Guido: Unter Umständen könnte dein Konzept funktionieren, wenn da der Faktor Mensch nicht in deine Kalkulation mit eingehen würde. Auch unter Monarchen werden sich Machtmenschen ausbilden, die nicht immer zum Wohle des Volkes agieren.
Übrigens wurde auch in Monarchien die Nachfolge teilweise manipuliert. Natürlich war dazu ein klein wenig Gift o.ä. von Nöten, und nicht die Nichtzulassung von regierungskritischen Wählern, aber der Effekt ist ähnlich.
Aber es geht dir ja in dieser Diskussion letztendlich nur darum deine Thesen darzulegen. Die Fähigkeit, die Gedankengänge anderer nachzuvollziehen, fehlt dir bis jetzt vollends.
Lange Amtszeiten können zu Stabilität führen und eine langfristige Planung der Politik ermöglichen. Doch andererseits ist auch die Möglichkeit der Stagnation sehr hoch. Das Oberhaupt bleibt nämlich im großen und ganzen bis zum Tode auf dem Thron, was gerade in den letzten Lebensjahren das Oberhaupt entweder zur Marionette anderer verkommen oder untätig werden lässt.
Welchen Lösungsansatze hast du dafür?
Rentenalter für Monarchen?
Wahl des Thronfolgers?
Ich bin mal gespannt ![]()