Vollkommen richtige Entscheidung - so Leid einem das für diesen Wurf tut. Auch absolut richtig, das zu checken. Dafür gibt es den Videobeweis.
Aber auch hier kommt mein Hinweis: Man erinnere sich an Frisch Auf gegen Minden aus dem Februar. Minden macht den Ausgleich mit einem Freiwurf, der absolut falsch ausgeführt wurde. Damals war das Top-Gepann (Ironie!!!) vom Dorff/vom Dorff am Werk und hat den Treffer einfach durchgewunken. Solche Dinge machen den Videobeweis ungerecht und nicht die Momente, in denen alles so angewendet wurde, wie es sein muss.
Noch ein paar Worte zu Kuttler/Merz. Am Donnerstag waren sie ja in Wetzlar, wo ich sie hautnah beobachten konnte. Es ist schon, welche Linie sie gerade in der ersten Halbzeit in WETZLAR gefahren haben, als Erlangen gekonnt ausgenutzt hatte, dass die beiden sehr auf besondere Theatralik abgefahren sind. Da gab es hinaus für Aktionen, die ich unter normalen Zweikampf einordne. Fairerweise muss man sagen, dass sie diese Linie auf beiden Seiten verfolgt haben, die Spieler aus WETZLAR das aber erst im zweiten Durchgang verstanden hatten, auch einfach mal hinzufallen und sich rollend das Gesicht zu halten.
Wenn die beiden diese Linie in Eisenach gefahren hätten, dann wäre der ThSV sicherlich nicht gut weggekommen.
Insgesamt muss man sagen, dass wir leider ein ehemaliges Top-Gespann weniger haben. Die beiden können an ihr hohes Niveau der Vergangenheit nicht mehr anknüpfen. Sehr schade!
Beiträge von Domstadtadler
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Der Zeitungsartikel hat eine vermeintlich klare Überschrift. Inhaltlich gibt der Text das aber nicht her. Im Grunde lautet die Interpretation des Autors so: Sigtryggsson kam alleine zur PK, erst acht Minuten später Allendorf und der Gäste-Trainer. Sonst kommen immer alle zusammen. Das kann natürlich viele Gründe gehabt haben.
Ich will nicht ausschließen, dass es zu einem Wechsel kommt, aber der Text hat null Substanz -
Ich würde das Geld eher in Neuzugänge investieren als in einen neuen Trainer. Warum? Weil ich einfach keinen realistisch machbaren Trainer sehe, der es besser machen würde als Runar. Damit sage ich nicht, dass Runar das gut macht. Aber wer soll da kommen?
Man muss im Rückraum was tun. Laeso ist einfach zu schwach. Mappes wird auch nicht mehr der, der er mal war. Seine Zeit ist vorbei. Aber insgesamt ist das zu wenig. Allendorf muss sich die Kaderplanung ankreiden lassen. Ich weiß nicht, was er in Laeso gesehen hat. Overby ist bislang auch keine Verstärkung, Bartucz ebenfalls nicht. Soler ist gut - aber auf einer Position, auf der kein Handlungsbedarf bestand. Piroch ist hinter Theiß ok, Kompenhans als Ergänzung ordentlich.
Insgesamt reicht es aber nicht, wenn Simic nicht fit ist.
Die spannende Frage ist ja nur, welche Spieler sind überhaupt zu bekommen. Da bin ich überfragt, glaube aber, dass das Regal jetzt nicht so üppig besetzt ist. -
Ich habe jetzt mal eine Frage an die Community: Wir haben nach dem Nordderby die Diskussion gehabt, warum der VAR am Schluss eingesetzt wird. Ich finde, dass wir doch hier bei diesem Spiel, bei dieser Schlussszene genau sehen, warum die Aufregung damals so groß war. Weil es eben Willkür ist, wann man den VAR nutzt. Denn eigentlich wäre diese letzte Szene doch ebenfalls prädestiniert gewesen, den Videobeweis zu nutzen. Sie ist keineswegs so eindeutig, dass sich die SR sicher sein können. Warum sich also nicht absichern? Ich bin bei jedem, der sagt, dass wir es im Handball doch bitte nicht soweit kommen lassen sollen. Dass die Dinge auf dem Feld geregelt werden müssen. Aber dann muss es eben immer so gemacht werden. Und nicht einmal so und einmal so. Die Regelhüter und SR-Bosse dieser Welt werden nun wieder sagen, dass man die Entscheidung am Schluss vertreten kann und es keine Fehlentscheidung war (was ja auch nicht falsch ist). Jedoch kann man nicht nur über den Siebenmeter streiten, sondern meines Erachtens auch sich anschauen, ob Pekeler nicht vielleicht doch zu sehr Seesing umklammert und mit diesem Offensivfoul dafür sorgt, dass dieser zur Verteidigung von Köster zu spät kommt. Aber letztlich geht es mir darum nicht.
Sondern einfach nur um diese Willkür, dass der Videobeweis mal in der letzten Szene angewendet wird und mal nicht ...
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Paul Ohl ist von einer Zeitung ins Gespräch gebracht worden. Es gibt keine Anhaltspunkte, dass er ein Kandidat ist. Warum sollte Hüttenberg ihn abgeben? Im Moment ist er auch nicht in Erstligaform.
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Komisches Zitat von Allendorf. Er nennt Sigrist, ohne das mit allen abgeklopft zu haben. Dieser Name weckt Begehrlichkeiten, welche Art von Spieler kommen könnte.
Ob er die letztlich erfüllen kann, wage ich zu bezweifeln.
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Geld ist - glaube ich - keins da. So hört man zumindest immer wieder. Aber die Not ist eben groß.
Wenn ich einen Wunsch hätte, dann würde ich mir einen RM mit Abwehrqualität wünschen. Mappes ist seit Monaten einfach zu schwach. Keine Ahnung, was mit ihm los ist, aber er hat bei weitem nicht mehr den positiven Impuls auf die Mannschaft, den er mal hatte.
Ich fürchte aber, dass der Markt derzeit nicht viel hergibt. -
Ich habe noch einen Nachtrag zum Nordderby. Ich fand es super, dass Gari Paubandt kommentieren durfte und man nicht auf Schmiso oder Petrzika gesetzt hat. Danke dafür! Pommes als Experte hat zwar wenig Nährwert, ist mir aber tatsächlich lieber als Dominik Klein. Insofern fühlte ich mich priviligiert, dass ich auf Naß und Klein verzichten konnte und fühlte mich bei der unaufgeregten Art von Paubandt bestens aufgehoben. Die Szene am Schluss hatte er auch wesentlich schneller analysiert als Naß (was ich mir später im Re-Live noch einmal angesehen habe). Hätte es übrigens noch eine Wischpause mehr gegeben, hätte die ARD auch wieder mit der Tagesschau begonnen. Das war haarscharf an der nächsten Blamage vorbei.
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Was war mit Felix Aellen?
By the way: Aus meiner Sicht eine ganz schwache Leistung der SR -
Wenn der DHB sich schon innerhalb von 24 Stunden zu einer Diskussion um Schiedsrichter äußert, muss man hellhörig werden ...
Nein, im Ernst: Man muss ja einfach zwischen zwei Themen unterscheiden - vielleicht sind es auch drei.Erstens: Der Einsatz des VAR und die Überprüfung der Situation ist regelkonform. Die Entscheidung ist dann auch korrekt, denn es waren zu viele Schritte von Markuc.
Zweitens (und das ist jetzt der Knackpunkt): Warum suchen die Schiedsrichter hier die VAR-Hilfe und warum wird das in so einigen Fällen nicht in Anspruch genommen? Daher rührt ja auch die Ungerechtigkeit her. Kriterium dafür (und wir reden nur über die letzten 30 Sekunden) ist wohl die Wahrnehmung der Schiris auf dem Feld. Sind sie sich sicher ob ihrer Entscheidung, darf der Videobeweis nicht gezogen werden, haben sie Zweifel, dann dürfen sie. Und da liegt meines Erachtens das große Problem. Man nehme Wetzlar - Eisenach und die 4 bzw. 5 Pässe. Die Schiris waren sich einig, dass sie korrekt gezählt haben, also kein VAR. Man erinnere sich an Gummersbach - Magdeburg aus der vergangenen Saison. Die SR waren sich einig, dass sie den letzten Wurf von Außen richtig entschieden haben - kein VAR. Man erinnere sich an Göppingen - Minden in der vergangenen Saison, als der direkte Freiwurf von Minden regelwidrig ausgeführt wurde und der Ausgleichtreffer der Mindener dennoch zählte. Auch hier waren sich die SR vermutlich sicher - kein VAR.
Dadurch, dass das so angewendet wird bzw. angewendet werden muss, wird das Spiel ja nicht gerechter durch den VAR, sondern es kann nur dann gerechter werden, wenn die SR das Hilfsmittel auch zu Rate ziehen. Es ist also wieder Willkür und liegt in den Händen der Schiedsrichter. Nun ist die Frage, ob man - analog zum Fußball - einen Kölner Keller will, der sich einschaltet. Ich will das nicht. Konsequenterweise müsste man aber einfach die letzten 30 Sekunden behandeln, wie die 59:30 Minuten zuvor auch. VAR nur dann, wenn es um Disqualifikationen oder Tor/Nicht-Tor geht.
Drittens (wobei das schon in Punkt zwei mitschwingt): Die Ironie ist ja, dass das Tor wegen der Schritteregel keine Anerkennung findet. Eine Regel, die ja überhaupt keine Anwendung mehr findet - nicht nur am Samstag in Kiel, sondern generell. Im "normalen" Eins gegen Eins sind ja vier oder fünf Schritte längst normal.
Insofern finde ich die in der DHB-Mitteilung mitschwingende Überheblichkeit völlig unangebracht.
Noch ein grundsätzlicher Kommentar zu den SR am Samstag: Ich empfand die Spielleitung von Köppl/Regner für ihre Verhältnisse sogar ganz ok. Ich hätte nicht gedacht, dass die beiden das so können. Damit will ich nicht sagen, dass das eine gute Leistung war. Als neutraler Zuschauer kann ich den Frust der Kieler über so manche Entscheidung verstehen. Da ging Einiges in die falsche Richtung. Aber gemessen am Potenzial der beiden war das ok. Die Frage, die sich einfach stellt: Warum dürfen diese beiden dieses Spiel pfeifen? Und warum durften sie auch schon SCM - Füchse leiten? Ein mittelprächtiger Zweitliga-Handballer in den Mitdreißigern bekommt ja auch keinen Vertrag in Paris. -
Ich schaue gerade das Pokalspiel. Von der Zuschauerresonanz her ist das ja erschreckend. Da wird vieles richtig gemacht aber solche Spiele zeigen dann, dass der Zuspruch dann doch noch nicht so nachhaltig ist.
Aber der Marktschreier am Mikrofon gibt alles -
Die Antwort wurde schon gegeben. Simic hat in seinem Account dementiert.
Was heißt denn dementiert? Er hat gesagt, dass er nicht wisse, warum so etwas geschrieben wird. Es liegen ihm immer Anfragen vor. Und er bespricht das immer mit den MT-Verantwortlichen. Zur Zeit liegt ihm nichts aus Plock vor.
Er hat also nicht gesagt: Ich habe Vertrag bis 2029. Es kann kommen, was will, ich werde den erfüllen.
Sollten die Zahlen stimmen, die kolportiert werden, dann muss man doch Verständnis haben, wenn er diesen Weg geht.
Mit dem Post hat er jetzt etwas Ruhe
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Warum haut man denn jetzt verbal auf den Anwalt ein? Oder macht sich über den Verein lustig, der krass benachteiligt wurde?
Auch in der 2. Liga wünsche ich mir einfach Schiedsrichter, die diese Situation in Kombination mit dem technischen Deligierten so lösen, dass daraus kein Protestgrund entsteht. Der technische Deligierte war Bernd Ullrich und damit einer, der so viel Erfahrung gesammelt hat und das einfach richtig bewerten muss.
Und bitte jetzt nicht schon wieder der Hinweis, dass alle Schiedsrichter in Watte gepackt werden müssen, weil wir sonst keine Schiedsrichter mehr finden. -
Ich war live in der Halle und habe mir die Szene noch einige Male bei Dyn angeschaut. Die angreifenden Spieler (mit Ausnahme des Kreisläufers) sehen nur den Tor-Schiedsrichter. Der Feld-Schiedsrichter hebt seinen Arm erst, als Mappes den Ball schon gefangen hat. Von dem Zeitpunkt an sind es vier Pässe bis zum Abschluss. Das ist unbestritten.
Nun wird man von der grauen Theorieseite aus bestimmt Argumente finden, die sagen, dass das Vorwarnzeichen des Feldschiedsrichters um Zehntelsekunden früher nach oben ging und deswegen durchaus das Recht bestünde, diesen Pass schon mitzuzählen. Wie Rheiner vollkommen richtig sagt: Es war handwerklich ganz schlecht gemacht von den beiden Herren. Sehr zum Leidwesen der HSG Wetzlar. Da ich mir auch noch einmal das gesamte Spiel angesehen habe, zieht sich das wie ein roter Faden durch das Spiel. Das war eine sehr schwache SR-Leistung, die maßgeblich Einfluss auf den Ausgang des Spiels hatte. Das ist leider so.
Aber noch einmal zum Ausgang der Frage: Man sollte der Fairness halber ab dem Zeitpunkt zählen, ab dem es für alle klar ist, dass das passive Vorwarnzeichen gehoben wurde.
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Es geht nicht um jede strittige Entscheidung. Es geht um diese bemerkenswerten Entscheidungen, bei denen es am Ende um Punkte geht. Oder um Rote Karten. Es geht doch auch darum, eine Transparenz zu schaffen. Manchmal auch um Aufklärung. Nicht immer liegen wir Hobby-Schiedsrichter richtig. Aber immer nur wegducken, nie etwas sagen, damit kommt man nicht weiter. Das ist auch nicht das, was in der „normalen“ Berufswelt heute gefordert ist. Auch mal Fehler einzugestehen, gehört dazu, macht einen sogar sympathisch und nahbar.
Keiner kann perfekt sein, niemand darf das von jemanden verlangen. Fehler gehören zu unserem Alltag. -
Es war korrekt nach so kurzer Zeit das passive Vorwarnzeichen anzuzeigen. Mappes dachte wohl, die HSG hätte noch eine Auszeit. Sein Blick ging deswegen nach draußen. Das kann man schon als Verschleppung ansehen. By the way: Das passte zur Gesamtleistung von Mappes, der einfach einen schlechten Tag hatte.
Der Ball ist in der Luft, als der Arm des ersten Ref. hochgeht und er ist in der Hand von Mappes, als der Arm des zweiten Ref. hochgeht. Von daher sind es vier Pässe bis zum Torabschluss. Es ist eine krasse Fehlentscheidung, die so nicht passieren darf. Punkt. Das gibt es keine Ausreden. Und es ist eine Entscheidung, die der HSG Wetzlar einen Punkt kostet. Nicht auszudenken, wenn das dem SC Magdeburg widerfahren wäre. Oder dem THW oder den Füchsen. So spricht morgen schon niemand mehr darüber.
Was ich einfach schade finde: Es gibt einfach kein Statement von den DHB-Oberschiris. Mal eine Einordnung. Oder Entschuldigung. Vielleicht auch eine Rechtfertigung. Einfach nur schweigen, aussitzen und weiter so. -
Glückwunsch SCM. Den Kopf noch einmal aus der Schlinge gezogen. Anders als das Bundesland.
Aber lassen wir die traurige Politik. Es ist auffallend, dass der SCM gegen diese Art Gegner immer mal wieder in Bredouille kommt. Ich erinnere an das Pokal-Halbfinale gegen den BHC. Dazu braucht es diese aggressive Abwehr und einen starken Torhüter. Wenn das steht, fällt es dem SCM schwer, weil er keine anderen Mittel als dieses permanente Eins gegen eins hat. Auch personell gibt es keine Alternativen bzw. gäbe es schon, aber sie werden nicht eingesetzt.
Wenn dann die eigenen Torhüter nichts zu fassen kriegen, dann wird es schwer. Ein Torwart in Normalform hätte gereicht, um mit +5 zu gewinnen. So wurde es eine wahnsinnig glückliche Angelegenheit. -
Das Spiel am Sonntag war schlecht, ich finde es aber in der Medienlandschaft mittlerweile unsäglich, dass nach einem Spiel alles schon kaputtgeredet wird. Der Untergang ist nah. Wenn sich nichts mehr ändert, dann wird der Journalist Recht behalten. Aber: Das war der erste Spieltag, nicht der zwölfte. Ein Team mit 7 Neuzugängen braucht immer Zeit. Das man trotzdem Bietigheim schlagen muss, steht auf einem anderen Papier. Aber ich glaube mit Simic hätte man das auch gewonnen. Mit ihm hat der beste Abwehrspieler gefehlt.
Gibt es ähnliche Untergangsberichte eigentlich auch in Hamburg nach der Niederlage in Balingen?
Ich habe im Vorfeld der Saison keinen Verantwortlichen gehört, der gesagt hat, dass das eine einfache Saison für die HSG wird. Ganz im Gegenteil. Alle haben gesagt, dass es nur um den Klassenerhalt geht. Und beides hat sich am Sonntag bestätigt.
Ich finde, dass ein Teil des Wetzlarer Problems auch das Umfeld ist, zudem ich die Zeitungen mal dazuzähle. Die Erwartungshaltung ist da nicht mehr angemessen.
Übrigens fand ich am Sonntag die Zeremonie vor dem Spiel richtig gelungen. Das hatte was. Das habe ich Herrn Seipp auch nach dem Spiel gesagt oder muss ich das jetzt wieder alles schlecht finden, weil die Leistung der Spieler nicht gut war. -
Abwehrleistung war erschreckend. Torhüter waren keine Hilfe. Nach vorne hat die Mannschaft bis zur 40. und ab der 52. Minute ordentlich Tempo gemacht. Das war gut. In der ersten Halbzeit sogar sehr gut. Aber wenn man hinten immer einen Gegentreffer kassiert, dann hilft dir diese Offensivstärke nur, im Spiel zu bleiben, aber nicht, Dich mal abzusetzen. Schwächelt die Offensive, so wie am Sonntag zwischen der 40. und 50. Minute, gerät man in Rückstand.
Und bei allem Respekt vor dem verdienten Gewinner: Ich wage mal zu bezweifeln, ob da in den nächsten Woche eine schwächere Mannschaft in die Buderus Arena kommt. Das war eigentlich auch alles sehr überschaubar. Eisenach ist da meines Erachtens deutlich stärker. Von Gummersbach oder den RNL, die dann nach Wetzlar zu kommen, mal ganz zu schweigen.
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Seltsames Interview. Wenn ich keine Unruhe vor dem ersten Spiel will, dann gebe ich kein Interview und mache nicht solche komischen Andeutungen.
Aus meiner Sicht hat Mappes in der vergangenen Saison häufig schlecht gespielt (gemessen an seinen Möglichkeiten). Ohne Justin Müller wäre die HSG Wetzlar heute zweitklassig. Nun weiß ich nicht, woran das bei ihm lag. Es könnte schon sein, dass ihn das Kapitänsamt in der schwierigen Situation zu sehr belastet hat.
Ich vermute, dass dieses Interview ein Alleingang von ihm war und nicht abgesprochen war. Ich kann mir nicht vorstellen, das der Verein das abgesegnet hat. Das und der Zeitpunkt der Veröffentlichung sind ein Beleg dafür, dass in ihm nicht so viel Verantwortungsbewusstein steckt, wie es für eine Kapitän notwendig wäre.
Definitiv geht die HSG mit einem Thema in die neue Runde.