@ Steinar: es gibt keinen Gegensatz bei Breiten und Spitzensport.. ohne Breite keine Spitze...
aber Breite ohne Spitze ist durchaus möglich... ![]()
@ Steinar: es gibt keinen Gegensatz bei Breiten und Spitzensport.. ohne Breite keine Spitze...
aber Breite ohne Spitze ist durchaus möglich... ![]()
Zu 1 ist mir nicht klar, an welcher Stelle die Fans am Strang ziehen sollen. ![]()
Zunächst muss man sich aber erst mal einig werden, was man denn gerne möchte. Leistungssport oder Breitensport - und dementsprechende Strukturen müssen dann geschaffen werden. Das fängt im Verband an, geht dann aufgrund der föderalen Strukturen über die RV und LV immer weiter hinunter und geht dann immer weiter. Welche Inhalte müssen vermittelt werden. Was ist mein didaktischer Ansatz - Ausbildung von Spezialistinnen oder Ausbildung von möglichst breit ausgebildeten Spielerinnen?
Und das fängt schon im tiefsten Jugendbereich an - Du bist die Wurfkuh, du machst die Tore - da kannst du dich in der Abwehr ruhig mal ausruhen.
Das geht dann auch weiter über die positionsspezifische Ausbildung. Während bei uns die Spielerinnen (z.B. Luisa Schulze - die ist ja nur wegen Mietzner und Nadgornaja am Kreis, weil sie sonst nie Nationalmannschaft gespielt oder erst im hohen Alter wie jetzt Wohlbold debütiert hätte) bis 20 noch im Rückraum aktiv sind und dann erst im Seniorenbereich an den Kreis oder auch auf Außen wechseln und dort praktisch umschulen, fangen andere Länder schon viel früher mit einer Ausbildung auf diesen Positionen an. Ich habe da mal mit Danick Snelder drüber gesprochen, warum denn die Niederlande praktisch Kreisläuferinnen in einer derartigen Qualität serienweise produzieren. Die Antwort war relativ leicht - sie fangen früher damit an. Und wenn wir das nun mit unserer hohen Qualität im Tor verknüpfen, dann stellen wir ja auch fest, dass dort eben die Spezialisierung schon früh greift.
4. ist die Grundlage aus dem dann auch 5 (geht nur bei Bereitschaft zur klugen (6.) Abwehrarbeit) sich automatisch dann bei guter Durchführung ergibt.
Punkt 8 ist eine zweischneidige Sache, da gilt es viele Faktoren zu berücksichtigen. Fakt ist, es ist ein anderes Spiel mit und ohne Kleber. Aber was bringt es mir, wenn ich das Anspiel an den Kreis mit einer Hand dank Kleber verwerten kann, wenn ich es in der Meisterschaft nicht nutzen darf?
Zu 9 - Ganz wichtig: Entscheidungsverhalten. Welche Optionen habe ich als Spielerin überhaupt? Wann ist eine Passweitergabe die richtige Entscheidung und wann drücke ich mich vor der Verantwortung? Wie schnell kann ich eine Situation vollständig umfassen?
Stichwort Bergische Panther ![]()
Die formalen Schritte muss man dabei schon einhalten, das ist richtig.
In den Spielen der deutschen Juniorinnen die ich gesehen hatte, spielte sie die dominanteste Rolle in der Mannschaft-mit dem stärksten Selbstbewusstsein, sie machte auch die meisten Tore. Sie hat zumindest ihre Stärken verwertet und das ist ja schon was in einer deutschen Mannschaft.
Stell ich gar nicht in Abrede. Im Sinne des Erfolgs für die Mannschaft war es dennoch nicht die beste Lösung. Stell den Toren mal die Quote gegenüber, dann wird das schon klar. Ob das nun ihre Schuld, die Schuld des Trainerstabes oder sonstwen ist - aber was Haupt, Hubinger und Minevskaya damals verschleudert haben .... und das zog sich in der Jugend-Nationalmannschaft noch weiter durch.
Bad Wildungen, Frankfurt/Oder, Rostock (zumindest früher mal), Leipzig, HaNeu, Blomberg, Leverkusen (wenn man Verein+Eliteschule+DHB-Stützpunkt rechnet), ....
Zum Thema Minevskaja: Nur weil jemand zur besten Spielerin einer Partie gewählt wird, hat man noch lange kein gutes Spiel gemacht und sie war da beileibe nicht die beste, nur weil sie am auffälligsten war. Nach der Verletzung von Nadgornaja hat sie insgesamt einen Sprung nach vorne gemacht, die EM war kein Ruhmesblatt.
Ich wüsste auch welcher Halle ich aus welchem Grund den Vorzug geben würde und dabei nutze ich keines der Argumente von Andi - bzw. das mit der Ausnutzung indirekt. Aber auch auf meine Argumentationskette wird es kaum ankommen. ![]()
Ich warte mal gespannt der Dinge, die da kommen. ![]()
Da gibt es für mich nur 2 Argumente: Hallenmiete und Hallenauslastung!!!
Für dich vielleicht. Diejenigen, die entscheiden müssen, haben vielleicht noch ein paar andere in der Schublade ![]()
Das Thema Hallenmiete wird im Sportcenter auch noch künftig mal ein Thema werden, schließlich muss der Stammverein irgendwie Gelder generieren, wenn Bayer in Dormagen tatsächlich in den nächsten drei Jahren schrittweise komplett auf 0 runterfährt. ![]()
Ich würde das Fell der Spielhalle nicht vorzeitig verteilen, ehe der Bär am kommenden Dienstag erlegt ist. Schauen wir mal, welche der Hallen im Zweifelsfalle denn die schlagkräftigeren Argumente auf seiner Seite hat.
Deshalb ist die DEG auch gerade mal mit Mühe und Not dem Tod von der Schippe gesprungen... ![]()
Och, so schlecht sieht das ja aktuell in der Region nicht aus. Der BHC ist derzeit die Nummer 1, der VfL kommt dahinter und TUSEM Essen steht mit der jüngsten Mannschaft des Unterhauses auf einem Aufstiegsplatz.
Gut, der Trend geht ja eher in die andere Richtung. Im Sinne von altius, citius, fortius - oder auf deutsch höher, schneller, weiter - wurde ja die Anzahl der Wechselspieler von 5 (Kaderstärke=12) zunächst um 2 U23-Spieler -812+2xU23), auf 7 (14 HBL-Standard) bis auf 9 (16 internationaler Standard) erhöht.
Wenn ich mir unsere Jugendnationalmannschaft anschaue und da feststelle, dass da keine Rückraumspielerin auf halb decken kann, sondern zum Spezialistenwechsel entweder raus geht oder auf Außen geparkt wird, dann wird mir da schon schlecht... Wie heißt das so schön - Abwehrarbeit ist Einstellungssache und dann weiß man, wie es um die Einstellung dann bestellt ist. Aber die Wurfkühe sind ja auch die Prinzessinnen des Kaders, die bis zum geht nicht mehr verhätschelt werden. Und das wirkt auch noch dann bei der einen oder anderen verhinderten Nationalspielerin nach...
Geile Auszeit auch vom BHC-Trainer 45 Sekunden vor Schluss, wo Balingen mit 2 Toren führte. Aussage: " Wir spielen, bis wir eine Chance haben!" Ja ne ist klar. Schön ausreichend spielen, damit wir mit einem Tor verlieren.
Wenn die Trainer in der Auszeit sagen: "Wir machen jetzt ein Tor, dann holen wir uns den Ball und machen noch ein Tor" - wird halt auch gemeckert. Nie kann man es jemanden Recht machen... ![]()
Der Arbeitgeber - nach ersten Einschätzungen die HSG Ddorf Spielbetriebs GmbH - ist aber nicht insolvent und bislang - so die PM heute - seien alle Gehälter einschließlich November bezahlt.
Ist der nicht bei GWD im Gespräch?
First come, first serve? Darf nur einer? ![]()
Genau das wollte ich auch schreiben. Das es kein gutes Spiel werden würde, war ja abzusehen, aber sooo schlecht dahcte ich nun auch nicht!
Was der BHC im Angriff spielt ist einfach nur blamabel. Sorry, aber da bekomme ich Augenkrebs! Wie viele technische Fehler, Fehlpässe gemacht und klarste Chancen vergeben werden.
Also im Dezember war doch die Fehlerquote bei Sport 1 im Free-tV nicht wirklich geringer im Schnitt... ![]()
Hannes Lindt spielt auch viel Abwehr, gell? ![]()
Für mich ist das immer der, der zum Spezialistenwechsel herausrennt, aber vielleicht unterliege ich da Woche für Woche einer Täuschung. ![]()
Und wenn wir jetzt über Abwehrarbeit reden, dann wird es wohl jetzt, wo die Hinrunde sich dem Ende neigt, kein Zufall mehr sein, dass Essen auf Platz 1 und Leipzig auf Platz 20 Der Fairnesstabelle liegt.
Aber das ist letztlich egal. Es geht nicht um Schönspielen, es gibt nur erfolgreich und nicht erfolgreich. Auch so ein Problem, was man in Dormagen hat (Stichwort 80er-Jahre-Handball-Kommentar, wenn man selbst nur in der Lage war 20 Tore zu werfen.) - liegt vielleicht an der räumlichen Nähe zur Benelux-Region, man will "HandbalTotal" - schön und erfolgreich und räumt dabei schön die Priorität ein.
Leipzig kommt über die körperliche Präsenz und solange man damit einen Gegner beeindrucken kann, ist das effektiv. Wenn die Schiedsrichter das dann auch inkonsequent ahnden - sollen sie es über 60 Minuten großzügig auslegen, dann ist das eine andere Sache, als wenn ich dann in der Halbzeit meine Linie um 180° drehe - dann wird es noch vorteilhafter. Ineffizient wird das ganze dann aber, wenn man plötzlich auf einen Gegner trifft, der sich davon überhaupt gar nicht beeindrucken lässt. Das macht dann auch den Unterschied zwischen Sieg Essen über Leipzig und Niederlage Dormagen gegen Leipzig aus.
Ich wollte das nur auf Essen bezeiehn. Da ist der Vorsprung gegenüber den drei Verfolgern gleich geblieben. ![]()
Ähnlich fällt das Fazit in Essen aus.
Besser hätte es für uns nicht laufen können. Alle Mannschaften von Platz 4-6 haben verloren, außerdem hat auch Hamm (die Mannschaft der letzten Wochen) bei Saarlouis verloren. Damit ist unser Vorsprung auf die Punktgleichen Mannschaften Erlangen, Leipzig, Emsdetten und Saarlouis ....
wieder auf 5 Punkte gewachsen.
.... gleich beblieben.
Falls man sich nicht mehr für eine WM motivieren kann, dann gibt es nur eine einzige Konsequenz, die man daraus ziehen kann, oder?