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25.08.2004 :: 10.48 Uhr
Doping: Verband will Nationen sperren
Nach zehn positiven Dopingtests in Athen will der Gewichtheber-Weltverband IWF seine Strafmaßnahmen auch auf ganze Verbände ausdehnen.
Beiträge von Steinar
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Ich denke, dass man zu diesem Spiel sämtliche Artikel zusammensuchen könnte.
Wie schon Schwarze damals nach dem ChampionsLeague Halbfinale Magdeburg - Flensburg sagte "Eine Werbung für den Handballsport. Besser hätte es gar nicht sein können."
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Handball: Viertelfinale Männer
Deutsches Team übersteht Handball-Drama
Daniel Stephan hat die deutschen Handball-Männer gegen Spanien mit dem entscheidenden Tor im Siebenmeterwerfen ins Halbfinale geworfen. Torwart Henning Fritz glänzte mit tollen Paraden.
Dank einer Weltklasseleistung von Keeper Henning Fritz und der Nervenstärke von Daniel Stephan dürfen die deutschen Handballer nach einem Siebenmeter-Krimi in Athen weiter vom großen Wurf träumen.
Der Europameister setzte sich in einer an Spannung kaum zu überbietenden Partie im olympischen Viertelfinale 2:0 im Siebenmeterwerfen gegen Angstgegner Spanien durch, gegen den die Deutschen vor vier Jahren in Sydney in der Runde der letzten Acht gescheitert waren.
"Wir hatten schon verloren, aber wir haben uns das Glück verdient. Jetzt wollen wir alles", sagte "Matchwinner" Stephan sichtlich bewegt. Auch Bundestrainer Heiner Brand war aufgekratzt: "Der unbedingte Wille meiner Mannschaft, diese Begegnung rumzureißen, war jederzeit zu erkennen."
Stephan mit Nerven aus Stahl
Bedanken durfte sich Brand bei Stephan, dem Mann mit Nerven aus Stahl. Der Spieler vom Bundesligisten TBV Lemgo riss schon vor dem alles entscheidenden Wurf in der ersten Hälfte der Verlängerung ein fast verloren geglaubtes Spiel aus dem Feuer, als er beim Stand von 26:27 per Siebenmeter ausglich und seine Mannschaft damit im Turnier hielt.
Torhüter Fritz brachte anschließend die Iberer mit gleich drei abgewehrten Siebenmetern zur Verzweiflung, auch die anderen beiden Würfe des Gegners landeten nicht im Tor. Nach regulärer Spielzeit und Verlängerung hatte es 30:30 (28:28, 27:27, 15:16) gestanden.
Für die DHB-Auswahl war es nach zuvor zwei Niederlagen in Folge das erhoffte Erfolgserlebnis bei Olympia. Im Halbfinale trifft das Team von Bundestrainer Heiner Brand am Freitag auf Olympiasieger Russland, der Frankreich mit 26:24 bezwang.
"Im Moment nur noch glücklich"
Das zweite Semifinale bestreiten Weltmeister Kroatien und Ungarn. "Jetzt wollen wir unbedingt Gold, das muss unser Anspruch sein. Aber im Moment bin ich nur glücklich", sagte Kreisläufer Christian Schwarzer (Lemgo) nach der erfolgreichen Revanche.
Noch bei Olympia 2000 in Sydney hatte der WM-Vierte Spanien den Viertelfinal-K.o. der Deutschen (26:27) besiegelt. Nun allerdings greift die DHB-Auswahl erstmals seit dem Silber von Los Angeles 1984 nach einer Medaille.
Beste Werfer vor 8.000 Zuschauern im Faliro Pavillion waren Stephan (Acht/Fünf Tore) und Christian Schwarzer (Neun/Lemgo).
Hervorragende Moral
Ohne den Hamburger Pascal Hens (Bandscheibenentzündung), den der am Montag nachnominierte Frank von Behren (Gummersbach) nicht ersetzen konnte, zeigte sich die deutsche Mannschaft gegenüber den vorangegangenen Begegnungen vor allen Dingen in der Deckung stark verbessert.
Nicht zuletzt, weil der Kieler Torhüter Fritz (16 Paraden) überragend hielt. Doch nach einer 11:8 (18.)-Führung offenbarte die Brand-Sieben erneut fatale Abschlussschwächen, kassierte sogar in doppelter Überzahl einen Gegentreffer und lag nach 28 Minuten 13:15 zurück.
Dank großer Moral und Nervenstärke schaffte der Sydney-Fünfte aber noch die Wende. Besonders dem Magdeburger Stefan Kretzschmar fiel nach der gelungenen Revanche ein Stein vom Herz.
Kollegen retteten Kreztschmar
Der 31-Jährige hatte vor vier Jahren in Sydney den entscheidenden Wurf in der Schlussminute an die Latte gesetzt und sich als "Arsch der Nation" gefühlt.
"Davon habe ich immer noch geträumt, das war brutal", meinte "Kretzsche", der erneut fast zur tragischen Figur geworden wäre. Der Freund von Schwimmstar Franziska van Almsick scheiterte gleich mit dem ersten deutschen Siebenmeter. Doch diesmal sorgten seine Kollegen für ein Happy End.
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Der Zeitunterschied ist wohl nicht groß genug

Also die nächsten Sommerspiele finden ja in Peking statt, da sind es dann schon sieben Stunden Zeitunterschied zu uns. Da ist dann auch die Gefahr gering, dass ein Handballspiel mit der Tagesschau oder den heute-Nachrichten zusammenfällt

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Der offizielle Zeitplan laut athens2004.com:
08:30 Spanien - Frankreich
10:30 Griechenland - Südkorea
13:30 Kroatien - Ungarn
15:30 Deutschland - RusslandZeiten in MESZ
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Die Seite hat sich leider zurückgezogen.
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Frankreich - Russland 24:26 (14:13)
Frankreich: Ploquin (0 P.), Omeyer (8 P.), Fernandez (2), Dinart, G. Gille (1), B. Gille (4) Kervadec (1), Narcisse (1), Anquetil (5), Girault (1), Karabatic (1), Richardson, Abati (6), Guigou (2)
Russland: Lavrov (15 P.) Kostygov (n.e.), Ivanov (5), Kuleshov (4), Krivoshlykov (3), Tuchkin (2), Kudinov (1), Torgovanov (3), Gorbatikov, Rastvortsev (2), Gorpichin, Pogorelov, Chipurin (1), Kokcharov (5)
Zeitstrafen: 4/6
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Original von funky87
Deutschland spielt gegen Russlandja, wer hätte das gedacht. So schlecht wie die Chancen standen.
Die unterklassigen Halbfinals
Frankreich - Spanien
Griechenland - Südkorea -
Halbzeitbilanz
Kehrmann 1/6
Kretzschmar 0/2
Stephan 5/8
Baur 2/4
Zerbe 3/3
Schwarzer 4/5Fritz 9/25
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1 Tor Rückstand nach 30 Minuten. Da geht ja noch was. (Hoffentlich)
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Nach Vier Minuten das erste Tor für Deutschland
1:1 D. Stephan (4./7 m)
2:2 C. Schwarzer (6.)
3:3 M. Baur (7.)
3:4 V. Zerbe (8.)
3:5 D. Stephan (9.)
3:6 F. Kehrmann (10.)
6:7 D. Stephan (13./7 m)
7:8 D. Stephan (14./7 m)
2 Min - Romero -
8:9 D. Stephan (16.)
8:10 V. Zerbe (17.)
8:11 M. Baur (18.)
Spanien wieder komplett
2 Min - Stephan -
2 Min - Kretzschmar -
10:12 C. Schwarzer (20.)
Deutschland wieder zu fünft
Deutschland komplett
2 Min - Belaustegui -
2 Min - Lozano -
2 Min - Petersen -
Spanien wieder zu fünft
Spanien wieder komplett
12:13 V. Zerbe (26.)
Auszeit Deutschland bei 15:13 für Spanien
14:15 C. Schwarzer (28.)
15:16 C. Schwarzer (29.)Leider schon ein 7 m vergeben, dazu noch ein Tempogegenstoß,...
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Original von jhl
Gerade haben sie im ZDF das letzte Tor der Kroaten gezeigt. Das war ja wirklich super, sowar habe ich noch nicht gesehen und ich gucke schon lange Handball.Tempogegenstoss, Spieler springt, dreht sich, mit dem Rücken zum Tor macht er eine Grätsche und täuscht einen Wurf durch die Beine an, Dann zieht er den Ball lässig als Heber über seinen und den Kopf des Torwart. (schwer zu beschreiben)
Gruß Jan
Die Beschreibung ist aber gut gelungen. Zumindest, wenn mans gesehen hat.
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Südkorea - Ungarn 25:30 (13:14)
Südkorea: K-T Han (5 P.), C-W Lee (4 P.), T-W Kim (2), S-H Kim (3), K-M Yoon (3), D-J Lim, S-W Choi, C-Y Park, K-S Yoon 7, M-C Park (1), T-Y Lee (3), J-W Lee (1), S-H Ji, W-C Paek (5)
Ungarn: Szathmari (5 P.), Fazekas (10 P.), Harsanyi, Ilyes, Czaszar Mezei (1), Gal (4), Ivancsik (1), Diaz, Perez (4), Pasztor (7), Laluska (2), Nagy (9), Lendvay (2)
Zeitstrafen: 4/10
Kroatien - Griechenland 33:27 (19:11)
Kroatien: Losert (13 P.), Sola (11 P.), Kaleb (3), Balic (8), Lackovic (2), Zrnic, Vori (5), Dominikovic (1), Dzomba (11), Vukovic, Goluza, Sprem, Spoljaric, Metlicic
Griechenland: Kaffatos (4 P.), Chrysopoulos (8 P.), Voglis, Tzimourtos (2), Zaravinas, Chatsatourian (2), Balomenos (6), Kokolodimitrakis (1), Grammatikos (4), Zivoulovic (1), Troupis, Chalkidis (2), Alvanos (6), Karypidis (3)
Zeitstrafen: 6/4
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Tja, wer es bei einem Stand von 22:20 (43.) fertig bringt in den verbleibenden 17 Minuten nur 3 Tore zu werfen, der hat auch in einem Halbfinale nichts zu suchen.
Die Griechen scheinen im Moment auch vollkommen mit den Kroaten überfordert zu sein.
14:7 (20.)
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Original von tusem-essen.de und handball-news.de:
Freigabe für Oliver Tesch
Kreisläufer Oliver Tesch wird den TUSEM verlassen und in der kommenden Saison beim Zweitligisten Bayer Dormagen spielen.
Damit hat der Verein dem Wunsch des Spielers nach einem Wechsel entsprochen: der 19-jährige frisch gebackene Junioren-Europameister will Spielpraxis in der 2.Liga sammeln und sich dort durchsetzen.
Nach langen Gesprächen zwischen dem TUSEM und Bayer Dormagen kam es zu dieser Einigung. Die Bedingungen für den Wechsel wurden vertraglich festgesetzt, über den Inhalt dieser Vereinbarung haben beide Seiten allerdings Stillschweigen vereinbart. Oliver Tesch ist damit für Bayer Dormagen ab sofort spielberechtigt.
Für Oliver freut es mich, denn hinter Roggisch und Torgowanow wäre es doch sehr schwer gewesen sich durchzusetzen. Ich schätze mal, dass der TuSEM ein Rückholrecht erworben hat, bzw. nach Ablauf der Spielberechtigung für Dormagen der alte Einjahresvertrag wieder Gültigkeit bekommt.
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Südkorea - Ungarn 25:30 (13:14)
Südkorea: K-T Han (5 P.), C-W Lee (4 P.), T-W Kim (2), S-H Kim (3), K-M Yoon (3), D-J Lim, S-W Choi, C-Y Park, K-S Yoon 7, M-C Park (1), T-Y Lee (3), J-W Lee (1), S-H Ji, W-C Paek (5)
Ungarn: Szathmari (5 P.), Fazekas (10 P.), Harsanyi, Ilyes, Czaszar Mezei (1), Gal (4), Ivancsik (1), Diaz, Perez (4), Pasztor (7), Laluska (2), Nagy (9), Lendvay (2)
Zeitstrafen: 4/10
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Brasilien - Island 25:29 (11:13)
Brasilien: Vasconcelos (5 P.), Santos (7 P.), Kojoroski (2),A Silva (5), Nascimento (1), Alves Junior (1), Ruy (6), Souza (6), Matos, Justino (2), Baldacin, Maziero (1), Santana (1), G H Silva
Island: Eradze (3 P.), Hrafnkelsson (2 P.), Sighvatsson (2), Jonsson (2), S. Sigurdsson (2), D. Sigurdsson, Gylfason (1), G. V. Sigurdsson (8), Gudjonsson (2), Stefansson (3), Sigstryggsson (1), Hallgrimsson (1), Garcia Padron (5), Gunnarsson (2)
Zeitstrafen: 10/4
Rote Karte: Baldacin (dritte Zeitstrafe)
Platz 09: Island
Platz 10: Brasilien
Platz 11: Slowenien
Platz 12: Ägypten -
Slowenien - Ägypten 30:24 (11:13)
Slowenien: Podpecan (5 P.), Lapajne (11 P.), Kozlina (2), Vugrinec, Kastelic (3), Kavticnik (4), Ostir, Natek (1), Tomsic (2), Rutenka (4), Pajovic (2), Brumen (6), Zorman, Zvizej (6)
Ägypten: Sharaf Eldin (8 P.), Nakib (2 P.), El Ahmar (5), Hussein, Fahim (1), Moemen (3), Youssef, Karam (3), Ragab, Abdel Salam (2), Keshk (4), El Fakharany, Yosry (6)
Zeitstrafen: 14/10
Platz 11: Slowenien
Platz 12: Ägypten -
statt am Mittwoch, 13. Oktober wird der TuSEM am Sonntag, 17. Oktober um 16 Uhr gegen die HSG Wetzlar spielen. Der neue Termin wurde frei, da der TuSEM am Wochenende zuvor im EHF-Pokal beide Spiele im Ruhrgebiet austrägt. (vgl. Internationale Wettbewerbe)
(Quelle: WAZ.de:)
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Original von waz.de:
Tusem spielt gegen Aguas in Bottrop
Der Europacup ist mit vielen Unwägbarkeiten gespickt - auch organisatorisch. Das musste mal wieder der Tusem erfahren, der sich in seiner ersten Runde im EHF-Pokal gegen Portugals Spitzenteam Aguas Santas beweisen muss. Eine weite Reise indes bleibt den Essener Handballern erspart.
Das Hinspiel sollte laut Auslosung am 9./10.Oktober in Portugal stattfinden, die zweite Partie dann ein Wochenende später in der Grugahalle. "Doch am 9. und 10.Oktober steht dem Klub keine Halle zur Verfügung", erklärt Tusem-Chef Klaus Schorn.
Ein Termintausch hätte ebenso wenig funktioniert wie die Alternative, zweimal an einem Wochenende in Portugal zu spielen. Also laufen die Portugiesen zweimal in Deutschland auf, am Samstag, 9.Oktober, in der Bottroper Dieter-Renz-Halle, und 24 Stunden später in der Grugahalle. Es sei aber kein "gekauftes Heimrecht", wie Schorn betont. "Wir bezahlen nur Flug und Unterkunft, aber diese Kosten hätten wir eh gehabt."
Da durch diesen europäischen Doppelspieltag der 17.Oktober frei geworden ist, wird an diesem Sonntag das Punktspiel gegen die HSG Wetzlar ausgetragen, das ursprünglich für Mittwoch, 13.Oktober, angesetzt war.
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Original von handball-world.com:
Philipp Karbe aus Krankenhaus entlassen - Linksaußen vor Operation
Philipp Karbe, 25-jähriger Linksaußen des Handballzweitbundesligisten ThSV Eisenach, war am 14. August 2004 bei einem Handballturnier in Suhl im Sportlertrakt der Sporthalle Wolfsgrube inmitten seiner Mannschaftskameraden zusammengebrochen. Nach erster medizinischer Hilfe durch den Notarzt vor Ort erfolgte die Einweisung mit Verdacht auf Schlaganfall ins Klinikum Suhl. Dort wurde er bestens medizinisch versorgt, die Ursachen erforscht. Inzwischen wurde er aus dem Krankenhaus entlassen und tritt eine mehrwöchige Kur in Bad Klosterlausnitz an. Im Anschluß ist ein operativer Eingriff am Herz bei einem Spezialisten in Frankfurt/Main vorgesehen, um eine Ursache des Zusammenbruchs zu beheben. Philipp Karbe selbst ist optimistisch, seine Handballkarierre in absehbarer Zeit fortsetzen zu können.
Thomas Levknecht (23.08.2004)