Beiträge von Steinar

    Rein theoretisch kann man nicht nur Abbingh und van der Heijden, sondern auch Wenzl, Renner, Hetmanek, Schirmer, Birke und die neue Isländerin da einsetzen. Wenn man mit aller Macht hoch wollen würde, dann würde man das auch tun. Man will aber nicht mit aller Macht hoch. Ansonsten ist die U23-Regelung so wie sie ist und wenn man eine andere Intention verfolgt, dann muss man das anders formulieren. Eine Wettbewerbsverzerrung entsteht dadurch in keinster Weise.

    Meteo schreibt:

    Nö, das ist doch eigentlich eine Selbstverständlichkeit, ihm mittzuteilen, dass man konkret überlegt, sich anders zu orientieren (und sich dabei vll. auch noch eine Meinung des gegenwärtigen Vereins einholt - vll. können dann ja auch Perspektiven bei dem gegenwärtigen Verein aufgezeigt werden)

    Wiencek hat doch genau das getan und zwar mit 1,5 Jahren Vorlaufzeit. Er hat dem VfL Gummersbach mitgeteilt, dass er sich spätestens ab 2012 in Richtung Kiel orientieren möchte. Eine Meinung des Vereins kann man sich abholen, aber die Perspektive Meisterschaft, Champions League, ... kann der VfL Gummersbach, der Jahr für Jahr immer wieder Leistungsträger abgibt, ihm derzeit nicht bieten. Es drückt eine Schuldenlast und in welche Richtung sich Gummersbach irgendwann mal entwickelt ist gar nicht abzusehen. Für alle weiteren Perspektiven, die man ihm bieten könnte, ist er einfach noch zu jung.


    Ist eine Stilfrage - wird aber von den meisten Spielern in der HBL auch heute noch gemacht (behaupte ich mal). Für einen Spieler, der aus dem Verein stammt und von ihm ausgebildet wurde. ist dies m.E. sogar ein absolutes 'Benehmensmuss'.

    Muss ist gar nichts - das ist vielleicht genau das Problem, weshalb wir dann wohl keine mündigen Spieler, die selbst Verantwortung übernehmen, mehr haben. Aber der VfL hat bei Wiencek nun auch gar nichts mehr ausgebildet. Der kam quasi als Nationalspieler dahin. Die Lorbeeren gehen wohl am ehesten noch nach Essen und angesichts des guten Verhältnisses, was er damals zu Kristof Szargiej hatte, könnte ich mir sehr gut vorstellen, dass er dann eher Szargiej als Hasanefendic um Beratung hinsichtlich der weiteren Karriereplanung befragt.

    wöller schreibt

    Nö, so ist es heute eigentlich auch noch die Regel, jedenfalls bei seriösen Spielern - und davon gibt es auch heute eine ganze Menge.

    Ansonsten: Mal abwarten, wie die KN-Meldung aus dem letzten Posting einzuschätzen ist.

    Mit dem Verein zu reden macht doch aber auch nur Sinn, wenn ich bei dem Verein bleiben möchte, oder? Früher hingen da doch ganz andere Punkte noch dran, da wurde ein Großteil über einen Arbeitsplatz bei einem Sponsor verdient. Das musste im Gesamtpaket ja auch ersetzt werden. Ist übrigens heute teilweise auch noch so - Schindler verlor durch den Abgang nach Gummersbach seine Ausbildungsstelle als Versicherungskaufmann.
    In der guten alten Zeit - so zumindest laut Hotti Bredemeier - war Erfolg ohne Schwarzgeld gar nicht möglich,....

    Sind wir doch mal ehrlich - derzeit gibt es im internationalen Handball kaum eine attraktivere Adresse als den THW Kiel. Der FC Barcelona mag da noch auf Augenhöe mit sein, aber danach wird es schon schwer. Tradition und Sportlich Erfolgreich - ja besser geht es doch nicht

    Per Carlen ist ein gutes Beispiel. Der hat nämlich erst seinen Wechsel zum HSV elendig lange dementiert.

    Zumindest nach dem, was der VfL In seiner PM schreibt, hat Wiencek hat dem VfL keine Hoffnungen auf eine Vertragsverlängerung gemacht, sondern nur mit dem THW verhandelt. Optimaler kann man sich gar nicht verhalten und obwohl er mit dem THW verhandelt ist er sich nicht zu schade um dem VfL in der Oberliga zu helfen. So viel Engagement kann man wohl nur bei wenigen anderen Erstligaspielern feststellen. Ich kann beim besten Willen keinen Fehler von Seiten Wienceks erkennen.

    Unmoralisch (was für ein Wort) ist das Verhalten auch nicht, denn er hat gegen keine Regularien oder bestehende "ungeschriebene" Gesetze verstoßen.

    Der neue Berater muß eindeutig Heiner Brand sein. Er fordert doch schließlich immer, daß die Nationalspieler bei den Topclubs spielen sollten.

    Heiner hat sich zumindest letzten Monat auf die Fahne geschrieben ihn zum VfL gelotst zu haben. Natürlich malt man beim VfL Weltuntergangsszenarien auf, was die Karriere nun angeht. Wenn es so kommen sollte, dann war es der VfL mit dieser unsinnigen Denkzettelaktion und nicht der THW Kiel. Fragt mal in Dormagen nach, wie so der eine oder andere Wechsel in der Vergangenheit in Richtung Gummersbach über die Bühne gegangen ist. Da es im Handball keine Redepflicht gibt, ist das Verhalten vom VfL für mich zumindest nicht mehr als professionell einzustufen.

    @Ronald: Letzteren Eindruck habe ich auch. Vermutlich ist Lieven der erste Handball-Geschäftsführer, der auch fristgerecht bei Absehen der drohenden Insolvenz, anmeldet um somit nicht in die Durchgriffshaftung zu kommen. Laut eigener Aussage von Lieven hätte das Geld noch für den März gereicht. Wie groß das Loch nun in der Tat ist, lässt sich nur schwer beziffern.

    watfrank: Da funken wir weitestgehend auf einer Wellenlänge. Die Sache mit dem Geschäftsführer sehe ich etwas anders. Da ist nicht die Frage, wer das bezahlen soll. Der muss im Normalfall mehr reinholen, als er kostet. Die Probleme sehe ich in der Tat im übergroßen Kader vor der Saison. Da hat man versucht zwei Schritte auf einmal zu tun - A) Fusion von zwei Vereinen und B) Zusammenstellen einer konkurrenzfähigen Mannschaft. Aber ich verteile die Schwarzen Peter leistungsgerecht auf beide Seiten - eben mitgehangen, mitgefangen.

    Handball ist schon ein Mannschaftssport, oder? ;)

    Das größte Problem ist doch, dass dieses Konstrukt nicht als eine Einheit wahrgenommen wird. Wenn die kolportierte Summe von 300-400.000 Euro stimmt, dann ist das Problem genauso groß, wie beim DHC. Sowohl der DHC wie auch die HSG A-H sind recht neu, Ahlen-Hamm hat immerhin den Vorteil, dass mit Dressel/Rothenpieler Leute in der Verantwortung sind, die schon eine jahrelange Erfahrung in dem Geschäft verfügen. Das war beim DHC eben anders.

    Naja, zum einen ist Mahé im Gegensatz zu Draxler schon 19 Jahre und das Ende der Schulzeit ist in diesem Sommer absehbar, zum anderen wird Berlin auch nicht ganz so viel zahlen, wie Schalke. Außerdem, traditionell wäre eh Gummersbach der erste Ansprechpartner :D


    BTW - der Galia wird doch wohl kaum so naiv sein und freiwillig seinen Premium-Vertrag in Lemgo beenden um dann nach Wallstadt zu wechseln und dort mit Sicherheit entschieden weniger zu verdienen?! Aber vielleicht macht ihm der Holpert das ja noch klar ... :D

    Es gibt ja für solche Fälle auch die üblichen Win-Win-Strategien, die alle Seiten zufriedenstellt. ;)

    Mal ehrlich : die Idee von der Fortführung des Spielbetriebes halte ich persönlich für Wunschdenken. Die Spieler sind de facto gekündigt und können sich - bis auf 3 - einem neuen Verein anschliessen.

    De facto entscheidet der Insolvenzverwalter darüber, ob die Spieler vor dem 15.2. wechseln können. Inwiefern es Sinn macht den Spielbetrieb weiter aufrecht zu erhalten, das hängt auch davon ab, ob man eine Nachfolgegesellschaft für den Start in die zweite Liga ins Rennen schickt. Die Fans können ja auch eine analoge Initiative wie deinfussballclub.de ins Leben rufen.

    Um ab dem 15.3. den Spielbetrieb aufrecht zu erhalten müssen die gekündigten Spieler aber auch entsprechend neue, und möglicherweise bedeutend niedriger dotierte, Verträge unterzeichnen.

    Es geht letztlich darum, dass ein Gespann, was bewusst Fehler begeht, in dem es eine fällige Zeitstrafe mal nicht ausspricht, weil es schon einen Siebenmeter gab, letztlich besser wegkommt, als ein Gespann, was konsequent die Regeln anwendet.

    Gab es in dem Spiel eine einzige Doppelstrafe? Kann ich im Protokoll so nicht feststellen. Immer dran denken - wir sind nicht beim Fußball.
    Ich kann mir denken, was du meinst - aber da liegst du falsch und solltest eher die SR kritisieren, die genauso denken.