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Abwehrspezialist läuft Konter bzw. 2. Welle mit - es wird abgebrochen und gewechselt => verdachtsmoment!?!?
Wenn die zweite Welle abgebrochen wird, dann ist Wechsel des Abwehrspezialisten doch durchaus noch im Rahmen. Danach beginnt der normale Angriff, das hat m.E. nichts mit passiven Spiel zu tun. Kommt dann eher auf die Art des Wechsels drauf an.
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- Während des Spielaufbaus wird noch einmal gewechselt => verdachtsmoment?!?!
Durchaus ein Verdachtsmoment, da sollten die Mannschaften dann doch schon einen eigenen Freiwurf abwarten, um dann zügig wechseln zu können oder müssen eben in Unterzahl agierend Druck aufbauen.
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- Pass oder Fehlpass zurück in die eigene Hälfte => verdachtsmoment?!?
Kommt natürlich auch auf die gegnerische Deckung an. Bei einer 3:3 oder auch offenen Deckung muss man teilweise in die eigene Deckung spielen, selbst wenn man gar nicht passiv agieren will. Sollte aber auch nicht zu oft der Fall sein.
Hinzu kommen noch:
Torwart wirft nach Tor wiederholt den Ball in die gegnerische Spielhälfte anstatt zur schnellen Mitte
Mannschaft zeigt keine Anstalten den Wiederanpfiff zügig auszuführen und geht nur langsam zum Mittelpunkt.
Die Wurfuhr wäre eine Alternative, um das ganze transparenter zu machen. Die Russen hatten da glaube ich mal so eine 45-Sekunden-Regel o.ä.
Das Problem beim passiven Spiel besteht meines Erachtens nicht unbedingt darin, wann man als Schiedsrichter damit beginnt den Arm zu heben, sondern, wann man es tatsächlich abpfeift. Da war diese "% Sekunden Maßgabe" vielleicht nicht der Weisheit letzter Schluss, aber diese butterweiche Formulierung "Angriffsbemühungen deutlich sichtbar zu steigern" kann es auch nicht sein.
Weiteres Problem sehe ich darin, dass oft unterschieden wird - Spielt die Mannschaft immer so langsam oder spielt sie das erst am Schluss. Wer mit Tempohandball und schneller Mitte beginnt, der bekommt gegen Ende eben schneller das Passivwarnzeichen gezeigt, als jemand, der das ganze Spiel über eben auf Positionsangriff setzt. Kann so auch nicht sinnvoll sein.