Die Aussage vor der Insolvenz, man würde alles auf den Prüfstand stellen, außer den Lizenzspielerkader, weil man sich nunmal auf diesem Niveau selbstgerecht verortet sehe, macht diese Insolvenz zu einer besonderen.
Der HSVH ist ein Stück Wirtschaftskriminalgeschichte.
Und die Fans scheinen keinen so direkten Draht zum Verein zu haben. In Eisenach hat man in dern Nullerjahren seitens der Fans einen hohen sechsstelligen Betrag zusammengesammelt, um den Verein zu retten. In einer Stadt Hamburg sollte das 10fache locker möglich sein. Spendensammlungen, Aktionen (Blutspenden usw.), ehrenamtliche Arbeit... das alles ist in HH nicht im Ansatz in den Größen vorhanden, um den Verein von einer Rettung träumen zu lassen.
Sorry, der Verein wird nicht mal von den eigenen Anhängern in der jetzigen Verfassung vermisst. Einzig die HBL tut ständig so, als wäre es der Untergang, nur noch eine der 4 Millionenstädte in Liga 1 vertreten zu sehen. Laßt dieses Projekt sterben und nehmt die vorhandenen Handballinteressierten mit einem vorhandenen Verein mit auf dem Weg nach oben. Gemeinsam, als Team und mit einem Gemeinschaftsgefühl, das macht den Handball aus. Nicht das Pseudofranchisedenken mancher oberen.