ZitatOriginal von sofahocker
sport1 und Videotext übernehmen doch nur Agenturmeldungen, die wiederum meist nur aus Zeitungen abschreiben. So viel zum Thema Wahrheitsgehalt
Zur Diskussion um den Wahrheitsgehalt darf auch mal dieser sport1-Artikel bemüht werden.
ZitatAlles anzeigenOriginal von sport1.de:
Hartnäckiges Tauziehen um Lackovic
Flensburg/München - Der Wechsel des kroatischen Weltmeisters Blazenko Lackovic aus Zagreb zum Deutschen Meister SG Flensburg steht wieder in den Sternen.
Wie Sport1 erfuhr, hat die Europäische Handball-Förderation (EHF) einem Einspruch von Zagreb gegen den Transfer stattgegeben und dem Rückraum-Star die Spielgenehmigung für die SG verweigert.
SG geht in Berufung
"In erster Instanz wurde Lackovic nicht freigeben", bestätigte Monika Flixeder von der EHF gegenüber Sport1.
Die SG hat durch den Kölner Rechtsanwalt Andreas Thiel weitere Schritte eingeleitet.
Nun soll der dreiköpfige "Court of Appeal" um dessen Präsidenten Rui Coelho in der Berufung über die Zukunft von Lackovic entscheiden.
Jeppesen-Ersatz
Lackovic spielt in den Flensburger Planungen eine wichtige Rolle. Der Rechtshänder, der 2003 in Portugal mit Kroatien Weltmeister wurde, soll Lars Krogh Jeppesen ersetzen, der nach Barcelona wechselt.
Der 23-jährige Lackovic hat in Flensburg zwar einen Vertrag bis 2007 unterschrieben, ist aber noch vertraglich bis 2005 an seinen Klub Zagreb gebunden. Die Kroaten wollen ihren Star nicht ziehen lassen.
Auch an einer vertraglich festgeschriebenen Ablösesumme, die die SG bereit ist zu zahlen, scheint Zagreb nicht interessiert.
Rennen gegen KielIn Interviews hatte Lackovic, um dessen Verpflichtung sich Flensburg ein hartes Rennen mit dem THW Kiel geliefert hatte, immer wieder betont, er freue sich sehr auf Flensburg und die Bundesliga.
"Er will zu uns, und wir gehen zu 100 Prozent davon aus, dass er auch bei uns in der nächsten Saison spielen wird", sagt SG-Geschäftsführer Thorsten Storm gegenüber Sport1.
"Wir haben uns die Unterlagen angesehen und glauben, dass dem Wechsel nichts im Weg steht."
Doch die Entscheidung liegt nun in Händen der EHF.
Michael Schwartz