Beiträge von Steinar

    Super Posting, Karl. Stimme ich zu 100% ein.

    Von Ahlen sind rund 7 Spieler und natürlich der Trainer, wobei da der Exodus auch schon in der letzten Saison teilweise begonnen hatte, wenn ich das richtig in Erinnerung hatte. Macke, Lammers, Schröder, Rogowski (mittlerweile wieder zurück), Krings, Wiegers und Hynek.

    Hinzu kommt dass der zweite Mannschaftstreil der Neuzugänge Mrkva, Djordjevic, Schmetz, Holmgeirsson, Machulla und Göde.

    Und zum Abschluss kommt dann noch der Mannscahftsteil mit den Hammer-Spielern: Ziemer, Schumann, Hock, Pomeranz, Rycharski, Simon, Gudat und Clößner.

    Naja, was heißt denn ganz großes? Beim FHC wurde etwas von den Medaillenplätzen geredet und da hängt man schon dem Plan vier Punkte hinterher.

    Sindelfingen will diese Saison doch nur in die Top 8. Das ist denke ich durchaus machbar. In Buxtehude muss man nicht gewinnen, der Sieg in Blomberg, die Heimniederlage gegen Göppingen - bislang ist man doch auf Kurs, oder?

    Wenn ich das richtig in Erinnerung habe, dann sollte man mit 30 Punkten sicher in den Top 4 und mit 20 Punkten sicher in den Top 8 landen. Das hab ich jetzt aber nicht großartig nachrecherchiert, ob in der 12er-Liga daran schon jemals ein Verein dann doch noch gescheitert ist.

    HSG2010: Warum ist eine Trainerdiskussion denn unangebracht? Nehmen wir mal das Friesenheim-Spiel. Da lief bei den Eulen das ganze Spiel über Anspiele an Pevnov. Die gilt es zu unterbinden. Wenn ich in der Abwehr nicht die Spieler habe, die ihn halten können und es dementsprechend Gegentore, Zeitstrafen und Siebenmeter hagelt, dann muss ich das Anspiel gar nicht erst zustande kommen lassen. Zumal dann mit Matschke schon früh einer der möglichen Anspieler eliminiert war und es eigentlich nur noch galt Dietrich auszuschalten. Ich hab aber z.B. keine kurze Deckung gegen Dietrich gesehen. Ist doch mit Sicherheit eine legitime Option, hätte doch Simon anstelle als zentrale 5:1 zu agieren doch auch machen können. Darüber kann man sich doch ruhig Gedanken machen in einem Forum.

    Auch das Thema Verletzungen kann man doch ausführlich beleuchten. Hynek ist nun seit wann verletzt? Gefühlt bei mir schon eine halbe Ewigkeit. Holmgeirsson galt im Vorfeld schon als verletzungsanfällig und bei Schumann muss man sich fragen, ob der Einsatz im TVG-Spiel nicht zu früh kam. Man muss das im Gesamtkontext sehen, dann beurteilen ob es andere Verläufe hätte geben können und dann zu einer Entscheidung kommen, warum man derzeit nur einen und nicht vier Zähler hat. Klar, Panik hilft nicht weiter - das Thema aber kategorisch auszuschließen auch nicht wirklich. Denn eins ist klar - irgendetwas muss sich ändern - vornehmlichst die Anzahl auf dem Punktekonto.

    @GWD-Fan: Ist schon okay, aber grundsätzlich rechne ich zumindest den TuS mit hinein. Die Liga ist in meinen augen recht deutlich zweigeteilt und für den Klassenerhalt brauchte man im letzten Jahr "nur" 14 Punkte - Sprich Heimsiege gegen die Teams 11-18. Patzt man an einer Stelle, muss man eben dann auswärts zuschlagen oder eine Top-10-Mannschaft mal bezwingen. Früher waren 20 Punkte für den Klassenerhalt nötig und selbst die haben Solingen damals nicht gereicht.

    Zitat

    Original von GWD - Fan

    Wem fällt was auf?

    Einige Teams kommen mit dem Druck des Gewinnen-Müssens nicht zurecht. Ob sich das dann aber ändert, wenn diese Mannschaften nun in der Rückrunde Heimrecht haben und auswärts gewinnen müssen, während die anderen Teams im Plus sind? Interessant, dass du den TuS nicht bei den "kleinen Sieben" siehst.

    Vielleicht weil

    TuS N-Lübbecke MT Melsungen 30:26

    deine Theorie nicht stützt?

    nummer8: Ja, das ist mir in der Tat egal. Wenn die Zeitstrafe zurecht erteilt wurde, weil es ein progressivwürdiges Vergehen war, dann ist das vom Spieler zu akzeptieren. Ihr versucht hier eine Grauzone für euren Spieler zu etablieren, die es aus meiner Sicht nicht gibt. Und Siodmiak jammerte in Rotenburg (bei einem Vorbereitungsturnier!!!) auch rum, wenn er eine Zeitstrafe kassierte, als er jemanden "nicht nur am Trikot festgehalten", sondern knallhart attackiert hatte.

    Benni: Da ich die Szene nicht gesehen habe, kann ich das nicht beurteilen. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Regelwerk Rot + Bericht durchaus rechtfertigen würde (8.6b). Aber Roggisch und seine Spielweise sind doch nur das Ergebnis. Daran haben die Trainer in Schutterwald, Göppingen, Essen, Magdeburg, bei den Löwen und in der Nationalmannschaft auch hingearbeitet.
    Jetzt gilt es noch die Frage zu beantworten, warum und dann denkt über die Zitate von Zerbe, Stephan und Fritz noch mal ganz genau nach.

    Roggisch ist ein extremer Spieler, schon richtig. Und ich will die Spielweise auch gar nicht als erstrebenswert betrachten. Aber für den Erfolg war sie ja offensichtlich zielführend, oder? Früher hieß der Roggisch im Nationalteam Petersen und wenn Roggisch nicht mehr ist, dann wird er vielleicht Wiencek, Heinl oder sonstwie heißen.

    Das Handballparkett ist eben kein FDP-Traumland, wo die Maxime gilt, dass der Markt sich selbst reguliert. Erfolg hat der, der die Grenzen des Erlaubten bis zum Äußersten ausreizt. Roggisch weiß, dass er bei einer solchen Aktion mit zwei Minuten davon kommt. Deshalb macht er es. Wenn er ernsthaft Rot + Bericht riskieren müsste, würde er es vermutlich auch nicht machen.

    Zitat

    Original von nummer8

    Natürlich haben mehrere Spieler eine ähnliche Unschuldsmiene wie Roggisch drauf, aber die Qualität der vorangegangenen Fouls ist ja wohl eine ganz andere. Und dabei dann Siodmiak auf einer Linie mit Roggisch zu sehen, ist schlichtweg Unsinn.

    Es lebe die Welt der Vorurteile. Die Qualität der Fouls macht bei der Betrachtung für mich in erster Linie (mit Blick auf das Getue) gar keinen Unterschied. Beide lamentieren - wie auch viele andere - sobald sie eine Zeitstrafe kassieren.

    Die Qualität der Fouls kommt dann in der Unterzahl ins Spiel, nämlich in Bezug auf die Wirkung auf den Gegner bzw. den weiteren Spielverlauf und da muss man dann eben sagen ist die Qualität in der Tat eine ganz andere - das spricht aber dann eher gegen Siodmiak und für Roggisch. Roggisch erzielt nämlich mit den Zeitstrafen einen Effekt beim Gegner, der seinem Team weiterhilft, Siodmiak eben nicht.

    Roggisch hat auf Kosten einer Zeitstrafe das Spiel für seine Mannschaft entschieden, geringe Kosten, aber großer Nutzen - ökonomische Spielweise nennt man das wohl. Die einzige Art und Weise wie sich das ändern lässt wäre eben dann diese Fouls - sofern es berechtigt wäre - mit Rot + Bericht zu ahnden. Da möchte ich aber noch mal an die Sportsfreunde Zerbe (Allerweltsfoul) und Stephan (Zwei-Minuten-Strafe wäre völlig ausreichend gewesen) und der Prügelattacke von Ilyes gegen Haaß erinnern oder es draf sich auch gerne jeder noch mal seine persönliche Kopie der Projekt Gold DVD einlegen. Fritz: "Wir müssen alle so spielen wie OIli, dann wissen die Schiedsrichter gar nicht mehr, wen sie herunterstellen sollen"

    Es gewinnt auch bei zwei Teams auf Augenhöhe eben nicht immer die Mannschaft mit der geringeren Anzahl an Strafminuten. Das Musterbeispiel einer effektiven Zeitstrafe war z.B. auch Roggisch gegen Slowenien bei der EM. Er haut in der Schlussphase einen Slowenen dermaßen hart weg, kassiert eine Zeitstrafe - aber danach brauchten die Slowenen rund fünf Minuten, um sich überhaupt wieder zu trauen auf das Tor zu werfen. Die Partie ist aufgrund dieser Zeitstrafe noch einmal gekippt und Deutschland hat nicht verloren.

    Naja, ihr müsst euch schon entscheiden. Regt man sich über das Getue von Roggisch auf, dann bitte auch über das Getue von Siodmiak. Und ob diese Unschuldsmiene menschlich ist, dem Zwecke dient eine geringere Bestrafung zu kassieren oder gar das Publikum zu seinen Gunsten zu beeinflussen, darüber kann man geteilter Meinung sein. Für mich ist da im Verhalten kein großer Unterschied zu erkennen.

    Zitat

    Original von Heinzmueller
    Es wird immer mehrere Sichweisen geben, nur eines trifft zu: Es wird für einen Sieg im Handball immer zwei Punkte geben.

    Die Franzosen hatten auch schon mal eine Drei-Punkte-Regelung. (Sieg 3, Remis 2, Niederlage 1, nicht angetreten 0)

    Benni: Die Antwort auf deine letzte Frage habt ihr euch doch schon gegeben. Im Sport geht es halt in allererster Linie eben ums gewinnen.

    Und nur um das nochmal klarzustellen. Der Sportfreund Siodmiak ist in Sachen Unschuldsmiene bei klaren Zeitstrafen keinen Deut besser als Roggisch. Das konnte ich beim Sparkassen-Cup in Hessen vor der Saison vier Tage lang mir zu Gemüte führen.

    Zitat

    Original von Ethan_Hunt
    Deine Interpretation ist ein Faktor von vielen weiteren, trifft sicherlich zu. Doch gibt es auch die Theorie, dass 50.000 Zuschauer Dir zwar den Rück stärken wollen, doch sie dazu so einen hohen sozialen Druck in Dir aufbauen, dass Du gehemt bist optimale Leistung zu bringen. Wird auch "choking under pressure" genannt.

    Beispiel sind in den letzten Jahren die Vergleiche zwischen Leverkusen und Leipzig gewesen, wo keine der beiden Mannschaften in ihrem Heimspiel überzeugen konnte. In der Saison könnte sich Leipzig - Thüringer HC in diese Liste einreihen.

    Grundsätzlich würde ich sagen, dass sich das Verhältnis 2:1:1 wie im Fußball mit Sicherheit im Handball mit Sicherheit nicht wiederfinden lassen wird. Zum einen ist ein Unentschieden deutlich unwahrscheinlicher, zum anderen sind z.B. die Leistungsunterschiede dermaßen groß, dass der Heimvorteil nur selten zum Zuge kommt. (Da wäre dann die Frage, ob der Heimvorteil sich in einer gewissen Anzahl von toren zum Ausdruck bringen lässt) Ciudad Real hat in Spanien nun über 60 Ligasiege in Folge - egal ob zu Hause oder Auswärts.

    In niedrigeren und ausgeglicheneren Ligen mag das anders sein. Kann mich an eine Saison der Regionalliga West (06/07 oder 07/08) erinnern, wo man mit ausgeglichenem Punktekonto bis zum letzten Spieltag um den Klassenerhalt zittern musste (oder sogar abgestiegen ist?)

    Naja, letztlich steht dem DHC ein Zweitligaetat zur Verfügung, wenn die kolportierte niedrige siebenstellige Summe dieses Mal richtig ist. Das muss man sich bewusst machen. In der zweiten Liga gibt es Vereine, die schon einen höheren Etat aufrufen. Etattechnisch in Reichweite ist noch Friesenheim (wobei da niemand weiß, ob es nicht doch einen Löwenanteil gibt, der nicht in der Etatrechnung auftaucht ;) ) und evtl. noch Balingen. Alle anderen Mannschaften haben einen Etat, der wohl vermutlich mindestens doppelt so hoch ist, wieder DHC-Etat.

    Und im Handball orientieren sich die Tabellenstände am Ende der Saison eben schon gerne am Saisonetat. Klar gibt es Ausreißer nach unten (oder oben) wie letztes Jahr Minden (nur deswegen konnte der TSV letztes Jahr noch Relegation spielen, 14 Punkte waren dafür eigentlich schon zu wenig). Sponsoren investieren im Normalfall in Erfolg. Von daher glaube ich auch, dass es leichter ist als Spitzenverein in der zweiten Liga Sponsoren zu gewinnen, als im Tabellenkeller der ersten Liga (beides nicht einfach, aber der Zweitligist gewinnt häufiger und sieht dementsprechend besser aus)

    Ich denke mal den Fans ist noch im Bewusstsein, welche Summe da von den DHC-Verantwortlichen als eigentliches Minimum für die erste Liga veranschlagt wurde und was nun zur Verfügung steht. Ich denke mal, dass die Qualifikationssaison zum eingleisigen Unterhaus die Entscheidung pro 1. Liga in diesem Jahr positiv beeinflusst hat und man nimmt dann halt auch notfalls den Abstieg zum Ende der Saison in Kauf. Mag aber auch sein, dass ich da einer kompletten Fehleinschätzung unterliege. ;)

    Nicolai Weber/ Milos Hacko vs Carsten Lichtlein/Martin Galia = Deutsche Einsatzminuten auf Wetzlarer Seite waren größer

    Kevin Schmidt vs Manuel Liniger/Jens Bechtloff = Deutsche Einsatzminuten auf Wetzlarer Seite waren größer

    Philipp Müller / Steffen Fäth vs Sebastian Schneider / Sergo Datukashvili = Deutsche Einsatzminuten auf Wetzlarer Seite waren größer

    Timo Salzer / Alois Mraz vs Holger Glandorf / Martin Strobel Deutsche Einsatzminuten auf Lemgoer Seite waren größer (aber nicht viel, Mraz hat kaum gespielt und Datukahsvili lief bei Lemgo auch mal als Mitte auf, könnte die Sache knifflig machen)

    Lars Friedrich vs Rolf Hermann / Holger Glandorf = Deutsche Einsatzminuten auf Wetzlarer Seite waren gleichgroß (Valo nicht eingesetzt)

    Peter Jungwirth vs Avishay Smoler / Florian Kehrmann = Deutsche Einsatzminuten auf Wetzlarer Seite waren größer

    Giorgios Chalkidis / Aron Kristjansson vs Sebastian Preiß / Florian Kehrmann = Deutsche Einsatzminuten auf Lemgoer Seite waren größer

    Selbst in seinen TBV-Deutschland-Zeiten hatte der TBV auch Ausländer (z.B. LA Carlos Lima) im Kader.

    Was uns aber diese Ausländerdiskussion bringen soll, weiß ich noch nicht.

    Alphadex: Ist natürlich immer eine Frage, was man als erfolgreich definiert. Für Friesenheim mag das erfolgreich sein. Dort ist aber auch Pevnov als Russe ein großer Leistungsträger. ;)

    Zitat

    Original von foerdefuchs
    Zumindest dürfte es kein Motivationsproblem gegen ein Team geben, dass uns den EHF-Cup-Platz nur mit zwei bzw. einem Tor Vorsprung wegschnappte... ;)

    Den ersten "Dieb" hat man mit Kiel ja auch schon bestraft. ;)

    Sind in der Fabel nicht immer die Füchse die Diebe? :P :angel:

    Das wird die Zeit zeigen, ob es der einzige Sieg bleiben wird oder nicht. Mit der Mannschaft war es ja nun keine Überraschung, das der THC in Leipzig gewinnen kann. Der THC stand nach dem Sieg über Buxtehude da, wo er eben stehen muss mit dem Kader.

    Heute wird der HCL das Spiel ja dann auf sevenload zur Verfügung stellen, dann kann sich auch vom Verlauf der Partie jeder ein Bild machen.

    Solange man einen Siodmiak in seinen Reihen hat, braucht man über Roggisch doch gar nicht zu reden.

    Nein, jetzt mal ganz als ernsthafte Frage: Roggisch bekommt für sein Foul an Hansen eine Zeitstrafe. Die Frage ist doch nun, war diese Zeitstrafe als Strafe ausreichend oder eben nicht. Hätte es Rot oder gar Rot mit Bericht geben müssen?

    Ich kann dazu keine Aussage treffen, da ich nicht in der Halle war. Aber auf der Gegenseite hatten wir in dieser Saison eben ein gar nicht grob wirkendes Foul von Landsberg, das Michael Müller mit Kreuzbandriss rausnimmt (keine Strafe) und wir hatten das "Allerweltsfoul" (Zitat Zerbe) von Ilyes gegen Haaß (Rot + Bericht). Da gilt es doch in erster Linie das Strafmaß einzuordnen.

    Wenn man zu der Ansicht kommt eine Zwei-Minuten-Strafe war eine angemessene Bestrafung, dann lässt sich doch konstatieren, dass die Kosten-Nutzen-Relation (Investiert eine Zeitstrafe, gewonnen zwei Punkte) durchaus attraktiv erscheint, oder?

    Zitat

    Original von MobyDick87
    Peinlich was Lemgo diese Saison wieder abliefert. Von Martin verlangte man immer, er solle toirgefährlicher werden, aber heute hat er in meinen Augen so einiges vergeigt im Angriff. Allein in Halbzeit 2 4 oder 5 Fehlwürfe, davon ein ganz wichtiger kurz vor Schluss und auch Spielfluss hatten die Lemgoer im Angriff nur sehr selten. Peinlich!

    Naja, er ging angeschlagen in die Partie. Nach seiner Einwechslung konnte man zumindest mal von Spielfluss reden.