Beiträge von Steinar

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    Original von olilolli189
    Nur dass es jetzt nicht mehr um die Existenz des Profi-Handballs geht, sondern um das Überleben eines Sportvereins mit rund 4.500 Mitgliedern...

    Darum ging es auch schon vor einem halben Jahr, falls dir das nicht klar war. Nur für den Profihandball hätte Bayer die 1,5 Mio nicht locker gemacht. Es wurde meines Wissens immer kommuniziert, dass im Dezember dem e.V., der Lizenzinhaber der Handballer ist, die Insolvenz droht.

    Wann wurde der Vorstand denn das letzte Mal entlastet? Darauf kommt es ja dann auch bei den möglichen regressansprüchen an.

    Meine Ansprache lässt nur darauf schließen, dass ich keinen Sinn mehr sehe mit dir zu diskutieren und das wird auch nun erst mal so bleiben. Wie es in den Wald hineinschallt, ... falls dir das was sagt.

    Lies dir deinen Absatz mit den acht Jahren noch mal durch und falls du Lust hast, erläuterst du mal sachlich und ausführlich, wie du es meinst. Wie der Absatz bei mir ankommt, habe ich geschrieben.

    Schreib mir mal auf welche Fragen ich noch antworten soll. Ich könnte auf die eine oder andere antworten, sehe aber darin keinen Sinn für die aktuelle Diskussion - wie im Falle, ob sich die Zeiten nicht geändert haben könnten. Klar könnten sie, haben sie meiner Erfahrung aber nicht im wesentlichen - ich bekomme auch von Turnieren wie dem von dir angeführten Sauerlandcup noch das eine oder andere mit. ;)

    Deine Argumentation ist doch von der Polemik her gar nicht mehr zu übertreffen. Ich greife jetzt mal deine Argumentation auf, um dir noch mal vorzuführen, wie sinnleer sie ist. Da hängen also haufenweise Dorfvereine herum, die für Minis, E- und D-Jugend hochqualifizierte Trainer zur Verfügung haben? Das HBL-Prädikat schreibt die Lizenzen vielleicht ab der C-Jugend vor, heißt aber nicht, dass darunter nicht qualifizierte Trainer arbeiten. Ich hab sogar schon HBL-Vereine mit A-Lizenz-Inhabern bei der D-Jugend kennen gelernt.

    Echt, sowas gibt es haufenweise in Deutschland? So weit ist man ja selbst beim großen Fußball kaum - wo gerade in den Altersklassen noch ein paar Eltern die ersten Lehrmeister sind. Tu doch nicht so, als ob die HBL-Vereine nur Scheiß machen und die Realität bei den kleineren Vereinen viel besser wäre. Versuch doch mal bitte - nur einmal - realitätsnah zu diskutieren oder lass es einfach bleiben.

    Davon ab könnte man die grundsätzliche Frage stellen, ob in den Altersklassen Handball überhaupt schon sinnvoll ist oder ob die Kinder da nicht lieber in der Leichtathletik ihre motorischen Fähigkeiten lernen sollten, damit auch mal Handballer vernünftig über die Platte laufen. ;)
    Aber das würde in diesem Rahmen zu weit führen.

    Deine Intention ist es doch nur Bemühungen kaputt zu reden, oder? Glaubst du, dass die Struktur der LV so gescheit ist, dass man da aus Sicht der HBL für sich sinnvolle Maßnahmen durchbekommt? Ich habe da durchaus meine berechtigten Zweifel und wenn man nach Jahren des Stillstandes innerhalb der Verbände dann selbst mal Initiative ergreift, ist es den Regional- und Landesfürsten, denen es in erster Linie nur um die eigene Macht und weniger die Weiterentwicklung des Handballs geht auch nicht recht.

    Die Betrachtung ist mir zu einseitig. Der THW hat halt seine 10.250 Mikro-Mäzene, die er bei Bedarf noch ein wenig mehr zur Kasse bittet, damit der THW einen Mait Patrail erst in der Schweiz parkt, um ihn dann nach Lemgo verkaufen zu könenn, bevor der direkt nach Lemgo wechselt. Was der THW an Dauerkarteneinnahmen hat, haben andere nicht mal als Saisonetat.

    Wenn die Retortenvereine (wobei ja nun Kronau schon in den 30er-Jahren die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreicht hatte und den Aufstieg durch sämtliche Klassen sich sportlich verdient hat) das Geld in den ligainternen Markt stecken, dann ist das gar nicht so schlecht.

    Ziel der kleinen Vereine ohne Mäzen muss es sein die eigenen Leistungsträger langfristig zu binden und dann durchaus mal für eine entsprechende Ablösesumme zu verkaufen. Das ist doch eine wirtschaftliche Einnahmequelle, aber die wird noch viel zu selten ausgeschöpft. Die Probleme tauchen doch eher auf, wenn die Spieler vom ausländischen Markt schon zu den Topvereinen kommen. Dann verschwinden die Ablösesummen nämlich vom nationalen Markt und dienen zur Stärkung der ausländischen Topvereine.

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    Original von Río

    Ich denke ein Palmarsson und ein Duvnjak hätten es im DHB/HBL genauso schwer wie ein Fäth oder ein Groetzki etc.

    Durchaus möglich. Die Frage stellt sich dennoch warum und wie schafft man Abhilfe.

    Thema Fäth: Hat ihn jemand dazu gezwungen einen Vertrag bei den Löwen oder Gummersbach zu unterschreiben? Was hindert ihn daran das, was ihn in Münster zu einem guten Zweitligaspieler macht in der 1. Liga abzurufen? Jetzt wird es Wetzlar werden. Schauen wir mal, ob er sich da durchsetzen kann. Blicken wir nach Friesenheim: Da ist ein Gunnar Dietrich auch mittlerweile ein guter Aktivposten. In Essen hat er sich aber trotz Vertrauen nicht durchsetzen können und hatte damals keinen Mumm aufs Tor zu werfen. Da wurde der Wechsel in die zweite Liga bitter nötig.

    ich war selber früher auch schon mal bei einigen international namhaften Turnieren. Ein richtiger Leistungsgedanke hat zumindest zu meiner Zeit nicht unbedingt dort vorgeherrscht. Klar versucht man als Sportler irgendwie sein Bestes zu geben. Da gehörte der Spaß aber auch durchaus mit zum Programm - mit allabendlicher Disko, den entsprechenden Getränken, etc. Und darüber hab ich die Formulierung vom Zocker12 aufgegriffen. Beim RC ist die Sichtung das erklärte Ziel. Wer da nur zum Spaß teilnimmt, der wird es später recht schwer haben.

    Deine Kritik am Zeitpunkt verstehe ich weiterhin nicht. Jeder kann zu jeder Zeit ein Turnier anbieten. Wann soll man denn so ein Turnier für das mindestens drei Tage benötigt werden denn ausrichten? Irgendein Turnier wird sich immer finden, mit dem der Terminplan kollidiert. Tut doch nicht so, als ob das IBOT irgendein Turnier von internationalem Renomee wäre. Schaut euch mal das Teilnehmerfeld dieses Jahr an. Das ist im Vergleich zum zeitgleich stattfindenden Balaton-Cup nun wirklich ein regionales Turnier mit ein paar ausländischen Akzenten.

    Zu deiner Kritik an meinem Punkt 3: Wieso soll ich Lösungsansätze bringen? Das ist Aufgabe der Leute in den LV / RV diese Lösungen zu finden. Die HBL hat für ihre Mitglieder nach einer Lösung zur Verbesserung gesucht und sich für die Ausrichtung eines Turnieres entschieden. Das ist doch schon mal ein Ansatzpunkt, den man unterstützen kann. Es hindert ja auch die LV niemand daran für ihre besten Mannschaften Turniere auszurichten, um so die Sichtung mal in geordnete Bahnen zu lenken. Wenn ich imer nur versuche am Status Quo möglichst wenig zu verändern, dann wird eine Entwicklung nicht nach vorne gehen können.

    Zu deiner Kritik an Punkt 4: Das ist doch Schwachsinn, was du da schreibst.Das kann doch gar nicht komplett funktionieren. Denk doch bitte nur mal für zwei Minuten in Ruhe über die Auswirkungen deiner Forderung nach. Mit Sicherheit gibt es Spieler, die schon in den Minis bei einem Verein anfangen und sich dann durch die Jugendmannschaften bis in die erste Spielen. Deiner Logik zu Folge hätte ja ein Michael Haaß dann bei seinem D-Jugend-Verein Essen-Fronhausen bleiben müssen und nicht in der C-Jugend zum TUSEM wechseln sollen, wo er sich dann bis in die erste Mannschaft und EHF-Pokal-Sieger hochgekämpft hat. es gibt auch Spieler mit Einsätzen in der ersten Mannschaft des TUSEM, die haben noch früher angefangen auf der Margarethenhöhe zu spielen. Klar, Kehrmann und Jansen kamen von außerhalb in der 94er Meister-Mannschaft - aber in dem Team waren haufenweise Spieler, die auf der Margerathenhöhe oder im Nachbarstadtteil gewohnt haben. Allem voran die damaligen Leistungsträger.

    Hast du dich eigentlich schon mal mit den Anforderungen für das HBL-Jugendzertifikat auseinandergesetzt? Um das zu erhalten musst du Mannschaften in allen Altersklassen in der jeweils höchstmöglichen Spielklasse haben. Angefangen meines Wissens in der D- oder sogar E-Jugend. Da werden Ansprüche an die Qualität der Trainer gestellt,... was für Forderungen hast du denn noch? Auch hier gilt: Es hindert niemanden in den Verbänden daran für ihren Bereich ähnliche Zertifikate für herausragende bzw. vorbildliche Jugendarbeit zu vergeben. Die Kriterien des Jugendzertikates sind objektiv überprüfbar.

    Natürlich besteht Handball nicht nur aus der 1., 2. und 3. Liga - aber Spieler, die dort mal landen wollen, müssen doch gemäß ihrem Talent optimal gefördert werden. Bei den derzeitigen Anforderungen mit Blick auf Kraft und Atheletik sind das Sachen, die kann der normale Breitensportverein gar nicht leisten. Klar träumt der kleine Vereinsmeier in seiner Handballromantik von der guten alten Zeit, wo auch die TSG Kleinkleckersdorf mal die Möglichkeit hatte um die deutsche Meisterschaft zu spielen. Aber die Entwicklung des jeweiligen Spielers sollte doch im Vordergrund stehen. Ich kann dir z.B. ein Beispiel nennen, wo ein Bundesligist jemandem die Trainingsteilnahme an zusätzlichen Einheiten ermöglicht hat, aber das Spielrecht beim ursprünglichen Verein ausgeübt wurde. Das ist doch vorbildliches Verhalten, oder?

    zum Punkt 5: Nach meinen Informationen stecken die Vereine mit HBL-Jugendzertifikat sechsstellige Summen in die Jugendförderung. Die Strafzahlung wäre billiger.

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    Original von haruki

    man kann es auch einfach so sehen: ohne retortenmannschaften müssten die anderen teams vielleicht garnicht so viele finanzielle probleme lösen, die es aktuell gibt, weil die retortenclubs die gehaltsspirale schwindelerregend nach oben drehen.

    Könnte man meinen, wäre aber meines Erachtens ein Trugschluss, denn auch vermeintliche Nichtretorte aus Kiel, Flensburg und Lemgo hat früher schon und schraubt aktuell auch weiter an der Gehaltsspirale. In den 90er Jahren hießen die Schrauberlinge übrigens Nettelstedt oder Minden - die haben damals Gehälter gezahlt, da kommen heute noch wenige Spieler drüber.

    Jede Seite hat da zwei Medaillen, ich versuche die positiven Ansätze der HBL in dem Punkt zu honorieren. Andere schießen halt in meinen Augen einfach mal aus Prinzip dagegen.

    Punkt 1: Jeder kann ein Turnier veranstalten, wann er möchte, oder?
    Was soll es denn bringen ein Verbot zu fordern? Will man auch den Balaton-Cup verbieten? Die einzige Konsequenz ist doch, dass die B-Jugend des Deutschen Handball-Bundes im kommenden Jahr vielleicht nicht mehr an dem Turnier teilnehmen kann. Echt super Idee - ob das zum Wohle des Deutschen Nachwuchs ist, darf getrost bezweifelt werden. Beim Rookie-Cup steht durchaus der Leistungsgedanke im Vordergrund. Ich denke mal auch Göppingen wird sich in den nächsten Jahren überlegen eine leistungsfähige Mannschaft dort an den Start zu bekommen, als die Handball-Akademie dann bei nem Spaßturnier abräumen zu lassen.


    Punkt 2: Die HBL-Vereine stellen ein Loch von bis zu vier Jahren fest, ehe die Jugendspieler dann mal reif für den Seniorenbereich auf Bundesliganiveau sind. Wieso sind im weltgrößten Handabllverband denn die Talente so schlecht ausgebildet, dass sie erst vier Jahre Senioren spielen müssen, bevor es für die Bundesliga reicht? Andere Länder bringen jedoch immer wieder Spieler wie Palmarsson, Duvnjak oder Karabatic hervor, die in diesem Alter schon für einen deutschen CL-Teilnehmer in Frage kommen. Diese Frage gilt es zu lösen

    Punkt 3: Vielleicht haben vereinzelt einige Landesverbände ein gutes Sichtungssystem. Bei anderen LV /RV ist da aber erheblicher Handlungsbedarf. Es ist kein Geld für hauptamtliche Landestrainer da oder die Verantwortlichen fahren dann eben nicht zur Sichtung selbst durch die Gegend, weil sie eben gar nicht selbst ihren Wohnsitz im LV haben. Oder wegen Verbandseitelkeiten sollen SpielerInnen halt lieber mal 1-2 Stunden durch die Gegend fahren, um ein Stützpunkttraining zu erfahren, anstelle nächstgelegenen DHB-Stützpunkt Sondertraining zu erhalten, weil der im Nachbarverband ist. ...

    Punkt 4: Ich finde es gut, wenn die HBL-Vereine die Verantwortung übernehmen, die Talente sichten und dann auch nach ihren Bedürfnissen für den Spitzensport ausbilden. Davon profitieren dann auch die Vereine in der Region, denn am Ende kommen vielleicht 2-3 pro Jahrgang, wenn es gut läuft mal in der 1. Liga an, die anderen landen dann aber durchaus in Liga 2 oder 3 und können dort zu Leistungsträger werden.

    Punkt 5: Das Umfeld. Der "klassische Dorfverein" kann eben nur gewisse Standards bieten. Für die Leistungsspitze ist das aber meines Erachtens zu wenig. Medizinische Betreuung, Athletiktraining, Krafttraining, ... - das summiert sich doch in den Kosten, die ein kleiner Verein gar nicht leisten kann. Da sollte man im Interesse des Handballs doch auch durchaus froh sein, wenn diejenigen, die es bezahlen können auch tun.

    Klar ist es ein Problem, dass es aktuell noch keine Ausbildungsentschädigung gibt. Die aber auf einen gescheiten und rechtsgültigen Weg zu bringen ist doch Aufgabe der kleinen Vereine, evtl. der Landesverbände, Regionalverbände oder des DHB - die ja der Gesamtheit ihrer Mitglieder verpflichtet sind.

    Meine Meinung zu der Ansetzung habe ich ja zu Beginn der Diskussion schon etwas scherzhaft unterlegt zum Ausdruck gebracht. Ich hätte bei den von mir bislang gesehenen Leistungen kein Problem gesehen sie in dem vermeintlich leichtem Halbfinale Hamburg-Nettelstedt einzusetzen.

    Und was die Ansetzung für das Spiel um Platz 3 angeht. Wenn man mal beim Skifahren oder Motorradfahren gestürzt ist, dann ist es auch am besten nach Möglichkeit direkt wieder aufzusteigen. Würde die HBL das Spiel um Platz 3 fest in den Spielplan verankern wäre es vielleicht zum reinschnuppern genau das richtige für die jungen Gespanne.

    Ich halte im Normalfall eigentlich fast jedes A-Kader-Gespann für das Final-Four einsetzbar. Da muss man sich nicht auf die internationalen Kader beschränken. Es gab und gibt ja auch gute Gespanne, die aufgrund der beruflichen Belastung trotz Leistungsfähigkeit auf eine Berufung in den internationalen Kader verzichtet haben, gell Thorsten ;)

    Wobei Beyeröhde ja auch davor die Jahre ein Nordteam war. ;)

    Aber das mit den direkten Vergleichen kommt ja dann in Zukunft einigermaßen. Da werden wir mal sehen, wie sich die Bundesligakarte in der eingleisigen zweiten Liga entwickelt.

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    Original von Wöller

    Aber wir werden wieder etwas off-topic und drehen uns vor allem wieder wie immer im Kreis. Quasi Endlosdiskussion!! ;)

    Ist ja im Gummersbacher Stadtrat auch nicht anders :P

    In welchem Zeitraum sich die Schulden aufgehäuft haben ist nicht gesagt worden. Hier im Thread steht, dass im Sommer 2004 erklärt wurde, dass der Verein 2004 schuldenfrei sei. Selbst die Schuldenhöhe ist ja nicht explizit benannt. Das stehen die Zauberworte "bis zu" - könnten auch nur 2 Mio, 3, Mio oder 4 Mio Schulden sein und nicht 4,2 Mio. Warum dieses "bis zu" da steht, kein Plan.

    Ebenso unklar ist, wie man in Dormagen das Geschäftsjahr definiert hat. Das muss nicht zwangsweise das Kalenderjahr sein, sondern kann sich auch sinnvollerweise an den Spielzeiten des TSV orientiert haben.

    So wie ich es verstanden hatte wurde gestern festgestellt, dass die Schulden sich bis zum Ende der Saison 2008/09 angehäuft hatten. In dem Zeitraum waren Neuhausen und Ellrich nicht aktiv. Ich glaube auch einfach, dass die, bzw. Neuhausen, recht schnell durchschaut haben, was da in dem Laden falsch lief und versucht haben entsprechend schnell gegenzusteuern.

    Mit Unschuldsvermutung ist da nicht viel. Das Loch ist ja da und es gibt zwei Verantwortliche dafür. Ich finde es aber fragwürdig nur einen zur Rechenschaft ziehen zu wollen. Als Verein würde ich eigentlich erst mal beide versuchen zur Rechenschaft zu ziehen und schauen, was das Gerichte dann feststellt.

    Arcosh: Ist nun 4012 > 4296? ;)

    Der Modus ist wie er ist und danach wird gespielt. Natürlich kommt es auf die Form im richtigen Moment an. Dem TUSEM ist das 1990 in der Handball-Bundesliga übrigens ganz genauso ergangen. Von der Dominanz in der Liga konnte man sich nichts kaufen, nachdem kurz vor dem Playoffs einige Schlüsselspieler ausfielen. Lemgo setzte sich damals als Achter durch.

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    express.de
    Genauso lebenswichtig wie der Hauptgeldgeber ist auch das Bekenntnis in Gummersbach zur neuen Halle. Mittlerweile ist das Projekt von 20 Millionen auf 8 Millionen Euro Baukosten abgespeckt worden. Gesucht wird noch ein Geldgeber, der sich die Namensrechte für die nächsten zehn Jahre für zwei Millionen Euro sichert.

    Am 12. Mai wird das Projekt in der Stadtratssitzung öffentlich vorgestellt. „Die Handball-Stadt Gummersbach weiß, wie wichtig der VfL als Imageträger ist“, sagt Bürgermeister Frank Helmenstein. „Kein städtebauliches Projekt ist mir so wichtig wie diese Halle.“

    Das unterstreicht auch Bundestrainer Heiner Brand: „Ohne neue Halle wird es auf absehbare Zeit keinen Bundesliga-Handball in Gummersbach mehr geben.“

    Achja, drei Tage vorher ist in NRW Landtagswahl - und danach soll sich noch Geld finden lassen?