Beiträge von Steinar

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    Original von Yukonurlaub

    Ketsch hat doch sicher eine 2. Mannschaft oder ein Future-Team wie es auf neudeutsch heisst, dann können sie doch auffüllen bzw. dann müssen sie doch auffüllen !

    ;) ;) ;)

    Junior-Bären heißen die in Ketsch. Mir fällt auch spontan nur ein Future-Team ein oder wo gibt es sonst noch welche? ;)

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    Original von Fry

    Hab ja spanische Topclubs geschrieben;)
    Damit meinte ich Ciudad und Barcelona.

    Topclubs sind in meinen Augen auch Leon und Valladolid - mit Abstrichen auch Aragon und eventuell noch die kriselnden aus San Antonio. Ich weiß jetzt nicht mehr aus dem Stegreif, von wo Dragunski ein Angebot hatte, es war aber einer dieser Topclubs. (Aragon war damals noch gar nicht auf der Bildfläche, dass sind ja die spanischen Kröten - die Löwen wären ja Leon :D)

    Interessant ist doch auch die Passage in dem von arcosh angehangenem Dokument

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    Richtlinien für die Verhängung von Sperren gegen Spieler/Offizielle

    Der im Zusammenhang mit den Spielregeln der IHF herausgegebene Erläuterungsbrief zu diesen zeigt auf, dass eine Disqualifikation aufgrund grober Regelwidrigkeiten bzw. groben unsportlichen Verhaltens grundsätzlich keine weiteren Folgen nach sich zieht. Ausgenommen sind jedoch Vergehen gegen Offizielle und Schiedsrichter.

    Ich wüsste jetzt nicht welches Vergehen Prokop gegen EHF-Offizielle oder Schiedsrichter begangen hat. Geldstrafe bis 15.000 Euro scheint mir die maximale Strafe zu sein.

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    Original von Fry
    Die Nachfrage nach deutschen Spielern bei den spanischen Topclubs ist ja auch rießengross :D

    Naja, bis mindestens 2011 ist mit dem Thema hoffentlich noch Ruhe.

    Ich weiß gar nicht, wie das mit der Nachfrage aussieht. z.B. Dragunski hatte auch mal ein Angebot aus Spanien, hat sich dann aber damals für den Wechsel nach Flensburg entschieden.

    Es darf doch nicht darum gehen, was man als gerecht empfindet, sondern was Recht ist. ;)

    Ich glaube, dass die Aktion wider den Sportsgeist ist, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Die Frage ist jedoch, wieso man hier nun eine derart drastische Strafe ausspricht, wenn in anderen aus meiner Sicht durchaus vergleichbaren Fällen minimale Strafen ausgesprochen werden.

    Hier haben die SR ihren Job richtig gemacht und auf die nach Regel 4.2. vorgesehene Rote Karte und Freiwurf entschieden. Da gibt es Stimmen, die fordern, dass die SR bewusst eine falsche Tatsachenentscheidung herbeiführen sollen, um Gerechtigkeit walten zu lassen. Bei allem Respekt, das wäre eine bewusste Manipulation gewesen.

    Man kann froh sein, dass das Gespann in diesem Fall so integer und regelkundig war, um diesen Fehler nicht zu begehen. Es ist nicht der Job von Schiedsrichtern die Fehler im Regelwerk auszugleichen. Sie müssen die Regeln eben anwenden und können ggf. im Hintergrund an einer entsprechenden Änderung des Regelwerkes arbeiten. Aber Schiedsrichter dürfen die Regeln nie so weit überdehnen, dass eine Fehlentscheidung bewusst getroffen wird, um Mängel im Regelwerk auszugleichen. Wenn wir das wollen, dann können wir den Sport gleich begraben.

    Man muss sich eben im Vorfeld überlegen, welches Vergehen ich wie bestrafe. Ich kann mich nicht einfach hinstellen, einen Strafenkatalaog wie die EHF veröffentlichen und dann sagen: "Der Gunnar gehört sowieso mal weg. Das passt mir jetzt so in den Kram, ich nehme einfach das Komplettpaket von allen möglichen Strafen" So funktioniert ein Rechtssystem einfach nicht.

    In der RL Süd gab es wegen eines durchaus vergleichbarens Vergehen (Trainer greift von Außenb ein, indem ein Gegenstoß laufender Spieler beim Laufen am Knie attackiert wird) mit einer Geldstrafe von 150 Euro davon.

    Mainzlarer: Es haben sich definitiv nicht nur Nellinger, sondern es hat sich auch ein neutraler Zuschauer dementsprechend geäußert, dass er den Vorfall nicht beobachtet hat, wenn du den Thread dir durchliest.

    Ansonsten hat der TVN (und die zuständige Sicherheitsfirma) auch Hausrecht. Sollte dem Vorfall ein Fehlverhalten des Besuchers vorausgegangen sein, dann kann der TVN das Hausrecht eben ausüben lassen und wenn der Besucher das nicht akzeptieren will und sich widersetzt, dann werden da auch schnell mehr Securityleute ihrem Kollegen zu Hilfe eilen.

    Wenn man nur eine Seite kennt, die versucht ein mögliches Vergehen ihrerseits herunterzuspielen (nicht mehr oder weniger wie jeder andere), dann ist der Fall einfach nicht ordentlich zu beurteilen. Was dieser Vergleich mit der Jugend-Disko soll, das wissen wohl auch nur die Verantwortlichen des TVM.

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    Original von Paul Horn
    Aber den Punktabzug für Hypo finde ich viel zu hart.

    Wer ist denn außer Prokop sonst noch im Management von Hypo tätig?

    Seine Tochter wird gerade zur Übernahme des Familienunternehmens eingearbeitet. ;)

    Ich frage mich ja immer noch, wie man das in Relation zu den tätlichen Angriffen eines Veselin Vujovic rechtfertigen will. 8 Monate, als man damals auf zwei Flensburger Spieler eingeprügelt hat.

    Es geht nicht um die Länge des Angriffes, es geht um den entsprechenden Druck. Theoretisch kann man auch 30 Minuten einen Angriff lang laufen lassen. Eine entsprechende objektive Regel gibt es nur in Russland, auch da ist sie nicht völlig unumstritten, aber man hat halt ein objektives Mittel geschaffen, so dass sich niemand benachteiligt vorkommt.

    Wenn der THW nicht den Rahmen ausreizt, den die SR an diesem Abend vorgeben, sind die SR doch nicht automatisch parteiisch. Parteiisch wird es, wenn ein THW-Spieler für das gleiche Vergehen vom Parkett müsste. Das ist ein himmelweiter Unterschied. Der SCM hat den Rahmen an diesem Abend eben komplett ausgereizt, auch das gehört in der heutigen Zeit leider zu einem Handballspiel dazu, wenn man Erfolg (bzw. ein gutes Ergebnis) haben will. Es ist ja auch bekannt, welche SR im Normalfall viel laufen lassen und welche nicht.

    Erst mal tippe ich auf das Trainergespann Seong-Ok Oh / Ferenc Kovacs, die ja beide dem Trainerstab angehören. Die 2 Gruppenspiele wird man auch irgendwie überstehen. Wie es dann nach der WM-Pause weitergeht steht auf einem anderen Blatt.

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    Original von Borah
    Frage an die Löwen-Fans: Würde das Sinn machen? Ich hatte von Szmal in letzter Zeit immer einen stärkeren Eindruck als von Fritz. Täuscht der Eindruck? :hi:

    In Dormagen war das zumindest mal anders herum. Grundsätzlich würde ich den Eindruck aber auch teilen. Ist doch klar, dass man zunächst mit den eigenen Spielern spricht, ob man weiter zusammenarbeiten möchte. Wenn Szmal eine Ausstiegsklausel besitzt, dann zieht er die doch wohl vermutlich, wenn er weg will und nicht, weil die Löwen ihn los werden wollten.

    Es geht doch gar nicht um den Geldfund, begreif das doch endlich mal.

    Die beiden haben einen Fehler gemacht und sich nicht regelkonform verhalten. Beim THW ist gar nicht klar, ob der sich nicht regelkonform verhalten hat. Die kannst du doch nicht gleichbehandeln. Bei L/U weiß man, dass sie einen Fehler gemacht haben. Bei dem derartig schwammigen Regelwerk halte ich eine Rückkehr für nicht durchführbar. Hätte man ein eindeutiges Regelwerk ohne die ganzen 50/50 Entscheidungen läge für mich der Sachverhalt vollkommen anders. Im Handball gibt es aber nun mal Entscheidungen, wo der Spielraum sehr groß ist.

    Ich habe z.B. für Stoßen in der Luft von Nichts, über Gelb und 2 Minuten bis hin zu rot schon alles in dieser Saison im Bereich der HBL gesehen. Bei einer solchen Spannweite wird es immer eine Partei geben, die dann diese Entscheidung anzweifelt. Für mich ist es unvorstellbar, dass alle Vereinsvertreter (inkl. Spieler) oder Zuschauer das alles vollkommen nüchtern hinnehmen. Schätzt mal ab, in wie vielen Hallen ihr die beiden bedenkenlos hinschicken könntent. Von den 28 möglichen Erstligahallen in Deutschland (Göppingen doppelt, Magdeburg geht nicht) würde ich das vielleicht bei einem Drittel der Hallen riskieren.

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    Original von Ustra
    Meist an die Gemeinde/Stadt, aber wenn die in der Tat "vereinseigen" ist...dann an den Verein zB....denn meist ist die 1. Mannschaft nicht = der Verein ;)...aber in Dormagen und bei "Bayer" kann das auch alles anders sein....

    Noch ist das in Dormagen anders, denn eine GmbH gibt es nicht. Aber man will ja nun eine GmbH gründen, die dann vermutlich Hallenmiete an den e.V. zahlen darf.

    Vielleicht trügt mich meine Erinnerung, aber haben die Rhein-Neckar Löwen nicht mal Groetzki geopfert, um mit einem Foul ein entscheidendes Tor zu verhindern? Wenn wir hier eine Fairness-Diskussion führen wollen, dann müsste man auch Groetzki für diese Aktion lebenslang ebenso sperren, wie den damals Verantwortlichen der RNL, der Groetzki mit dieser Maßgabe auf die Platte geschickt hat.

    Irgendwie kann ich mich nicht erinnern, dass die Aufschreie damals auch derartig groß gewesen sind. Rein von der "sportlichen Fairness" betrachtet, sehe ich qualitativ beim besten Willen keinen Unterschied. Wenn jetzt die Verletzungsdiskussion kommt, dann frage ich mich, warum man bei Ausschlüssen oder generell Regeln, die nach der Regel 8:5 ausgesprochen werden, nicht ebenso harte Strafen ausspricht. Beispiel Torwart-Gegenstoß-Problematik - Verletzungsrisiko das gleiche - 0 Spiele Sperre, in der letzten Minute 1 Spiel Sperre.

    Von mir aus kann man Prokop problemlos lebenslang sperren, wenn man das im Rechtsraum im Vorfeld so verankert hat. Unvorhersehbar ist das ja nicht. Es ist schließlich nicht der erste Vorfall dieser Art. Alleine hier in Deutschland scheint es schon drei vergleichbare Vorfälle gegeben zu haben, wenn man sich mal die Diskussion in den verschiedenen Foren anschaut.

    Sagen wir mal so, es war definitiv die richtige Entscheidung Roelofs nicht beginnen zu lassen. Trodler war da auf jeden Fall besser. Allerdings hat man in Dortmund ja auch noch eine Isabell Roch. Warum die nicht gespielt hat ist mir persönlich schleierhaft.