Beiträge von Steinar

    Ist so gewesen. Die Ansicht musst du ja nicht teilen, ich hab das Spiel ja auch nur vor dem TV gesehen.

    Er bekommt den Stoß, hat aber in meinen Augen durchaus eben noch volle Körperkontrolle. Das ist eben der Nachteil, wenn man so athletisch ist. Er ist in der Luft und der Körper bleibt in einer ganz normalen Wurfhaltung und die Landung war doch auch ganz passabel.

    Daher: volle Körperkontrolle.

    Den Ball konnte er ja auch mit aller Gewalt auf Eijlers zimmern.

    Daher: Volle Ballkontrolle

    => nach aktuellem Auslegungsstandard eben kein Siebenmeter, da Verlust von Ball- oder Körperkontrolle Voraussetzung dafür ist..

    Ich bin da ja selbst kein Freund unbedingt von, weil in meinen Augen ein Foul auch immer noch ein Foul bleibt. Aber wenn die Auslegung nun mal so ist, wie sie ist, dann war diese Entscheidung in meinen Augen goldrichtig. Und wie sagte mir mal ein Trainer: Wenn die Auslegung so ist, dann weist du eben deine Spieler an gefälligst die Körperkontrolle zu verlieren, wenn sie keine Chance auf ein Tor haben.

    Also, insgesamt war die Aktion von Pfahl nicht effektiv (da kein Tor, kein Siebenmeter, sondern Abwurf) und schlecht für das eigene Image (da Gesichtstreffer gegen Eijlers). Er hat ja großes Potential und könnte nun angesichts der aktuellen Situation ja durchaus auch ein Kandidat für Schweden 2011 werden - aber dazu muss dann in solchen Situationen noch etwas mehr Cleverness hinzukommen. Vor allem wenn Zrnic von der Strafwurflinie solch einen Sahntag hat.

    Naja, den Medien den Schwarzen Peter zuzuschieben, ist aber auch nicht gerade fair. Natürlich muss man zu Hause gegen Friesenheim, Balingen, Dormagen, Wetzlar, Melsungen, Burgdorf und Nettelstedt gewinnen. Da beißt die Maus doch keinen Faden ab, kann mir nicht vorstellen, dass weniger als 14 Punkte zum Klassenerhalt reichen sollten.. Und einen Punkt hat man im Pflichtprogramm eben schon liegen lassen.

    Man hat sich vor der Saison dazu entschieden auf erstligaerfahrene Neuzugänge (Schmetz, Holmgeirsson, Machulla, Göde) zu setzen. Von denen hat aber lediglich Schmetz Erfahrung im Abstiegskampf - die anderen müssen lernen mit diesem negativen Druck umzugehen. Dem müssen sie sich aber auch stellen, Absteiger kann man auch mit weniger Geld werden.

    Normalerweise wirft Geld ja auch Tore - Im Vorjahr war lediglich Minden aus finanzieller Sicht der große Ausreißer nach unten. Parallelen zu Ahlen-Hamm (teure, aber verletzungsanfällige Spieler - vgl. Klesniks und Holmgeirsson) sind aber auch schon erkennbar.

    Nunja, ein Protokoll sollte grundsätzlich den Anspruch haben die wahren Begegebenheiten abzubilden. Klar passieren mal Fehler, dafür ist Handball auch einfach zu schnell. Aber Ligen, die einen ernsthaften Anspruch haben korrigieren dann im Nachgang diese Protokolle.

    Zitat

    Original von Rocket19

    Junge, junge, jetzt sind se mal gerade Tabellenführer und der führt sich hier auf, als wenn er in ner Kaba-Dose gepennt hat.

    Erst mal aufsteigen, dann den Kopf aufmachen...

    Bei allem anderen als Platz 1 müsste bei der Mannschaft und dem Etat schon Unzufriedenheit aufkommen. Ist überhaupt verwunderlich, dass diese Mannschaft schon einen Punktverlust auf dem Konto hat.

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    Original von S.A.M.

    Pfahl wurde ganz klar behindert/geschubst und konnte nicht mehr kontrolliert werfen.

    Billige Ausrede. Muss er dann überhaupt noch werfen?

    Wenn er keine Ball- und Körperkontrolle hat, dann lässt er den Wurf bleiben und es gibt eben Siebenmeter. Nee, der hatte noch Kontrolle. Deshalb gab es ja auch Abwurf.

    Zitat

    Original von Arcosh

    Neun Tore in 78 Sekunden. Das wäre rekordverdächtig. ;)

    Papperlapapp. Rekordverdächtig war Maren Baumbach für Sindelfingen gegen Trier.

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    handball-sindelfingen.de
    Besonders Spielmacherin Maren Baumbach konnte in dieser Phase überzeugen, die 29-Jährige erzielte ihre Tore teilweise im Sekundentakt.

    Zitat

    Original von Arcosh
    Keine Ahnung wie die Herren am Kampfgericht das hinbekommen haben.

    Es gibt ja eine Hallenuhr und es gibt dann eine "Protokolluhr". Nach dem Wiederanpfiff hat es recht lange gedauert, bis das Protokoll eben wieder ins Laufen kam.

    Naja, alleine durch einen anderen Ausrüster hast du ggf. schon unterschiedliche Farbtöne. Und wie sieht es mit dem Leibchen für den siebten Feldspieler aus? Hat das genau die identische Farbschattierung, wie der Torwartpulli? Wohl kaum.

    Im übrigen finde ich die Regelung für IHF-Wettbewerbe (ein Team in hellen Farben, ein Team in dunklen Farben und Rot ist eine dunkle Farbe) sinnvoller

    Zu Auflösung:

    Ich gehe davon aus, dass die Löwen das Rot auf ihren Mannschaftsfotos und Spielerportraits (Beispiel Szmal) trugen.

    Burgdorfs Torhüter scheinen ein deutlicheres Rot zu haben, trotzdem denke ich nicht, dass man in dem Fall schon eine "deutliche" Unterscheidung sieht. Ich würde da aber auch eher im 16-Farben- als im 16,7-Millionen-Farben-Modus entscheiden.

    @meba_ideen: Die Löwen werden vermutlich auch Rote Leibchen eingepackt haben, wenn sie über den zusätzlichen Feldspieler nachdenken. Man muss bei den Arenen auch immer bedenken. Die Ausrüstung ist ja nicht unbedingt in der Arena, sondern an anderer Stelle gelagert. Außerdem müsste erst mal geklärt werden, ob nach einem anderen Leibchen verlangt wurde.

    Arcosh: :D

    Brooks:
    Naja, den Bezug zum Finale stellst du doch her, in dem du eine Partie zwischen Kiel und Barcelona mit einer Partie Gummersbach-Magdeburg vergleichst.

    Zitat


    Wenn im Supercup-Spiel, der ersten offizellen Spiel der Saison, die Schiris gefühlte 15 mal falsche Sperre pfeiffen und beide Mannschaften einfach stehen bleiben, weil keiner weiß, was gepfiffen wurde, ist was komisch.

    Dann zeigt das nur, dass die Saisonvorbereitung bei beiden Mannschaften als ungenügend zu bewerten ist.

    Zitat


    Wenn die schnellen Angriffe durch ausschließlich provoziertes Stürmerfoul, ist das komisch. Sinn und Zweck des Stürmerfouls ist m.E. nicht, wenn der Angreifer in der eigenen Hälfte den Ball vomTW bekommt, sich umdreht und in dem Moment auf einen Gegner läuft, der genau auf diese Situation wartet. Das entspricht für mich eher der Regel des vehinderten Anwurfs.

    Das sind eben die Auswirkungen, wenn man die Torhüter in den Torraum verbannen will und die Feldspieler aber eben keine Rote Karte kassieren. Dann wird die Aufgabe den Gegenstoß zu unterbinden halt von einem Feldspieler übernommen. Das ist ein zu erwartender und gewünschter Effekt.

    Zitat


    Das gleiche gilt für die Regel "Abwehr im Kreis". Es ist nur ein Bruchteil der Strafwürfe auf die bewußte Bewegung des Abwehrspielers durch den Kreis zur Verhinderung einer Torchance. Der Großteil der Pfiffe entsteht durch Schieben des Abwehrspielers durch den KM in den Raum, oder durch den druchbrechenden Rückraumspieler.

    Da stimme ich dir zu. Viele Pfiffe für Abwehr durch den Kreis sind gar keine. Und wenn wir es nun ganz streng nehmen, dann wäre dieses Schieben in den Torraum vom KM eben als Offensivfoul zu pfeifen. Das willst du aber nicht.

    Zitat

    Das alles wird in der CL wesentlich regelkonformer gepfiffen als in der HBL.

    Es wird regelkonformer gepfiffen? Da würde ich doch das genaue Gegenteil behaupten wollen.

    Zitat

    Original von thomask
    war das Rot der beid TW absolut identisch?

    Die Frage meinst du nicht wirklich ernst, oder?

    Zitat


    4:7 Alle Feldspieler einer Mannschaft müssen einheitliche Spielkleidung tragen. Die Kombinationen von Farbe und Design der beiden Mannschaften müssen sich deutlich voneinander unterscheiden. Alle als Torwart eingesetzten Spieler einer Mannschaft müssen eine identische Farbe tragen, die sich von den Farben der Feldspieler beider Mannschaften und der Torwarte der anderen Mannschaft optisch deutlich erkennbar unterscheiden (17:3).

    Ich fand ja schon Göppingen in Grün und Lemgo mit schwarz-grünen Trikots grenzwertig, aber nun noch bei Rot-Tönen eine Unterscheidung zu machen, ist für mich definitiv nicht mehr deutlich.

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    Original von Blueboy

    um den Sachverhalt um den hier gestrittten wird mal zu benennen:

    ---

    Auswechselraum-Reglement Punkt 3

    Die Mannschaftsoffiziellen müssen im Auswechselraum komplette Sport- oder Zivilkleidung tragen. Farben, die zu Verwechslungen mit den gegnerischen Feldspielern führen können, sind nicht erlaubt.

    Gut, damit wäre auch geklärt, dass die Shirts der Löwen-Offiziellen ruhig mit den Farben der Torwarttrikots übereinstimmen können.

    Du meinst also die Schiedsrichter sollen das neue Regelwerk einfach ignorieren und die falschen Sperren nicht pfeifen? Vielleicht wäre es halt im sinne des Spiels, wenn es nicht einige Schiedsrichter gäbe, die das Thema einfach ignorieren und sich dann bei den Spielern auch ein Lerneffekt einstellt. Vori stellt perfekte Sperren, Jurecki kannst du eigentlich jeden Angriff abpfeifen.

    Du weißt schon, dass das Spiel THW-Barca letztes Jahr das Finale der Champions League war, oder? Die Qualität dieses Spieles sollte von Natur aus höher sein, als in jedem Bundesligaspiel. Wenn ich mir allerdings das Spiel Flensburg-Constanta anschaue, dann stand da keine einzige Mannschaft auf der Platte, die diesen Maßstäben dann gerecht geworden wäre. Gummersbach - Magdeburg war ein richtig gutes und spannendes Erstligaspiel und zimperlich ging es da beileibe nicht zu. Weiß ja nicht, was du gesehen hast.

    Übrigens, ich habe letztes Jahr ein Spiel gesehen, was in der CL von den Schiedsrichtern entschieden wurde. Mich wundert aber nicht, dass man das als Kieler anders sieht.

    @meba_ideen: Da hat Burgdorf eben die falschen Torwarttrikots eingepackt. Im Handball hat nun mal der Heimverein das Recht auf seine Trikots zu bestehen.

    Übrigens erinner ich mich in dem Zusammenhang noch gut an das Spiel Essen - Großwallstadt zum Auftakt der Saison 07/08

    In der Frauenfußball-Bundesliga gab es letztes Jahr übrigens den Fall, dass die Partie zwischen Essen-Schönebeck und dem Hamburger SV mit ca. einer Dreiviertelstunde Verspätung angepfiffen wurde, weil die Stutzen von Hamburg und Essen sich zu ähnlich waren, was der Schiedsrichterin dummerweise erst kurz vor Anpfiff auffiel. Essen komplett in dunkelblau gegenüber Hamburg eben in weißen Trikots, Roten Hosen und hellblauen Stutzen. Da musste dann Essen noch mal los und einen Satz neue Stutzen holen. Die mit dem TUSEM geplante Doppelveranstaltung kam dadurch völlig aus dem Tritt, da ja in der benachbarten Halle trotzdem pünktlich angepfiffen wurde.

    Zitat

    Original von Trapp

    Sollte das wirklich stimmen wären ja wohl alle Anti-Doping Bemühungen im Radsport ad absurdum geführt und nie wieder ernst zu nehmen.

    Naja, wäre dann von der Wertigkeit halt ein Deal wie bei Lemgo und Galia. Und bevor wir über den Radsport urteilen, sollten wir erst mal abwarten, wie ETTU und DTB den komplett gleichgelagerten Fall Fall Ovtcharov behandeln. Einen Vorteil gibt es übrigens bei dem Deal der UCI - Contador wäre vorbelastet und könnte bei einer weiteren Probe lebenslang gesperrt werden.

    Was aber - um nun wieder spitzfindig zu werden - den Eintrag Bestrafung nach 8.10.d nicht richtiger macht. Bestraft wurde ja eigentlich nach 8.5.

    Nur das Strafmaß ist das Gleiche, weswegen es in meinen Augen keinen großartigen Chancen dann für einen Einspruch gegen die Sperre gibt. Aber wie das dann juristisch aussehen würde, wenn man das mal bis zur letzten Instanz durchkämpft, darüber treffe ich lieber mal keine Aussage. ;)

    21 Tore von "Einer Mannschaft" in einer Halbzeit kommen in jeder Partie vor, in der eine Mannschaft mehr als 40 Tore erzielt.

    Ansonsten:
    THW Kiel - TSG Friesenheim 37:19 (16:10)
    Frisch Auf Göppingen - VfL Gummersbach 37:26 (15:11)
    TSV Hannover-Burgdorf - HSV Hamburg 28:39 (15:18)
    THW Kiel - HBW Balingen-Weilstetten 40:18 (17:8)

    Knapp gescheitert u.a.
    HSV Hamburg - TuS N-Lübbecke 40:27 (20:11) (gleich bei beiden Halbzeiten)
    HSG Wetzlar - Rhein-Neckar Löwen 27:33 (13:13) ;)

    Bezogen auf die Löwen war es wohl zuletzt am 21.04.10 zu Hause gegen Minden.

    Heidelberg hab ich auch nicht gerade griffbereit als Assoziation. Zumindest gab es ein System der "Dopingforschung" mit der Uniklinik Freiburg und dem Team T-Mobile. Und in Freiburg hat man schon jahrelange Erfahrung in der Dopingforschung. Inwiefern ein Institut also Anti- oder Pro-Dopingforschung betreibt ist eigentlich nie so ohne weiteres zu beantworten, weil eben jedes Forschungsergebnis zwei Medaillenseiten hat.

    Hier ist ein schöner Kontraste-Bericht aus dem Jahr 2006. Die 9-Minuten kann man sich immer wieder zu Gemüte führen.