Beiträge von Steinar

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    Original von Ronaldo
    Kaum ist in Dormagen wieder Geld da legt man sinnlosen Protest ein ;)

    Wird man sehen, wie sinnlos der ist. Zumindest bin ich auf das Urteil gespannt, sofern der TSV wirklich auch Protest einlegt. Bislang ist er ja nur angekündigt. ;)

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    Original von Yoon
    Ein absolut positives Signal sicherlich.....aber jetzt zu denken, die Spieler werden aufjedenfall beim VfL bleiben halte ich für etwas zu blauäugig. Sicherlich ist es für den VfL immens wichtig, dass die Spieler verlängert haben. Falls die Spieler den Verein nämlich nun verlassen, steht man so nicht mit leeren Händen da.

    Sofern die GmbH nicht in die Insolvenz muss. Ansonsten ist das eh alles hinfällig.

    Immerhin hat er mit seiner "Das ist Deutschland"-PK die Messlatte im Ausland sehr hoch gesetzt. Man wird von ihm wohl in jedem Land erwarten können in Landessprache zu kommunizieren. Das gehört sich schließlich so. :D

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    Original von Hrubesch
    ständig dunkle Finanzwolken über Dormagen - dadurch denkt man als Spieler nicht an Burgdorf, sondern an Vertragsauflösungen, Gehaltskürzungen etc. - wer soll sich da vernünftig auf seinem 'Job' vorbereiten....ich möchte euch mal sehen.....das isnd alles nur Menschen, auch Wandschneider....

    Andere Mannschaften hat das durchaus zu höheren Leistungen getrieben. Essen 2005, Nürnberg 2007, Nordhorn 2008, Gummersbach 2009...

    Die ganze Einschätzung, inwiefern in Dormagen Bundesligahandball machbar ist, scheitert daran, dass man keinerlei Ahnungen über die Größenordnungen hat, mit denen gerade hantiert wird. Man weiß weder, über welche Kostenstellen im Verein die Spieler gerade abgerechnet werden, man weiß nicht, welchen Beitrag die oben genannten Sponsoren leisten,... Das einzige, was ich Ellrich und Neuenhausen definitiv glaube, ist, dass unter ihnen alles korrekt abgerechnet wird. Klar, wenn man nur Spieler auf 400 Euro Basis verpflichtet, wie das z.B. angesichts des Etats bei Leichlingen der Fall sein muss, dann geht vielleicht auch zweite Liga.

    Rechnet doch mal aus, wie hoch die Etats sein müssen, um im kommenden Jahr die Qualifikation für die eingleisige zweite Liga zu schaffen. Ich schätze nicht viel geringer als das derzeitige Budget in der 1. Liga.

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    Original von Olaf
    wartet doch einfach ab. Im dritten Akt gibt es immer eine unerwartete Wendung. Seit den griechischen Dramen ist das so, und ich muss das wissen, mein Schwiegervater ist in Drama geboren

    Abwarten. Du hattest auch schon mal bessere Vorschläge. Warum jemand wie der ehemalige Mr. THW eigentlich zu Gentleman Jack greift und nicht zu einem anständigen Cognac, wie es sich für jemanden seines Namens gehört, kommt mir ja noch am unglaubwürdigsten an der ganzen Rudolph-Story vor.

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    Original von Ustra

    Der auf dem Spielfeld wird i.d.R durch den Schiedsrichter für seinen Regelverstoß geahndet...und zwar wenn es grob unsportlich war massiv.

    Wann haben denn Omeyer oder Heinevetter für ihre regelmäßigen Attacken auf die gegnerischen Spieler jemals die korrekte Bestrafung erhalten? Ich kann mich spontan an keine rote Karte (oder eigentlich muss man bei der Regelmäßigkeit schon über Ausschlüsse nachdenken) des Welthandballers erinnern.

    Ich traue es dem deutschen Fernsehpublikum schon zu die Worte innerhalb des Kontextes richtig zu deuten. Ansonsten muss sich eben die Handballsprache insgesamt ändern. War das in Projekt Gold oder woanders. Ein deutscher Nationalspieler sagte sinngemäß "Wir müssen in der Abwehr alle so draufhauen, damit die Schiedsrichter gar nicht mehr wissen, wen sie jetzt runterstellen sollen." Ist auch nicht gerade besser, aber genau diese Einstellung beherrscht doch momentan diese Sportart und das schlimme ist - meistens kommt es dann auch genauso und man hat Erfolg. Da braucht man sich nur irgendeine beliebige Partie mit enormer Bedeutung anschauen. Da bekommt manchmal das Wort KO-Runde eine völlig bandere Dimension.

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    Original von pko
    Es ging nicht um das Auffüllen, sondern um die Ansteckungsgefahr. Das Spiel der TSG II in Großbottwar wurde übrigens von der Staffelleitung abgesetzt.

    Das Heidelberger Gesundheitsamt wird nur eine 100% sichere Alternative vorschlagen. Die spielleitende Stelle hat aber zwei Güter abzuwägen, nämlich auch die einen sportlich fairen Wettbewerb sicherzustellen und dazu gehört, dass eben auch bei vier "verletzten" Spielerinnen ein Spiel stattzufinden hat. Man kann sich sicher sein, dass auch dort ein Expertenrat eingeholt wurde, um eine entsprechende Beurteilung abzugeben. Ich bin froh diese Entscheidung nicht treffen zu müssen, kann aber auch die Ansichten beider Parteien sehr wohl nachvollziehen.

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    Original von Juraschick
    Selbstverständlich ist ein "Gewaltaufruf" auch in der Mannschaftskabine zu verurteilen. Niemand hier hat auch etwas Gegenteiliges geschrieben.

    Das lese ich anders. Für mich wird es hier eindeutig in der Kabine toleriert und im Fernsehen als unverzeihlich angeprangert.

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    Original von Ustra


    In der Kabine wäre es mri egal bei wem in der Tat egal...da laufen sicher noch ganz andere Emotionen ab.

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    Original von LasVegas

    Diese Saison hat der TSV Karten zu erhöhten Preisen für eine Erstligasaison verkauft, die von vorneherein finanziell zum scheitern verurteilt war. Und wenn jemand glaubt, dass wir im Falle des sportlichen Klassenerhalts nächste Saison erste Liga spielen, dann muss er schon ein sehr großer Optimist sein. Ich glaube noch nicht mal das der TSV ernshaft daran interessiert ist die Klasse zu halten und was für eine Mannschaft soll dann da auflaufen???

    Mit der Perspektive eingleisige Zweite Liga wäre es bei sportlichem Klassenerhalt eigentlich die beste Lösung, man würde noch ein Erstligajahr drauflegen können. Dann ist die Qualifikation automatisch geschafft, auch wenn es nicht schön wäre sich jedes Wochenende Niederlagen abzuholen. Als gebürtiger Essener weiß ich, wovon ich rede. ;)

    An einen Rückzug in die Regionalliga glaube ich bei dem aktuellen Punktekonto der zweiten Mannschaft noch nicht. Wenn, dann geht es dieses Mal wohl in die Oberliga runter. Da wäre es also sinnvoller den Klassenerhalt sportlich nicht zu schaffen, um dann in der zweiten Liga zu starten. Ich frage mich immer noch, wie der TSV bei sportlichem Klassenerhalt den Rückzug in die Zweite Liga vollführen will. (Lizenzierungsexperten voran)

    Ustra: Klar, habe ja selbst Handball gespielt (aber auch Privat schon mal Gewalt erlebt)

    Ich könnte akzeptieren, wenn man so ein Verhalten generell ablehnt.
    Vor allem, wenn jemand mit dem Hiweis "Kein Gewaltaufruf ist trivial" kommt, sollte das dann auch für die Kabinenansprache gelten. Wenn man diese moralischen Ansprüche selbst nicht einhalten kann, dann bitte auch nicht als Wächter der Moral aufspielen. Wieso soll ein Kretzschmar denn die im Handball übliche Sprachregelungen verlassen, nur weil er plötzlich im Fernsehen ist. Wenn, dann muss es ein Aufruf sein, dass diese Sprachwahl im Handball generell zu verabscheuen ist. So ist das nur unnötiges Aufregen um Nichts.

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    Original von Ustra
    Auch Herr Kretschmar muss seine Aussagen im Gesamtkontext verantworten...das war ein Gewaltauf...zwar an Seine "Jungs"...aber ein Gewaltaufruf. Einer der live im Fernsehen nichts zu suchen hat.

    Bitte derartiges nicht verharmlosen...ein bißchen Schwanger geht auch nicht... ;)

    in der Mannschaftskabine des THW wäre das natürlich was völlig anderes :rolleyes: Schöne sportliche Einstellung.

    Wie kann man denn einen Ellbogencheck eines Torhüters übersehen? Die Szene übersteigt gerade meine gesamte Vorstellungskraft. Kann die mal jemand schildern, was da vorgefallen sein soll?

    Das DSF wird wohl schon gewusst haben, worauf es sich einlässt. Wer 100% political correctness will, der wird mit Sicherheit nicht einen Kretzschmar engagieren. Der funktioniert nun mal so. Übrigens gehört sich das, wenn wir ganz ehrlich sind, auch nicht in eine Halbzeitansprache, nicht mal allenfalls. Entweder missbillige ich eine derartige Einstellung zum Sport oder nicht. Da muss sich das THW-Parteiorgan schon entscheiden.

    Kretsche hat doch auch Recht damit gehabt, oder?

    Er kann das auch gewählt ausformulieren. "Der SCM muss bis an die Grenze gehen und physisch hart in der Deckung arbeiten."

    Ganz ehrlich, das wäre nicht authentisch gewesen. Jeder weiß doch, dass man bei einem Gespann, das viel laufen lässt, auch entsprechend viel machen muss, um zum Erfolg zu kommen. So funktioniert Handball, ansonsten müsste man sich ja vorwerfen, nicht 100% für einen Sieg gegeben zu haben, wenn ich die mir gesteckten Grenzen nicht voll ausreize.

    Halblinks: Ich hab das Spiel ja nicht gesehen, aber wegen einer Tätlichkeit sollte eigentlich niemand Rot sehen. Dafür sieht das Regelwerk eigentlich eine härtere Strafe vor. Wenn es eine Tätlichkeit war (wichtig, die Defintion vom Handball in der Erläuterung zu Regel 8.7 muss schon erfüllt sein), dann muss man auch erwarten, dass die Schiedsrichter den Mut haben den Ausschluss zu geben. Wenn es ein Ausschluss gewesen wäre und der nicht von den Schiedsrichtern gegeben wurde, dann muss man wohl von einem spielentscheidenden Fehler reden, denn 45 Minuten Überzahl hätten sich schon auf das Endergebnis ausgewirkt. Da bin ich mir sicher. Aber Vorsicht, ein Ellbogencheck von Heinevetter könnte man bei der Häufigkeit seiner Aktionen durchaus auch als Tätlichkeit werten. ;)