Beiträge von Paul Jonas

    Man muss bei Flensburg momentan einfach sagen das es nicht zu 60 Minuten Handball auf höchstem Niveau reicht, maximal zu 40-45. Ich finde das hat man auch gegen Gummersbach unter der Woche schon gesehen. Ab einer gewissen Phase häufen sich die einfachen Ballverluste und die Aggressivität in Abwehr und Angriff lässt nach. Ich glaube nicht unbedingt daran das das daran lag das man sich zu sicher gefühlt hat. Wenigstens aber ein Punkt. Mit der Leistung ist dann aber im Achtelfinale Schluss wenn man als Gruppenzweiter einen guten dritten zugelost bekommt. Hamburg zu schlagen sehe ich mit dieser Leistung nicht.

    Einziger Lichtblick ist Gustaffson. Nicht das er übermäßig krass gespielt hätte, aber wenigstens hat er gespielt und hat seine Tore gemacht. Mich interessiert nach wie vor die Geschichte dahinter, denn Nenadic hätte weiß Gott in den letzten Wochen Hilfe gebrauchen können.

    Ich finde dieses Rentnerklischee der Kieler trifft auch ziemlich viele Handballhallen zu. Als Flensburger würde ich auch sagen das in unserer Halle eher ältere Semester anzutreffen sind als im Fußball. Das liegt glaube ich daran das es in so einer Halle im Zweifelsfalle schon gemütlicher ist, vor allem in dieser Jahreszeit. :D

    Grundsätzlich finde ich die Stimmung in Magdeburg immer am besten sowohl wenn ich mal da bin als auch am TV-Bildschirm, daher erkläre ich deren Fans mal zu den besten...was trotz allem völlig sinnlos ist. Ich finde die Stimmung ist immer dort gut wo die Halle voll wird. Eine halbleere Halle ist immer komisch, aber das hat ebenfalls nichts mit den Fans an sich zu tun, wenn die Halle zu groß ist. Daher...wie ich es drehe und wende ein ziemlich auf Streit gebürsteter Thread wenn man hier jetzt wirklich versucht gegeneinander aufzurechnen.

    Also wenn nicht Kiel dann ist Mannheim tatsächlich die beste Alternative für ihn glaube ich. Das ist ja kein Fußball wo die Geldbeträge irgendwann so hochgehen das man auch in Aserbaidschan spielen würde, da zählt das Umfeld doch mehr und das Gehalt ist nur eine der Komponenten die wichtig sind. Sportlich sind die Löwen auch eine Top-Adresse. Ich kann den Uwe verstehen.

    Als Flensburger sehe ich diese Entscheidung trotzdem nicht allzu gerne...Eggerts Zukunft ist immer noch offen und wenn Kiel seine Krakenarme nun in die Richtung von weiteren Weltklasse-Linksaußen wachsen lässt...wer ist neben Gensheimer der beste Linsaußen? Ich befürchte das schlimmste.

    Man muss bei Santos auch eine Sache relativieren: Gestern hat er vor allem davon profitiert das Flensburg in der zweiten Hälfte, sei es aus Siegesgewissheit oder weil die Truppe ohne Mogensen nicht ganz perfekt abgestimmt war, unglaublich viele Bälle verloren hat. So viele Gegenstöße können Mannschaften wie Gummersbach, die ja im Grunde vom gesamten Spielverlauf her unterlegen sind, gegen Flensburg normalerweise nicht laufen. So gut wie alle Gegenstöße landeten in den Händen von Santos und das sieht dann hinterher natürlich sehr gut aus.

    Allerdings muss man sagen das dies tatsächlich ein Mann für die Zukunft ist. Als Linksaußen kann er ja schon bereits in diesem Alter körperlich überall mithalten.

    Ich bin auch der Meinung das man sich mit der Kritik an dieser roten Karte zurückhalten sollte. Es ist eindeutig etwas was am Boden passiert ist. Das haben wir am TV schlich und einfach nicht gesehen und ich glaube auch die allermeisten in der Halle nicht bzw. die Leute die mir da ankommen werden eine Vereinsbrille aufhaben, aber selbst das gab es in diesem Thread ja noch nicht.

    Zur Abstiegssituation und der Hochrechnung...ich glaube auch das man 20 Punkte+ braucht, aber sieben Punkte sind trotzdem erst einmal sieben Punkte. Da müssen die anderen Vereine erst einmal hin und das sehe ich bei allem Respekt bei Emsdetten und Eisenach erst einmal nicht. Minden hat mir ebenfalls bisher keinen Anlass gegeben das ich sie auf einem Niveau mit Gummersbach sehe und auch Balingen ist zur Zeit völlig von der Rolle und zwar im wesentlich stärkerem Maße als Gummersbach. Ich bin sicher kein Gummersbach-Fan, aber es steigen nur drei Mannschaften ab und zu denen gehört der Vfl weder von den bisherigen Ergebnissen noch von den bisher gezeigten Saisonleistungen...vor allem weil ich wie gesagt den Eindruck habe das das sehr viele an gestern festmachen wollen und das ist doch Unsinn.

    Also ich weiß nicht ob ihr Gummersbacher euch die Situation jetzt nicht gar zu schwarz redet. Man hat in dieser Saison sehr schön gesehen das Gummersbach guten Handball spielen kann, maximal nicht in der Konstanz wie man es gerne hätte. Man hat im Verhältnis zu den anderen Abstiegskandidaten auch schon Punkte gesammelt die die erstmal einholen müssen.

    Das es gestern so harmlos aussah lag auch am Gegner. Natürlich bin ich Fan dieses Gegners, aber ich glaube man kann auch so sagen das die Abwehr- und Torwartleistung von Flensburg einerseits sehr gut war und andererseits Gummersbach von Anfang an auch eingeschüchtert hat. Ich glaube nicht das Gummersbach etwas mit dem Abstieg zu tun hat. Natürlich ist es wahrscheinlich das am Ende sowas wie Platz 13 oder 14 herauskommen wird, aber die letztendlichen Absteiger werden da klar distanziert sein.

    Gute Leistung von Flensburg. Es geht weiter aufwärts. In der zweiten Halbzeit war man allerdings zu unkonzentriert, Ergebnisverwaltung hin oder her. Die Ballverlustquote war soweit ich das beurteilen kann um einiges höher als bei Gummersbach und das darf nicht passieren.

    Gummersbach fand ich auf der anderen Seite lange nicht so schlecht wie die beiden Kommentatoren sie machen wollten. Das war eine grundsolide Leistung, vor allem weil sie es eben geschafft haben viele Bälle zu stehlen. Das sie ihre Chancen nicht genutzt haben, liegt glaube ich eher an einer sehr sehr guten Flensburger Abwehr+Torwart als an der eigenen Leistung.

    Die neue Halle finde ich total super, ich will da gerne mal live hin. Wenn man bedenkt das sich diese "Stimmung" sicher noch gar nicht richtig gebildet hat, wird das in einigen Jahren bestimmt ein Hexenkessel.

    Mogensen ist der Spieler der sich bei Flensburg nicht verletzen darf. Das ist eine große Schwächung und gibt Gummersbach zumindest eine Chance.

    Auf der anderen Seite hat jetzt Gottfridson seine Stunde. Das ist seine erste große Bewährungsprobe und das kann ja auch mal positiv ausgehen. Velenje war auf jeden Fall ein Riesenfortschritt für die gesamte Mannschaft und das trotz der vielen Wechsel.

    Talent hat er. Ich bin sehr gespannt und hoffe auf gute Stimmung in dieser neuen Halle. Ich habe sie noch gar nicht gesehen, weiß auch nicht ob es schon Fernsehübertragungen von Bundesligaheimspielen dieses Jahr gab in Gummersbach.

    Naja, so einfach nur 4 weg und dafür 3! dazu kann man das ja nun auch nicht sehen, man sollte sich schon die Qualität der Ab- und Zugänge angucken und da sind tatsächlich beim THW vier absolute Weltklassespieler, die auch mal ein Spiel alleine entscheiden konnten, gegangen und durch drei noch nicht so etablierte "Talente" ersetzt worden.
    Das ist schon für den THW ein großer Umbruch, denn bisher war auch die Bank "Weltklasse" besetzt. Ausserdem wird dieser "extreme" Umbruch doch auch nur so betont, um jedem klarzumachen, wie spannend diese Saison werden wird. ;)

    Das bei anderen Mannschaften auch Umbrüche stattgefunden haben, wird dabei ja nicht ausgeschlossen, aber in vielen Fällen halt nicht so Extreme (von der Qualität her).
    Deinem Zusatz "und damit meine ich nicht nur den HSV" entnehme ich, dass Du aber auf jeden Fall den HSV in der selben Situation siehst, oder? Ich habe mir gerade mal Eure Abgänge angesehen und finde schon, dass da nur Vori und Lijewski mit dem Kieler Qualitätsverlust standhalten können. Kraus hat seine Qualitäten zu selten in Hamburg gezeigt, um als Wahnsinnsverlust zu gelten und die anderen drei Spieler waren ja nicht unbedingt Euer Stammpersonal . Das für die 6 Abgänge (hat Terzic eigentlich jemals gespielt?) stolze 8 Zugänge geholt wurden, zeigt doch nur, dass ihr zuviel Geld zu haben scheint. :P

    Nee, Spaß beiseite .. so nervt jeden etwas Anderes. Das ist auch der Grund, warum ich selten ein Spiel mit Ton bis zum Ende höre. :cool:

    Also das ist .doch genau das damit gemeint ist genervt zu sein. Das großzügige einräumen ala "ja gabs bei den anderen auch, aber nicht von der Qualität" ist doch Unfug. Die "anderen" haben von vorne herein nicht diese "Qualität" und das gilt natürlich auch für alle Abgänge. Kiel muss vier Abgänge kompensieren und welches Niveau die hatten ist völlig egal. Vier Abgänge sind immer schwer und drei Zugänge sind immer schwer zu integrieren. Dieses Lied können sehr viele Clubs singen, aber Kiel singt es am lautesten und das nervt eben, weil sie immer noch, auch nach gestern ein souveräner Tabellenführer der "besten Liga der Welt" sind. So schlimm kann es ja gar nicht sein.

    @Spiel
    Absolut tolle Leistung der Magdeburger. Das war für mich als Fernsehzuschauer bisher das tollste und intensivste Saisonspiel und die Fans in Magdeburg schaffen es in ihrer Halle immer die tolle Atmo auf die Fernsehcouch zu transportieren. Ich finde übrigens nicht das die Schiedsrichter eine schlechte Leistung gezeigt haben. Man gucke sich mal die Zeitstrafen und 7m an und man sieht das die Magdeburger hier eindeutig sanktioniert wurden. Sie hatten also auch sehr viele Phasen wo sie Unterzahl kompensieren mussten. Kiel hätte in gleicher Intensität zurückackern können und dann hätten wir eventuell gucken können, wer dann benachteiligt worden wäre. Lob für mich an die Schiedsrichter. Die Instant-Schelte langweiligt nur noch.

    Hmja lieber ein Katastrophenauftritt zuhause gegen Emsdetten als einer gegen Kiel.
    Ausgehend vom zwischenzeitlichen 22:22 wird wohl was dran sein, andererseits ist Spielstärke auch immer vom Gegner abhängig, ist ja in jeder Sportart so.

    Hauptsache zwei Punkte, alles andere ergibt sich dann.


    hui, gewagte These, insbesonder ein Anbetracht der letzten Ergebnisse. Ich denke mit dem Ansatz würfeln wir dann demnächst die Ergebnisse.

    Natürlich ist auch das letzte Tor eines Spieles wichtig, aber ich glaube es ist klar wie ich das meine. Damit eine solche Situation wie in diesem Falle überhaupt entstehen kann, muss es in der 59. Minute erst einmal Unentschieden stehen eine Situation die im Handball nun einmal nicht so alltäglich ist wie im Fußball. Natürlich werden knappe Handballspiele in der Schlussminute endgültig entschieden und wenn dabei eine strittige Schiedsrichterentscheidung dabei ist, ist das Geschrei natürlich groß, aber weder entscheiden die Schiris in dem Moment das Spiel noch das Tor (bzw. nicht geworfene Tor)...zumindest objektiv gesehen. Wenn man alle Tore und Fehlentscheidungen gegenrechnet kann man mir vielleicht damit ankommen das eine Mannschaft benachteiligt wurde, sofern man sich da nicht jeweils knappe Entscheidungen mit Fanbrille zurechtstutzt, aber darum geht es ja bei der Diskussion um Schlussminuten/Sekunden-Entscheidungen nie. Worum es eigentlich geht ist Frustration und das ist auch absolut verständlich.

    Das was ich noch dazu geschrieben habe ist natürlich Ausdruck dafür das meine Geduld für diese Art Diskussion am Ende ist. Es wird in dieser Saison gefühlt in jedem Spiel über Last-Minute-Entscheidungen der Schiris diskutiert, das ist fast schon ein Reflex. In den meisten Fällen sind das aber 50:50-Dinger und selbst wenn nicht, gilt das was ich sonst über den Spielverlauf schreibe. Berlin kann diese Spiele schon vor der Schlussminute gewinnen, haben sie aber nicht.

    Ich sage ein engagiertes Spiel der Magedburger voraus, bei dessen Spielverlauf sie ca. 48 Minuten mit so zwei-drei Toren führen und am Schluss von Kiel noch abgefangen werden, die gewinnen dann mit zwei oder drei. Wie immer. ;)

    Das könnte mal so ein zweistelliges Spiel werden was die Flensburger einfach mal brauchen damit die Maschine endgültig anspringt. Sieht man auch ganz gut am Torverhältnis wo vor allem Berlin und die Löwen ungewöhnlich weit vorn sind. Sorry Gäste, aber hätte ich schon gerne so zehn, zwölf Tore. :P

    Das ist echt eine schöne Legendenbildung. Schon in Flensburg kann man sich drüber streiten ob es eine Benachteiligung war, aber natürlich ist es eine halbe Woche später bereits historisch so festgehalten. Heute wieder, ganz schlimme Geschichte für Berlin blablub. Mag sogar sein das die Berliner hier benachteiligt wurden in der Aktion, aber das galt im Spielverlauf auch mal umgekehrt. Ein Spiel dauert 60 Minuten. Es sind 42 Tore gefallen. Der gesamte Spielverlauf hat das Spiel entschieden. Wenn es zum Schluss knapp wird, ist das ein selbstverschuldetes Problem. Ein Tor entscheidet im Fußball, aber nicht im Handball...das muss mal in die Köpfe rein.
    Das wirkt für mich einfach (und das sage ich als neutraler was das gestrige Spiel angeht, ich hätte Berlin sogar lieber als Sieger gesehen) wie das klassische Bild eines schlechten Verlierers, auch wenn bei einem Unentschieden keine Rede davon sein kann.

    Was wir hier nämlich wirklich vorliegen haben: Berlin hat nun zwei Spiele gegen die Konkurrenten um die CL-Plätze gehabt und hätte beide gewinnen können und jeweils denke ich verdient. Sie haben aber beide Male versäumt den Sack zuzumachen. Gegen Flensburg haben sie minutenlang in der Schlussphase kaum ein Tor erzielt, gegen die Löwen haben sie einen Vorsprung aus der Hand gegeben. Sehr ärgerlich, aber so ist Handball.

    Das ist nämlich meine Meinung zu diesen scheinbar mittlerweile täglich aufkommenden Schiedsrichterdiskussionen: Kann nicht einfach wieder mal jemand ein Spiel verlieren/nicht gewinnen und es abhaken? Wäh Wäh Schiedsrichter, heul. Es hat bei solchen Diskussionen auch nicht der Recht der am lautesten schreit, der bekommt aber leider die Schlagzeilen. Wirkt auf mich sehr sehr unsympathisch Berlin, ich hoffe ihr kommt von dem Trip mal runter (ich meine jetzt Bob und Co, nicht zwangsläufig die Fans).

    Ich bin zwar auch vom vielem Fußball genervt, aber Sport per ÖR-Quote zu verordnen ist trotzdem falsch. Ich finde das schon immer beim Frauenfußball seltsam, weil hier vön den ÖR quasi eine Blase geschaffen wird, die in der Realität so nicht vorhanden ist. Nichts gegen Frauenfußball, aber der ist medial geradezu überproportional repräsentiert. Das Interesse an so etwas wie Männerhandball ist ja auch natürlich gewachsen, genauso ist es mit allen anderen Sportarten die Live von Sendern übertragen werden. Erst müssen die Leute in die Stadien und Hallen kommen, dann kann man über Fernsehmedien nachdenken. Nicht umgekehrt.

    Natürlich ist das bei dem Beispiel dieses Threads aber eine unpassende Diskussion. Über ein Länderspiel kann man einfach mal berichten, die haben die Berliner Medien Mist gebaut.

    Eggert muss eben jetzt entscheiden ob er weiter einige Jahre der Star sein und sportlich um Titel mitspielen will oder eben einer unter vielen und Titel gewinnen will. Ich würde bei ihm am ehesten nachvollziehen das er wechselt. Bei Weinhold verstehe ich es zwar ebenfalls, aber zumindest aus der sportlichen Perspektive weiß ich nicht ob Weinhold in Kiel glücklich werden wird. Eggert dagegen hat seinen Platz überall sicher.

    Dafür spricht eben das bis heute noch nichts weiter vermeldet wurde. Man weiß das verhandelt wird und wenn das einfach wäre, gäbe es schon eine Unterschrift. Andererseits gilt das für beide Richtungen. Wer weiß das er nach Paris wechselt, sagt das auch irgendwann.

    Auch wenn das Unentschieden am Sonntag für Flensburg sicher nicht eingeplant war, kann man da doch positiv rausgehen. Im Gegensatz zu der Begegnung mit den Löwen war das ein Spiel auf Augenhöhe (bei nicht allzu guter Stimmung in der Halle, soweit man das am Fernseher beurteilen kann). Darauf sollte man aufbauen.

    Ich denke das ist ein offenes Spiel. Flensburg tut sich in Lemgo, genau wie in Magedburg, immer schwer. Allerdings sehe ich nicht das sie die einzigen sind die hier etwas zu verlieren haben. Auch für Lemgo geht es um den Anschluss an die Gruppe um die internationalen Plätze. Eine Niederlage täte beiden sehr weh.

    Wir könnten uns auch darüber unterhalten wie Berlin (Flensburg im übrigen auch) es minutenlang hingekriegt hat kein Tor zu erzielen. Die beiden Mannschaften hatten rückblickend betrachtet jeweils 3, 4 große Chancen in der Schlussphase die am Ende den Sieg bedeutet hätten. Haben sie nicht genutzt und gut ist. Es ist typisch wieder alles an der letzten Aktion des gesamten Spiels festzumachen. Genau dort wurde das Spiel also entschieden...ja ne is klar. ;)

    Selbst wenn man all das ignoriert und tatsächlich der Meinung ist das Berlin benachteiligt worden ist in der letzten Aktion...ich weiß ja nicht...in der Schlussminute 60 Sekunden lang ohne Aktion hin und her zu passen ist eigentlich Zeitspiel was abgepfiffen werden müsste. Ich glaube nicht das Flensburg daraus hätte etwas machen können, aber von Benachteiligung von Berlin konnte keine Rede sein. Immerhin hatten sie ihre Chance.

    Also das ist doch nicht erst gestern so. Flensburg spielt quasi seit Svan und Eggert am Ruder sind keine 5:1 mehr. Seitdem ist das sogenannte SG-Spiel also eh nicht mehr vollständig existent. Früher konnte man ja flexibel zwischen 6:0 und 5:1 wechseln, aber vor allem Eggert ist in der Abwehr dafür nicht gut genug.

    Macht ja aber auch nichts, denn es ist nicht so das in den letzten Jahren keine Erfolge gefeiert wurden und das liegt doch jetzt bitte nicht nur an dem guten Torwart Andersson. Momentan läuft die Mannschaft einfach nicht rund. Wenn Glandorf, Moggensen und Weinhold auf der Platte stehen stimmt irgendwas nicht. Natürlich kann Weinhold auch Mitte und natürlich kann der Thomas halblinks, aber am besten sind eben jeweils eine Position weiter rechts. Es klingt simpel, aber solange wir faktisch keinen halblinken haben der bundesligareif ist, werden wir auch Probleme haben. Vranjes ist ja nicht bescheuert. Wenn der Nenadic nur in der absoluten Not einsetzt und Gustaffson überhaupt nicht, dann taugen die momentan auch nichts. Das hatte glaube ich auch nichts damit zu tun das er heute zu spät reagiert hat...das Risiko Nenadic früher zu bringen überwog den möglichen Nutzen.