Wilhelmshavener HV - TuS N.-Lübbecke 30:35 (14:19)
Der TuS holt bis jetzt alle Punkte in der Fremde. Sollte man jetzt auch noch zu Hause bestehen, könnte man sich vorzeitig den Klassenerhalt sichern.
Wilhelmshavener HV - TuS N.-Lübbecke 30:35 (14:19)
Der TuS holt bis jetzt alle Punkte in der Fremde. Sollte man jetzt auch noch zu Hause bestehen, könnte man sich vorzeitig den Klassenerhalt sichern.
handball-world.com berichtet über jeden Spieltag der spanischen Liga und etwaige Neuigkeiten. Es stellt sich immer die Frage, wie ausführlich Spielberichte sein sollen.
Mit einigen Onlineübersetzern kann man aber zumindest immer den Sinn der News bei lomasbalonmano herausfinden.
Samstag , 02.10. um 15.30 Uhr
SC Freiburg - FSV Mainz 05 1:2
Borussia Dortmund - 1. FC Nürnberg 2:2
Hansa Rostock - Hannover 96 1:3
1. FC K`lautern - Hertha BSC Berlin 0:2
Bayer 04 Leverkusen - Hamburger SV 3:0
Werder Bremen - FC Bayern München 1:2
VfL Wolfsburg - Borussia M`Gladbach 2:1
In Wilhelmshaven geht es schon enger zu.
Wilhelmshavener HV - TuS N.-Lübbecke 8:9 (-:-) 17
Schwerin droht heute die vollkommene Demontage durch den SCM.
SV Post Schwerin - SC Magdeburg 4:11 (-:-) 20
Wenn der SCM dieses Jahr auch noch bei den Abstiegskandidaten gewinnt, kann mit der Meisterschaft ja fast nichts mehr schiefgehen. Andererseits können die Schweriner aufgrund dieser Pleite sich vielleicht auch die Hoffnung erhalten, dass sie nicht zu den letzten drei Mannschaften gehören ![]()
Oliver Tesch ist auch im Netz vertreten. Der Neuzugang von Bayer Dormagen tritt mit seinen Fans über E-mail, ICQ oder dem Gästebuch auch mal in Kontakt ![]()
Am Dienstag werden nicht nur die Begegnungen im DHB-Pokal, sondern auch die Begegnungen der UEFA-Cup Gruppenphase ausgelost.
ZitatAlles anzeigenOriginal von kicker.de:
VfB mit Lazio und Brügge gesetzt
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Vor der am Dienstag (12 Uhr) im schweizerischen Nyon stattfindenden Auslosung der erstmalig ausgetragenen UEFA-Cup-Gruppenphase hat der europäische Kontinentalverband die noch verbliebenen 40 Teams fünf Töpfen zugeordnet. Jeder der acht Gruppen wird aus jedem Topf ein Team zugelost.
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Dem Koeffizienten der Vereine entsprechend landete der VfB Stuttgart in Topf 1 und ist damit als Kopf seiner Gruppe gesetzt. Der FC Schalke 04 ist in Topf 2 vertreten, Zweitligist Alemannia Aachen in Topf 4. Lediglich der VfL Bochum hatte am Donnerstag in der Nachspielzeit gegen Standard Lüttich die Segel streichen müssen.
Der Auslosungs-Modus wird verhindern, dass zwei Teams aus einem in einer Gruppe vertreten sind.
Die Teilnehmer einer Gruppe treffen nur je einmal aufeinander, jede Mannschaft hat somit zwei Heim- und zwei Auswärtspartien auszutragen.
Die drei Bestplatzierten jeder Gruppe kommen weiter, zusammen mit diesen 24 Teams landen dann noch die acht Gruppendritten aus der Champions League in der Verlosung für die dritten Runde. Diese 32 Mannschaften spielen im K.o.-System mit Hin- und Rückspielen weiter. Das Finale findet am 18. Mai 2005 in Lissabon statt.
Die acht Töpfe im Einzelnen:
Topf 1:
VfB Stuttgart, Lazio Rom, AC Parma, Feyenoord Rotterdam, Newcastle United, AEK Athen, FC Brügge, Glasgow Rangers
Topf 2:
Schalke 04, FC Villarreal, AJ Auxerre, Sporting Lissabon, Real Saragossa, Besiktas Istanbul, Benfica Lissabon, OSC Lille
Topf 3:
Athletic Bilbao, FC Sevilla, Dinamo Zagreb, FC Basel, FC Sochaux, FC Middlesbrough, FC Utrecht, Grazer AK
Topf 4:
Alemannia Aachen, Partizan Belgrad, Steaua Bukarest, Hearts of Midlothian, SC Heerenveen, Amica Wronki, Panionios Athen, Dnjepr Dnjepropetrowsk
Topf 5:
Ferencvaros Budapest, Standard Lüttich, Aegaleo Athen, AZ Alkmaar, Zenit St. Petersburg, SK Beveren, Austria Wien, Dinamo Tiflis
ZitatOriginal von Waldorf
Okay:
Wallau - Kiel 1
Ein knapper Heimsieg sollte drin sein! Warum? Ein bloßes Gefühl von mir.
Falsch getippt, Waldorf ![]()
ZitatOriginal von live-message.de:
SG Wallau/Massenheim - THW Kiel 28:32 (14:15) EN
0:1 (2.), 2:2 (6.), 4:5 (10.), 7:6 (15.), 11:9 (19.), 11:10 (22.), 12:11 (26.), 13:13 (28.), 14:15 (HZ) - 16:16 (33.), 18:17 (36.), 18:21 (40.), 20:22 (43.), 22:23 (47.), 22:25 (50.), 24:27 (53.), 27:32 (57.), 28:32 (EN)
ZitatOriginal von waz.de:
Ziemlich düster hören sich die Prognosen der Ärzte bei Dimitri Torgovanov an, der sich in Gummersbach einen Muskelfaserriss im Unterarm zugezogen hat. Der Kapitän ist als Kreisläufer und Abwehrchef nicht gleichwertig zu ersetzen, zumal auch Oliver Roggisch weiterhin ausfällt.
Die Untersuchung bei Gudjon Valur Sigurdsson hat am Freitag ergeben, dass sich der Isländer ebenfalls beim Pokalkampf eine Sehne in der Schulter angerissen hat. Der Tusem hofft noch, dass beide Leistungsträger zumindest aushelfen können. Denn der Kader lässt Trainer Chevtsov kaum Alternativen.
Nachdem der TuSEM sich fuer dieses Jahr aus dem Pokal verabschiedet hat, wuensche ich mir schoen schwere Aufgaben fuer die uebrig gebliebenen Bundesligisten.
Fuer Gummersbach, Duesseldorf, Dormagen oder Solingen wuensche ich mir ein Heimspiel gegen einen namhaften Gegner (Lemgo, Magdeburg, Flensburg, Kiel)
Dazu pass dann auch.
Wenn Olivenöl aus Oliven gemacht wird, woraus besteht wohl Babyöl?
ZitatOriginal von Bienchen
Konnte mir das Video nicht runterladen, denke aber, dass es sich um die "übliche" Verdreherei handelt.Letztens gab es mehrere Berichte über diesen tollen Sender und seine dubiosen Rätsel. Höchst seltsam, wie dort Zahlen / Buchstaben gezählt werden. Teilweise wissen die Macher ja selbst die richtige Lösung nicht - es gab schon mehrere "Gewinnnachreichungen".
Wer da anruft ist selber Schuld!
Ja, war genau so ein Bericht. Gezeigt bei brisant ![]()
ZitatOriginal von handball-world.com:
Nationalspieler Torsten Jansen und Sebastian Opderbeck schieden am Mittwochabend beim 29:26 beim Zweitligisten Concordia Delitzsch mit Verdacht auf Bänderrisse im Sprunggelenk aus, Matthias Karbowski zog sich eine Platzwunde am Kopf und Guillaume Gille eine Hüftprellung zu. «Dieser Sieg ist verdammt teuer erkauft. Ich weiß noch nicht, wer überhaupt in Düsseldorf spielen soll», klagte Cheftrainer Bob Hanning.
Diese Meldung sollte bei euren Tipps auf jeden Fall bedacht werden ![]()
ZitatOriginal von zmagoválec
Naja, dann hat Essen wohl gestern da weitergemacht, wo man am Sonntag in Hamburg aufgehört hatte - mit einer enttäuschenden Vorstellung ...
Enttäuschend war die Vorstellung nicht (auch wenn ich natürlich fanmäßig vorbelastet bin)
Gummersbach hat mich viel mehr enttäuscht. Kein Vergleich mehr zu der Truppe, die am Samstag in der Kölnarena spielte.
Dem TuSEM fehlte am Ende die Möglichkeit noch einmal auszuwechseln. So spielte man dann mit drei Linkshändern (Schmetz, Klesniks und Rose), da man nur neun Feldspieler nominiert hatte und Velyky und Torgovanov rot sahen und Cassanova verletzt draussen blieb. Bei Zweimaliger 4:6 Unterzahl hat sich der TuSEM gut gehalten, aber durch einige Situationen auch selbst seine Portion dazu beigetragen. 6 verworfene freie Würfe sind einfach zu viel. Das reicht dann gegen Großwallstadt vielleicht noch zu einem Zittersieg, aber gegen Gummersbach halt nicht.
Als E-mail erhaltene Aufforderung zur politischen Beteiligung
ZitatDie Staatsoberhäupter der Welt bitten um Unterstützung im Kampf gegen den Terrorismus und fordern uns dazu auf, am kommenden Freitag ab 11:00 Uhr, dagegen zu demonstrieren.
Es ist eine allgemein bekannte Tatsache, dass die Taliban gegen jeglichen Alkoholkonsum sind und das Anschauen nackter Frauen für eine Sünde halten.
Aus diesem Grund sollen am Freitag ab 11:00 Uhr alle Frauen nackt durch die Büros laufen, während die Männer dabei zuschauen und Bier trinken.
Auf diese Weise wird unsere Abscheu gegen die Taliban am Besten zum Ausdruck gebracht und hilft gleichzeitig Terroristen unter uns zu entdecken - jeder, der/die sich nicht an dieser Aktion beteiligt, entlarvt sich automatisch als Terrorist!
Ihre Anstrengungen werden im Namen der gesamten freien, demokratischen Welt gewürdigt.
die ersten beiden 2 Minuten gegen Pino waren meiner Ansicht nach nicht zu geben. (vor allem die zweite wegen angeworfenen Fuss) Die dritte war okay und damit dann folgerichtig auch rot.
Bei Velyky hätten es 2 Minuten auch getan. Rot war hart, aber vertretbar. Attacke ging halt nicht zum Ball.
Die 2+2 gegen Gokir waren auch unnötig, weswegen Tusem ja 2 Minuten lang 4:6 spielen musste. (die ersten zwei von seiten der schiris, die zweiten zwei dann von gokir)
Ansonsten hat es sich der Tusem mit einigen zu viel verworfenen bällen auch selbst zuzuschreiben.
Schmetz verwirft zwei freie Würfe von aussen.
Gokir versemmelt auch zwei Tempogegenstöße und verpasst vollkommen überraschend einen weiteren pass
Weitere Spieler versemmeln auch noch Tempogegenstöße.
Hannawald und Kelentric haben am Ende kaum was gehalten.
Wieso sitzt von Tenberken, Stary oder Reiners kein einziger auf der Ersatzbank?
Es wäre mehr drin gewesen. Gummersbach war im Vergleich zum Kölnarenaspiel am Samstag richtig schwach.
Das es auch deutsche Trainer gibt, wundert mich nicht.
Hingegen finde ich diese Meldung wieder richtig schön.
ZitatOriginal von sportgericht.de:
IAAF verschärft Sanktionen bei verweigerten Dopingtests
Der Internationale Leichtathletik-Verband (IAAF) reagiert auf die steigende Anzahl von Verweigerungen von Dopingtests und wird die entsprechenden Sanktionsmöglichkeiten verschärfen. Ein entsprechender Antrag wird beim nächsten IAAF-Kongress vor den Weltmeisterschaften 2005 in Helsinki beraten werden.
IAAF-Präsident Lamine Diack rechnet damit, dass der Antrag ohne Probleme verabschiedet wird. Er sieht vor, dass Sportler bereits nach der zweiten Verweigerung für zwei Jahre gesperrt werden können. Zur Zeit ist eine solche Sperre erst nach der dritten Verweigerung eines Dopingtests innerhalb von 18 Monaten möglich.
ZitatAlles anzeigenOriginal von sportgericht.de:
KNVB regelt Champions League-Qualifikation neu
Der niederländische Fußballverband (KNVB) wird ab der Saison 2005/2006 die Qualifikation für die europäischen Wettbewerbe Champions League (CL) und UEFA-Pokal umstellen. Er einigte sich mit den Verbänden der niederländischen Ehrendivision (ENV) sowie der zweiten Liga (CED) auf eine Änderung des vor 30 Jahren eingeführten Qualifikationsmodus'.
Danach soll zukünftig lediglich der niederländische Meister direkt für die Champions League qualifiziert sein. Auch die direkte Teilnahmeberechtigung am UEFA-Pokal beschränkt sich auf den Pokalsieger. Die entscheidende Neuerung ist, dass das verbleibende CL-Ticket sowie die Startplätze im UEFA-Pokal im Playoff-Verfahren vergeben werden.
Und zwar wird der zweite CL-Teilnehmer aus den Reihen der niederländischen Ehrendivision in einer Playoff-Runde ermittelt, an der die Zweit- bis Fünftplazierten beteiligt sind. Der Sieger kann an dem höchsten und finanziell lukrativsten Wettbewerb teilnehmen. Die Zweit- und Drittplazierten dieser Begegnungen nehmen am UEFA-Pokal teil.
Der Verlierer bekommt auch noch eine letzte Chance auf einen UEFA-Pokal-Platz. In die Vergabe des letzten europäischen Tickets dürfen allerdings auch die Vereine eingreifen, die in der Meisterschaft die Plätze sechs bis neun belegt haben. Sie ermitteln – ebenfalls im Playoff-Verfahren – einen Sieger, der dann gegen den Letztplatzierten aus der CL-Qualifikation um den verbleibenden Startplatz spielt.
Die Qualifikationsspiele werden nach den bekannten UEFA-Regeln und mit Hin- und Rückspiel ausgetragen.
ZitatAlles anzeigenOriginal aus dem Mindener Tageblatt:
Knie sorgt für gewisses Unbehagen
29.09.2004
Patrekur Johannesson plagt Reizung / Trainer Niemeyer: Sache wird viel zu hoch gekocht
Von Michael Lorenz
Minden (much). Männerhandball-Bundesligist GWD Minden-Hannover wird vor dem heutigen DHB-Pokal- Zweitrunden-Spiel beim Regionalligisten SG HC Halle (Anwurf 19.30 Uhr) von einer Knieverletzung seines isländischen Kapitäns und
Spielmachers Patrekur Johannesson etwas verunsichert.GWD-Trainer Rainer Niemeyer: "Das Ganze wird viel zu hoch gekocht.
Momentan gehe ich davon aus, dass es sich um ein Reizknie handelt, eine im Handball nicht eben seltene Erscheinung."Gerüchten um eine eventuelle Sportinvalidität seines Leitwolfs tritt
Niemeyer entgegen: "Ich halte das für ziemlich weit hergeholt. Wir
wollen nicht verrückt spielen. Diese Spekulationen schaden uns nur."Schmerzen nach Gummersbach-Spiel
"Patti" musste sich 1999 einer Kreuzband-Operation unterziehen, eine
weitere OP folgte im vergangenen Jahr in Spanien. Nach dem Heimspiel gegen den VfL Gummersbach klagte er über Schmerzen. "Die jetzigen Probleme könnten von den Operationen rühren", erklärte Mannschaftsarzt Dr. Jörg Pöhlmann, "aber wir haben noch kein endgültiges Bild von der Verletzung, da es nicht einfach ist, aus Spanien Unterlagen darüber zu bekommen. Sicher ist, dass er eine Reizung hat, aber keine permanente. Es ist ein Verschleiß, mit dem viele Sportler aktiv bleiben. Die Möglichkeit, dass er die Saison nicht durchsteht, besteht allerdings. Wie bei anderen Sportlern mit einer solchen
Reizung auch." Pöhlmann hatte vor der Serie auf die Problematik des
Reizknies bei Johannesson aufmerksam gemacht.Manager Horst Bredemeier: "Derzeit hat er null Probleme. Aber wenn er
drei, vier Jahre mit dem Leistungssport weitermacht, spielt er mit seiner
Gesundheit. Ein akutes Problem, dass wir Patti aus dem Kader nehmen
müssen, besteht absolut nicht. Es ist auch unwahrscheinlich, dass er zur
Halbserie ausscheiden muss, aber das entscheidet er letztlich selbst. Er fühlt sich hier sehr wohl und will unbedingt spielen."Der Spieler selbst äußerte sich folgendermaßen: "Im Pokalspiel werde
ich auf alle Fälle dabei sein. Für mich ist die ganze Situation neu, die
Diagnose hat mich etwas schockiert. Ich nehme Medikamente und werde versuchen, weiter zu spielen, mehr kann ich nicht sagen. Das Ganze kam für mich wie ein Blitz aus heiterem Himmel."Kusilew und Axner weitere "Baustellen"
Weitere "Baustellen" im Kader sind die Verletzungen von Torjäger Tomas Axner (Achillessehne) und Dima Kusilew: Den Kreisläufer plagt eine starke Fersenprellung. Niemeyer: "Wir hoffen, dass er am Wochenende wieder dabei sein kann, aber im Pokaspiel fehlt er ebenso wie Tomas Axner." Die verwaiste Position am Kreis soll zunächst Ognjen Backovic einnehmen, für Kusilew rückt ein weiterer Spieler aus der zweiten Mannschaft in den Kader auf.
Zum heutigen Gegner aus Sachsen-Anhalt, derzeit in der Regionalliga
Mitte noch ungeschlagen, äußerte der Coach: "Das ist sicher ein unangenehmer Gegner, und uns erwartet aufgrund der dort herrschenden Euphorie ein heißer Tanz. Aber trotz des Fehlstarts und unserer Ausfälle sind wir schließlich ein Bundesligist, und ich erwarte einen Sieg."
ZitatAlles anzeigenOriginal von abendblatt.de:
"Die Basis stimmt"
Handball: Treuhänder Westphalen zur Zukunft des HSVABENDBLATT: Herr Westphalen, sind Sie Handballfan?
ARND-JOACHIM WESTPHALEN (Westphalen & Kumleben): Nein. Ich habe am Sonntag zum ersten Mal ein Spiel live gesehen.
ABENDBLATT: Wie war Ihr Eindruck?
WESTPHALEN: Gut. Handball ist ein dynamischer, kraftvoller Sport. Ich konnte sogar als Laie einige Spielzüge erkennen. Schade war nur, dass die Stimmung in der Color-Line-Arena nicht so gut war, weil so wenige Zuschauer da waren.
ABENDBLATT: Lässt sich das im Fall HSV grundlegend ändern?
WESTPHALEN: Ich denke schon. Auch die Freezers haben mehr Zuspruch, dabei finde ich Eishockey nicht interessanter als Handball. Hinzu kommt, dass der Name HSV in Hamburg ein echter Identifikationspunkt ist.
ABENDBLATT: Die Lizenzgebühr für die Nutzung der HSV-Raute ist also gut angelegt?
WESTPHALEN: Auf jeden Fall. Vielleicht sollte es einmal andersherum laufen, schließlich sind die Handballer deutlich erfolgreicher als die Fußballer.
ABENDBLATT: Winfried Klimek hat Ihnen die Anteile am wirtschaftlichen Träger Omni Sport treuhänderisch übertragen. Können Sie den HSV retten?
WESTPHALEN: Das würde meine Möglichkeiten übersteigen. Ich kann allenfalls daran mitwirken. Vielleicht muss man den HSV auch gar nicht retten.
ABENDBLATT: Wie ernst ist denn die Situation von Omni Sport?
WESTPHALEN: Es muss in jedem Fall auf der Einnahmenseite etwas passieren. Aber wenn der Geschäftsplan (6500 Zuschauer im Schnitt, 2,7 Millionen Euro durch Sponsoring - d. Red.) eingehalten wird, geht es auf.
ABENDBLATT: Herr Klimek galt als Sponsorenschreck. Stehen die Geldgeber jetzt Schlange?
WESTPHALEN: Weder - noch. Herr Klimek hat eine Menge für das Projekt getan, ich habe ihn als sehr umgänglichen Menschen kennen gelernt. Richtig ist, dass sich mancher Sponsor auf Grund der schlechten Presse zuletzt sein Engagement überlegt hat. Die für die Sache zu gewinnen ist nach Klimeks Rückzug sicher einfacher.
ABENDBLATT: Gab es schon die ersten Anrufe?
WESTPHALEN: Bei mir nicht. Ich bin aber auch nicht Teil der Geschäftsleitung. Ich werde mich in dieser Woche mit Präsident Heinz Jacobsen und Manager Dierk Schmäschke treffen, um sicherzustellen, dass die operative Ebene funktioniert.
ABENDBLATT: Der Vorstand der Handball-Bundesliga will die Lizenzunterlagen des HSV heute nachprüfen. Hat der Verein etwas zu befürchten?
WESTPHALEN: Nach meinem Kenntnisstand und den Aussagen von Herrn Klimek und Herrn Jacobsen wurde die Lizenz vollkommen zu Recht erteilt. Ich erwarte daher keine Schwierigkeiten.
ABENDBLATT: Werden wir am Saisonende einen völlig gesunden HSV erleben?
WESTPHALEN: Ich schließe es zumindest nicht aus. Die Basis ist doch die Mannschaft, und die stimmt: Dass sie in dieser Situation so toll spielt, ist viel wert. Wenn jetzt Ruhe ins Umfeld kommt und die Gehälter pünklich gezahlt werden, ist der HSV gar nicht aufzuhalten.
Interview: leoerschienen am 28. September 2004 in Sport