Zitat
Original von TBVSebastian
was ich damit saen will ist, das ich zwar ultra bin, aber von gewalt beim sport absolut nichts halte und ich es schade finde das in dieser szene immer wieder vermehrt einzelne leute oder ruppen auftauchen die unsere eig sehr gute positive arbeit auf den tribünen zerstören indem sie sich nicht benehmen können!!!!!!!
Damit dürftest du mit den Leuten hier auf einer Wellenlänge liegen. Die Gruppierung muss aber dann eben hingehen und diesen "einzelnen" die Grenzen aufzeigen. Zeigen, dass man das Verhalten missbilligt, Konsequenzen selbst ziehen. Dies wurde meines Erachtens in Flensburg und auch anderswo bislang versäumt. Die Stellungnahmen sind jedes mal so, dass man selbst kaum Schuld trägt.
Die Zusammengehörigkeit der Gruppe erscheint somit ein höheres Gut, als der 100-prozentige Support, dann muss man sich eben nicht wundern, wenn auch die Gruppe als Gesamtkonstrukt ausgeschlossen wird. Letzlich hat Flensburg nach langem Zögern und vielen Bewährungschancen das Problem für sich nun gelöst. Ob für den Rest der Liga auch, erscheint mir fragwürdig.
Isoliert betracht erscheint mir die Maßnahme richtig, weil es eben nach vielen Bewährungschancen in den vergangenen Jahren einfach nicht mehr anders ging. Ob das nun Signalwirkung für die gesamte Liga hat (andere Vereine ergreifen zukünftig ähnliche Maßnahmen) oder auch auf andere Supportergruppierungen hat (im gewissen Rahmen zu unterstützen), da kann man gespannt abwarten.
Übrigens kommt der Ultra-Begriff immer noch von Fans, die nach einem Fußballspiel eine Hetzjagd auf einen Schiedsrichter veranstaltet haben. Trägt dann eben auch schon zum negativen Image bei, wenn man sich die Ursprünge bewusst macht.
Und was das Vermummen angeht: Eigentlich sollte man doch auf seinen Support stolz sein können und auch dazu stehen. Die Vermummung als Selbstschutz zu definieren, kommt mir schon recht fragwürdig vor. Wenn man nichts schlimmes vorhat, dann braucht man solche Maßnahmen nicht zu ergreifen.