Beiträge von Steinar

    Zitat

    Original von pko
    Sehe ich das richtig, dass sich Essen einen recht umfangreichen Führungstab leistet? Der will ja auch bezahlt sein.

    Stefan Hecker zur Sponsorenaquuise - Manager
    Mark Dragunski für die Öffentlichkeitsarbeit
    Sportlicher Leiter Stephan Krebietke
    jetzt noch ein hauptamtlicher Geschäftsführer

    Umfangreich? Na dann schau dir doch mal die Strukturen bei den anderen Vereinen an.

    Kleines Beispiel mal: Wetzlar:

    Ivano: Warum sollten die Gummersbacher denn still sein? Die Essener Fans regen sich übrigens auch über den eigenen Geschäftsführer auf. Die Missstände müssen angeprangert werden. Die Auswirkungen der Finanzkrise werden einigen zu schaffen machen, aber damit müssen wir uns ja derzeit nicht befassen. Die Fälle kommen dann eben noch entsprechend dazu. Überleben im großen Stil werden dann eben die davon nicht betroffenen Mäzenatenclubs. Ich sehe in der Finanzkrise eher die Chance ein wenig die Gehaltsspirale zurückzudrehen.

    Ich möchte heute mal das Tempospiel der Rhein-Neckar Löwen hervorheben. So, wie das heute zelebriert wurde, so stelle ich mir den modernen Gegenstoß in Zukunft vor. Da sind die Gegenstoßspezis immer mindestens im Doppel- wenn nicht sogar im Dreierpack (z.B. Sigurdsson, Filip und Schwarzer) in Richtung Tor von Plock gerannt. Da hat der Torwart quasi keine sinnvolle Chance, wenn er rauskommt, da er halt auch mit einem Abspiel rechnen muss bzw. nicht weiß, welcher nun den langen Pass bekommt.

    :respekt:

    Weiner tritt vielleicht mal wieder auf den Plan - Wir wiederholen doch gerade 2005 - :lol: Von der Vierten Liga einen Durchmarsch machen wäre mal wieder ein ehrgeiziges Projekt.

    Aufstieg in die 2. BL 2006
    Aufstieg in die 1. BL 2007
    Klassenerhalt 2008
    Rückzug während der Saison 08/09
    Aufstieg in die OL 2009
    Aufstieg in die RL 2010
    Aufstieg in die 2. BL 2011
    Aufstieg in die 1. BL 2012

    Na, wenigstens hätte man dann langfristig Planungssicherheit. :D

    Gleiches Beispiel ist das Freiwurftor von Balingens Daniel Brack gegen Wetzlar. Verlässt der Boden erst den Boden oder ist der Ball zuerst weg. Das Standbild ermöglicht dir erst die 100% Sicherheit. Das kann man von keinem SR, egal ob nun 1. Liga Herren oder Kreisklasse Frauen, verlangen.

    Der Punkt, den sie ansprechen ist ja durchaus richtig, die Analyse teile ich hingegen nicht. Der TuSEM hatte z.B. nach dem Lizenzentzug 2005 in der RL neben dem Harzverbot die zweite große Schwierigkeit, dass die SR mal wieder auf die Schritte geachtet haben. Und jetzt soll man nicht glauben, dass die Gespanne in der RL West nicht in der Lage sind richtig zu zählen.

    Nein, viel mehr genießen die Schritte, ebenso wie das Abstehen, nicht so eine hohe Priorität. Sind wir doch mal ehrlich. Was würde denn geschrieben werden, wenn die SR jedes mal Schritte pfeifen würden? Jedes Abstehen als solches erkennen und ahnden? Die Reporter und auch die Trainer würden hervorheben, wie sehr die SR das Spiel zerpfeifen würden, wie sehr sie sich in den Vordergrund spielen, etc.

    Es gibt im Übrigen auch andere Regeln zwischen 1. Bundesliga Männer und 1. Bundesliga Frauen. Kann man durchaus objektiv feststellen, wenn man sich mal Partien in beiden Bereichen anschaut.

    Die Idee, dass man Doping komplett freigeben sollte, ist schon ungefähr 20-30 Jahre alt, wenn nicht osgar noch älter. Damals war es z.B. Michael Groß, der sich für intensive Testverfahren ausgesprochen hatte und dann Wettbewerbe zwischen getesteten Sportlern und Wettbewerbe mit nicht getesteten Sportlern einführen wollte. Problem ist aber auch, dass du eben mit Tests nicht alle erwischst.

    CERA, Insulin und nun auch Eigenblut sind wichtige Schritte in der Dopingbekämpfung, aber es werden ja ständig neue Präparate auf den Markt kommen. Klar kann man sagen, dass man mit der Freigabe von Doping eine Art Chancengleichheit herstellen würde (stimmt nicht ganz, der Geldbeutel bestimmt dann halt die Art und Weise der Medikamente, die zum Einsatz kommen können). Klar würde dann im Radsport Lance Armstrong für das Team Phizer fahren, während Jan Ullrich für Bayer 04 Leverkusen an den Start gehen könnte.

    Aber wer will denn solche Leistungen sehen? Die Faszination der Sportarten lebt doch von der Illusion, dass da Menschen nun einmal übermenschliches leisten. Tour de France oder die Vierfachbelastung aus Liga, Pokal, Europapokal und Nationalmannschaft. Das fasziniert die Leute. Wenn du halt bei den Vereinen im Etat noch eine Millionen für die medizinische Abteilung kalkulieren musst, dann steigert sich dadurch ja nicht die Attraktivität der Sportart.

    Grundsätzlich kann man mit den Argumenten von dir einverstanden sein. Bei Punkt 1 wäre es deiner Meinung nach ein provoziertes Stürmerfoul. Grundsätzlich würde ich die Sache mit der Argumentationszeit aber dann nur bei einer Seitwärtsbewegung gelten lassen wollen. Bei einer Frontalbewegung des Torhüters hat der Gegenstoßläufer auch schon vorher die Möglichkeit sich auf den Torwart im Kopf einzustellen. Wenn der Torwart dann steht, dann ist es das Problem des Angreifers.

    Wenn man bei der Gegenstoßschulung (Sorry ZeeBee, da bin ich anderer Auffassung) aber auch dahinkommt, dass halt im Gegenstoß auch noch Abspiele zum mitlaufenden Teamkollegen erfolgen, dann werden diese Situationen meiner Meinung nach auch reduziert werden. Der Torwart kann doch nur herauskommen, wenn es sich um eine 1:1 Situation handelt. Wenn der Torhüter ein Abspiel, und folglich einen einfachen Wurf ins verwaiste Tor, befürchten muss, um dann doch noch mit einem Angreifer zusammenzurasseln, dann überlegt er sich das zwei mal. Rot und Gegentor sind ganz dumme Optionen.

    Man kann es schon bei einigen Mannschaften im Spitzenbereich sehen. Da werden Gegenstöße in den meisten Fällen im Doppelpack gelaufen. Herauslaufen des Torhüters habe ich da noch nicht gesehen. Übrigens ist es auch interessant, an welcher Stelle solche Zusammenprälle passieren. Wilczynski/Djordjic war fast auf Höhe der Mittellinie, März/Augsburg bei knapp 10 m und das Beispiel von Theo bei 7m.

    Man sollte die Wirtschaftsprüfer nicht versuchen für Sachen verantwortlich zu machen, die sie nicht zu verantworten haben. Der Wirtschaftsprüfer testiert doch etwas vergangenes. Die Juni-Gehälter waren nie testiert, da ja schon Ende Mai die Lizenz erteilt war. Die Erteilung der Lizenz beruht einerseits auf den Zahlen aus der Vergangenheit und dann wieder auf den Prognosen für die Zukunft. Das du letztere ohne weiteres immer wieder positiv darstellst, dürfte sich verstehen. Ganz losgelöst von den beteiligten Mannschaften aus Nordhorn und Essen (etc.) muss man sich doch fragen, was im System HBL dermaßen schiefläuft. Es sind ja hier nicht alles isoliert zu betrachtende Einzelschicksale, um die es hier geht, sondern ein grundsätzliches Strukturproblem.

    Nein, wenn dann geht es höchstwahrscheinlich in die Oberliga. Habe ich aber auch auf der ersten Seite ausgeführt. Andererseits könnte man als sportlicher Absteiger mit einer neuen GmbH auch in Liga Zwei den Neuanfang starten, wenn ich die Details im Artikel von handball-world heute richtig verstanden habe.

    Interessant wird das ganze ja auch unter dem Aspekt der noch zu schaffenden neuen Strukturen in Zweiter, Dritter und Vierter Liga. Das kann richtig spannend werden.

    Es gibt kein Verletzungspech, weder beim TuS, noch sonst irgendeinem Verein ;)

    Überheblichkeit ist immer ein Problem, manchmal liegt es auch daran, dass man halt fünf Spieltage vor schluss schon dauerbreit auf die Platte wankt, wenn der Aufstieg perfekt ist. Da ist alles möglich ;)

    Tja, das wird genau der gleiche Fehler, wie damals bei Artschwager gewesen sein. Nadja Bolze darf als 1990er-Spielerin noch A-Jugend spielen, ist aber bereits volljährig. Ist natürlich auch ärgerlich, wenn die Spielerin voraussichtlich noch nicht einmal auf große Spielanteile gekommen sein dürfte und man sie zumindest in einer der drei Partien auch auf passiv geschaltet lassen können.

    Theo: Natürlich verbiegst du da die Regeln und jetzt komm bloß nicht mit Tatsachenentscheidung - Wenn du ein Stürmerfoul wider besseren Wissens als solches nicht pfeifst, dann ist das bewusste Einflussnahme und nicht im Sinne des Spiels. Die Frage, ob ich pfeife oder nicht ist übrigens vollkommen irrelevant in der Beurteilung der Sache, dass du mit deiner Entscheidung großen Käse fabrizierst. Die Frage, wann diese Regelung pfeifst führst du mit deinem Beispiel doch an oder willst du sagen, dass Djordjic gerade in der Situation stand?

    Schwieriges Thema, Verletzungsfolgen der Angreiferin sind ja kein Problem, um da auf Stürmerfoul zu entscheiden, wenn es denn eins war. Selbst bei der Märzaktion waren einige schon der Meinung, dass man auf Stürmerfoul hätte entscheiden sollen. Wenn die Angreiferin blind auf die stehende und passiv agierende Torfrau (richtigerweise muss man hier das Wort Gegenspielerin/Feldspielerin verwenden) aufläuft, dann ist das ihre persönliche Schuld, wenn sie sich was tut. Muss man wohl so hart formulieren.

    Wenn man so wie Theo in dieser Situation entscheidet, dann gute Nacht. Das sich da in den Weg stellen ist sein gutes Recht (Billigt man einem Feldspieler auch zu) und genau diese verquere Denkweise ist das, was mich an dieser Diskussion aufregt. Der einzige, der hier mit Rot wegen 8:5 vom Platz gehört ist wenn dann der Gegenstoßspieler. Der gefährdet hier seine eigene und die des Torhüters, nicht der Torhüter, weil der sich den Regeln entsprechend optimal verhält.

    Übrigens, ich empfehle eisbeers Posting von oben

    Bei solchen Entscheidungen, die nach dem Motto "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt" getroffen werden, kann ich nur den Kopf schütteln.