Ich finde bei Nationalspielen ist es trotzdem immer das Problem das ein anderes Publikum da ist. Oft haben die normalen Fanclubs einfach nicht die Möglichkeit genauso für Stimmung zu sorgen. Wenn sowas alle Jubeljahre mal in Flensburg stattfindet, wird beispielsweise dort die Stehtribüne abgebaut und in Sitzplätze umfunktioniert. Aber an der Halle lag es trotzdem nicht.
Beiträge von Paul Jonas
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1. Vranjes
2. D.SigurdssonDas wären meine beiden ersten Ansprechkandidaten, auch wenn es mir für die Flensen bzw. Füchse Leid tun würde.
M.Biegler erfüllt mE in vielerlei Hinsicht das Anforderungsprofil nicht. Baur/Schwarzer als alte Brandt-Weggefährten wären mE eine ganz schlechte Wahl.Ist halt die Frage was wir auch für eine Philosophie haben wollen. Man redet ja immer von Umbruch den Heuberger angeblich eingeleitet hat, aber das stimmt ja faktisch einfach nicht. Die jungen Leute die unter anderem von Wetzlar nachgekommen sind, hätte jeder Trainer in die Nationalmannschaft berufen und das sie bei der WM gespielt haben, war Verletzungspech.
Leute wie Sigurdsson und Vranjes wissen aber natürlich wie man junge Spieler einsetzt, wobei ihre Stärke da eher in der Möglichkeit liegt sie behutsam aufzubauen und in den wenigen Lehrgängen dafür wohl kaum Möglichkeit besteht. Allerdings stehen Leute wie Vranjes auch für ein bestimmtes Spielsystem und das ist in meinen Augen auch auch die Hauptaufgabe des neuen Trainers.
Wir haben im Rückraum Schwächen und sind daher im klassischen Positionsangriff nicht immer konkurrenzfähig. Was wir aber haben ist eine an sich gute Abwehr mit einem gutem Torwart und zudem sehr gute Außen. Was man daraus machen kann liegt in meinen Augen auf der Hand: Tempohandball. Das ist natürlich nur eine Möglichkeit aber mir fehlt sowas eben grundsätzlich.
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Das Problem was ich bei Hanning sehe, ist das er bis jetzt nur viele Personalentscheidungen in der zweiten und dritten Reihe getroffen hat. Immer mit der Agenda "Professionalisierung". In Anbetracht wie genial der Mann sich zu verkaufen weiß, bin ich mir noch nicht so sicher ob Hanning wirklich der Retter ist.
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Ich glaube die Toptrainer die hier genannt werden sind im Augenblick unrealistisch. Normalerweise würde ich das gar nicht für so arrogant halten, denn Bundestrainer ist sicherlich ein attraktiver Job, aber man muss ja mal sehen das dieser mögliche Trainer akut frühestens 2016 wieder ein Turnier spielen wird. Da bleibt man wohl lieber wo man ist.
Daher sind realistische Trainer quasi gerade die, für die es ein Karriereschub wäre oder die zwischen Posten sind. Jungandreas fände ich persönlich super, denn der hat einen tollen Job gemacht. Schwalb wäre eigentlich auch gut. Unter ihm hätten junge Spieler wahrscheinlich wenig Chancen, aber weiß wie man gerade so ein Spiel wie heute coached. Er wäre ein guter Turniertrainer.
Was Noka und vor allem Kent Harry angeht, glaube ich leider das ihre Zeit abgelaufen ist.
Ich befürchte aber das es Christian Schwarzer wird und dann schwant mir das das nach wie vor diese alte Brand-Connection sein wird die da mitschwingt. Zudem ist Schwarzer trotz seiner Verdienste einfach kein geeigneter Trainer, weil er schlicht noch keine Sporen verdient hat. Ich würde es für völlig verantwortungslos halten ihn zum Bundestrainer zu machen und daher halte ich das für die realistischste Option des DHB.

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Das ist alles für meine Begriffe völlig am Thema vorbei, weil dies Maßnahmen sind, die erst mittel- bis langfristig greifen und bei denen ich mir nicht mal sicher bin ob sie ursächlich sind.
Auch jetzt wieder in diesem Thread tut man so als wenn wir eine schlechte Mannschaft hätten. Als wenn Heinevetter, Gensheimer, Groetzki, Glandorf, Weinhold, Wiencek, Allendorf und Co keine Spieler von internationaler Klasse wären. Man tut so als wenn man heute mit 10 Toren verloren hätte usw. usw. usw.
Nichts anderes sagt man mit diesen Forderungen nach Quoten oder den Schuldzuweisungen Richtung der Vereine. Das mag teilweise sogar stimmen, dient aber akut nur dazu die desolate Trainerleistung von Heuberger zu entschuldigen...nicht er sondern die Vereine sind es, die nicht vorhandene Quote. Nur deswegen haben wir heute mit einem Tor gegen Polen verloren. Hätten wir eine Quote, hätten wir heute mit zwei Toren gewonnen.

wiesbadener
Ich kenne kein Kriterium der Welt das eine Mannschaft die bei einem internationalem Turnier höchsten Niveaus 5. wird, die man als zweitklassig bezeichnen würde. Zweitklassig ist zum Beispiel ein Begriff für Nationalmannschaften die sich nie für diese Turniere qualifizieren oder bei diesen Turnieren zu Schießbuden degradiert werden. -
Als ob es hier auch nur eine Sekunde um die Kieler "Weltauswahl ohne Deutschland" geht.

Wir mussten heute leider erkennen, dass die deutsche Nationalmannschaft als Gesamtprodukt nicht gut genug ist, um ein international zweitklassiges Team wie Polen zu besiegen.
Nichts für ungut, aber bei allem was man kritisieren kann, muss man nicht noch alles künstlich schlechter machen als es ohnehin schon ist.
Polen ist kein international zweitklassiges Team. Das ist schlicht nicht wahr. Polen gehört nicht zu den absoluten Medaillenkandidaten, ist aber locker in der Lage in die Top 8 eines Turniers vorzustoßen und wenn es gut läuft noch besser abzuschneiden. Wir übrigens auch, davon bin ich überzeugt. Ein guter Trainer kann sehr viel mit unserer Mannschaft machen. -
Der Fußball hat das vorgemacht. beim letztjährigen CL-Endspiel waren etwa die Hälfte deutsche Spieler.
Das, was wir heute erlebt haben, ist auch ein Stück Vereinspolitik der großen Vereine. Dies hat Heiner schon vor 10 Jahren moniert. Seit dem ist es nicht besser geworden.Der Fußball hat folgendes vorgemacht: Der DFB und die Deutsche Liga bzw. ihre Vereine haben sich 1998 hingesetzt und gemeinsam erarbeitet was sie verbessern können. Da hat jeder mitgezogen was zum Beispiel Ausbildungszentren und dergleichen angeht. Was wir im Handball haben sind zwei kleine Kinder die mit dem Finger aufeinander zeigen und die Brand-Connection ist dabei die lauteste, weil medienwirksamste. Ich sage nicht das die Vereine sich dabei mit Ruhm bekleckern, aber man kann eine Hand nur ergreifen wenn sie einem gereicht wird.
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Ja gut, ich denke wir sind uns da einig. Ist mir letztendlich egal ob das was er ansagt am Ende auch noch Unfug ist, aber das er früher mal etwas machen muss, wenn die Abwehr/Torwart 10 Minuten lang und länger kaum einen Ball bekommt...
Ich hoffe wirklich man hört endlich auch mal mit diesen Schutzargumenten auf. Nachwuchsarbeit, Vereine bliblablub...das mag alles irgendwo seine Relevanz haben, aber dann bräuchte man offenbar gar keinen Bundestrainer, weil der eh keinen Effekt hat. Er kann ja nix machen. Hat nie Veranwortung....böses Kiel, böses Flensburg, böses Mannheim. Zuletzt empfand ich auch das solche Argumente, gerade wenn sie von Trainer und Verband selbst kamen, stets einen unglaublichen Mangel an Respekt vor den amtierenden Nationalspielern zeigen. Denn die Konsequenz dieser Kritik ist das unsere jetzige Mannschaft schlecht ist und das stimmt so einfach nicht. Man könnte so viel mit diesen Spielern machen, trotz der Schwachstellen auf halblinks und Mitte. Schützt man den Bundestrainer, schiebt man die Schuld auf die Mannschaft, selbst wenn man es nicht ausspricht. Unter so einem Trainer hätte ich jedenfalls kaum Lust weiter zu spielen, sollte das auch diesmal so ablaufen.
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Ich finde schon das man angesichts des doch knappen Ergebnisses, denn das letzte Tor Polens kann man getrost vergessen, da es so normal nicht gefallen wäre, doch klar ist das es an einigen ganz konkreten Stellschrauben gelegen hat und nicht an nur an der allgemeinen Leistung.
Das hätte heute bei aller nun kommenden Kritik auch anders ausgehen können und Heuberger hat einen Heinevetter der in den letzten 15 Minuten nur einen einzigen Ball gehalten hat, drauf gelassen. Minute 50 muss Bitter kommen. Natürlich hätte es sein können das er nichts gebracht hätte, aber solche Wechsel sind nun einmal in der Situation normal. Auch die Auszeit kann früher kommen. Was bringt es wenn er die Abwehr 90 Sekunden vor Ende anweist endlich auf den Mann zu gehen der die ganze zeit die Buden macht? Das muss vorher kommen.
Ich bin gleichzeitig ein bisschen erleichtert, denn da als Heuberger-Kritiker kann ich nun endlich sehen das die Ära Brand beendet ist. Jetzt muss irgendwas grundsätzliches passieren und ich hoffe der DHB denkt sehr genau darüber nach und begeht keinen Schnellschuss.
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Also laut DHB hat Gummersbach II keine Nr.15, ich kapiere vielleicht den Witz nicht.

Zu Berge leistet er in Norwegen sicher gute Arbeit und ist als ehemaliger intelligenter Spielmacher sicher jemand der gut für ein Spielkonzept passt. Flensburg ist nun einmal eine Mannschaft die nicht über Individualisten kommt und so jemanden braucht. Aber wie gesagt...da fernab von allen Titeln und großen Siegen der Moment wo er nach seiner Erkrankung wieder auf die Platte kommt, mein größer Moment als Fan ist (gegen Minden war es, nagelt mich nicht aufs Datum fest), idealisiere ich ihn vielleicht zu sehr.
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Das ist tatsächlich eine komfortablere Regelung als in der CL, was ich ein bisschen bitter finde. Andererseits ist diese Kritik wohl auch unfair, denn Gazprom ist eben Gazprom und ob man sich da überhaupt so anbiedern sollte, ist wahrscheinlich etwas was man durchaus diskutieren kann.
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Man muss bei manchen dieser Länder auch einfach berücksichtigen das sei relativ klein sind. Das ist ja das klassische Problem von kleinen Ländern im Sport, sie müssen sich schon auf ein paar Kerne konzentrieren und können international kein Allround-Angebot anbieten das konkurrenzfähig ist.
Umso besser ist die SEHA ja als Möglichkeit sich mit guten Teams zu messen. Ich frage mich allerdings wie sich das inzwischen trägt. Man sagt ja immer durch die Reisekosten und oft nicht ganz ausgelastete Hallen lohnt sich die CL für viele Teams nicht. Die meisten Teams der Seha haben relativ kleine Hallen und die Reisekosten sind eigentlich kaum niedriger, je mehr Länder dazu kommen.
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Also wenn die bisherigen 10 Mannschaften einfach aufgestockt werden, haben wir es dann mit 14-15 Mannschaften zu tun + die zusätzliche nationale Meisterschaftsrunde, haben die SEHA-Mannschaften damit annähernd die gleiche Spielbelastung wie die Bundesliga. Vielleicht steigt ja auch noch mittelfristig Polen ein.
Das hätte schon den Vorteil das man in der SEHA-Ära eventuell Verständnis für die starke Belastung der Bundesligateams entwickelt. Außerdem finde ich es gut das diese Mannschaften dann auch eher im Rhythmus sind.
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Mal ganz ernst gemeint, wäre Schwalb glaube ich wirklich was für Paris. Er hat in den letzten 10 Jahren bewiesen das er mit einem Kader von Weltklasse-Individualisten sehr gut umgehen kann und wie man mit ihnen Titel gewinnt. Was er nicht kann ist das "Konzept"...auch das hat er beim HSV bewiesen.
Für uns würde ich mich als Vranjes-Alternative den guten Herrn Berge wünschen, auch wenn ich mir den wahrscheinlich zurechtidealisiere.
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Ich leite nicht ab was intern für ein Klima herrscht. In der Tat sehe ich das nicht so eng, denn wer das Vranjes-Interview das alle teil-zitieren mal im Wortlaut gelesen hat, würde glaube ich gar nicht so ein großes Fass aufmachen, denn das klang eher so als ob er bleiben will.
Was wir aber alle sehen können ist ein Artikel wie dieser in der Meesenburg öffentlich seinen Trainer mehr oder weniger subtil abkanzelt und das ist kein guter Still und kann gar keinen positiven Effekt haben. Ich sehe dafür vor allem keinen Grund. Vranjes ist doch kein Idiot dem man papageienartig sagen muss das er einen Vertrag hat. Er hat mit diesem Vertrag aber auch nicht eine Schweigepflicht unterschrieben die ihm verbietet Verbesserungen zu fordern. Das hat er sehr höflich getan, nicht mehr.
Für meine Begriffe diskutiert man sowas nicht öffentlich und das ist auch normalerweise nicht Flensburgs Stil. Das Problem ist für mich da auch weiterhin das es ja keine neuen Erkenntnisse zu geben scheint. Wir werden erst sehen was sich da tut, wenn Paris in den nächsten Wochen aktiver wird. Spätestens im Juli sollten sie wohl einen neuen Trainer holen, wenn sie denn einen wollen und spätestens dann hat das auch unsere Geschäftsführung mit Ljubo geklärt...aber vorher eben nicht. Das ist jetzt nur Klatsch.
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Gut, an Canellas hatten viele Leute Interesse, vor allem weil der ja verhältnismäßig weniger verdient hat in Hamburg und wenn Kiel nicht zugeschlagen hätte ( was sie ja auch nur wegen Vezprem tun mussten), dann wäre eben so ein Spieler auf dem Markt gewesen.
Was ich bedenklicher finde ist dieser latent aggressive/vorwurfsvolle Grundton gegenüber Vranjes in der Art das er sich das hätte vorher überlegen müssen usw. Wem soll das was bringen? Wir wissen das die SG ihn nicht ziehen lassen will, aber wenn Vranjes sowas liest, steigert das seinen Willen zu bleiben sicher nicht. Halte ich alles für äußerst unsouverän von Meesenburg.
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Wofür gibt es denn Berater, wenn nicht, um auch diese Sonderfälle vertraglich sinnvoll abzubilden. Das Szenario, dass sich jetzt abspielt, muss doch jeder vor Augen gehabt haben bei der Frage - Was möchte ich im Fall der Fälle auf jeden Fall abgesichert haben?Es ist glaube ich irrelevant ob diese Regelungen existieren. Wenn sie keine Regelung betreffend der 3. Liga haben, dann haben sie auch keine Regelung was die Gehaltsanpassung betrifft und ich glaube es bringt dem HSV nicht allzuviel diese Spieler in dem Falle dazu zu zwingen da zu bleiben, da er sie schlicht nicht bezahlen kann.
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Letzte Woche hat doch jemand einen Artikel eingestellt der besagt das die verbleibenden Spieler erst mal Wechselsperre haben, wahrscheinlich weil keine konkreten Angebote vorlagen mit denen man kurzfristig Geld generieren kann. So ganz kann das nicht stimmen, denn Berlin hat seitdem zugeschlagen, aber vielleicht war der Deal eh schon älter und wurde nun erst bekannt gegeben.
Ich finde das aber jetzt auch nicht allzu schlimm den Spielern gegenüber. Man muss dem HSV soviel Kredit schon geben...nachher bekommen sie die Lizenz und haben nur noch Hens und Jansen da rumstehen, das ist ja auch doof. Zwei Wochen machen das auch nicht mehr fett und jeder Manager in Europa weiß das ab dem 1. Juli mutmaßlich alle diese Spieler auf dem Markt sind. Da werden Angebote kommen.
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Das dachte ich mir auch zuletzt schon bei dem neuen Vertrag für den DHB...wieviel zahlen diese Leute? Ist die Meldung "Flensburg verliert den Hauptsponsor" überhaupt eine negative?
Gerade im Hinblick auf den HSV wäre ich sowieso dafür das man einige Dinge wie eben Zahlungen von Hauptsponsoren veröffentlichen sollte, aber man muss ja selbst den Etat meist raten und weiß dann immer noch nicht ob Gesamt oder Spieler.
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Ich befürchte allerdings das dies generelle Praxis ist und bestimmt auch mit Kiel, Mannheim oder Flensburg solche "Gentlemen Agreements" existieren, wenn denn mal was im argen ist. Gummersbach war ja auch so ein Fall, wo man hätte meinen können das ein Lizenzentzug nicht zu vermeiden gewesen sei. Sportverbände sind einfach nicht transparent...