Beiträge von Steinar

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    Original von Wöller

    Und mit Berater dann der, dessen Berater die größte Klappe hat, oder wie soll man die Logik verstehen? :(

    Ist ja auch so ;)

    Letztlich ist es eine Dienstleistung, die der Spieler in Anspruch nimmt, um sich mehr auf das Handballspielen konzentrieren zu können und die muss entlohnt werden. Carsten hat es ja schon angedeutet, wenn du den Kostenpunkt aus den Verhandlungen streichst, wird er über die Hintertür auf das Spielergehalt wieder in die Verhandlungsmasse aufgenommen. Und das Gejammer der Vereine über Spielberater ist doch nun wirklich sinnlos. Die Spieler werden sich nie öffentlich beschweren, die wechseln dann einfach den Berater, wenn es schlecht gelaufen ist. Die Frage ist nur, was ist schlechte Beratung? Im Training mit einem Weltstar kann man auch mit weniger Spielanteilen viel lernen und sich vieles abschauen. Oder will ich einfach nur viel Spielanteile und bin auf meiner Position mannschaftsintern die Nummer 1, aber werde ich mich dann auch weiterentwickeln? Gute Frage, nächste Frage.

    Den Artikel in Lang gibt es übrigens im aktuellen HM ;)

    Die absolute Wunschspielerin "nach Birute Stellbrink" :D

    Wie das so mit dem Kompensieren von verletzten immer so ist.Wenn z.B. Porvaznikova oder Kowalska ausfallen, dann dürfte "Schicht im Schacht" sein. Andere Spielerinnen wird man schon ersetzen können, wie z.B. die durchaus anfällige Annika Busch.

    Darf man das jetzt so lesen, dass das Thema Roch offiziell kein Thema mehr werden wird?

    Der DHB hat die Sperre der EHF noch nicht anerkannt. Die Signale gehen aber in die Richtung, dass es auch zu einer Sperre kommt, wenn das Urteil Bestand hat.

    Im Übrigen, noch ein weiteres Beispiel.

    X und Y spielen gegeneinander. Ein Z wohlgesonnener Mensch (kein Offizieller, den man kennt) geht zu den SR und sagt, er käme von Verein X und bietet Kohle an... Die SR melden das und Verein X hat ein Problem. Y freut sich und Z, größter nationaler Konkurrent freut sich insbesondere, da Verein X natürlich in der wirtschaftlich lukrativen CL Einnahmen entgehen....

    Naja, Bauchschmerzen bereitet mir persönlich nur das Urteil gegen Tschechow. Nach den Eindrücken, die ich sammeln konnte greift man bei den russischen Vereinen zu allen Mitteln, um zum Erfolg zu kommen. Angefangen von den Lichtausknipsern in Astrachan bis hin zu Schiedsrichterbestechung (ist ja nicht nur Tschechow). Alles, was einem in den Sinn kommt, über mindestens einen russischen EC-Teilnehmer gibt es eine Geschichte. Aber es gibt eben auch juristische Richtlinien und Helge hat ja schon das passende Gegenbeispiel genannt.

    Es gibt aber durchaus Punkte in der Geschichte von Lemme/Ullrich, die bei mir Bauchschmerzen verursachen. Die "Urban Legend" mit der Sperre von Fleisch/Rieber hatte Wiederer im DSF damals ja auf beeindruckende Weise widerlegt. So plump würde die EHF da auch nicht vorgehen, mag sein, dass man statt Tschechow - Valladolid dann künftig nur noch Partien der Größenordnung Gummersbach - Kastrioti erhält, aber keine 'offizielle' Sperre.

    Ein weiterer Punkt ist und bleibt diese Sache mit der Todesangst. Als Ereignis isoliert betrachtet kann ich mir sehr gut vorstellen, dass man vor den Russen Todesangst bekommt. Nur würde ich mich dann auch nicht in der Lage sehen in den beiden darauf folgenden Jahren wieder Finals mit russischer Beteiligung (und eins davon in Tschechow) zu pfeifen. Solch eine Angst beeinflusst meiner Ansicht nach die Leistung, gewollt oder nicht.

    Der Schiedsrichter ist in meinen Augen nicht das schwächste Glied, sondern eben das höchste Gut und die EHF muss ihren Gespannen bedingungslos vertrauen. Aber kann man einem Gespann, was einen möglichen Bestechungsversuch gar nicht erst meldet, weiter vertrauen? Orintieren würde ich mich da weiter an der Kaiser's-Kassiererin und den unterschlagenen 1,30 Pfandbons. Die war ihren Job komplett los. Problem beim Handball ist eben die begrenzte Zahl der möglichen Arbeitgeber. Man kann halt nicht so ohne weiteres beim nächsten Verband anfangen. ;)

    Dann frag ich mal. Was wäre deiner Meinung nach ein angemessenes Urteil gewesen?

    Klar, du kannst zwei Lehren aus dem Urteil ziehen.

    Die eine ist - "Sei nicht so dumm und lass dich erwischen" und wenn, dann "schweige lieber oder streite alles ab" (Modell Kiel und Baum/Goralczyk - Kiel streitet ab, die SR streiten ab ...)

    Die andere, verhalte dich korrekt.

    Für die EHF ist wichtig, dass die SR über jeden Zweifel erhaben sind. Eigentlich kann es für Schiedsrichter nur lebenslänglich oder Freispruch geben. (Daher mein Vergleich mit der Kaiser's Kassiererin) Oder meinst du, dass Zuschauer, Journalisten und die beteiligten Mannschaften die Schiedsrichterleistung eines verurteilten Gespannes später wieder neutral bewerten? Was Geipel/Helbig in Hamburg passiert ist, das dürfte dann bei den Spielen zur Regelmäßigkeit werden, oder?

    Ja, aber rückwirkend doch nicht vor dem Zeitpunkt des Bekanntwerden der positiven Probe und sinnvollerweise eigentlich nicht in einem Zeitraum, wo der Spieler auch noch acht Bundesliga-Spiele, sowie mehrere Länderspiele absolviert hat. Ab dem 21. Juni (Ende der EM-Qualifikation) hätte ich verstanden, so sieht das ganze einfach nur nach Kuhhandel aus.

    Glaubt wirklich jemand, dass bei diesem Makel in Zukunft eine Spielleitung von Zuschauern, Spielern, Trainern und anderen Vereins- bzw. Verbandsoffiziellen neutral bewertet worden wäre? Nahezu jede 50/50 Entscheidung (und davon gibt es dank des schwammigen Regelwerks, das man auch weiterhin beibehalten möchte, nun mal etliche) wäre vermutlich von mindestens einer beteiligten Seiten in Frage gestellt worden.

    Mit ihren Urteilen schafft sich die EHF glaube ich gerade erst mal ihren Strafrahmen. Das Urteil soll vor allem abschreckende Wirkung für die anderen Schiedsrichter haben. Angesichts der Altersgrenze ist es doch für L/U als aktive Schiedsrichter egal, ob das nun drei oder fünf Jahre Sperre sind, nicht für etwaige Funktionärstätigkeiten. Gleiches gilt für den 48-jährigen Valentin Vakula und seine Vierjahressperre.

    Die Schiedsrichter müssen über jeden Zweifel erhaben sein. An dieser Maxime wird sich auch das Strafmaß orientieren. Mit drakonischen Strafen als Abschreckung versucht man des Themas Herr zu werden. Wenn die Schiedsrichter keine Bestechungsgelder annehmen und auch jeden Bestechungsversuch melden, dann wird es in Zukunft auch keine Bestechungen mehr geben (so erkläre ich mir die EHF-Logik ein wenig).

    Angesichts der diversen Erzählungen aus den vergangenen Jahren kann sich natürlich jeder selbst ein Bild machen, wie vertrauenswürdig die jetzigen Entscheidungsträger in Wien sind. Hat für mich manchmal was von den sportlichen Leitern bei Profi-Radsport-Teams ;)

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    Original von eckes99
    Als normal sterblicher sag ichs mal so:

    Alle Spiel die Martin in seiner Dopingzeit bestritten hat gehören für den
    TBV mit 2 minuspunkten bestraft,alles ander ist Wettbewerbsverzerrung.

    Erstens ist der 1.7. vorbei (Saison abgeschlossen) und zweitens wurde der Einsatz durch HBL und DHB genehmigt. Lemgo hat also keine Schuld. Soweit verständlich

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    Original von eckes99
    Jeder Bundesligist der in diese Spiele verwickelt war MUSS gegen die
    Wertung der Spiele klagen.

    Und dann wäre das Chaos perfekt.

    Aber ich befürchte das da niemand klagt und Schwamm drüber.

    Ich sehe aus o.g. Gründen eher keine Erfolgsaussichten, daher wird man sich die Einspruchsgebühr sparen. Zumal es kaum Geschädigte gibt. Flensburg möglicherweise, naja

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    Original von eckes99
    Und der Schotter mit 2 Doping gesperrten Spielern kann sich auch nur ein
    völlig verblödeter unwissender ausdenken

    Naja, man trägt damit dem Mannschaftssport Rechung. Soweit ich das in Erinnerung habe, hat man diese Maßgabe aus dem neuen Anti-Doping-Reglement für Mannschaftssporten übernommen. Da muss man die Fußballlobbyisten bei der WADA befragen, auf deren Mist das entstanden sein dürfte. Macht eigentlich nur Sinn, wenn du alle eingesetzten Spieler überprüfst und nicht nur 3.

    Bei aller Sympathie für das Gespann, aber was soll denn die EHF anderes machen?

    Witte mit seinem Dopingvergleich trifft natürlich treffsicher wieder das nächste Fettnäpfchen, aber das war auch nicht anders zu erwarten. Von Zweijahresstrafen kann ja im übrigen auch wohl kaum die Rede sein. (Warum äußert sich eigentlich der HBL-Präsident?) Vielleicht sollte man eher die 1,30 Euro Pfandbons Kassiererin als Vergleichsmaßstab nehmen, denn dort war wenigstens der Verlust der Vertrauensbasis Grund für die wirksame Kündigung.

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    Original von Zickenbändiger
    Wenn Galia rückwirkend gesperrt wurde und dies einen Zeitraum betrifft, in dem er gespielt hat, dann werden doch jetzt alle Spiele mit seiner Teilnahme gewertet, oder?

    Nein, spieltechnische Folgen gibt es erst ab zwei gedopten. ;)

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    Original von Elusis
    Soweit ich weiß muss Octopamin als spezifische Substanz nicht zwangsläufig zu einer Sperre führen. Falls ich da nicht auf dem laufenden bin, dann zeigt mir bitte eine anders lautende Aussage. Ich glaube jedenfalls mich an einen entsprechenden Link erinnern zu können.

    Bedingung: Wenn er es nicht zur Leistungssteigerung benutzt hat. Das hat der grippegeschwächte Galia aber eindeutig und bewusst getan. Der wollte ja wieder spielen.