Beiträge von Paul Jonas

    Chancenauswertung war heute das Problem...das können doch alle besser....verboten vor allem die Quote vom Punkt. Man hätte dieses Spiel gewinnen , aber auch höher verlieren können. Starke Torhüter bzw. schlechte Schützen beiderseits. So kann man wohl zufrieden sein und auf den Heimvorteil hoffen und das einige Schützen sehr viel besser drauf sind.

    Mein Highlight heute aber im Ard-Ticker:

    17:07 Erst spricht Heuberger in der Auszeit, fordert im Angriff die "zweite Welle".
    17:07 Heißt: Nicht jeden Angriff zu schnell abschließen.

    Zur Verteidigung des Schreibers muss man wohl sagen das er sich zuvor die ganze Zeit über zu schnelle Abschlüsse aufregte und damit Mitte der zweiten Halbzeit wohl auch Recht hatte.

    Womit die immer wieder auftauchende Frage nach dem gegenständlichen geldlichen Wert solcher Pötte endlich auch mal beantwortet wird. :lol:

    Als Maßstab würde ich das allerdings nun doch nicht ansehen, weil die Urteilsfähigkeit gewisser Personen hinsichtlich monetär Bewertung ideeller Werte, vorsichtig ausgedrückt, gestört zu sein scheint. ;)


    Allein der Hintergedanke...sitzt er dann zuhause vor dem Kamin und guckt sich "seinen" Erfolg an. Ich bin der Meinung das man sich auf solche Schwachheiten gar nicht erst einlassen darf und gleich voll auf Kurs 3. Liga gehen sollte.

    Der Nachlass der 10%-Strafe ist aber etwas was ich zwiespältig sehe. Schafft mir einen Präzedenzfall, auf den sich in Zukunft viele berufen könnten.

    Schwenker: Storm-Deal geschmacklos | Handball | DKB HBL | SPORT1.de

    Ein Treffen mit Andreas Rudolph- um über eine eventuelle Zusammenarbeit in Hamburg zu reden- war natürlich weniger geschmacklos ...

    Also das Schwenker gegen den Mann nachtragend ist, halte ich jetzt nicht wirklich für eine Charakterschwäche, denn er hat einen Grund dazu und das zumindest aus seiner Sicht auch der THW ihn persönlich schlecht behandelt hat, erzählt er ja immer wieder. Jetzt umarmen die beiden einstigen Widersacher sich und er scheint nach wie vor der einzige zu sein der dabei mit Schaden herausgekommen ist....kann sich nicht gut anfühlen.


    Es geht darum Juanin Garcia zu ersetzen.

    Für Linksaußen fallen mir auf Anhieb wenige Spieler ein, die derzeit das Niveau und die Erfahrung wie Gudjon Valur Sigurdsson haben und ohne große Ablösesummen zu bekommen wären. Zudem hat Barcelona mit Martin Stranovsky noch einen guten und "jüngeren" Linksaußen im Kader.

    Das sie den ersetzen müssen ist ja klar, aber ich weiß nicht warum gerade Barca Geld sparen will. Wie gesagt...für nächstes Jahr und vielleicht auch noch übernächstes ist das ein guter Spieler, aber dann schicken sie den nächsten Mann ins Karriereende. Halte ich für schlechte Wechselpolitik, gerade wenn man nen Etat hat, mit dem man sich so viel leisten kann.

    Vor Dienstag ist diese Entscheidung des HSV offenbar nicht zu erwarten meldet Handballworld.

    Die Sache ist doch auch folgende...die Leute die gerade Entscheidungen treffen und damit meine ich nicht die Rudolphs sondern die restlichen Leute, wissen doch genau das nicht nur ihre Mannschaft in der dritten Liga eine ganz andere sein würde, sondern auch ihre persönlichen Positionen. Vielleicht behalten die meisten ihre Ämter, aber kaum zu gleichen Konditionen...man entscheidet also gerade quasi auch über seine persönliche Zukunft und unter dem Gesichtspunkt kann ich sogar nachvollziehen, dass man jeden möglichen Schritt gehen will.

    3. Liga hört sich für uns Fans sinnvoll an, aber wer rationalisiert schon gerne seinen Arbeitsplatz selbst weg?

    @capitano
    Das habe ich auch so verstanden, es ist ein schwieriger Fall, wie eben Wechsel von Personal zwischen Topvereinen immer ist. Allerdings muss man Storm meiner Meinung nach nicht in Schutz nehmen. Er weiß ganz genau warum man diesen Wechsel kritisch sehen wird (auch von Kieler Fanseite aus) und weiß auch ganz genau was er in der Vergangenheit so gemacht hat und was ihm jetzt vorgehalten wird. Damit muss er umgehen, denn er hätte sicherlich auch noch viele Jahre in Mannheim bleiben können.

    Die Entscheidung mag richtig oder falsch sein, aber vor allem ist sie menschlich. Klar, viele werden nun sagen es ist das Geld und es ist die bessere sportliche Perspektive. Aber er ist nun mal auch ein Kind des Nordens und das spielt eine wichtige Rolle. Wer von uns hätte denn dieses Angebot bitte abgelehnt? Vor allem haben die nun in der neuen Saison in Kiel da auch wieder einen Kader, mit dem sie viele Teams in Grund und Boden spielen können und werden. Aus meiner Sicht daher absolut nachvollziehbar.

    Ich denke die meisten von uns hätten dieses Angebot nicht ausgeschlagen, aber das die Entscheidung vor allem menschlich ist, ist auch nur eine Auslegung des ganzen Vorganges die Storms Außendarstellung 1:1 übernimmt.

    Das das ganze zunächst einmal in Interessenkonflikt im höchstem Maße darstellt, ist die Komponente die mir vornehmlich ins Auge sticht. Gerade bei Personalien wie Landin oder bestimmten Spielern die die Löwen vielleicht im Auge haben, hat er jetzt Insiderwissen und ich würde es doch für naiv erachten, wenn man erwartet das er es nicht ausnutzt, gerade wenn man die Vergangenheit denkt und seine Konflikte mit Kiel.

    Daher...ich glaube aus Kiels Sicht ist das eine gute Sache und für Storm ist das sicherlich auch eine gute Sache ob nun familiär, sportlich oder finanziell. Neutral betrachtet kann man das aber kritischer sehen.

    Erstmal werden wir eh nichts erfahren. Er hat am Südermarkt gesagt, dass er ab heute erstmal 10 Tage im Urlaub ist. Das Pariser Angebot ist ja auch nicht erst am Montag gemacht worden sondern schon einige Zeit vorher vorher bzw. laut Schmäschke offenbar auch nicht an den Verein. Bis man da abschließendes weiß, kann noch einige Zeit in die Lande gehen.

    Das sehe ich genau so. Wobei man auch Bayern und Alba nicht zu sehr hochjazzen sollte. Alba kommt auf einen Schnitt von 10000 Zuschauer, in der über 14000 Zuschauer fassenden O2-World in Berlin. Im Schnitt ist die Arena also zu 2/3 gefüllt. Das sind 2000 mehr als die Füchse in der Schmeling-Halle, aber genau in den unterschiedlichen Spielorten würde ich den Unterschied sehen. Wer in der o2 spielt muss mehr Zuschauer bringen. Da wird dann sehr aggressiv mit Sponsorenkarten, Gewinnspielen etc. gearbeitet. Aus Füchse-Sicht ist ein ein Gewinn, dass man sich die Schmeling-Halle nicht teilen muss - diese Halle ist für Handball bestens geeignet (im Gegensatz zur Ü10000-Arena) und vom Fassungsvermögen allemal ausreichend. Bayern München kommt meiner Kenntnis nach noch nicht mal auf einen 6000er-Schnitt, liegt also unter den Handball-Spitzenwerten. Hier zeigt sich, dass etablierte Lokalmatadore in Mittelstädten, wie zum Beispiel in Bamberg, stärker sind. Nur weil im Hoeneß-Dunstkreis viel darüber geschrieben wird, ist die Halle also noch lange nicht voll. Insgesamt geht es im Basketball etwa gleich zu wie im Handball, in den Spitzen ist Handball sogar stärker.

    Bei Alba und Bayern geht es auch um die Auswärtswirkung. Nehmen wir den Mittelfeldverein Bremerhaven, der für Alba und Bayern in die große ÖVB-Arena in Bremen umzieht was die Zuschauerzahlen von normal bummelig 4000 mal eben mehr als verdoppelt. Diese Wirkung haben solche Vereine mit Strahlkraft eben, was aber nichts damit zu tun hat das sie aus München oder Berlin kommen, weil wir die gleiche Wirkung im Handball beobachten können, wenn Flensburg und Kiel durch die Lande ziehen.

    Die eigentliche Gefahr die ich für die BBL sehe, ist das wettrüsten. Bayern hatte vor der Saison glaube ich nen 12 Millionen Etat, Alba 8 und der Rest bewegt sich in Handballregionen. Das Bayern ohne den Mutterverein diese Summe niemals aufbringen kann ist absolut klar, die normalen Vereine müssen aber trotzdem sehen wo sie bleiben um da mitzuhalten. Da waren wir im Handball auch schon mal mitte der 2000er. Ich würde zu diesem Zeitpunkt nicht vorhersagen wollen welche Liga jetzt mittelfristig die attraktivste ist. Zumindest ist die HBL finanziell gesund, denn außer dem HSV haben anscheinend alle Vereine solide gewirtschaftet.

    Ich finde es allerdings auch ziemlich spannend wer denn nun Nachfolger von Storm in Mannheim wird. Der Mann hat den Verein ja geprägt wie kein anderer, sowohl in der protzigen Ära als auch jetzt in der Phase der Sanierung.

    Also ich gehe seit 35 Jahren zum Handball und behaupte auch mal das eine wirkliche Fanseele in mir schlägt. Ich muss chruschtschow wirklich Recht geben, denn Handball war (und ist es teilweise) immer eine Provinzsportart. Man denke nur mal an die Zeit zurück da der deutsche (und teilweise auch Welt-) Handball von Städten wie Gummersbach oder gar Großwallstadt dominiert wurde. Kiel ist da ja schon fast eine Großstadt und verdankt vermutlich seine über jahrezehnte gewachsene Zuschauerdominanz in erster Linie der Unfähigkeit Holstein Kiels, sich in der zweiten Liga zu etablieren.
    Warum die Versuche sich in Großstädten, speziell den deutschen Metropolen, zu etablieren immer wieder scheitern ist mir schleierhaft. Es ist aber bezeichnend, dass bsw. der Fc Bayern lieber auf der zweite Pferd Basketball denn Handball setzt. Will sich der Handball aber auch Dauer als Mannschaftssport Nummer zwei hinter dem Fußball platzieren, dann geht das nur über die Großstädte (und eine erfolgreiche Nationalmannschaft - allerdings hätten die anderen beiden Sportarten diese Trumpfkarte ja auch noch).

    Erstens mal möchte ich doch anmerken das keine Rede davon sein kann, das sich der Handball nicht aus diesem "Turnhallenmief" erhoben hat. Allein das heute alle Sportler Vollprofis sind, die nicht nebenbei noch im Beruf stehen (wenn sie clever sind natürlich noch studieren), ist etwas was in den 80ern und auch noch Anfang der 90er so nicht vorstellbar gewesen wäre.

    Zweitens möchte ich abermals zur BBL was sagen, was stellt ihr euch eigentlich vor wie diese Spiele ablaufen? Auf welche Weise sie angeblich spektakulärer sind als Handball? Kommen Alba oder Bayern geht natürlich publikusmtechnisch die Post ab, der aber der Rest ist vom Handball nicht zu unterscheiden. Hallen nicht größer als Handballhallen, Publikum nicht lauter usw. Ich will der Sportart nichts absprechen, toller Sport, attraktive Liga, aber wenn man wirklich dem Handball einen Mief andichten will, sollte man regelmäßig zum Basketball gehen und das mal gegentesten....und zwar wie gesagt nicht zu Alba.

    Die BBL hat speziell aber vor allem durch Bayern München einen Schub erhalten, der im gewissem Maße auch eine Blase ist und ein gefährliches wettrüsten auslöst. Was das langfristig für Konsequenzen hat, kann man glaube ich noch nicht absehen. Das ist etwas was die HBL erstens sowieso nicht nachmachen kann und wahrscheinlich auch nicht sollte.

    Ich weiß auch nicht ob da jetzt nicht vieles aufgeblasen wird. Denn ich vermute viele dieser Dinge kommen von dieser verkaterten Post-Feier-Vranjes-Gestalt die sicherlich ein paar Dinge von sich gegeben hat, die sonst eher im Kopf bleiben. Schmäschke hat gesagt das sie diese Woche zusammenkommen werden und darüber reden und dann erfahren wir mehr.

    Egal was die SG macht, erwarte ich jetzt keine Schnellschüsse ala Muratovic, sowas ist einfach nicht mehr unser Stil, das war Fynn Holperts SG. Wenn Vranjes neue Spieler bekommt, werden es auch Spieler sein die er einzusetzen weiß. Es wäre ja geradezu abfällig anzunehmen das er sich der Problematik eines aufgeblähten Kaders nicht bewusst wäre.

    Man sollte sich auch nicht die Illusionen machen und glauben das beim Basketball überall so viele Leute kommen wie bei Alba. Ich verstehe absolut woher die Kritik kommt, man sollte als Handballfan wirklich nicht zu arrogant sein. Aber gleichzeitig sollte man die DEL und die BBL auch nicht spektakulärer machen als sie jeweils sind. Eben weil sie den US-Glamour mitzubringen scheinen, wirken auch diese Ligen größer als sie sind und bis auf die großen Namen dieser Ligen, backen auch die restlichen Vereine Brötchen die mit denen normaler Handballvereine vergleichbar sind.

    Ich bin der Meinung, dass der Profi-Handballsport und hauptsächlich seine Protagonisten, die Spieler, größere Beachtung und mehr Geld für ihre Leistung verdient haben. Und das dieser Sport in Arenen gehört. Nicht mehr, nicht weniger. Und das ist unheimlich arrogant.

    Jain, das ist jetzt nur noch schwammig. Denn was ist eine Arena? Meinst du damit große Hallen mit 10.000+? Das funktioniert nur in Kiel, gerade Hamburg und Mannheim sind doch immer gute Beispiele dafür, wie selten diese Kapazitäten ausgenutzt werden. Dabei sind deren Spiele gut besucht, nur eben nicht so gut das diese Arenen ausgefüllt werden. Es hat einen Grund warum Gummersbach das Projekt Köln-Arena wieder aufgegeben hat.

    Nach allem zu urteilen was du schreibst, wünschst du dir eine Art Glamour für unseren Sport, den dieser einfach nicht hat. Handball hat ne natürliche Zuschauergrenze und gerade deswegen ist er eben auch in kleineren Städten möglich. Mir ist das jedenfalls lieber als das System der DEL wo Vereine kurzerhand weiterverkauft werden, wenn irgendwas nicht klappt.