Das ist kein Foul, sondern eine Tätlichkeit. Solange so etwas nicht mit Rot und mindestens 3 Spielen Sperre geahndet wird, geht die Brutalisierung das Handballs immer weiter. Das ist nicht gut für unseren Sport. Wann werden Schiedsrichter endlich den Mut haben, auf die brutale Spielweise von Podgorica auf Basis des Regelwerkes angemessen zu reagieren? Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass Spitzenmannschaften wie Podgorica, Larvik oder Györ in dieser Hinsicht einen Bonus bei Schiedsrichtern haben (zumindest unbewusst).
Beiträge von Löwenherz
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Das ist richtig. Györ hat das Spiel gestern eindeutig über die Abwehr gewonnen, die schon gegen Podgorica sehr gur gestanden hat. Dabei darf man Grimsbö nicht vergessen - vielleicht zurzeit die beste Torhüterin der Welt. Alerdings steht bei der Abwehrarbeit immer die Frage, was die
Schiedsrichter durchgehen lassen bzw. was sie wie ahnden (Da hätte es gestern durchaus ein paar Zeitstrafen mehr geben können.). Im Angriff schätze ich Rostov und Podgorica stärker ein, weshalb Györ nicht mein Tipp für den Titel ist. Aber den Heimvorteil beim Final Four darf man natürlich nicht unterschätzen, da kann eine Mannschaft über sich hinauswachsen.Überraschend die klare Niederlage von Larvik zu Hause gegen Fleury (trotz großzügigster Behandlung der teilweise sehr harten Larviker Abwehrarbeit durch die Schiedsrichterinnen). Nach 20 Minuten hatte man den Eindruck, dass sich das Blatt langsam wenden würde, weil Fleury die Puste ausgeht. Doch in der 2. HZ haben sie sogar noch zugelegt und die häufig anzutreffende Schlusschwäche nicht gezeigt. Überragend Zoqbi de Paula und Barbosa (obwohl gerade sie mehrfach zeitstrafenreif angegangen wurde). Larvik haben selbst 12 Tore der (im Unterschied zur WM) wieder in Bestform auflaufenden Mörk nicht gereicht, weil von den anderen Spielerinnen zu wenig Gefahr ausging (vor allem im linken Rückraum).
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Ok., man muss dem THC zugute halten, dass er trotz der Aussichtslosigkeit der Situation bis zum Schluss gekämpft hat (wenngleich Rostov in der letzten Viertelstunde auch ziemlich den Fuß vom Gas genommen hat). Ansonsten hat sich gezeigt:
- Ohne Buceschi und Luzumowa läuft bei THC zurzeit im Angriff gegen starke Mannschaften nicht viel. Bleibt zu hoffen, dass Buceschi gegen Oldenburg am Mittwoch wieder richtig fit ist, denn aus dem linken Rückraum kam heute so gut wie gar nichts.
- Doch noch ein größeres Problem war in meinen Augen heute die Abwehr. Es ist fast nie gelungen, die Angriffe von Rostov rechtzeitig zu unterbrechen; der THC hat sie so lange spielen lassen, bis sie die optimale Wurfpostion hatten - obwohl Müller in jeder Auszeit gefordert hat, rechtzeitig "das Foul zu machen".
- Gefallen haben mir heute Schmelzer - sowohl am Kreis als auch auf Linksaußen (auch wenn sie in der Abwehr noch allerhand lernen muss, um dort mal Snelder zu "beerben" - was ja bald der Fall sein kann) - sowie Blase (hat sich richtig reingehängt, ist immer wieder dorthin gegangen, wo es wehtut, hat einen Siebenmeter und eine Zeitstrafe herausgeholt und ein paar feine Anspiele gemacht). Blase braucht einfach mehr Einsatzzeiten gegen starke Mannschaften, um zu reifen. Das wird nicht allein bei Kirchhof im Abstiegskampf erfolgen. -
FTC lässt sich in Baia Mare abschießen - ganz schwache Leistung, vor allem in der Abwehr (einschließlich Torfrauen). Bei Baia Mare Pineau und Ungureanu überragend, auch Perianu hat mit gefallen.
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Es ist doch schon völlig klar, dass die THC-Mannschaft in der nächsten Saison völlig anders aussehen wird als die gegenwärtige. Mindestens 5 oder 6 Spielerinnen werden gehen oder aufhören, darunter auch Schlüsselspielerinnen. Und die Suche nach bezahlbarem Ersatz wird immer schwieriger. Da kann es schnell passieren, dass eine langjährige Spitzenmannschaft beim Neuaufbau weit nach unten rutscht, wie es Leverkusen zurzeit geht.
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Lennon: Das sehe ich weitgehend genauso, möchte nur folgendes ergänzen:
Nicht nur Buceschi kriecht auf dem Zahnfleisch (und ist wahrscheinlich auch noch nicht völlig von ihrer Knieverletzung genesen), sondern fast die ganze Mannschaft (zumindest der Rückraum). Zudem ist Wohlbold die ganze Saison noch nicht richtig in Tritt gekommen und auch Luzumova ist längst nicht bei hundert Prozent. Von dieser Position wird kaum Druck aufgebaut und es kommen zu wenig Ideen (Wo sind z. B. die Zauberpässe von Luzumova an den Kreis, die früher allein schon das Eintrittsgeld wert waren? Davon habe ich in dieser Saison bisher nur einen einzigen gesehen. Und Wohlbold hat früher mitunter an die hundert Tore pro Saison erzielt, in dieser bisher ganze 29.). Ich frage mich außerdem, warum es Müller nicht mal mit Buceschi auf RM versucht - auf dieser Position spielt sie immerhin in der rumänischen Nationalmannschaft.
Wenn man das Tempo über das ganze Spiel hinweg hochhalten will, muss man viel wechseln, damit die Kraft reicht. Müller wechselt zu wenig und nicht immer nachvollziehbar. Gegen Metzingen ging das gerade noch gut, aber gegen Fleury, Baia Mare und Buxtehude voll ins Auge. Da fehlten am Ende einfach doe Körner, um gegenhalten bzw. noch etwas zulegen zu können. Auch sollte er mehr Abwehr - Angriff wechseln (Wie man das erfolgreich mit einem schnellen Angriffsspiel verbinden kann, zeigt gerade die Nationalmannschaft der Männer.). Die geringen Einsatzzeiten von Pintea sind auch für mich nicht nachvollziehbar. Ein Mittelblock Snelder/Pintea ist ganz schwer zu knacken, wie sich auch in der 2. HZ gegen Buxtehude zeigte. Da erfolgte die Hereinnahme von Pintea zu spät, auch im Angriff (im Austausch zu der teilweise übermotiviert wirkenden Snelder, die mitunter mit dem Kopf durch die Wand wollte).
Ich gebe Euch recht, über dem Spiel HCL - THC liegt eine irre Spannung - ist doch bei einem Sieg des HCL schon eine gewisse Vorentscheidung in der Meisterschaft gefallen. Wie war doch das Lieblingszitat eines ehemaligen Fußballmanagers: "The trend is your friend!" Und dieser spricht eindeutig für den HCL. Aber Derbys haben ihre eigenen Gesetze - und dieses ist ein ganz besonderes, etwa wie Dortmund gegen Schalke im Fußball.
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Das sehe ich auch so. Hinzu kommt die hohe Belastung durch den Tanz auf 3 Hochzeiten. Der Januar war für den THC wirklich hart. Jetzt ist bei einigen Spielerinnen erst einmal die Luft raus. Das hat man gegen Buxtehude deutlich gesehen: Es fehlten die Ideen, die Spritzigkeit, die Treffgenauigkeit, das letzte Aufbäumen und in vielen Situationen einfach die Konzentration (am Anfang auch in der Abwehr). Ob die Niederlage gegen Buxtehude wirklich ein Weckruf war oder zurzeit beim THC einfach nicht mehr drin ist, wird sich am Samstag zeigen (Ich werde natürlich auch in der Halle sein.).
Und dann gab es bei Buxtehude den bekannten "Jetzt-erst-recht-Effekt" nach dem Ausfall von Oldenburg, den wir inn diesem Jahr schon mehrfach erlebt haben. Wer hätte z. B. gedacht, dass Wildungen nach dem Ausfall von Vasilescu eine Chance gegen Oldenburg oder Bietigheim hat? Der Wille kann eben doch manchmal Berge versetzen ...
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Ich bin zwar nicht netter, aber immerhin so nett, Dir zu antworten: Gubernatis ist meines Erachtens seit Jahren eine der besten Abwehrspielerinnen der LIga, was früher nicht selten bis zur Brutalität ging und einigen Spielerinnen Verletzungen bescherte. Sie hat auch diesmal ordentlich zugepackt (was jeweils angemessen geahndet wurde), aber es gab kein brutales Draufgehen. Im Angriff wirkte sie spritziger als früher (schien auch abgespeckt zu haben) und hat ein paar schöne Tore über die Abwehr gemacht (früher eher Schlagwürfe und Durchbrüche). In dieser Form ist sie für mich durchaus eine Option für die Nationalmannschaft (in der sie ja schon elfmal gespielt hat), zumindest in der Abwehr.
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Das ist es ja gerade: Da waren Teams dabei, die hätten vielleicht sogar ohne Trainer die CL gewonnen! Spaß beiseite, aber: Vestergaard sonnt sich im Ruhm von Titeln, bei denen überhaupt nicht klar ist, welchen Anteil er an deren Gewinn hat.
Wenn man sich das überlegt: Da wird ein Trainer geholt, der die Bundesliga nicht kennt. Er wird nicht zuletzt deshalb genommen, weil er eine Ikone des deutschen Handballs als Kühlerfigur (angeblich: Co-Trainerin) vorangestellt hat, die die Bundesliga auch nicht (mehr) kennt. Als das nicht funktioniert, holt man einen Co-Trainer, der den Frauenhandball überhaupt nicht kennt - was könnte die Einstellung der DHB-Spitze zum Frauenhandball besser dokumentieren als dieser Nonsens. Da hätte man lieber Heine Jensen behalten sollen. Der ist zwar weder ein exzellenter Strategie wie Leun, noch ein großer Motivator wie Müller, aber er kannte sich wenigstens im deutschen Frauenhandball aus. Auch Fuhr wäre nicht schlechteste Griff gewesen, gerade weil ein Generationswechsel ansteht. Er hat über Jahre hinweg gezeigt, dass er junge Spielerinnern entwickeln kann (Ob man seine Art mag, ist natürlich eine andere Frage ...).
Muss wirklich noch auf den Vergleich zwischen der Entwicklung der Männer- und der Frauennationalmannschaft hinweisen? Bei den Männern ist der Generationwechsel meiner Meinung nach sehr gut gelungen - egal, was bei dieser EM noch herauskommt -, und zwar unter schwierigen Umständen. Und es ist ein klares Spielsystem zu erkennen, das genau auf diese Mannschaft passt - sowohl in der Abwehr als auch im Angriff. Bei den Frauen Suche ich eine Handschrift des Trainers bisher vergeblich - in jeder HInsicht.
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Ich warte sehnsüchtich darauf, dass ein Team endlich mal einen Zugang für die nächste Saison vermeldet!

Nadgornaja zurück zum THC - nein, ist nur ein Scherz. -
Einmal mehr zeigte sich, dass eine zusammengekaufte Truppe nicht alles ist - egal, wie viel Geld man den Spielerinnen gibt.
Wenn es in Bietigheim tatsächlich einen Zickenkrieg "Holland gegen den Rest der Welt" (oder umgekehrt) gibt, dürfte dieser durch das gestrige Spiel weiter befeuert worden sein: Müller wiedermal mit Arbeitsverweigerung, dagegen die drei holländischen Feldspielerinnen mit 16 der 28 Tore und Tess Wester mit einber großartigen Leistung, hat u. a. drei Siebenmeter gehalten. Der angestrebte Meistertitel sollte nach der gestrigen Niederlage endgültig weg sein - bin gespannt, wie es dort nun weitergeht.
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Das ist richtig. Aber eben bitte auf beiden Seiten gleich. Und da lagen in diesem Fall eben Lichtjahre dazwischen. So wurden z. B. Schrittfehler fast nur bei Fleury gepfiffen, dagegen diejenigen kaum, die es bei BM am laufenden Band gab; teilweise wurden diese sogar mit Tor oder Siebenmeter und Zeitstrafe belohnt. Ein Beispiel dazu hatte ich ja schon beschrieben.
Übrigens: Karl hat völlig recht! Da jeder Schiedsrichter heute eine Zeitlupenkamera mit Standbildfortschaltung im Kopf hat, muss er solche Situationen wie bei Barbosas 3. Zeitstrafe unbedingt zweifelsfrei erkennen.
Wer der Meinung ist, dass es bei Berührungen, die so minimal sind, dass sie nur im Standbild zu erkennen sind, Zeitstrafen geben sollte, der ist bei der falschen Sportart und sollte lieber zum Rasenhalma gehen. -
In meinen Augen eine skandalöse Schiedsrichterleistung (die wir dort leider nicht selten erleben)! Der 4 Tore-Vorsprung in der 2.HZ wurde Fleury regelrecht weggepfiffen. Spätestens da merkten die Französinnen, dass sie dieses Spiel nicht gewinnen können. Einige Beispiele:
- Barbosa unterbindet einen Gegenstoß und bekommt 2 min. Auf der Gegenseite unterbindet do Nascimento einen Gegenstoß und es gibt nur Freiwurf.
- Geiger macht 6 Schritte, bevor sie gefoult wird. Dafür bekommt sie einen Siebenmeter und Fleury 2 min.
- Geiger ständig mit Stürmerfouls, die nicht ein einziges Mal geahndet werden.
- Höhepunkt war die 3. Zeitstrafe gegen Barbosa kurz vor Schluss - für nichts!Alte Ballspielweisheit: Wenn die Schiedsrichter ein Spiel beeinflussen wollen, fokussieren sie sich auf den Spieler (oder die Spielerin), der das Spiel entscheiden kann. Wie kann man ein solches Spiel nur von Schiedsrichtern aus dem Nachbarland pfeifen lassen? Da fällt mir nix mehr ein ...
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Beim THC ist das offenbar wieder das mittlerweile schon typische Jahreswechselsyndrom. Das Spiel gegen Metzingen ging ja noch (weil die Pink Ladies nicht gut genug waren, einen mittelmäßigen THC zu schlagen), aber die beiden CL-Spiele gingen gar nicht. Abgesehen von den ersten 20 min. gegen Fleury kann das nicht das Anspruchsniveau des THC sein, zumal man dort zurzeit (fast) die volle Kapelle an Bord hat. Ursache völlig unklar ...
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Ich habe das heutige Spiel leider nicht gesehen. Wie hat der THC die zweite Halbzeit 17-9 verloren? :-O
Es war eines dieser Spiele die zuerst deutlich iin eine Richtung gehen (zunächst THC stark, vor allem Eckerle; Fleury schwach, ohne Druck im Angriff) und sich dann ganz langsam, aber stetig in die andere Richtung drehen. Ursachen dafür gibt es viele, u. a.
- Es begann damit, dass der THC kurz hintereinander drei freie Würfe vergeben hat. Wenn diese drei Bälle drin sind, ist das Sack schon fast zu.
- Die Abwehr von Fleury hat sich immer mehr gefestigt und stand in der 2.HZ felsenfest - kein Durchkommen mehr für den THC, die Angriffe wurden im richtigen Augenblick unterbrochen. Der THC musste immer wieder Notwürfe nehmen, die von der 2. Torfrau von Fleury (die auch schon beim Hinspiel in Nordhausen gut gehalten hat) meist sicher weggenommen wurden.
- Müller hat zu spät und nicht immer logisch gewechselt, schon in der 1. HZ: Engel war schwach und hätte ersetzt werden müssen, Buceschi kroch nach 40 min. auf dem Zahnfleisch, ebenso Frey. Da Fleury den Kreis gut zugemacht hat (es gab lediglich einige gute Anspiele an den Kreis, die "Frau 100%" auch alle verwertet hat, aber kaum gelungene Durchbrüche und lediglich 1 Siebenmeter für den THC), wäre die einzige Chance gewesen, mit Scheffknecht (die nur in der 2.HZ kurz gespielt hat) und van de Wiel (die gar nicht zum Einsatz kam) Druck aus dem Rückraum aufzubauen, um die Abwehr herauszulocken. Stattdessen hat Müller am Ende sogar mit 2 Kreisläuferinnen gespielt, wodurch es am Kreis noch enger wurde.
- Mit dem schmelzenden Vorsprung wurde der THC immer unsicherer: In der Abwehr wurde nicht mehr richtig zugepackt (Niombla machte, was sie wollte: Engel traute sich nach 2 Zeitstrafen nicht mehr und Snelder kam meist zu spät); beide Torfrauen bekamen weniger zu fassen (Fangquote sank von 50% in der 1.HZ auf 38% für das gesamte Spiel) und im Angriff wurden die Bälle reihenweise weggeworfen.
- Und wenn in einer Phase, in der ohnehin nix läuft, auch noch ein paar - sagen wir mal - "unglückliche" Schiedsrichterentscheidungen hinzukommen, gehen die Köpfe irgendwann nach unten.Alles in allem fand ich die 2.HZ aus THC-Sicht ziemlich enttäuschend: spielerisch ging nicht mehr viel, und vom sonst üblichen Aufbäumen des THC war diesmal auch nicht viel zu merken. Schade, dass das Spiel nach der 6-Tore-Führung so aus der Hand gegeben wurde. Heute war mehr drin!
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Leute, die Frau ist 23 Jahre! In diesem Alter war Neagu schon Welthandballerin! Buceschi ist 22 und im Nachwuchs-All-Star-Team der WM 2015 und eine Mörk ist auch nur 1 Jahr älter als Minevskaja und geht nun nach Györ! Die Liste ließe sich fortsetzen.
Nicht das Alter ist das Problem: Jede Spielerin braucht ein Umfeld, in dem sie sich wohlfühlt, um sich zu entwickeln und die volle Leistung zu bringen. Das Umfeld besteht vor allem aus der Mannschaft, dem Club insgesamt und nicht zuletzt auch aus dem Publikum. Und da ist Leipzig schon etwas speziell - in jeder Hinsicht. Man nehme nur als nach außen sichtbares Beispiel den horrenden Trainerverschleiß der letzten Jahre oder auch die sehr ausgeprägte Hierarchie in der Mannschaft - die zwar durchaus leistungsfördernd sein, aber auch zu enormen Konflikten führen kann (was sich gerade beim HCL mehrfach gezeigt hat, wie wir wissen). Das ganze Umfeld in Leipzig passt nicht zu Minevskaja. Sie ist eine sehr sensible Spielerin: Sie muss das Vertrauen des Trainers spüren, braucht eine Atmosphäre der Nähe und Wärme in der Mannschaft und die Liebe des Publikums. All dies hatte sie beim THC (obwohl sie dort noch meist auf der Bank saß, weil sie langsam aufgebaut wurde) und in Metzingen - in Leipzig ist das alles etwas anders. Vielleicht lernt sie es, sich auch unter diesen Bedingungen durchzubeißen - die handballerischen Fähigkeiten dazu wird niemand bestreiten. Doch sehr zuversichtlich bin ich in dieser Hinsicht nicht.
Dazu moch eine Fußnote: Ich habe schon einmal erlebt, dass Shenia wie Falschgeld auf dem Feld herumlief: In der Aufbauphase nach ihrem Kreuzbandriss spielte sie (damals immerhin schon als angehende Nationalspielerin) mit Zweitspielrecht in Kirchhof und kam dort überhaupt nicht klar - wahrscheinlich aus den gleichen Gründen wie jetzt. Deshalb wurde dieses Experiment auch bald wieder eingestellt. Wie wird es diesmal enden?
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Ich würde Metzingen und Bietigheim noch nicht abschreiben.
Das sehe ich auch so. Wie schnell 3 oder 4 Punkte weg sind, hat sich ja gerade bei Bietigheim und Metzingen gezeigt. Das kann auch andere Mannschaften erwischen. Und der THC muss jetzt erst einmal die 7 Spiele im Januar überstehen. Wenn am 30.01. HCL - THC gelaufen ist, wissen wir schon etwas mehr.
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Das habt Ihr aber noch sehr schonend formuliert! Ich bin seit Jahren ein Fan der norwegischen Spielweise, muss aber dennoch sagen: Norwegen wurde heute ins Finale gepfiffen. Allein bei den Aktionen gegen Neagu wären 2 -3 Zeitstrafen mehr angebracht gewesen (vor allem gegen Löke). Und der letzte 7m für Norwegen war eine Lachnummer. In meinen Augen ein klares Stürmerfoul. Rumänien durfte dieses Spiel nicht gewinnen. Dafür haben die Schiedsrichter gesorgt.
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Die dänischen Mädels haben heute gezeigt, dass sie doch recht ordentlichen Handball spielen können. Im bisherigen Verlaufe des Turniers hatte man mitunter den Eindruck, dass sie durch den enormen Erwartungsdruck wie gelähmt waren. Heute konnten sie befreit aufspielen und haben endlich überzeugt und sich den Frust von der Seele geworfen.
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Wenn sich der montenegrische Stil im Frauenhandball durchsetzt, dann "Gute Nacht"! !ch meine, das liegt maßgeblich an den Schiedsrichtern. Im Handball haben die Schiedsrichter einen Ermessensspielraum, den es in diesem Maße in keiner anderen Ballsportart gibt. Sie trauen sich oft nur nicht, bei diesen Mannschaften angemessen durchzugreifen. Bei strikter Anwendung der Regeln würden ständig nur 4 -5 Spielerinnen von Montenegro bzw. des Clubs auf der Platte stehen, und fast in jeder Partie wäre eine direkte rote Karte fällig.