karriere bis mindestens 37. Da sollte klar sein, dass er schon seit Monaten am Eintüten seiner Zukunft ist. zudem hat er doch die 10 Jahre Steuerfrist. "abgesessen". Vielleicht haben Grgic und Mensah ja sich gegenseitig den Status getextet und am Ende waren alle glücklich.

    Wie gesagt, Skjern hatte vorher eigentlich keinen Bedarf. Mir scheint das keine langfristige Angelegenheit zu sein, aber letztendlich bleibt beides Spekulation.

    Ich fände ehrlich gesagt ein junges Talent auch besser... wir haben mit Pytlick, Møller, Grgić und Witzke vier Spieler, die auf RL und RM wirbeln können. Dazu noch Knutzen als Backup.

    Wenn es nicht wieder Verletzungen gibt, glaube ich ehrlich gesagt nicht an einen Verbleib von Knutzen über die Saison hinaus bzw. vielleicht sogar noch früher. Sein Ziel muss ja ein Zweitligavertrag sein, wie bei den anderen Vertragsjugendlichen in den letzten Jahren. Bei uns sehe ich da keine Perspektive, vor allem weil Pajo jetzt erstmal neue Struktur/Hierachie mit den Profis aufbauen muss.

    Wenn Mads Wechsel früher klar gewesen wäre, hätte er einen Abschied bekommen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen kriegen ja selbst die Halbjahresverpflichtungen eine angemessene Würdigung, geschweige denn ein Spieler der Jahre bei uns war. Das es für uns anscheinend gut passt, stimmt natürlich. Man wird sich nicht gewehrt haben, nachdem realisiert wurde, dass das finanziell darstellbar ist. Geplant war das aber kaum bzw. wenn dann reden wir wirklich von Monatsfrist was Alter dieses Plans angeht. Nach Saisonende ist ja selbst die Geschäftsführung mal im Urlaub.

    Hierarchie hin oder her. Der positive Einfluss, bzw. der Mehrwert fürs Spiel der SG ging doch bei Mensah sehr in den Keller, wie bei Gotti eben auch und damit hätte man die Probleme der neu zu formierenden Mannschaft und dem gegenüber die Power der neuen Spieler, die Frischzellenkur.

    Ich würde die neu gewonnene Power höher bewerten als die Probleme einer neuen Hierarchie, die sich ja vielleicht als gar nicht so groß herausstellen.

    Das wird sicherlich die Überlegung sein, aber sicher auch wirklich das man Mads diese Chance nicht verbauen wollte nochmal 4 Jahre Leitwolf bei einer anderen Mannschaft zu sein. Soviel Anstand traue ich der SG da schon zu. Was ich eher meine ist die Identität einer Mannschaft und die war halt Mads/Jim im Rückraum. Die haben gesagt wo es langgeht und auch intern geleitet (sagt dir ja auch jeder dänische Nationalspieler, wenn gefragt wird, warum Mads eigentlich fast immer dabei ist). Das muss sich einspielen und ich denke was wird man auch sehen.