Beiträge von Steinar

    Für dieses Problem gibt es keine gescheite Lösung, solange man die Spielzeit mit dem TV-Signal nicht koppeln darf. Man kann natürlich versuchen das von Hand zu regeln, aber eben wenn es auf jede Sekunde ankommt ist das dann wirklich schwachsinnig.

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    Original von MobyDick87
    War wohl wieder ein Spiel auf höchstem Niveau :rolleyes:

    44 Tore, die letzten 5 Minuten ohne Treffer. War bestimmt nicht doll anzsuschauen :/:

    Es gibt auch tolle Spiele mit wenigen Toren. Wer will schon ein 48:44 sehen?

    Brummsel: Das Leistungsverhalten würde sich anpassen. Da stimme ich zu. Aber Kiel und Hamburg würden doch nicht unbedingt bis zum Schluss ihre beste Mannschaft auflaufen lassen. Man würde nicht unbedingt um jeden Preis einen Sieg herbieführen wollen. Schließlich ist da die Belastung durch CL, Pokal, Nationalmannschaft für die Top-Spieler. Wichtig ist doch, dass die Spieler am Ende in den Play-offs fit sind.

    Dann ist auch die Frage, wie man Play-offs spielt. Wie die Frauenliga im Europapokalmodus? Das birgt immerhin den Vorteil, dass man innerhalb einer Playoff-Partie um jedes Tor kämpft. Hat aber eben auch den Nachteil, dass man abhängig von seiner Vorrundenplatzierung nicht wirklich einen Vorteil erlangt. Oder spielt man ein best-of-three? Das birgt eben eine größere Unsicherheit mit Blick auf die Belastung der Spieler, weil es nur schwer abzuschätzen ist, ob man nun zwei oder drei Spiele pro Runde austragen muss.

    Die Däninnen haben nach der normalen Punkterunde eine zweite Gruppenphase mit zwei mal drei Teams eingeführt. Abhängig von der Platzierung im Grunddurchgang erhält man Bonuspunkte (2, 1, 0) und spielt je einmal hintereinander. Die Sieger aus diesen Mini-Runden spielen dann im Endspiel. Damit hat man die Unsicherheit der Spiele auf maximal eine Partie reduziert.

    Dann ist auch die Frage, wie viele Mannschaften Play-offs spielen dürfen. Wenn man will, dass die Topmannschaften während der normalen Runde ihre Topstars möglichst oft aufbieten, dann darf man nur die Top 4 den Meister ausspielen lassen. Wenn man die Top 8 in die Play-offs lässt, dann können doch die Topteams spätestens nach drei Vierteln der Saison sich ihrer Play-off-Teilnahme sicher sein.

    Für die Löwen, aber auch Hamburg u.a. gibt es eben gute Gründe für die Play-offs. Die einzigen, denen der Modus völlig egal sein kann, ist der THW Kiel.

    Über die SR-Leistung braucht man gar nicht diskutieren. Daran hat es nicht gelegen. In meinen Augen dürften sich die gefühlten Fehler einigermaßen verteilt haben (kann man ja auch nicht in jeder Partie behaupten). Das Dormagener Publikum hat in seiner charmanten Art jedenfalls Schieberrufe verteilt, wo sie gearntiert nicht angebracht waren. Wenn es ein gewisses Plus für die Löwen gab, dann liegt es einfach an der internationalen Klasse, die dem TSV in einigen Situationen fehlt. (Wobei den Bock des Tages Myrhol mit seinem falschen Anwurf geschossen hat).

    Dormagen hat ein katastrophales Überzahlspiel abgeliefert und irgendwann gehen dem Kader halt die Kräfte aus und dann fällt die Niederlage entsprechend deutlich aus. Zu hoch oder zu niedrig gibt es eigentlich nur selten. ;)

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    Original von Zickenbändiger

    Warum nicht konsequent sein und eine Bundesliga mit vierzig Mannschaften und vier divisions einführen? DANN hätte der Playoff-Modus einen Sinn. :rolleyes:

    Hat es das nicht quasi gegeben, bevor die Bundesliga eingeführt wurde? ;)

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    Original von UlfN
    @Meteo: Wo wir schon früher mal darüber sprachen, war es 1989/1990, als Essen die Saison über dominierte, nicht zu letzt dank eines großartigen Stefan Heckar, der sich aber zu den Play-Offs verletzte und Essen dann sang und klanglos ausschied, nur der "Meister der Herzen" wurde? :sorry:

    Es war ja nicht nur Hecker. Da waren noch 2-3 weitere richtige Leistungsträger verletzt und früher hatte man auch nicht so einen großen bzw. breiten Kader wie heute. Dementsprechend ist man gegen den damaligen Tabellenachten Lemgo im Viertelfinale ausgeschieden.

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    Original von UlfN
    Nein, sportlich ist das nicht wirklich gerecht und in Deutschland funktioniert das doch immer wieder nicht, wurde doch früher auch nicht wie erhofft angenommen. Außerdem haben wir doch den DHB-Pokal mit Final-Four, da braucht man doch nicht noch zusätzlich die Meisterschaft zum "Pokal" zu machen.

    Die sportlich fairste Lösung ist die aktuelle ohne Play-offs. Allerdings geht es im Handball nicht nur um das rein sportliche. Die wirtschaftliche Komponente darf man nicht aus den Augen lassen. Kiel kann beispielsweise egal sein, wie man auf seine 34 Spiele kommt, die haben immer 10.250 Zuschauer (bzw. verkaufte Karten). Für einen Verein, wie die Rhein-Neckar Löwen, Hamburg, Göppingen, Berlin,... macht es aber schon einen Unterschied, ob man evtl. zwei mal gegen Kiel oder nur einmal gegen den THW, dafür aber auch einmal gegen Dormagen spielen muss.

    Naja, selbst Düsseldorfer Trainer haben diese Abkürzung schon benutzt, so sagt man. ;)

    Außerdem - wenn man jemals in dieser Halle war, dann findet man das ob der beschissenen Sicht aufs Feld ganz und gar nicht mehr ungewöhnlich :D

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    Original von Roninn
    Es sollten sich alle mal ein bißchen zurückhalten mit der Kritik und das positive in den Vordergrund rücken.

    Fängst du mal bitte mit einer Auflistung der positiven Dinge an? ;)

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    Original von Crusty

    Will mich nicht streiten, was Storm so an Masterplanvorgaben in der Vergangenheit gemacht hat, erinnere mich aber an Sätze wie "Könnten Kiel aus dem Stand überholen".....
    Egal, nachdem man Kiel nicht so schwächen konnte (und sich verstärken) wie gehofft, ist das eh obsolet.
    Da sind die Vorgaben für diese Sasion dann schon realistischer. Bin jedenfalls gespannt, was man für die Zukunft aus dem Hut zaubern kann.....

    Das war keine Zielvorgabe. Soweit ich das weiß hieß es man "könnte" Kiel wirtschaftlich aus dem Stand überholen. Das das sportlich nicht so ohne weiteres geht, das hat doch nun die Vergangenheit oft genug gezeigt. Selbst der THW war mal 30 Jahre ohne Meisterschaft, man mag sich das angesichts der finanziellen Möglichkeiten, die der THW dank der ausverkauften Ostseehalle schon in den 80er Jahren hatte, gar nicht vorstellen. ;)

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    Original von Fan vom TSV


    Ich sehe es eher als kleine Überraschung als eine Blamage. Man hat sich schon
    zu Zweitligazeiten gegen Friesenheim schwer getan, dazu dann noch die
    Auswärtsschwäche, warum auch immer.
    Ich hätte mir zwar ein anderes Ende gewünscht, aber egal.

    Warum hat Schindler denn nicht gespielt? Am Wochenende war er ja noch ganz fit gegen Melsungen?

    Da Herr Wirths sich nicht selbst als Handballexperte positioniert hat, steht deine Argumentation, dass er sich selbst beworben hat, doch auf sehr hölzernen Füßen.

    Und wieso soll denn Wirths still sein? Nur weil es nicht in die schöne, heile oberbergische Welt passt. Jede Wahrheit braucht einen Mutigen, der sie ausspricht! wäre die passende Kampagne, die der VfL gerade nötig hat. :D

    Und seien wir ehrlich. Gummersbach interessiert in Köln keine Massen, da hilft auch all die schöne Tradition nicht, um kostendeckend Fuß zu fassen. Eine neue Halle ist in Gummersbach nicht in Sicht und die alte Halle taugt nicht mehr für Erstligahandball.

    Was sind also die Perspektiven für Erstligahandball mit dem VfL?

    Eine denkbare Variante ist eben die Fusion im Stile des FC Kopenhagen (mit der großen Tradition von Frederiksberig IF im Rücken) als 1. FC Köln Handball. Der FC war ja zumindest bei den Frauen auch schon mal in der zweiten Handball-Bundesliga im vertreten. ;)

    Was bleibt noch? Fusion mit dem BHC (kram mal das Thema Wuppertal aus der Mottenkiste)?, Abstieg in die zweite Liga oder tiefer? Die VfL-Flotte wieder mit den aktuellem Personal wieder flott machen (wenn ja mit welchem Konzept)?

    Sport ist halt auch immer mit Emotionen verbunden und da ist so eine Entlassung, wie die von Hartmann selbst in der aktuellen Situation nur sehr schwer vermittelbar.

    Programmvorschau bei Center-TV für Freitag, 23.10.09

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    Freitag, 23. 10.
    19:05
    Rheinsport
    Die Handballdamen vom TSV Bayer 04 Leverkusen empfingen in der Bundesliga den HC Leipzig. Selbstverständlich war Rheinsport mit dabei.

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    Original von Fry
    Ok, hab mich falsch ausgedrückt:

    Dänische Weltklassekreisläufer in Süd-Deutschland:P

    Und mit Süd-Deutschland meine ich BW und Bayern ;)

    Spanien ist schon wieder ein anderes Pflaster, Barcelona ist eben der erfolgreichste Handballverein in Europa.

    Nunja, deine Bedingung wird schon daran scheitern, dass es keine fünf dänischen Weltklassekreisläufer gibt, wenn ich die letzten 20 Jahre mal so Revue passieren lasse (Sind ja keine norwegischen Kreisläuferinnen). Was die Verweildauer angeht: Nicht alle mussten gehen, weil sie sich nicht wohlfühlten. Einigen wurde auch der Vertrag nicht verlängert, weil die Leistung nicht stimmt und andere wurden einfach von besser zahlenden Klubs weggekauft.

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    Original von Fry
    Musst du mir alles kaputt machen? :P

    Ok, dann zähl mir mal 5 auf:P :D

    Oechsler, Boldsen (beide TVG), Rasmussen (Gummersbach, Essen), Aagaard (Melsungen), Baekhoej (Dormagen), Cleverly (Ossweil), Fog (Gummersbach), Hvidt (Lemgo), Jacobsen (Dormagen), Bruun Jörgensen (Wallau), Klitgaard (Melsungen), Bach Madsen (Minden), Boesen (Lemgo), Naesby (Wetzlar), Nielsen (Saarlouis)

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    Original von Scheffhexe
    Heute wird um 11.00 Uhr die nächste Runde ausgelost und dann wissen auch Lemgo, Flensburg und Göppingen wohin die erste Reise führt.


    Topf 2:

    Belgrad und Dunav aus Serbien

    (Roter Stern) Belgrad und (Partizan) Belgrad ;)

    Zitat

    Original von FEH


    Deshalb mal meine Frage an die Experten: Was ist mit Christoph Schindler von Dormagen? Den habe ich bisher kaum mal spielen sehen, aber der macht doch jede Menge Tore. Warum wurde er bisher nicht
    berücksichtigt ?


    Wenn man dann wiederum die Fehler von den Toren abzieht kann er aber im Moment froh sein, wenn er noch schwarze Zahlen schreibt. Schindler tendiert dazu manche Angriffe einfach zu unüberlegt und überhastet abzuschließen. Man kann auch die zweite Welle mal abbrechen, wenn sich keine gescheite Wurfchance bietet.