Beiträge von Paul Jonas


    Wieso gehst Du davon aus, dass die Kontrolleure den Termin mutwillig aus Schikane gewählt haben? Sind sie verpflichtet, nachzusehen, was der Sportler am Tag vorher gemacht hat? Das geht sie nämlich nichts an. Ich gehe davon aus, dass sie nur nachsehen, wo sie den Sportler am dem Tag antreffen werden, an dem sie für ihn einen Test "geplant" haben. Mehr hat sie nämlich nicht zu interessieren. Und wenn das Haus von Kraus gerade an dem Tag auf der Route liegt, dann kommen sie eben an dem Tag.


    Das ist das gleiche was ich mache nur umgekehrt. Du unterstellst ihnen Ignoranz und ich unterstelle bösen Willen. Natürlich wussten sie von der Hochzeit, genauso wie sie wissen müssen wann und warum Kraus nicht zuhause ist und wo sie ihn dann finden können. Ob sie das berücksichtigen ist eine andere Frage. Natürlich sind sie zu nichts verpflichtet und damit hast du teilweise Recht. Nur gibt es ein gewisses Maß was mein einhalten sollte. Ich glaube Hochzeit ist so eine Sache die man berücksichtigen sollte und nach der Vorgeschichte unterstelle ich da einfach mal etwas. Vor allem wenn dann gleichzeitig noch gesagt wird das es schlechter Stil seitens Kraus sei, dass öffentlich zu machen, kann man umgekehrt fragen warum das schlechter Stil sei, wenn doch nichts dabei ist am Morgen nach der Hochzeit anzukommen. Wenn das so normal und nicht zu beanstanden ist, dann kann die Nada ja nichts dagegen haben das wir davon erfahren.

    Arcosh
    Nun, das Kraus schon früher dagegen protestiert hat, hilft seiner Glaubwürdigkeit ja im Grunde nur. Eine Berechtigung eines Protestes definiert sich nicht durch seinen Erfolg. Soweit ich weiß sind Handballspieler nicht wirklich organisiert und als Einzelperson die damit keine Erfahrung hat, ist es sehr schwer einen Protest auf die Beine zu stellen, egal wie man eine Sache sieht. Kritik an dem System haben wir aber nicht nur von Kraus gehört.

    Die Argumentation das Kraus dankbar sein sollte das er Handball spielt und Geld verdienen kann, ist im Grunde die gleiche wie bei der Dankbarkeit zur Nationalmannschaft zu gehören. Es tut mir sehr leid für Wasserballer und auch für alle anderen tollen Athleten, aber Handball ist nun einmal populärer als diese Sportarten, genauso wie es Fußball im Vergleich zu Handball ist. Dafür kann niemand etwas, aber vor allem hat es nicht das geringste mit einem Dopingkontrollsystem zu tun und wie das aufgebaut ist. Diese Korrelation besteht einfach nicht. Das was du beschreibst kommt mir eher wie ein Erpressungssystem vor: Kuscht oder wir lassen euch fallen. Erst einmal glaube ich nicht das die Nada so mächtig ist uns zu befehlen was wir für Sportarten gut finden...wie gesagt Wasserball ist nicht weniger populär weil es um Dopingfragen geht. Zweitens unterstelle ich der Nada gar keine grundsätzliche Feindschaft gegenüber Sportlern. Sie haben ein System entwickelt, was im Dopingkampf für das beste halten. Das das Kontrollsystem nicht mit der Priorität Privatleben der Sportler sondern mit der Priorität Dopingkampf entworfen wurde, sollte klar sein. Das es nicht reformierbar wäre und das was wir jetzt haben das einzig richtige, ist aber unglaubwürdig.

    Harting macht ein ganz gewaltiges Drama draus. Das nimmt man Harting aber auch ab. Seine gesamte Karriere außerhalb des Sportstadions besteht daraus die bestehenden Institutionen zu kritisieren und fast alle seine Punkte sind valide.

    Was ich an deiner Logik seltsam finde TLCP, ist das man dann nie gegen irgendwas protestieren dürfte. Kraus wusste worauf er sich einlässt als er Nationalspieler wurde und hat nun alles zu ertragen? Das gleiche könnte ich auch einem schlecht bezahltem Arbeiter sagen. Was wagst du es dich in einer Gewerkschaft zu organisieren und für bessere Arbeitsbedingungen zu demonstrieren? Du wusstest doch vorher das du mies behandelst wirst in deinem Job, du machst das doch freiwillig. Du hast doch einen Arbeitsvertrag unterschrieben. Ja, Kraus verdient viel Geld, aber die Logik ist nahezu identisch.

    Sportler treten für ihre Nationalteams an, weil sie die besten ihres Landes sind. So zu tun als wenn sie dabei komplette Egoisten wären, ist heuchlerisch. Davon profitieren schließlich auch die Verbände und das Image der Sportart. Sportlern wird gerade in Mannschaftssportarten ins Gewissen geredet wenn sie nicht mitziehen. Ihnen wird Charakterschwäche vorgeworfen wenn sie Privatleben und Verein für wichtiger erachten. Wenn es aber darum geht gegen ein System der Schikane zu protestieren haben sie dankbar zu sein, weil sie es sich hätten vorher überlegen müssen?

    Mir ist klar das man das ganze absolut rein von der Perspektive betrachten kann das der Kampf gegen Doping über allem steht und ich habe absolut keine Probleme mit diesem Standpunkt...aber man muss sich doch nicht zusätzlich noch Dinge zurechtbiegen und schön reden damit sie in diese Realität passen. Auch im Dopingkampf kann man immer Dinge verbessern und dieses System wäre eines dieser Elemente.

    Steht eigentlich irgendwo geschrieben, dass die Kontrolleure sich die eingetragenen Termine der Sportler erst durchlesen müssen, bevor sie einen passenden Termin zum Kontrollieren suchen? ?(
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    Genau das ist ja das Problem an diesem System. Die Kontrolleure haben im Grunde keine Richtlinien Rücksicht auf das Privatleben der Sportler zu nehmen, obwohl sie massiv in das Privatleben eingreifen...und ja das ist das was man tut wenn man das Beispiel mit der Hochzeit nimmt. Wenn Kraus das mitgeteilt hat, dann wussten sie das auch, denn schließlich mussten sie ja auch nachgucken ob er da ist. Stand die Notiz Hochzeit dann in einem separaten Terminkalender für sinnlose Informationen die man nicht nachschlägt? Wenn die Nada das gewusst hat, ist für meine Begriffe nicht viel Verschwörung und Spekulation dabei. Das ist eine Racheaktion im Rahmen der legalen Regeln. Kraus ist der Nada vom Silbertablett gesprungen, ein prominenter Fang.

    Die Regelungen sind ohnehin hochgradig fragwürdig, wenn die Nada das nun auch noch missbraucht um das Privatleben der Sportler zu schikanieren, kann kein Dopingkampf der Welt als Rechtfertigung gelten.

    Ich finde es auch seltsam sich über den "Ton" aufzuregen. Das Wort Hure ist weit weniger beleidigend als die Unterstellung das jemand der den Beruf einer Prostituierten ausübt keine Ehre besitzt. Man muss mir erklären woher der normale Angestellte sowas wie Ehre erwirbt wenn er seiner Arbeit nachgeht im Vergleich zu jemanden der das gleiche im Sexgewerbe tut.

    Die grundsätzliche Annahme das der Handballfan irgendwie etwas besseres wäre, halte ich zudem für ziemlich arrogant. Zusätzlich dazu haben allein in diesem Forum hier sehr viele Leute sehr viele negative Worte über den HSV geschrieben...vielleicht mit anderen Vergleichen, aber einwandfrei waren die auch öfters nicht.

    Das würde unsere Flatterbandfraktion, die 20 Hanseln, wohl auch gerne so sehen. Doch so unmündig ist der Rest des Flensburger Publikums nun auch wieder nicht.....

    Das hat doch nichts mit Unmündigkeit des Publikums zu tun. Aus welcher Ecke kommt denn die Stimmung in Flensburg und in jedem anderem Sportstadion oder jeder Sporthalle wo man von Stimmung sprechen kann? Richtig: Nicht von den Sitzplätzen sondern von den Stehplätzen und sofern man häufiger mal in größere Fußbalstadien geht...nicht von den Stehplätzen wo du und ich stehen sondern von den Stehplätzen wie die Fanclubs, die Ultras, kurz gesagt organisierte Fans stehen und Stimmung machen. Das ist in Flensburg doch auch so. Klar, wenn man selber im Block steht, wird man mitgerissen und macht mit...aber das entsteht nicht von selbst weil wir in Flensburg so tolle Handballfans sind. Ich weiß auch nicht für wen bzw. wie viele die Ultras Flensburg genau sprechen, denn schließlich sind die Fanclubs damit ja nicht zwangsläufig identisch, aber man sollte das wie gesagt nicht immer so abfällig abtun. Wir haben gute Stimmung in der Halle, weil wir einen großen Stehblock haben und dort Fangruppen so gut wie immer Stimmung machen...so simpel ist das.

    Beuger
    Wenn man Minden und vor allem den Geschäftsführer quasi als minderbemittelt bezeichnet und quasi in dem Zusammenhang die mangelnde Unterstützung vom Verein beklagt, sollte man sich mal die Frage stellen, inwiefern Flensburg Handewitt als Verein Interesse daran haben sollte einen Privatkrieg mit Minden und seiner Geschäftsführung anzufangen? Wie gesagt kann man gerne einfordern ernst genommen zu werden, aber dann hat man sich auch seriös zu verhalten.

    Lies dann mal den aktuellen Blogeintrag von denen. Da attackieren sie meiner Meinung nach die Geschäftsführung der SG und auch Minden unter der Gürtellinie (zumal ich persönlich auch immer "Bullen" als Teil dieser wir gegen sie-Mentalität empfinde die Leute an Ultras zu Recht nicht mögen). Dadurch machen sie es sich selbst schwer, denn der inhaltliche Punkt der da vorgetragen wird, scheint mir durchaus valide, aber jemand der rumpöbelt, sei es in der Halle oder auch nur im Internet, sollte nicht erwarten Gehör zu finden.

    Das die Ultras grundsätzlich für gute Stimmung sorgen ist klar. Da sollte man sich keine Illusionen machen, denn anderes funktioniert es im Fußball auch nicht. Ultras geben den Takt vor und der Rest des Publikums klatscht und jubelt mit. Das Hallensprecher die Zuschauer animieren müssen, oder alle 2 Sekunden Musik eingespielt wird, sind ja nur Ersatzhandlungen für so etwas um Stimmung zu erzeugen.

    Nach eigener Darstellung hatten die "Ultras Flensburg" ein Hallenverbot. Kann man nachlesen, haben ja mittlerweile nen Blog und nen Youtubekanal (mit deaktivierten Kommentaren, was immer ein Warnzeichen sein sollte). Ich bin da ein bisschen besorgt wie sich das entwickeln könnte, wenn da jetzt ne größere Systematik drin ist.

    Zum Spiel kann ich natürlich nur den Ticker zur Rate ziehen und auch der ist ja mal wieder ausgefallen. Erscheint mir so als wenn das ein souveräner, wenn auch kein spektakulärer Sieg war. Gut das man sich nicht aus dem Lauf hat bringen lassen und Mannheim schnell abhaken konnte.

    Nun ja, wenn man das mit früheren Jahren vergleicht, hat unser Kapitän auf jeden Fall eine sehr viel weniger brutale Spielweise. Man muss sich das nur mal in Zeitlupen angucken wenn man Lust hat. Ich glaube die meisten Abwehrchefs können sich sowas als Vorbild nehmen, zumal er auch nicht dafür bekannt ist diese wirklich fiesen Fouls zu begehen. Er macht meistens das was nötig ist.

    Aber auf der anderen Seite haben wir Flensburg vielleicht auch noch alle Johnny Jensen im Hinterkopf und gegen den wirkt jeder andere Spieler wie ein Pazifist. ;)

    Wenn ich sagen würde, dass mir die Niederlage gegen den THW nichts ausgemacht hat, würde ich lügen; ich war total konsterniert und konnte es nicht glauben - die Anzeigetafel hat es aber leider bestätigt. So ähnlich muss es euch wohl gestern nach dem doch eindeutigen Vorsprung Mitte der 2. Hz gegangen sein - zumindest am TV war dann aber auf einmal himmlische Ruhe aus der Hölle Nord zu vernehmen. (Provokationsmodus an: Das wäre in der SAP-ARENA niemals so gewesen, denn die Lööööööwen-Rufe im Verbund mit den Klatschpappen hätten das maßgeblich zu verhindern gewusst ... :D Provokationsmodus aus!)

    Also ich kann nur für mich sprechen, aber die Niederlage habe ich glaube ich bereits während des Spiels verarbeitet. Ihr habt verdient gewonnen und das war frühzeitig absehbar (das klingt vielleicht unglaubwürdig, aber ich dachte mir das bereits beim 19:18, also bevor ihr in Führung gegangen seid). Die Saison ist noch lang und es geht weiter im Text. Dazu kommt bei mir aber vielleicht auch, dass ich uns auf Platz 3 sehe und dadurch keine Hoffnungen zerstört werden können, wenn es darum geht mit der Meisterschale zu liebäugeln. Ich glaube mal das man das in Mannheim leicht anders sieht, wie ich unter anderem dir entnehme. ;)

    Das Spiel hat Flensburg selbst vergeigt, da gibt es keine Entschuldigungen. Alleine der Zachariassen mit seinen 3 völlig frei vergebenen Bällen.

    Klar gibt es die. Der junge Mann hatte als Beispiel gestern Abend sein allererstes richtiges Topduell wo er Verantwortung übernehmen musste, was er in der Abwehr auch eine zeitlang gut getan hat. Natürlich gibt es auch Situationen wo so ein junger Spieler dann explodiert und über sich hinauswächst, aber selbstverständlich ist das nicht und ich wundere mich immer das man es dann quasi als versagen darstellt, wenn sowas nicht passiert. Landin hat ihn halt gestern gut gelesen.

    Auch insgesamt hat sich Flensburg für meine Begriffe nichts vorzuwerfen. Sie haben ihren besten Handball gezeigt den sie momentan spielen können, nur ging ihnen zum Ende die Kraft aus. Es lag nicht nur an der 5:1 oder Landin...es schlichen sich Fehler ein, die Würfe passten nicht mehr usw....ich bin trotzdem der Meinung das wir mit der gestrigen Leistung jede Mannschaft außer Kiel und Mannheim in der Liga klar geschlagen hätten, weil sie in der 40. Minute schon weit mehr als auf 4 Tore distanziert gewesen wären.

    Ich lobe also mal den Gegner. In der ersten Halbzeit haben sie mitgehalten und ab Mitte der zweiten aufgedreht. So spielen Tabellenführer und das muss man herausstreichen und nicht konstruieren das der Gegner angeblich eine schlechte Leistung gebracht hätte.

    Nun ja....Glückwunsch an die Löwen. Viele werden von Landin sprechen, aber auch insgesamt gehörten ihnen einfach die letzten 20 Minuten. Da kam bei uns nicht mehr viel rum und bei den Löwen glaube ich 15 Tore in den letzten 20 Minuten. Zusätzlich wird in solchen Spielen leider deutlich, dass man auf Mitte, Rückraum Rechts und im Tor leider offenbar nicht wechseln kann, wenn es nicht funktioniert dann tut es das eben auch nicht.

    Übrigens mal ganz neutral seltsame Linie der Schiedsrichter. In der ersten Hälfte haben sie meinetwegen konsequent nen superharten Zweiminutenkurs gefahren, den sie imho in der zweiten mehr oder weniger aufgegeben haben. Kann man das konstant nennen, weil es über eine Hälfte jeweils so war? Hat ja beide gleichermaßen betroffen, daher egal. Es fiel mir nur auf.

    Ist doch egal als was man es sieht. Es ist ein Topspiel bei dem beide Mannschaften zudem einen Grund haben es als Revanche zu sehen (Ligaspiel für Flensburg, Final 4 für die Löwen). Da werden beide Mannschaften motiviert sein und beide Mannschaften wissen das es ein 4-Punkte-Spiel ist. Ich glaube aber auch das beide Mannschaften nicht unbedingt im Detail daran denken ob es hier um Platz 1 oder 2 geht. Realistisch hat zumindest Flensburg gesagt das sie dieses Jahr nicht um die Meisterschaft spielen, aber ich glaube nicht das das bedeutet das wir uns auf den Rücken rollen und die alle Viere in die Luft strecken. ;)

    Ich weiß ehrlich gesagt nicht was der Aufreger ist. Worum geht es hier? Hat jemand einen Fehler gemacht oder ist das nur das handelsübliche "der Handball wird vor die Hunde gehen". Ich persönlich kann Sport 1 gut verstehen...es ist das zweite Spiel der Em Quali...das interessiert schlicht nicht viele Leute. Ich würde behaupten das in einer Quali wenn überhaupt nur die Spiele frequentiert werden, in denen viel auf dem Spiel steht und nicht mal da wäre ich mir sicher. Das halte ich aber nicht für irgendeinen Fehler von irgendwem (was der Thread wie gesagt suggeriert) sondern schlicht für normal.

    Bei einem Turnier sieht das ganz anders aus. Denkt nur an 2013 und was für gute Quoten man mit nur ein paar guten Spielen gleich wieder hatte.

    Gibt es den auch noch als einteiligen Cast? Wäre nicht wirklich schlimm, mir nur immer lieber. Grundsätzlich finde ich das richtig gut. Ich glaube kaum jemand hier kennt sich wirklich mit Beachhandball aus und daher hat das mal einen richtigen Mehrwert. Planst du unter einem solchem Format vielleicht auch mal Spezialcasts über die eine oder andere ausländische Liga? Fände ich ebenfalls interessant.

    Paul Jonas: Wieso meinst du, dass Erlangen gegen Berlin keine Chance hat? In der Nürnberger Arena sind sie immer noch ungeschlagen und sogar in Kiel haben sie ein unentschieden geschafft.

    Weil das für meine Begriffe eine andere Situation ist. Berlin mag diese Saison nicht konstant spielen, aber wenn sie eine gute Leistung zeigen, gehören sie zu den besten Teams der Liga. Zudem sehe ich die Situation eines Ko-Spiels als Vorteil für Berlin an. Sie sind immer eine Mannschaft gewesen die punktuell sehr gute Leistungen abrufen konnte, so haben sie den Pokal ja erst gewonnen. Die Erfahrung ist da einfach auf ihrer Seite.

    Erlangen ist bisher sicher sehr heimstark und sie spielen eine gute Saison, aber so ein Ergebnis wie gegen Kiel würde ich nicht auf die Goldwaage legen. Das war eine ganz bestimmte Situation die sich sicherlich nicht als allgemeiner Leistungsindikator benutzen lässt. Kurz gesagt glaube ich nicht das sie Berlin schlagen können, aber wenn du mich fragst für wen ich bin....wenn es nicht meine Flensburger sind, natürlich für den Underdog und nicht aus taktischen Gründen sondern weil sowas doch einfach ne tollere Geschichte ist. ;)

    Edit: Jetzt wo ich wacher bin: Erlangen hat doch nicht gegen Kiel Punkte geholt sondern gegen Berlin und ich übernehme das stumpf. Sorry mein Fehler.
    Gilt aber immer noch das gleiche Ko-Runde ist etwas anderes als Liga-Alltag. Berlin weiß um was es geht und sehr viel mehr Erfahrung in solchen Situationen.

    In dieser Runde sehe ich nur zwei spannendere Duelle und zwar Hannover gegen Gummersbach und Leipzig gegen Balingen. Zwar sind auch hier jeweils Hannover und Balingen in meinen Augen die Favoriten, aber es wäre durchaus möglich das Gummersbach und Leipzig ein Sieg gelingt. Die anderen Partien halte ich für relativ klar.

    Bedeutet natürlich auch das es im Viertelfinale kracht, wenn nach dieser Runde noch Flensburg, Kiel, Mannheim, Hannover, Göppingen, Magdeburg und Berlin drin wären, gäbe es einige interessante Spiele um den Einzug ins Final Four.