ZitatOriginal von Muravej
ich denke, die sind gar nicht so glücklich darüber, dass sie die klasse gehalten habenandere wären es...
Sie hätten ja nicht gegen Leipzigs B-Team gewinnen müssen. Na gut, wäre schwierig, aber nicht unmöglich gewesen ![]()
ZitatOriginal von Muravej
ich denke, die sind gar nicht so glücklich darüber, dass sie die klasse gehalten habenandere wären es...
Sie hätten ja nicht gegen Leipzigs B-Team gewinnen müssen. Na gut, wäre schwierig, aber nicht unmöglich gewesen ![]()
ZitatDagegen werden Werratal und Wallau, denen durch den Vorstand der Handball-Bundesliga (HBL) die Spielgenehmigung verweigert wurde, in die Regionalliga Südwest zu rückgestuft. Darüber ist aber noch nicht endgültig entschieden, denn beide Clubs haben Beschwerde beim Deutschen Handball-Bund (DHB) eingelegt.
Schön, dass noch immer nicht alle wissen, das Werratal den Lizenzentzug akzeptiert hat und auf jeden Fall RL-Südwest spielt.
Die Abstiegsfrage ist recht interessant. Man darf gespannt sein, wie sich das entwickeln wird. Vielleicht löst Wallau einfach offiziell die erste auf und verschiebt einfach die Bezeichnungen. Aus Wallau III wird Wallau II und aus Wallau II wird Wallau I. Von der ersten sind ja eh kaum Spieler übrig und warum sollen die Spieler aus der Dritten plötzlich Oberliga spielen müssen?
ZitatOriginal von härter_schneller
hmhm. wo gibt's den?
Das TV-Programm gibt es auf jeden Fall bei eurosport.com
Frequenzen? Mal sehen ![]()
ZitatOriginal von eurosport.de:
Eurosport 2 ist derzeit noch nicht im deutschsprachigen Raum zu empfangen. Im europäischen Ausland ist es allerdings bereits seit 10. Januar 2005 in englischer, polnischer, griechischer und türkischer Sprache verfügbar.
immerhin werden die Mittelmeerspiele auf Eurosport übertragen. Die Vorrunde gibt es wohl nur beim Bezahlsender Eurosport2, aber das Viertelfinale soll dann im Free-TV kommen. Ist doch schon mal was.
ZitatAlles anzeigenOriginal von sport1.de:
Verhärtete Fronten und Drohgebärde
München - Die Handball-Bundesliga (HBL) steht vor den wohl schwersten Tagen seit der Gründung vor zwei Jahren.Nach dem TUSEM Essen hat am Freitag auch die SG Wallau/Massenheim am Landgericht Dortmund eine Einstweilige Verfügung zur Erteilung der Lizenz für die neue Saison eingereicht, die noch in dieser Woche verhandelt wird.
Setzen sich die beiden Klubs vor dem Zivilgericht durch, droht die Aufstockung der Liga auf bis zu 20 Mannschaften und damit ein Termin-Chaos.
Gegenseitige Vorwürfe
Der Ton zwischen den Klubs und dem Ligaverband, dem beide Vereine ja auch angehören, verschärft sich derweil immer mehr. Gegenseitige Vorwürfe und Schuldzuweisungen werden nahezu täglich ausgesprochen.
Zuletzt attackierte der zweimalige Meister SG Wallau die HBL und warf ihr Hinhaltetaktik vor. Hintergrund: Das Ständige Schiedsgericht sollte als letzte Sportgerichtsinstanz seine Entscheidung Mitte Juli treffen."Kritik geht an der Sache vorbei"
"Es ist für uns unerträglich, dass die HBL wissentlich in einer so kritischen Situation einen Entscheidungs-Stillstand von fünf Wochen entspannt und billigend hinnahm", ließen die Hessen in einer Presseerklärung mitteilen.
Dagegen wehrt sich HBL-Geschäftsführer Frank Bohmann. Er sagte Sport1.de am Sonntag: "Diese Kritik geht an der Sache vorbei. Die Termine setzt allein das Ständige Schiedsgericht fest. Auch wir sind an einer schnellen Lösung interessiert."
Stimmung ist gereizt
Wallau sowie Essen hatten sich im Lizenzvertrag verpflichtet, das Ständige Schiedsgericht als letzte Instanz anzuerkennen.
Nachdem beide nicht mehr so handeln, ist die Stimmung gereizt, sind die Fronten verhärtet. Bohmann sagt: "Die betroffenen Vereine sollten sich einfach vergegenwärtigen, dass sie monatelang keine Gehälter bezahlt haben."
HBL-Anwalt Andreas Thiel hatte bei Sport1.de bereits angekündigt, der Verband werde im Falle einer Niederlage in jedem Fall in die Berufung gehen.
Solidargemeinschaft der Bundesligisten ist belastet
Derweil sind die Konsequenzen nicht abzusehen, sollten sich die Klubs vor dem Zivilgericht durchsetzen.
Das würde bedeuten, dass das Lizenzierungsverfahren rechtswidrig wäre. Der Ligaverband wäre gezwungen, die Bestimmungen komplett zu überarbeiten. Rechtsunsicherheit wäre die Folge. Bohmann hofft indes, dass das Lizenzierungsverfahren bestätigt wird und sich "nicht als Papiertiger entpuppt".
Darüber hinaus ist die Solidargemeinschaft der Bundesliga-Klubs aufs Äußerste belastet. Der Vorsitzende Bernd-Uwe Hildebrandt, dessen Amtszeit im Sommer abläuft, erklärte bei Sport1.de bereits, sein Nachfolger solle sich angesichts der Vorgänge genau überlegen, ob "es das wert ist", die Aufgabe zu übernehmen.
Jacobsen: "Sehr traurig"
Die HBL und der Deutsche Handball-Bund (DHB) wären gezwungen, den Grundlagenvertrag anzupassen, sollte es tatsächlich zur Aufstockung der Bundesliga kommen. "Dann müsste reagiert werden", bestätigte DHB-Sportdirektor Peter Sichelschmidt gegenüber Sport1.de.
Nicht nur die Abstiegsregelung müsste überarbeitet werden. Auch die Abgabe der Spielbeiträge müsste angepasst werden, da ja mehr Spiele in der Bundesliga stattfinden.
Heinz Jacobsen, früherer Vorsitzender des Ligaverbands und Initiator des Lizenzierungsverfahrens, wollte keinen Kommentar zu den Vorgängen gegenüber Sport1.de machen. Der Kieler sagte nur: "Ich bin über die Entwicklung sehr traurig."
Michael Schwartz
ZitatAlles anzeigenOriginal von sport1.de:
Fan reicht Sammelklage ein
München - Nach dem Skandal-Grand Prix von Indianapolis hat ein Motorsport-Fan aus Colorado eine Sammelklage gegen die Formel 1 eingereicht.Larry Bowers will den Automobil-Weltverband (FIA), die Formula One Administration (FOA), den Reifenhersteller Michelin und den Indianapolis Motorspeedway auf Schadenersatz verklagen.
Sein Rechtsanwalt William Bock III. warf den Beteiligten Betrug vor.
Mosley fordert Entschädigung
FIA-Präsident Max Mosley forderte am Dienstag, dass die rund 160.000 Zuschauer finanziell entschädigt werden, nachdem der Grand Prix der USA nach Rückzug aller Michelin-Teams mit lediglich sechs Autos über die Bühne gegangen war.
Zur möglichen Höhe der Summe und der Verfahrensweise äußerte sich der Brite aber nicht. Die Fans hatten am Sonntag im Schnitt etwa 100 Dollar Eintritt gezahlt.
"Ich denke, dass Michelin und die sieben Teams die Zuschauer entschädigen sollten. Mit ihrer Weigerung, am Rennen teilzunehmen, haben sie sich und dem Sport geschadet", wurde Mosley am Dienstag in britischen Medien zitiert.
Formel-1-Boss Bernie Ecclestone griff den französischen Reifenhersteller scharf an: "Michelin war dumm. Sie haben keine angemessenen Reservereifen mitgebracht."Ferraris Kompromiss-Vorschläge abgelehnt
Ferrari-Teamchef Jean Todt sagte, den Michelin-Teams am Sonntag drei Kompromissangebote zur Rettung des Rennens gemacht zu haben. "Alle sind abgelehnt worden", sagte der Franzose der "Gazzetta dello Sport".
Ferrari, das durch Weltmeister Michael Schumacher und Rubens Barrichello später einen Doppelsieg landete, hätte den sieben Michelin-Teams einen Reifenwechsel erlaubt.
Man wäre auch damit einverstanden gewesen, das Tempolimit in der Boxengasse hinauf und die Höchstgeschwindigkeit in der kritischen Steilkurve herunter zu setzen.
Des weiteren trennt sich BMW von Williams in einer Randnotiz ![]()
ZitatOriginal von sport1.de:
BMW übernimmt Sauber
Mega-Deal in der Formel 1: BMW übernimmt das Schweizer Team Sauber zum 1. Januar 2006 und wird dann mit einem eigenen Auto in der Königsklasse antreten. Das gaben BMW-Vorstand Burkhard Göschel, BMW-Motorsportdirektor Mario Theissen und Peter Sauber am Mittwoch in München bekannt.Bereits vor einigen Monaten sprachen BMW und Sauber über eine Kooperation. Allerdings ging es damals noch um die Lieferung von Motoren.
Dieser Deal bedeutet zudem das Ende der Zusammenarbeit zwischen BMW und Williams.
Vielleicht sollten in der kommenden Saison die Auswärtsfans einfach mal demonstrativ einen großen Bogen um Lemgo machen. Wenn alle paar Tage ein Fan-Club, wie die Red Devils, verkündet, dass man diese Preispolitik nicht mitmacht, dann kann man ja vielleicht ein Umdenken bei Herrn Holpert und Konsorten bewirken.
Karol Bielecki ist auch einer meiner Lieblingsspieler. Der wirft gegen den TuSEM immer so schön am Tor vorbei ![]()
Ansonsten sind da Velyky, Fritz und Grafenhorst ganz weit vorne.
ZitatOriginal von Outsider81
Außerdem möchte ich nur den Fall Deckarm erwähnen, da prallten zwar zwei Feldspieler aufeinander, doch die Folgen dürfte wohl jeder kennen.
Desweiteren schaut sicher jeder Spieler beim Konterlaufen nach dem Ball un nich nach eventuellen vor ihm stehenden bzw. auf ihn zulaufenden Torhüter, wie soll er sonst den Ball fangen? Hoffen das er ihn direkt vor die eigenen Füsse gespielt bekommt?
Wenn du das Beispiel Deckarm nennst, dann kann deine Konsequenz nur eine sein:
Verbietet Tempogegenstöße !!!
Denn das ein Feldspieler da im Weg herumsteht, kann man beim besten Willen nicht verbieten.
Hier noch einmal die Schilderung des Deckarm-Unfalls bei swr.de:
ZitatOriginal von swr.de
Dann bei einem Tempogegenstoß der Unfall: Deckarm bekommt den Ball auf Hüfthöhe zugespielt, prallt dabei unglücklich mit seinem Gegenspieler Panovics zusammen und schlägt mit dem Kopf auf dem Betonboden auf.
Um sich mal auf den Thread-Titel zu beziehen:
Lützelinden regt sich wieder (oder ist es das letzte Zucken vor dem endgültigen Tod?)
ZitatOriginal von zmagoválec
Rückraum dürfte klar sein, im Tor sehe ich Gräfer. RA und Kreis (Ang.) sind leider derzeit alle zu schwach, LA sind Henze und Härdter ein gutes Doppel.
TW: Gräfer, Woltering
LA: Härdter, Wörz
RL: Krause, Jochin (?)
RM: Baumbach, Loerper
RR: Jurack, Melbeck
RA: Stange (?), Neukamp (?)
KM: Henze, Althaus
In Beobachtung: Geschke (FHC), Scholl (Oldenburg), Rösler (Nürnberg), Spriesterbach (Rostock), Breidert (Göppingen)
Was ist aus Ketsch und vom THC zu erwarten?
Sauber hat meines Wissens mal ihr Auto abgezogen bei einem Rennen. Da hat sich keiner drüber aufgeregt, weil es ja nur ein Team war. Nun hat der Reifenhersteller seine Teams wegen Schlamperei zurückgezogen. Die Konsequenz kann man sehen. Früher gab es ja nur einen Reifenhersteller für die Teams. Da wäre das auch anders gehandhabt worden. ![]()
so lange ist ja bis Donnerstag auch nicht mehr. Von daher wird bald was interessantes folgen.
ZitatAlles anzeigenPressemeldung der Handballvereinigung Handballecke
Die Mannschaft der Handballvereinigung Handballecke beantragt eine Lizenz für die kommende Spielzeit 2005/06 für den Fall, dass die Liga anderenfalls mit einer ungeraden Anzahl von Mannschaften in die Bundesligasaison gehen müsste. Als wirtschaftlicher Träger der HVH ist die IG Handball vorgesehen. Die Lizenzunterlagen wurden vom Wirtschaftsexperten Ronald Maier geprüft. Der Saisonetat von 0 Euro sei gedeckt, so Maier. Die renommierte Rechtsanwaltskanzlei Käding und Dreher sieht gute Chancen auf eine Teilnahme an der Bundesliga. "Sollte eine ungerade Anzahl an Mannschaften an den Start gehen, so wäre eine Mannschaft am letzten Spieltag spielfrei. Dies sei im höchsten Maße fördernd für mögliche Wettbewerbsverzerrungen, so Rechtsexperte Jörg Dreher.
Maier riet der IG Handball direkt mit dem Antrag für eine Lizenz auch einen Antrag auf Fristverlängerung einzureichen. "Die IG Handball ist eine Gesellschaft bürgelichen Rechts und benötigt eine Gesellschafterversammlung für ihre Beschlüsse." IG Handball-Vorstandsmitglied Olaf Nolden hat mittlerweile seine Bewerbungsunterlagen bei der HBL eingereicht. "Ich werde erst einmal als Praktikant beginnen. Mein Spezialgebiet ist das Bedienen von Telefaxgeräten. Langfristig strebe ich aber an mich unter den ersten sechs in der HBL zu etablieren und Frank Bohmann zu beerben.", so Nolden "Wir haben die Rückendeckung aller Vereine der Bundesliga, da die Vereinsverantwortlichen in den letzten beiden Jahren unsere Kompetenz live im Internet verfolgen konnten. Wenn Ich oder ein anderes Mitglied der Handballecke Chef der HBL ist, dann werden wir das Lizenzierungsverfahren komplett überarbeiten und die Lizenzen nach Lust und Laune vergeben. Lediglich der der HSV Hamburg ist aus traditionellen Gründen gesetzt. Ein Teil der Lizenzen werden wir bei ebay versteigern und zwei weitere Lizenzen werden wir verlosen.", so Jurist Käding. Seine langjährigen Kontakte zu den Bundesligaklubs scheinen der Handballvereinigung Handballecke einen Vorteil gegenüber anderen Mannschaften zu verschaffen.
Ein HBL-Funktionär sagte in einer ersten Stellungnahme, dass die Mannschaft der HVH eine Bereicherung für die Liga sei. "Die HVH war die erste Mannschaft, die sich um diesen freien Platz bemüht hat und bekommt ihn deshalb zugesprochen.", so der Funktionär weiter. Rechtsexperte Helge-Olaf Käding erklärte, dass die Heimspiele dort stattfinden würden, wo es nichts kostet. Bevorzugter Heimspielort ist wegen seiner Atmosphäre die Werner-Aßmann-Halle in Eisenach. Allerdings sind wir auch für andere Angebote offen."
Nach einer Lücke im Lizenzierungsverfahren sucht man auch bei der HBV-F. "Wir wollen auch in der Damenbundesliga eine Mannschaft platzieren. Unsere Spielerbeobachter sind bei allen Bundesligatopspielen vor Ort, so Maier." Durch Handballeckenmitglied Gunnar Prokop soll eine Partnerschaft mit Hypo Niederösterreich in Angriff genommen werden. "Ich habe 'dieKleine' in Eisenach gesehen und würde Hypo zu einer Verpflichtung raten. Da sie noch jung ist, könnte sie dort mit einem Zweitspielrecht ausgestattet werden.", so Spielerbeobachter Christian Stein.
Sollte es allerdings doch eine gerade Anzahl von Vereinen in der Bundesliga geben, so hat sich die HVH "Plan B" zurechtgelegt:"Dann starten wir in mit zwei Mannschaften in England", stellte Nolden in Aussicht. "In einem Jahr würde dann unsere erste Mannschaft Champions-League-Qualifikation spielen und unsere zweite Mannschaft im Pokalsieger-Wettbewerb antreten."
Schweden - Kroatien 30:26 26:33 56:59
Aserbaidschan - Österreich 28:32 19:38 47:70
Tschechien - Rumänien 29:37 21:27 50:64
Niederlande - Spanien 24 : 25 31:30 55:55
Mazedonien - Serbien & Montenegro 30:28 21:22 51:50
Weißrussland - Ukraine 17:29 28:35 45:64
Polen - Deutschland 40:30 25:31 65:61
Portugal - Slowenien 28 : 26 23:30 51:56
Jetzt kommen wohl aus Holland die Gesänge: "Ohne Deutschland fahr'n wir zur WM" ![]()
Für Jordan und Minardi war dieses Rennen Gold wert ![]()
1.) Die Teams bekommen nach der Anzahl der WM-Punkte gewisse Geldbeträge
2.) Noch nie waren die Minardis und Jordan in diesem Jahr so oft zu sehen. Das ist ja für die Sponsoren auch nicht uninteressant.
3.) Podestplätze und WM-Punkte werden sich die Teams und Fahrer in ihre Vita schreiben.
Neues im Terminchaos. Immerhin hat man den ursprünglich geplanten Termin wohl schon um 2 Wochen nach vorne gelegt.
ZitatAlles anzeigenOriginal bei handball-world.com:
Pressemeldung der SG Wallau/Massenheim im Wortlaut:
Der Vorstand der Handballbundesliga / des Ligaverbandes hat uns am 10. Juni 2005 per Fax vorab seine erneut ablehnende Entscheidung vom 06. Juni 2005 zu unserem Lizenzantrag mitgeteilt. Gleichzeitig wurde uns der Gang zum ständigen Schiedsgericht mit einer Einspruchsfrist von 1 Woche aufgezeigt.
Unsere Erwartung auf eine zügige Behandlung und Verhandlung unserer Beschwerde vor dem Schiedsgericht wurde jäh zerstört. Auf Anfrage erhielt unser Anwalt, Herr Dieter Graefe, die Auskunft, dass das Schiedsgericht erst zwischen dem 11. und 15. Juli 2005 tagen wird. Dieser Fakt war der HBL bei ihrer Entscheidung bereits bekannt. Es war für uns unverständlich und auch unerträglich, dass die HBL wissentlich in einer so kritischen Situation einen Entscheidungsstillstand von 5 Wochen "entspannt" und billigend hinnahm.
Nach eingehender Beratung mit unserem Anwalt haben wir uns für den sofortigen Gang vor ein ordentlichen Gericht entschlossen, da wir - auch im Sinne der Spieler, deren Familien, unserer Angestellten und unserer Sponsoren - nicht gewillt sind, die Hinhaltetaktik der einzelnen HBL-Gremien zu akzeptieren.
Das ordentliche Gericht macht nun kurzfristig das, was wir von unseren Handballgremien erwartet hatten. Es wird sich bereits in der nächsten Woche mit unserem Antrag auf einstweilige Verfügung zur Erteilung der Bundesliga-Lizenz beschäftigen. Erfreut sind wir auch hierbei über die Zusage zur mündlichen Verhandlung. Offenbar unter dem Druck der zügigen Bearbeitung durch das ordentliche Gericht hat nun das Schiedsgericht der HBL seinen Verhandlungstermin auf den 30. Juni 2005 vorverlegt. Wir gehen daher davon aus, dass aufgrund unseres Lizenzantrags, eine zügige Entscheidung zu unseren Gunsten getroffen wird und es weiterhin Bundesligahandball in Wallau geben wird.
ZitatOriginal von franky77
Aber was hätte dagegen gesprochen, für den Europapokal zu melden? Oder hat man sich entschieden, nur im Falle der Erstligazugehörigkeit im Europapokal zu spielen?
Finanziell dürfte das für einen Regionalligisten nicht unbedingt einfach sein Europapokal zu spielen. Von daher muss man einen Verzicht zu Gunsten von Frisch Auf! Göppingen in Erwägung ziehen.
Zudem ergibt sich eine Strafzahlung, wenn man erst meldet und dann zurückzieht. Die eventuelle zweijährige Aussperrung von allen europäischen Wettbewerben ist für einen Regionalligisten eher unwichtig.
Meldet man nicht und man bekommt im Nachhinein vom Schiedsgericht doch die Lizenz für die Saison, dann wäre das wohl auch nicht im Sinne der sportlichen Fairness.
Letztendlich muss ich aber noch mal klarstellen. Wir alle können uns auf Grund unserer Unkenntnis kein wirkliches Urteil über die Situation erlauben. Sollte der TuSEM die Lizenz verlieren, so wird das seine Richtigkeit haben und sollte er sie erhalten, muss die Rechtmäßigkeit dieses Urteils ebenso akzeptiert werden.
Von verschiedenen Urteilsbegründungen für den Lizenzentzug bis hin zu einer möglichen Schlamperei von Seiten der HBL ist alles im Dunstkreis dieses Threads schon mal aufgetaucht und wenn es ein Gutes hat, dann ist es halt die schonungslose Aufdeckung der Systemfehler. Das hat ja auch was für sich.
Dafür hat doch auch Bensheim/Auerbach schon während der letzten Saison den Kader um einige Spielerinnen aus Münster aufgefrischt. Die muss man ja für die neue Saison offiziell dann hinzuzählen.
ZitatOriginal von franky77
Was Essen hier betreibt ist meiner Meinung nach in höchstem Maße unsolidarisch gegenüber dem Rest der Liga - bisher konnten zumindest alle anderen Vereine davon ausgehen, ab dem 30.06. in Sachen Dauerkartenverkauf, Hallenreservierung, Spielplan etc. definitiv planen zu können. Jetzt verzögert sich das Ganze wieder, im ungünstigsten Falle bis in die Saison hinein.
Auf Grund der einer möglichen Europapokalteilnahme eine mögliche Richtungsentscheidung vor dem 30.06. anzustreben ist in keinster Weise unsolidarisch. Der TuSEM kann nichts dafür, wenn das Schiedsgericht nicht vorher in Bewegung kommt, aber die EHF auch gewisse Fristen setzt an die man sich versucht zu halten.
Zur Klarheit:
26.06.05 Letzte Möglichkeit zur Meldung für den Europapokal
30.06.05 erste mögliche Aussage des Schiedsgerichtes
Schorn hat gesagt, dass er dem Handball nicht schaden will und den Weg vor ein ordentliches Gericht der Vereinsführung nicht empfehlen würde. Das mag sogar richtig sein, aber da stand auch der späte Termin für das Schiedsgerichtverfahren auch noch nicht im Raum. Die Situation hat sich wesentlich verändert. Im Gegensatz zu den anderen Vereinen ist man hier wirklich unter zeitlichem Stress. Wallau hat eh kaum Bundesligaspieler im Moment unter Vertrag.
ZitatOriginal von franky77
Aus Essen kommen in letzter Zeit nur noch wüste Beschimpfungen aller derer, die nach Ihrer Meinung Schuld an der Misere sind (HBL, DHB, Vertreter anderer Vereine, die nur egoistische Ziele verfolgen).
Vielleicht sollte man sich einfach mal eingestehen, dass man die Schuld zuallererst mal bei sich selber suchen sollte.
Vollkommen richtig. Die Fehler stecken mit Sicherheit auf der einen Seite beim TuSEM selbst (angefangen von der Post über eine fehlende Bonitätsprüfung bei Weiner), aber scheinbar doch wirklich auch im System der HBL.
ZitatOriginal von franky77
Essen hat wie alle anderen Vereine auch das Schiedsgericht als letzte Instanz anerkannt, was für mich eine der elementaren Grundlagen der Liga ist - denn wenn das nicht mehr gegeben ist, ist der Weg nicht mehr weit, bis auch nach Meinung der Vereine ungerechtfertigte Spielergebnisse vor Gericht angefochten werden ....
Wie gesagt. Wenn das Schiedsgericht nicht rechtzeitig entscheiden kann, dann muss man eine einstweilige Verfügung erwirken. So ist das halt.