Beiträge von Steinar

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    Original von Olaf

    Zu dem, was vorstellbar und möglich ist, ist alles gesagt. Ich glaube weiterhin, dass die Mannschaft des THW stark genug ist, um diese genannten Mannschaften sportlich zu bezwingen.

    Das hat doch niemand bezweifelt, darum geht es aber auch in dem Zusammenhang nicht alleine. Potential haben und Potential nutzen sind doch völlig verschiedene Schuhe. Dafür musst du nur mal nach Hamburg und Mannheim schauen ;)

    Recht pointiert formuliert Olaf. Wobei die norddeutsche Gelassenheit mit dem Kölner Grundgesetz (Et kütt wie et kütt, Et hätt noch immer joot jejange,...) korrespondiert.

    Wie das so mit der Vorstellungskraft nun einmal ist, da hat jeder so seine Eigene.

    Das Gruppenspiel gegen Leon musste gewonnen werden, um die nächste Runde zu erreichen. Damals kam nur der Gruppenerste weiter und Leon hatte sein Heimspiel gegen Kiel gewonnen, wäre also bei einem Sieg durch den direkten Vergleich weiter gewesen. Ein Hauptrundenaus als Titelverteidiger?

    Das Finale gegen Flensburg verlieren? Ich bitte dich, es geht hier nicht um irgendeinen deutschen Klub als Gegner, das Derby mit der SG wurde doch auch von dir als das Derby der Derbies, ja geradezu von nationaler Bedeutung, stilisiert. Die Schmach ausgerechnet von der SG besiegt zu werden, für mich ein realistisches Motiv.

    Und Barcelona 2008 war ein Halbfinale, ausgerechnet der Klub von dem man sich im Ausgangsjahr 2000 betrogen sah - so unwahrscheinlich? Nicht unvorstellbarer jedenfalls als das Halbfinale gegen San Antonio ;)

    Eigentlich ist das in Dänemark eine Fortführung der Diskussion aus dem Fußball, weil dort z.B. auch die WM 2006 (54%) und die U17-WM 07 (39%) der Spieler schon unter Medikamenteneinfluss ihre Spiele absolviert haben. Hier mal der Ursprungsartikel von Politiken. Daraufhin kamen dann auch die Erzählungen vom Handball bei Politiken. Ist natürlich auch bezeichnend, dass nur ein Teil der Diskussion den Sprung in die deutschen Medien schafft. So kurz vor dem spannendsten Meisterschaftsfinale aller Zeiten kann man so eine Diskussion auch nur schwer gebrauchen.

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    Original von Ustra

    Danke, sehe ich auch so....J

    ...so ein Axxxx...sind eigentlich alle Dänen doof :pillepalle:

    Ist doch der Hammer was die Presse der Schluchtenschxxsser draus macht...

    Tablettenmißbrauch bei Kiel...

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    laola.at
    Lasse Boesen soll beim SG Flensburg-Hendewitt über sieben Jahre ein Mittel für Rheumakranke erhalten haben, um Schmerzen durch Über-Belastung zu unterdrücken.

    Und so geht das stille Post Prinzip weiter. Boesen ist ja erst ein Jahr in Flensburg, kann also schwer schon so lange von den Ploppern schlecht behandelt werden. Er war davon in seiner Karriere ein Jahr in Lemgo (07/08) und insgesamt drei Jahre bei San Antonio (03-06). Die anderen Jahre war er immer schön bei des Papas Klub Kolding. Wenn er also sieben Jahre Voltaren nimmt, dann muss er spätestens vor seinem ersten Wechsel ins Ausland damit begonnen haben.

    Ist ja auch gut, wenn die Spieler so langsam dem Raub an ihrem Körper begreifen und auch dagegen etwas unternehmen. Dann sollen sie halt aber auch gewisse Grenzwerte oder ein komplettes Verbot fordern.

    Also in Kiel wurde Herr Jeppesen bestimmt zu nichts gezwungen, wozu er nicht bereit war. Hier mal ein Interview mit Nikola Karabatic vom 28.03.2008. (Interessant sind natürlich auch andere Passagen, aber ich konzentriere mich mal auf das Thema.

    Oder wahlweise auch die FAZ aus dem November 2007.

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    Hart im Nehmen, hart im Geben

    Von Frank Heike HAMBURG. Oft genug erzählen Handballprofis ja etwas zu laut und zu stolz davon, was sie doch für harte Kerle seien: Voltaren gegen die immerwährenden Schmerzen, alle drei Tage ein Spiel, mit kaum verheilten Wunden zurück aufs Parkett, nur keine Schwäche zeigen - all das gehöre nun einmal zum Anforderungsprofil für einen Handballer. Vom ehemaligen Kieler Rückraumspieler Staffan Olsson sagte ein Mannschaftsbetreuer einmal, er würde auch mit dem Kopf unterm Arm spielen. Und vom Kieler Trainer Zvonimir Serdarusic ist bekannt, dass Profis, die wegen Schnupfen oder Bauchschmerzen Trainingseinheiten absagen, gleich nach der Genesung ihren Stammplatz auf der Bank beziehen können.

    [URL=http://www.faz.net/print/Sport/Hart-im-Nehmen,-hart-im-Geben]weiterlesen[/URL]

    Natürlich muss man sich über Langzeitschäden Gedanken machen, aber da müssen dann die Sportler schon entsprechend einwirken. Man kann auch bestimmt Grenzwerte für Voltaren vereinbaren, ist alles machbar.

    Ist das jetzt für irgendwen eine neue Erkenntnis? Da reden doch auch die Klubs ganz offen drüber, dass die Spieler, wenn nötig, fitgespritzt werden. Muss man sich nur die ganzen Berichte mal durchlesen. ... ist angeschlagen, wird aber am Wochenende auflaufen können.

    Nunja, der THW hat eine außerordentliche Saison gespielt. Hamburg (7:7) und die Löwen (6:6) hatten auch durch Olympia einen schwachen Start. Zieht man da mal die unerwarteten Punktverluste (Löwen 4-6, Hamburg 5) raus, dann kann sich der Rest danach durchaus sehen lassen. Nächste Saison zieht die durchaus legitime Ausrede Olympia nicht mehr. Bei gleicher oder steigender Qualität der Mannschaften muss dann am Ende der Saison wieder eine bessere Bilanz zu Buche stehen.

    Wobei ja nach aktueller Darstellungslage die beiden Herren eben aus durchaus glaubwürdiger Quelle angeblich eben einen gewissen Wissensstand verbuchen können. Alfred Gislason hat Recht, wenn er sagt, dass die Leistung seiner Mannschaft nicht richtig gewürdigt wird, aber da muss er eben die Verantwortlichen beim THW in die Pflicht nehmen. Die negative Berichterstattung ist hausgemacht und der THW könnte sie in meinen Augen auch beenden, indem er schlüssig die Unregelmäßigkeiten in der Buchführung erklärt.

    Jetzt mal ehrlich, wenn es wirklich Schwarzgeld, Handgeld oder sonstwas ist. Der THW könnte doch die fälligen Nachforderungen aus der Portokasse bezahlen.

    Ich glaube übrigens, dass auch vor diesen Endspielen Kontobewegungen im fünfstelligen Bereich getätigt werden. Schließlich wird Martini wieder im Kader stehen. ;)

    Naja, die einzige mögliche Antwort ist es nicht. Und wer sich so defensiv äußert, über den wird dann eventuell auch nachgedacht.

    Es gibt halt zwei Denkweisen, die beide legitim sind. Die eine ist die "war ja nur international"-Variante und die andere Variante ist die, dass jemand, der so etwas tut auch der Liga einen enormen Schaden zufügt, bzw. die Analogie zum Doping-Betrug - nämlich, dass auch die Strafe in anderen Wettbewerben übernommen werden kann.

    Beide Sichtweisen haben durchaus ihre Berechtigung, natürlich ist die Forderung extrem hoch angelegt, aber schau doch mal auf die Tabelle. Selbst bei 20 Punkten Abzug wäre der THW noch vor dem SC Magdeburg, bei lediglich nur 15 Punkten Abzug wäre man immer noch im Rennen um die CL-Plätze. Und wenn man international gesperrt wäre, dann wäre auch eine Hypothek von 30 Punkten relativ locker zu verkraften ;)

    Wer sagt denn, dass es sich bei Dormagen um Lizenz mit Auflagen handelt. - Wetzlar, Lemgo, Füchse, Löwen,... sind definitiv ohne Auflagen - Das teilweise bezieht sich ja nur darauf, dass einige, genauer gesagt mindestens einer (Minden), der genannten Vereine Auflagen erfüllen müssen. Bei Dormagen könnte ich mir vorstellen, dass die ohne Auflagen über die runden kommt. Die vierteljährlichen Gehaltsnachweise sind ja jetzt Teil des Systems. Im Vorjahr war das noch eine Auflage. ;)