Nun, die Idee mit dem größeren Ball finde ich für die oberen Ligen vielleicht gar nicht so uninteressant. Dennoch halte ich sie für kaum praktikabel, da dann im internationalen Handball halt nicht diese von Kempa angesprochenen Riesen derartig existieren, wie sie es mittlerweile in der spanischen und deutschen Liga tun.
Die Wurfkreisvergrößerung fände ich auch interessant, aber die entstehenden Kosten für einen neuen Hallenboden darf man nicht vernachlässigen. Zudem sollte der Handball schon auf einem einheitlichen Spielfeld von der E-Jugend bis zum Seniorenbereich gespielt werden können.
Meines Erachtens kann man gar nicht unbedingt sagen, dass ein 41:36 interessanter oder uninteressanter ist, als ein 19:19. Das Problem sind doch eher die Spiele eines Meisterschaftskandidaten gegen einen Abstiegsfavoriten, wo eine technisch starke Mannschaft, die auch Tempohandball fast fehlerlos praktizieren kann, auf einen vollkommen unterlegenen Gegner trifft. Das Spiel endet dann mit 40:22 und letztendlich war es fast Zeitverschwendung für alle Anwesenden.
Im Moment habe ich da aber noch keine großartigen Reformvorschläge parat.