Beiträge von Steinar

    Ich will das mal so sagen. Klar ist es das Ziel ein Tor zu erzielen. Einschüchterung ist ein legitimiertes taktisches Mittel zum Zweck, solange die Lehrmeinung so ist, wie sie ist. ;)

    Ein Fehlwurf, fünf Tore im Anschluss - Ziel erreicht.

    Ich werde hier mal ein "fiktives Beispiel" hineinschreiben, wo der Schuss nach hinten losging.

    Die junge Spielerin F von der Mannschaft B wirft Torhüterin W einen Ball an den Kopf. Torhüterin W bekommt einen Adrenalinschock und wird zum unüberwindbaren Hindernis. Nach dem Spiel kommt Spielerin S von der Mannschaft B zu Torhüterin W und sagt. Die F ist noch jung, die kennt dich nicht.

    In Beispiel 4 hat sich der Torwart H aber durchaus auch mit seinem Kopf und Körper zur Seite bewegt. (Konnte man dank der schönen Tormarkierungen im Video sehen) ;)

    Nichtsdestotrotz könnte dem Wortlaut her 8:5b auch hier greifen können, denn der Spieler Z. hat die Aktion so ausgeführt, dass der Gegner an Kopf oder Hals getroffen wurde (Stichwort Wurfhöhe variieren). Also folgt eigentlich aus der Nichtbestrafung, dass der Wurf keinen gesundheitsgefährdenden Angriff darstellte, gell. ;)

    Zitat

    Original von jfherden


    Wir SR sind keine Maschinen, die ihre Gehirne ausschalten können und dürfen.
    Ich habe schon Spiele gesehen und geleitet, die ich nach 20 Minuten hätte abbrechen können, wenn ich (bzw. die Kollegen) nach der "Lehrmeinung" gepfiffen hätte(n), weil die Beteiligten nacheinander mit 3x2Min vom Platz gegangen wären.
    Das kann es nicht sein. Von der Lehrmeinung abzuweichen ist hin und wieder notwendig, willkommen in der Realität.

    Ich bin immer wieder erstaunt, welch seltsame Gedankengänge in den Köpfen mancher Leute vorgehen.

    Ich glaube schon, dass der DHB bewusst so gehandelt hat, da man gleiche Vergehen nicht in 59/60 der Zeitpunkte anders bestrafen sollte. Das Problem wäre schon weitestgehend aus der Welt, wenn eine direkte rote Karte mal eine generelle Sperre von einem Spiel nach sich ziehen würde. Hat auch immer damit etwas zu tun, welchen Maßstab man "unsportlichem Verhalten" beimisst. Ein Verband, der unsportlichem Verhalten Einhalt gebieten will, muss dagegen auch mit gebotener Härte vorgehen.

    Schaut mal zum Fußball. Da wird ein Spieler für 3 Spiele gesperrt, weil er einen falschen Torjubel gemacht hat. Im Handball kannst du mehr oder weniger mit voller Absicht auf deinen Gegenspieler einprügeln (Ausschluss ist ja nach aktueller Auslegung faktisch abgeschafft) und kannst im nächsten Spiel wieder mitwirken.

    Zitat

    Original von Borah
    Naja, daß Neuzugänge nicht unbedingt lange bleiben müssen, wenn jemand besseres gefunden wird, hat ja der Fall Alvanos eindrucksvoll bewiesen. Sollte Cupic doch noch während der Saison kommen, wäre Bruhn doch wahrscheinlich noch am gleichen Tag wieder in Glostrup. Moderner Menschenhandel eben.

    Bei der Erfindung der Zwei-Wochen-Verträge war Kiel ja Trendsetter ;)

    Man hat aber auch schon nach einer gemeinsamen Beratung gesehen, dass mit Sicherheit nicht die härteren Strafen ausgesprochen wurden. (Spielfortsetzung Freiwurf bei einer Aktion, die mindestens die rote Karte nach sich ziehen muss.) Was wäre dann?

    Zitat

    Original von Bonecrusher

    Das kann man so unterschreiben.
    Handball funktioniert hier einfach nicht, ich hab aber auch keinen Plan was man da machen kann. :wall:

    Als erstes in eine Halle gehen, in der die besten Plätze nicht hinter dem Tor sind ;)

    Wetzlar hat einfach sein Potential nicht abgerufen. Angefangen von einer indiskutablen Abwehr- und Torhüterleistung bis hin zu Angsthasenangriffen. Düsseldorf der glückliche, aber durchaus verdiente Sieger. Außer bei Salzer hatte man nicht so wirklich das Gefühl, als ob die Wetzlarer alles tun, um die Niederlage zu verhindern.

    Die beiden Schiedsrichter waren wohl noch die besten Aktiven in der Partie. Leider haben sie in der Schlussphase, als es hart auf hart ging, ein wenig die Linie nicht mehr ganz so konsequent durchgezogen. Kleiner Schönheitsfehler, der aber am Endergebnis nichts großartiges ändert.

    Manchmal reicht eine einzige Entscheidung, um als Team vollkommen verunsichert zu werden. So ist es dem VfL damals in der Partie gegen Nettelstedt gegangen. Zwei Entscheidungen - eine falsch für Nettelstedt, eine richtige gegen den VfL - und der Faden war in der ersten Halbzeit komplett gerissen und ließ sich auch nicht durch taktische Maßnahmen oder eine Auszeit wieder zusammenflicken. Mit Glück hat man dann in der zweiten Halbzeit noch ein Remis zusammenbekommen.

    Ist dann der Beweis für die Phrase: "Im Laufe einer Saison gleicht sich das alles aus."

    Zitat

    Original von Celje 2002
    Anwurfzeit 20:45, das ist der größte Blödsinn!


    ...und weil es so ein großer Blödsinn ist ist es die Standardanstoßzeit für Partien der Fußball Champions League oder auch DFB-Länderspielen.

    Die EHF bezieht sich wohl auf zwei Passagen, wobei zum einen die Verhältnismäßigkeit mit Sicherheit nicht mehr stimmt..

    Die EHF hat vermutlich Prokop und den Verein kumulativ für das Vergehen in der letzten Spielminute, das Betreten des Platzes und das anschließende Interview bestraft.

    Möglich wäre auch 1. Unsportlichkeit: Betreten des Platzes 15.000 Euro Höchststrafe, 2. Unsportlichkeit: Interview - Wiederholungstäter, doppelte Bestrafung.

    Ob diese Logik juristisch Stand hält wird dann spannend sein.

    Vielleicht schafft es irgendwer mal ein Regelbuch zu veröffentlichen, in dem alle Regeln so stehen, wie sie gemeint sind ;)

    Wobei in dem Fall ist das ja noch in Ordnung. Das Anwerfen wird ja explizit ausgenommen. Da ist es eigentlich egal, ob der Verweis auf 13:1a davor oder dahinter steht.

    Im Normalfall darf beim elektronischen Spielbericht nicht mehr nachgetragen werden. So war es zumindest bislang bei allen vergleichbaren Fällen. Das ist Bundesliga, in der Regionalliga oder tiefer darf man noch nachtragen, wenn noch Platz ist. In der Bundesliga ging das zumindest in der Vergangenheit nicht.

    Falls Bedzikowski auf passiv geschaltet im System war, dann wäre es für mich die einzige mögliche Erklärung, wieso er doch spielen durfte und der MV wegen seiner vergessenen Aktivschaltung des Spielers Bedzikowski mit Gelb verwarnt werden konnte. Falls nicht, dann muss davon ausgegangen werden, dass hier durchaus ein spielentscheidender Regelverstoß vorliegt, der eben einen Einspruch ermöglicht.

    In allen bisherigen Fällen durfte jedoch der nicht eingetragene Spieler nicht mehr nachgetragen werden. ;)

    Ich erinnere mich da an Essen - Lemgo aus der Vorsaison, wo ein Spieler danach draußen bleiben musste und es hieß, dass man nicht mehr nachtragen darf. Die Spieler müssen vor der Partie im Protokoll eingetragen sein, zumindest als passiv. Es ist grundsätzlich zu klären, ob Bedzikowski zumindest auf passiv geschaltet im Protokoll geführt war.