Wow. Herr Fischer hatte sich doch aus der HSG-Berichterstattung zurückgezogen. Das hatte der WNZ gut getan. Mit dem Kommentar zu Gempp qualifiziert er sich ja schon mal völlig ab. Mit der Summe von 250.000 Euro macht er sich ja geradezu lächerlich. Das würde ja bedeuten, dass Wandschneider 20.000 Euro mehr im Monat bekommen würde als sein Nachfolger. Unglaublich! Ob Fischer das selbst glaubt.
Beiträge von Domstadtadler
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Janos Ja, diese Prognose traue ich mir zu. Weil ich häufig bei der U23 zuschaue und weil ich in dieser Saison auch schon häufiger in Hüttenberg war. Ich gebe Dir aber bei der Besetzung der Außenpositionen recht. Für einen Club wie die HSG ist die Besetzung Holst/Frend Öfors too much. Auch die Verpflichtung von Lux war unverständlich.
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Was soll das denn mit den eigenen Talenten? Hendrik Schreiber hat Talent - keine Frage. Aber fällt er beim TV Hüttenberg derzeit so auf, dass man denkt, dass er unbedingt in die Bundesliga müsse. Ich denke nicht. Er war viel zu oft verletzt oder krank und hat durch Turnierteilnahmen mit der Jugend- bzw. Junioren-Nationalmannschaft immer wieder wichtige Phasen der Saisonvorbereitung verpasst. Er ist nicht so weit, in der BL zu spielen.
Bei Tim Rüdiger passen die physischen Voraussetzungen nicht. Flapsig gesagt ist der Junge einfach zu schwach auf der Brust.
Torben Waldgenbach hat gute Ansätze, ist aber auch kein Spieler, der mehr als Zweitliga-Format hat.
Bei Ian Weber wage ich noch keine Prognose.
Natürlich kann man sagen, dass diese Jungs noch besser werden würden, wenn man sie denn immer wieder einsetze. Analog zu Ludwigshafen etwa. Die Eulen haben ja bekanntlich die jüngste Mannschaft der Liga. Dann muss man aber auch sagen, dass dann in Wetzlar wieder der brutale sportliche Überlebenskampf ausbrechen würde. Dann kann es sein, dass man auch mal in Liga zwei landet. Will man das? Nur, um am Ende sagen zu können, der Club habe Spieler aus der Region die Plattform Erstligahandball gegeben?
Ich habe mittlerweile mit einigen anderen Fans gesprochen. Auch mit dem einen oder anderen, der so manche Insider kennt. Es erhärtet sich der Verdacht, dass da der, der das Sagen hat, schlicht den Daumen gesenkt hat. Mehr nicht.
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Was Wandschneider dazu sagt, ist aber gar nicht so das interessante. Wie begründet Seipp diesen Schritt? Vielleicht gibt es ja nachvollziehbare Gründe. Die müssen dann aber auf den Tisch, sonst werden das 95 % der HSG-Interessierten nicht verstehen.
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actionjackson Genau meine Meinung. Der Zeitpunkt der Bekanntgabe ist höchst unglücklich. Gerade der Mega-Flow und jetzt dieser Stimmungskiller.
BUMM Natürlich wird es Abnutzungserscheinungen geben. Aber solange die sich doch auf dem Feld nicht niederschlagen, können sie nicht so gravierend sein.
Meine Wunschlösung: Ben Matschke.
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Komplette Fehlentscheidung. Mit Wandschneider hat die HSG bundesweit für Furore gesorgt. Nie Abstiegskampf. Immer, wenn er Spieler für einen längeren Zeitraum beisammen hatte, haben sie sich entwickelt. Klar, es gibt dieses Manko, dass es eigene Talente schwer haben, in die BL zu kommen. Aber wenn man sich anschaut, welche Möglichkeiten die HSG hat und was am Ende dabei herauskommt, dann ist das mehr als beachtenswert. Da bin ich gespannt, wenn Seipp und Co. als Nachfolger präsentieren. Und vor allem wie sich die Zeit bis Juni 2021 gestaltet. Denn die Phase ist lang.
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Ich habe zwitschern hören, dass die HSG kurzfristig für heute zu einer außerordentlichen Pressekonferenz eingeladen hat. Ich bin gespannt, was da verkündet wird.
Vielleicht ein Hauptsponsor? Oder die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Kai Wandschneider? Oder vielleicht auch weniger positives ... Ich bin gespannt.
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Bei der MT muss man sich immer wieder vor Augen führen, wie Geld in diesem Kader steckt. Während der EM hat sportbuzzer die Gehälter der deutschen Nationalspieler veröffentlicht. Ich weiß, das muss man immer mit Vorsicht genießen. Aber vielleicht kann man wenigstens eine Tendenz daraus erkennen. Alle MT-Spieler im deutschen Kader zählen zu den Top-Verdienern. Lemke wird auch in dieser Kategorie liegen. Kastening künftig bestimmt auch. Ein Pavlovic ist mal als Top-Talent verpflichtet worden. Grimm schafft es aber nicht, den Jungen weiterzuentwickeln. Klar, da gab es die schwere Verletzung, aber Pavlovic müsste schon weiter sein.
Ich weiß nicht, welchen Trainer ich der MT empfehlen könnte. Ich glaube aber zu erahnen, in welches Regal Geerken greift, wenn Grimm tatsächlich irgendwann gehen muss. Dann kommt Velimir Petkovic. -
Ich weiß nicht, warum diese Trainerentlassung für Unverständnis sorgt. Die Saison verläuft bislang doch megaenttäuschend für den HCE. Bei dem Etat muss mehr rausspringen als das, was da zur Zeit steht. Punkt. Das Preis-/Leistungsverhältnis finde ich in dieser Saison lediglich noch in Melsungen in einer schwerwiegenderen Schieflage. Ich weiß, dass der mächtige Aufsichtsratboss im Frankenland gerne erzählt, dass die Summen, die in Erlangen umgesetzt werden, bei weitem nicht so hoch seien. Ich kenne aber auch Insider, die berichten, dass Kevin Schmidt mit vollen Geldkoffern durch Europa tourt.
Und da sind wir gleich beim Thema: Ich war von Anfang skeptisch, was Kevin Schmidt angeht. Wir in Wetzlar kennen ihn ja. Er hat null Erfahrung auf diesem Posten und m.M.n. auch nicht das Charisma bzw. das Auftreten für so einen Job. Da sind schon seltsame Entscheidungen in der Vergangenheit gefallen. Jetzt Rolf Brack zu holen, halte ich aber für richtig. Das ist einer, der schnell Zugriff auf diese Truppe bekommen sollte. Mit dem Abstieg wird der HCE ganz bestimmt nichts zu tun haben. -
Ein gewürgtes Spiel gegen Lettland kann passieren, Spanien war eine klasse besser, wem willst du da die Schuld geben? Dass nach dem letzten Tor von Kroatien der Angriff so in die Hose ging, ist dem Trainer nicht vorzuschreiben, irgendwas müssen die Spieler ja auch können.
Wir reden hier über den Bundestrainer. An den stelle ich die höchsten Ansprüche. Im Gegenzug hat er auch ein überdurchschnittliches Salär. Nicht alles steht in seiner Macht. Aber doch vieles. Was ich bemängele: Sein Coaching während des Spiels ist zu fehlerbehaftet.
Aber: Die Mannschaft scheint voll hinter ihm zu stehen. Das sollte man dann auch respektieren. Von daher kann ich auch verstehen, wenn der DHB weiter an Prokop festhält. -
Wenn CP bemängelt, dass nach einer Ein-Tor-Niederlage gegen Kroatien der Bundestrainer in Frage gestellt wird, dann ist das doch so nicht richtig. Es geht vielen doch um die Aufarbeitung der letzten drei Jahre. Und ich finde, es wäre völlig legitim, wenn der Verband nach der EM genau diese Zeit ehrlich analysiert. Dabei muss man dann die Frage stellen, welchen Anteil der Trainer hat, dass die Zielvorgaben zuletzt nicht erfüllt wurden. Da ist es dann gut möglich, dass bei der jetzt noch laufenden EM als Antwort kommt, dass das Verletzungspech und die kurze Vorbereitungszeit als Gründe für das zum Teil schwache Auftreten in Trondheim reichen.
Ich meine aber, dass wir auf der Trainerposition ordentlich besetzt sind, dass CP aber keine internationale Spitze verkörpert. Ihm passieren zu viele Fehler, die letztlich spielentscheidend sind. Gegen Kroatien hat er es bspw. nicht geschafft, in der Schlussviertelstunde gegenzusteuern. Ich könnte alleine aus diesem Turnier jetzt noch einige Beispiele mehr anführen. In Summe führt das dazu, dass wir in entscheidenden Momenten unter Prokop meist den Kürzeren ziehen. Wenn der DHB hohe Ziele hat, dann muss er sich meiner Meinung nach überlegen, ob die mit Prokop erreichbar sind. Uns fehlen die grandiosen Spieler auf der Platte. So wie bei der EM 2016 auch. In Polen hatte der DHB aber den besten Trainer des Turniers. Ein Ansatz zu einer erfolgreicheren Zukunft könnte ja sein, dass man genau das wieder anstrebt. Wobei auch hier die Frage erlaubt sein darf, welcher Trainer dieses Anforderungsprofil erfüllt. Für mich erfüllt es einer nicht: Und der heißt Christian Prokop.
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Die Diskussion ist ja schon am laufen. Sie wird noch intensiver, wenn gegen Österreich oder Tschechien eine Niederlage folgt. Ich bin kein Prokop-Fan. Und ich finde, dass die Kombination aus Trainer und Mannschaft nicht passt. Ich habe auch nicht das Gefühl, dass die Mannschaft diesem Trainer zu hundert Prozent folgt. Auch wenn sich das öffentlich immer anders anhört, ich werde das Gefühl nicht los, dass da viel Fassade dabei ist.
Immer wieder wird betont, dass Prokop ein absoluter Fachmann sei. Aber worauf bezieht sich das? Im Spiel selbst kann ich das nicht immer erkennen. Er fällt zumindest nicht, mit überraschenden Dingen auf. Es mag sein, dass er und auch die Spieler immer perfekt vorbereitet in die Spiele gehen. Aber mir fehlt es an den Improvisationskünsten, wenn mal Unvorgesehenes eintritt. Wenn Plan A nicht funktioniert. Dann erlebe ich einen hektischen Bundestrainer, der verzweifelt nach der Lösung sucht. Kühn gegen Kroatien zu bringen, war richtig. Genauso richtig wäre es aber gewesen, ihn nach 52 Minuten wieder draußen zu lassen, weil es nicht sein Tag war. Aber Kühn blieb auf dem Feld und Drux saß auf der Bank. Solche Dinge passieren Prokop leider zu oft.
Seine Personalführung lässt mich manchmal verwundert zurück. Da werden Spieler stark geredet, aber genauso schnell wieder fallen gelassen. Ihm fehlt das Gespür für solche Situationen. Dass er gegen Spanien mit dem auf der Bank schmorenden Gensheimer unweigerlich eine Debatte um den Kapitän auslöst, hätte er absehen müssen.
Prokop wirkt nie locker. Der "Wie-heißt-du-Fall" mit Kastening zeigt das exemplarisch. Anstatt einen lockeren Spruch nach dem Spiel loszulassen, weil das Ganze nun wirklich kein Drama ist, verzettelt er sich in komischen Äußerungen. Gerade jetzt schauen viele Handball, die sich sonst nicht so sehr mit diesem Sport beschäftigen. Von solchen Personen höre ich immer wieder, dass dieser Prokop ein seltsamer Typ wäre. Das ist natürlich nicht das entscheidende Kriterium, aber schon ein Fingerzeig. Prokop wirkt nicht authentisch. Alles ist kopfgesteuert. Nach der in die Hose gegangenen EM 2018 hat ihm jemand gesagt, dass er das Team mitnehmen müsse. Seitdem nimmt der Teamgedanke bei ihm die erste Stelle ein. Das ist per se auch nicht verkehrt, aber es wirkt so unendlich aufgesetzt. Ich befürchte, dass die Spieler das auch merken.
Wenn jetzt über Alfred Gislason diskutiert wird, dann hat der natürlich ein ganz anderes Charisma. Eine natürliche Autorität. Er steht nicht für Jugendwahn, aber braucht er den wirklich? Er muss keine Spieler entwickeln. Er muss im Nationalteam die Fähigkeiten der Auserwählten bestmöglich zusammenführen. Und ich glaube, dass er das kann. -
Ich bin skeptisch, dass in der Hauptrunde die große Wende kommt. Ich glaube mittlerweile, dass Christian Prokop nicht der geeignete Bundestrainer ist. Er schafft es nicht, dieser Mannschaft Stabilität einzuhauchen. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass er es nicht schafft, Einzelne zu stärken. Er verunsichert sie viel mehr. Ich will mal aktuelle Beispiele nennen:
- Andreas Wolff: Gegen Spanien bekam er nach der Pause noch einmal die Gelegenheit, sich zu zeigen. Weil er die Nummer eins ist. Weil er dieses Team von hinten führen soll. Ein Ansatz, den man nachvollziehen kann. Dass es nicht aufgegangen ist, steht auf einem anderen Blatt. Gegen Lettland, dem Spiel, in dem Schwung aufgenommen werden soll, begann dann aber Jogi Bitter, der sich aber gegen Spanien jetzt auch nicht hervorgetan hat. Warum dieser Wechsel? Wolff bekam dann seine Minuten am Ende und hat eine Quote von null Prozent! Wolff geht also höchst beschädigt aus dieser Vorrunde heraus.
- Julius Kühn: Er wird immer als der Hoffnungsträger im Rückraum angesehen. Als der Mann für die einfachen Tore. Vertrauen wird ihm vom Bundestrainer aber nicht immer geschenkt. Gegen Spanien darf er kaum spielen. Warum? Weil ihm die offensive Abwehr der Spanier angeblich nicht liegt. Zeigen, dass er es kann, darf er aber nicht. Immerhin hat er sich gegen Lettland selbst gut rausgekämpft.
- Uwe Gensheimer: Über ihn ist schon viel gesprochen worden. Er hat nicht so gespielt, wie das alle von ihm erwartet haben. Er ist zurecht in der ersten Hälfte gegen Spanien ausgewechselt worden. Ihn allerdings dann gar nicht mehr einzusetzen, hat ihn gebrandmarkt - und alle haben sich auf ihn gestürzt. Wenn Zieker grandios performt hätte, wäre das kein Thema gewesen. Aber so wurde dem Kapitän ein Nobody vorgezogen, der in diesem Spiel null Akzente gesetzt hat.
- Fabian Böhm: Er wurde gegen Spanien und die Niederlande fast schon zu viel eingesetzt. Er bekam das Vertrauen des Trainers, das sich so manch ein anderer wünschen würde. Gegen Lettland sitzt er dann 60 Minuten auf der Bank. Von 100 auf Null. Falls bei ihm eine Verletzung oder Krankheit vorlag, von der ich bislang nichts mitbekommen habe, ziehe ich dieses Beispiel natürlich umgehend zurück.
- Marian Michaczik: Um gegen Spanien reinzukommen, fehlte ihm die Erfahrung. Kann man verstehen. Zwei Tage später soll er dann aber gegen Lettland ein Spiel, das gekippt ist, wieder rumreißen. Wie soll das gehen?Dieses Unbeständige macht es für eine Mannschaft, die über wenig Sicherheit verfügt, natürlich nicht leicht. Insgesamt wirkt mir Prokop sehr verunsichert und unlocker. Bestes Beispoiel: Sein Umgang mit dem vergessenen Vorname von Kastening. Das kann jedem passieren, war überhaupt kein Problem. Der BILD tischt er aber erst einmal auf, es wäre Absicht gewesen, um den Fokus aller wieder zu haben. Einen Tag später rudert er dann zurück. Ich habe nicht das Gefühl, dass die Mannschaft für diesen Coach durchs Feuer gehen würde.
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So, eine Nacht drüber geschlafen: Das war kein gutes Spiel der deutschen Mannschaft - keine Frage. Aber es war eben auch ein Auftaktspiel eines großen Turniers. Das hat besondere Merkmale. Letztlich dürfen die Verantwortlichen das aber nicht als Ausrede ansehen, sondern müssen mit wachen Augen analysieren. Und da gibt es einfach noch einige Schwachstellen. Komischerweise gehörte gestern die Abwehr dazu. 23 Gegentore an sich sind nicht schlimm, aber neun Gegentreffer in der Schlussviertelstunde der ersten Hälfte sind einfach zu viel. Natürlich sind die Holländer eher unbekannte und auch von der Körpergröße her unangenehme Gegenspieler. Letztlich sind in der Phase bis zur 45. Minute aber zu oft zu billige Gegentreffer gefallen.
Vorne war es eklatant, dass die deutsche Mannschaft zu lange mit der offensiven Abwehr der Niederlande gefremdelt hat. Spanien wird es garantiert mit seiner fiesen 5:1-Deckung probieren. Da muss sich Prokop etwas einfallen lassen.
Es gab zu viele technische Fehler. Böhm, Kühn und Drux mit dem bekannten Auf und Ab, Michalczik leider mit fast gar keinem Hoch. Häfner war ein Lichtblick, Schmidt solide. Trotzdem: Der Rückraum bleibt eine Problemzone. In allen drei Partien 2020 hatte die deutsche Mannschaft zu lange Schwächephasen. Da die Gegner aber noch nicht die Qualität hatten, das auszunutzen, hat es immer noch gereicht. Gegen Spanien muss das abgestellt werden. -
Das habe ich gerade bei sportschau.de gefunden. Der DHB ist mit 17 Spielern nach Trondheim gereist. Spätestens Mittwochabend wird entschieden, welcher Spieler aussetzt. Hier die Passage aus dem Artikel.
Zitat"Zieker ist sehr variabel und gibt uns neue Möglichkeiten im Tempospiel", sagte Prokop, der mit 17 Spielern zur EM reisen wird. Es sei sinnvoll, "dass die 17 Spieler, die von Anfang an mit einem guten Teamgefühl gearbeitet haben, auch mit nach Norwegen fliegen", sagte der Bundestrainer. Prokop darf offiziell nur 16 Spieler melden. Eine Reduzierung des Kaders muss er spätestens bis zum Mittwochabend vornehmen. "Wir haben eine Mannschaft, die gut zusammenpasst", sagte Teammanager Oliver Roggisch, "da ist es sehr, sehr schwer, eine Entscheidung zu treffen. Wir wollen die letzten Trainingseinheiten noch abwarten."
Schon komisch, dass der DHB offiziell nichts vermeldet hat. Man stelle sich mal vor, dass Jogi Löw noch einen Spieler vor einem großen Turnier streichen muss ...
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Wie lauten eure Tipps auf die Medallienplätze? Traut ihr dem DHB Team den Sprung aufs Treppchen zu oder wiegen die verletzungsbedingten Ausfälle zu schwer?
Ich traue der Mannschaft das Halbfinale zu - allerdings nur aufgrund der glücklichen Auslosung. Spanien dürfte stärker als unsere Mannschaft sein. Aber ich könnte mir schon vorstellen, dass wir in der zweiten Turnierwoche den Kroaten Paroli bieten können. Und bei allem Respekt vor den möglichen anderen Gegnern: Die müssen wir bezwingen. Wir haben das Glück, dass Frankreich, Norwegen, Dänemark, Schweden, Slowenien, Ungarn im anderen Turnierpfad sind. Österreich, Nordmazedonien und Serbien sind keine Laufkundschaft, sind aber allesamt schlagbar. Insofern kommt es im wesentlichen auf den Ausgang der Spiele gegen Spanien und Kroatien an.
In einem möglichen Halbfinale ist dann alles möglich, wenngleich bei der deutschen Mannschaft alles passen müsste, um ein Kaliber wie Dänemark, Norwegen oder Frankreich zu bezwingen. -
Da sieht man mal, wie falsch die Wahrnehmung sein kann. Bitter hat exakt einen Ball mehr gehalten als Wolff und beide haben jeweils 14 Gegentore kassiert. Testspiele bleiben vor allem eines, bedeutungslos.
Bedeutungslos fand ich diese Testspiele nicht. Ich weiß, was Du vielleicht damit sagen willst: Dass das Ergebnis egal ist, dass auch nicht zu viel hineininterpretiert werden darf, weil viel gewechselt wird, weil ausprobiert wird, weil ganz bestimmte Vorgaben gemacht werden, die es im Ernstfall so nicht gibt. Aber dennoch lassen sich doch Rückschlüsse ziehen. Als beide Mannschaften ihre vermeintlich besten Formationen auf der Platte hatten, war kein großer Unterschied zu erkennen. Der zweite Anzug der Deutschen war deutlich besser als der der Österreicher. Bei mir kommen Sorgenfalten auf, wenn ich an den Positionsangriff denke. Im sechs gegen sechs sind wir momentan noch zu schwach. Die Spielsteuerung passt nicht. Wir bringen unsere guten Außenspieler zu selten in Abschlusspositionen, nahezu alle Rückraumspieler durchleben während der Spiele ein bedenkliches Auf und Ab. Wenn es den Gegnern gelingt, die erste, zweite, dritte Welle der Deutschen zu verteidigen, bekommen wir spätestens ab der Hauptrunde in jeder Partie Probleme. Ich baue noch ein wenig darauf, dass sich die Formationen in der Vorrunde noch einspielen, so dass das in Wien dann besser aussehen könnte.Seltsam ist, dass bzgl. des 17. Spielers noch keine Entscheidung verkündet wurde. Hat jmd. Infos, warum noch nichts vermeldet wurde?
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Dadurch, dass pro Runde zwei Auswechslungen im Kader vorgenommen werden können, gehe ich davon aus, dass Prokop 17 Spieler mit nach Trondheim nimmt und dann aus Zieker, Golla, Reichmann, Kastening einen auswählt, der pausiert.
Für die Hauptrunde rechne ich damit, dass Steffen Weinhold nachnominiert wird - es sei denn die Schmerzen in seinem Fuß lassen tatsächlich nicht nach. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ihm die Ruhe mal gut tut. Lange Vorbereitungszeit bräuchte er nicht. In der Hauptrunde könnte es dann Zieker treffen, weil Gensheimer zuzutrauen ist, dass er das Pensum alleine stemmt. Für ein etwaiges HF oder Spiel um Platz fünf würde das gleiche gelten. Allerdings könnte Prokop vor der Finalrunde ja auch wieder zwei Wechsel vornehmen.
Ich denke nicht, dass er auf einen weiteren Rückraumspieler verzichtet. Denn das Angebot ist dort quantitativ schon eng. -
Glückwunsch an Berlin. Als neutraler Zuschauer hat es mal wieder Spaß gemacht, auch wenn es zur Hz. aussah, als würde es mal wieder langweilig werden. Es ist schon erstaunlich, dass der THW mit der Qualität, aber auch mit der Quantität im Kader ein eigentlich schon gewonnenes Spiel - wie schon in Mannheim - aus der Hand gibt. Und das gegen Berliner, die ohne ihre besten Torhüter und ohne Abwehrchef ganz schön angeschossen waren.
Es war auch beileibe nicht nur das fehlende Glück oder die seltsamen SR-Entscheidungen. Es fehlte vor allem gegen Holm auch einfach die defensive Qualität. Da beziehe ich die Deckungsspieler genauso wie die insgesamt schwachen Torhüter mit ein.
Noch eine Einschätzung zu den beiden Schiedsrichtern. Insgesamt war das Spiel schwierig zu leiten. Die diskussionswürdigen Entscheidungen hielten sich lange Zeit die Waage. Beide Teams hatten ungefähr gleich viele Anlässe, den Kopf zu schütteln. Aber am Ende waren es schon zwei krasse Pfiffe gegen die Kieler. Sowohl bei Ekberg gegen Kopiljar auf RA als auch bei den letzten Aktionen (Block Wiede und dann Stürmerfoul Landin gegen Wiede) hätte es Siebenmeter geben müssen. Und das war auch nicht schwierig zu entscheiden, sondern klar ersichtlich. Das dürfte einem vermeintlichen Top-Gespann nicht passieren. -
Ob ein großer Sponsor da besser wäre? Denke doch mal dran wenn dieser von heute auf morgen abspringt?
Ich glaube langfristig erfolgreicher und nachhaltiger ist ein Sponsoren-Pool.Da hast Du Recht. Am schönsten wäre aber ein Sponsorenpool mit einem großen Hauptsponsor. Dann könnte die HSG mal größere Sprünge machen - auch wenn ich mich über den aktuellen Stand keineswegs beschweren will. Nur im Hinblick auf die Zukunft heißt es, dass es zunehmend schwieriger wird, sich im BL-Mittelfeld zu halten.