In der NBA gibt es sowohl Minimal- wie auch Maximalgehalt und alles in Abhängigkeit von der NBA-Zugehörigkeit. (Gut, die dortigen Summen sollte man mal außen vor lassen) Letztlich sollte doch jeder Verein eine solche Kategorisierung selbst durchführen. Sprich - für einen Top-Spieler bin ich bereit den Betrag x auszugeben, für einen der internationalen Klasse einen niedrigeren und für einen normalen Bundesligaspieler noch mal weniger. Wenn sich jeder Verein an diese eigenen Vorgaben hält, dann geht auch im Normalfall kein Klub pleite - es sei denn, es brechen mal wieder Sponsoren weg und man hat Verträge mit einer zu langen Laufzeit (teilweise läuft das ja schon 5-7 Jahre mittlerweile). Das Problem bei einer "Nichtregulierung" besteht dann eben darin, dass einige Vereine die Schmerzgrenze eben nicht richtig einschätzen oder dann für den einen oder anderen Spieler doch mal überschreiten.
Wie schon oben geschrieben, die HBL wird gestört durch die CL - denn die Liga definiert sich auch über ihre Erfolge im Europapokal als "stärkste Liga der Welt". In der NBA gibt es da eine Umlage. Die Vereine, die den Salary Cap um mehr als einen bestimmten Betrag überschreiten, müssen an den Ligaverband noch einmal diese Summe an "Steuern" zahlen und die wird dann wiederum auf alle Vereine umgelegt. Das heißt letztlich, dass ein Verein, der mal Meister werden möchte oder auch nur in den Europapokal will (kommt ja drauf an, wo man die Etatgrenze hinzieht) das untere Tableau mitfinanziert. Dadurch hebt man das gesamte System vermutlich auf ein höheres Niveau, als es in dem "Wenn jeder an sich denkt, ist an jeden gedacht"-System der Fall ist.