Beiträge von Löwenherz

    Wie gesagt: Wir werden sehen, was wird. Ich spreche nicht von einer Medaille. Die Hoffnung stirbt zuletzt ...
    Natürlich muss sich in der Ausbildung und in den Strukturen etwas ändern, wenn man längerfristig ganz vorn mitspielen will. Da sind wir völlig einer Meinung.

    Alles richtig, was Du schreibst, aber bei Deutschland ist eben nicht nur 1 Spielerin, sondern das ganze Rückgrat durch die Verletzungen weggebrochen - darunter auch - am Tag vor der Abreise - die Abwehrchefin. Doch letztlich ist das alles Spekulation. Wir werden im nächsten Jahr sehen, was die Mannschaft in einer besseren Zusammensetzung und (hoffentlich!) mit einem geeigneteren Trainer leisten kann.

    Mit etwas Abstand zum Turnier will ich versuchen, ein paar
    Gedanken zusammenzufassen (auch wenn es dabei zu einigen Wiederholungen kommt).

    1. Das Niveau des Kaders war recht limitiert. Platz 8 (welcher
    natürlich nur Mittelmaß ist, wenn die man die Turnierteilnehmer und nicht den
    Kosovo als Maßstab nimmt) entspricht diesem Niveau und muss sogar als glücklich
    bezeichnet werden, denn in keiner anderen Vorrundengruppe hätten es die Mädels
    in die Hauptrunde geschafft. Die Defizite zeigten sich sowohl in der Abwehr als
    auch im Angriff. Und die Leistungen der meisten Spielerinnen waren zudem recht
    wechselhaft.

    Die Abwehr hat nicht gut verschoben, im 1 gegen 1 nicht
    ordentlich zugepackt und wurde deshalb zu oft ausgetanzt. Auch gegen den
    gegnerischen Rückraum stimmte das Timing oft nicht. Beide Torfrauen sahen meist
    nicht gut aus, was jedoch auch am Abwehrverhalten ihrer Vorderleute lag. Krüger
    mit einigen spektakulären Paraden, doch insgesamt war das zu wenig. Keller
    blieb in den meisten Spielen deutlich unter ihrem Niveau.

    Das Angriffsspiel war meist zu langsam und zu ideenlos, um
    die gegnerische Abwehr in Bewegung zu bringen. Das begann bereits von hinten
    heraus, erfolgversprechende Gegenstöße waren eine Seltenheit. Statt kreativem,
    geduldigem Kombinationsspiel dominierten meist Einzelaktionen, bei denen sich
    die Mädels zu häufig festliefen oder Würfe aus schlechten Positionen nahmen,
    die leichte Beute der Torfrauen wurden. Zu viel ballte sich in der Mitte
    zusammen, die Außen (auch wenn deren Quote wiederum nicht überragend war)
    wurden kaum eingebunden, worauf sich jede Abwehr schnell eingestellt hatte und
    das Zentrum erfolgreich dichtmachte. Hinzu kamen zu oft wenig
    erfolgversprechende Anspiele auf gut zugestellte Kreisläuferinnen.

    Es gibt also nicht eine, sondern viele Ursachen für das
    unbefriedigende Abschneiden, die in ihrer Gesamtheit unseren Mädels bei allen 5
    Niederlagen keine Chance ließen. Der Gerechtigkeit halber muss jedoch nochmals
    daran erinnert werden, dass mit Gorb, Lakenmacher, Cormann und Rott mindestens
    4 sehr wichtige Spielerinnen gefehlt haben. Man stelle sich allein mal Schweden
    ohne Axner, Frankreich ohne Grandveau oder Rumänien ohne Gogirla vor! Ob die
    Mannschaft mit diesen Spielerinnen besser aussieht, kann sie (hoffentlich!) im
    nächsten Jahr bei der WM zeigen.

    2. Man kann keine Bilanz dieser Turnierteilnahme ziehen, ohne
    den Trainer zu erwähnen. Fuhr ist gewiss einer der besten Bundesligatrainer
    (und hat auch in Blomberg gezeigt, dass er mit jungen Spielerinnen erfolgreich arbeiten
    kann), hat aber meines Erachtens die Prüfung als Nachwuchs-Nationaltrainer
    nicht bestanden. Er war der große Diktator, der keine andere Meinung duldet (wie
    Spielerinnen schon im Vorfeld im persönlichen Gespräch berichteten) und keine
    positive emotionale Beziehung zur Mannschaft aufgebaut hat. Seine Betreuung der
    Mädels im Spiel hatte auch ihre Eigenheiten: Bei keiner Mannschaft, die ich im
    Turnier gesehen habe, waren die Ansprachen in den Auszeiten so kurz (was
    zunächst nicht unbedingt schlecht sein muss), meist nur um die 30 Sekunden und
    wirkten am Bildschirm (auch wenn man die Worte nicht gehört hat) wie unwirsches
    Abkanzeln und zurückschicken. An den Mienen der Mädels war beim besten Willen
    nicht zu erkennen, dass er sie in der Auszeit wieder etwas aufgebaut hatte. Und
    im Unterschied zu anderen Trainern, die viel mit den Mädels auf der Bank
    sprachen, war bei Fuhr davon kaum etwas zu sehen.

    Viele seiner Entscheidungen zu Aufstellung und Spielgestaltung waren schwer zu verstehen. Dazu nur ein paar Beispiele: Im
    Unterschied zu fast allen anderen Teilnehmern hat Fuhr kaum Abwehr-Angriff-Wechsel
    vorgenommen, obwohl einige Spielerinnen enorme Defizite im Abwehrverhalten
    zeigten (vor allem Hampel und Conze). Außerdem hätte das die Kräfte der
    betreffenden Mädels für den Angriff geschont. Gegen eine defensive 6-0-Abwehr (z.
    B. Kroatien) mit 2 Kreisläuferinnen zu spielen, wodurch die Räume noch enger
    werden – auf diese Idee muss man erstmal kommen. Und überhaupt wirkte die ganze
    Wechselei wenig durchdacht bis chaotisch. Ein letztes Beispiel: Gegen Kroatien
    wurde Gündel (die insgesamt kein gutes Turnier gespielt hat, wie schon
    geschrieben), nach ca. 10. Min ausgewechselt, obwohl sie bis dahin eine
    Trefferquote von 1/1 und 2 Siebenmeter herausgeholt hatte (Fehler haben auch
    andere gemacht!). Engel hingegen durfte mit einer Trefferquote von 0/5 bis in
    die 2. Halbzeit hinein spielen und wurde viel zu spät von Hertha ersetzt.

    Bleibt zu hoffen, dass Fuhrs Engagement wirklich nur vorübergehend war/ist und ein(e) Trainer(in) kommt, der/die auf diese Rolle wirklich
    passt und diese auch mit Herzblut ausfüllt.

    Warum hackt ihr jedes Jahr auf den jeweiligen Auswahltrainern rum?


    Darum geht es nicht. Und mit Corona hatten alle mehr oder weniger zu tun (gewisse Ausnahmen Ungarn, wo die Akademie in der 1. Liga gespielt hat und Schweden mit geringen coronabedingten Einschränkungen - diese Vorteile zeigen sich in den Leistungen bei dieser EM!).
    Warum ist es so schwer, gute Nachwuchsauswahltrainer*innen im Frauenbereich zu finden? Ich meine, dass dieser Job und damit das gesamte System der Arbeit mit den weiblichen Auswahlmannschaften beim DHB einfach einen zu geringen Stellenwert hat. Es liegt nicht nur an Corona, dass die Mädels viel zu wenige Möglichkeiten haben, sich einzuspielen und miteinander zu wachsen, sondern das war schon immer so. Da überlegt man/frau sicher sehr gut, sich unter diesen wenig erfolgversprechenden Bedinungen einen solchen Trainerjob ans Bein zu binden.

    An sowas dachte ich auch. Fuhr kann nichts für das mangelnde Talent. Aber für das Auftreten schon. Am Schluss passt aber Gruppensieger und Top 8 ... und es wird weitergemacht.

    Wenn ich mich recht entsinne, war bei Fuhrs Amtsübernahme die Rede davon, dass er diesen Job nur vorübergehend und nicht dauerhaft machen will. Warten wir es ab. Manche "Zwischenlösungen" bleiben ewig erhalten ...

    Ohne, dass er bspw. die nachnominierte Rassau mal brachte. Warum nahm er die mit?


    Sie hat übrigens gestern ein paar Minuten gespielt, aber auch nix auf die Reihe bekommen und war dann schnell wieder runter.

    Wenn man schon einen Bundesliga-Coach braucht, dann wäre es sinnvoller einen zu nehmen, der in der Liga auch auf junge Spieler setzt/setzen muss.

    Da hast Du wohl recht. Dabei könnte man z. B. an Leun oder Birkner denken.

    Fuhr hat kein Konzept. Es wirkt als hätte er sich nie Gedanken gemacht und probiert jetzt schon 7 Spiele aus. Höhepunkt war eher, dass er Seidel (RL), Winterberg (RM) und Engel (RR) am Schluss spielen ließ.

    Ja, absolut unklar, was das sollte. Seidel hat wenigstens etwas Tempo ins Spiel gebracht, während die anderen Rückraumspielerinnen (nicht erst in diesem Spiel - warum lässt Fuhr das durchgehen?) meist erstmal tippten, bevor sie den Ball weiter spielten oder zu werfen versuchten und somit das Spiel immer wieder langsam machten, was die Abwehr natürlich nicht in Bewegung brachte. Neben Hampel ist auch Gündel für mich eine Enttäuschung, Dass sie werfen kann, hatte sie ein paarmal im Vorbereitungsturnier gezeigt. Aber hier liefert sie außer ein paar Kreisanspielen nur Fehler ab. Fuhr sollte sie nur in der Abwehr einsetzen, das macht sie recht ordentlich.

    Trotz der schlechtesten Leistung des Schwedinnen in diesem Turnier konnten wir sie heute nicht schlagen. Das Potential hat wieder nicht gereicht, und Fuhr hat seinen Teil zur Niederlage beigetragen. Nachdem es nach dem Ausscheiden von Conze (gute Besserung!) zunächst besser lief als mit ihr und sogar der Ausgleich erzielt wurde, hat Fuhrs wilde Wechselei unser Spiel kaputt gemacht. Der Gipfel: Was sollte die Auswechslung der gut haltenden Torfrau? Engel wäre bei mir nicht Spielerin des Spiels geworden - trotz ohrer schönen Tore. Dafür stand sie in der Abwehr völlig neben sich. Bei ihr und ihrer Nebenspielerin Färber-Rahnhöfer fielen heute (gefühlt) die meisten Gegentore. Sie hatten einen großen Anteil daran, dass Axner bei den Schwedinnen Player of the Match werden konnte.
    Da Russland gegen Dänemark gewonnen hat, besteht sogar noch eine theoretische Chance auf das Halbfinale, aber es fällt sehr schwer, daran zu glauben. In der anderen Gruppe zieht Ungarn einsam seine Kreise. Wer soll diese Mannschaft schlagen?

    Extrem gute Verpflichtung des THC.

    Überhaupt sind Müller wieder einige sehr gute Verpflichtungen gelungen. Respekt! Das war aber zum Teil auch in den letzten Jahren so. Von den individuellen Fähigkeiten her sehe ich den THC in der neuen Saison etwa auf Rang 2 bis 3. Die Frage ist, ob Müller die Mädels aus den unterschiedlichsten (Handball-)Kulturen auch zu einem kampfstarken Team zusammenschweißen kann, das vor allem in der Abwehr besser steht als zuletzt. Einfach wird das nicht, zumal einige der Mädels kein Wort deutsch sprechen.

    Germanicus:

    Ich glaube, mit ein bisschen mehr Disziplin hätte dieses Spiel gewonnen werden können - dann wäre auch das Halbfinale erreichbar.

    Diesmal bin ich ausnahmsweise nicht Deiner Meinung. Die deutsche Mannschaft war heute in allen Bereichen (Angriff, Abwehr, Tor) deutlich schlechter als die Däninnen und ist mit -5 noch gut davon gekommen: Im Angrif fehlte jegliche Spielidee, statt geduldigem Spielaufbau wurde wild drauflos gerannt oder versucht, den Ball ohne Vorbereitung zur meist gut abgeschirmten Kreisläufern zu spielen. Die Außen waren beim Spielaufaufbau überhaupt nicht im Blick. In der Abwehr wurde nicht gut verschoben und insbesondere die Halben ließen sich immer wieder austanzen, anstatt zuzupacken. Zudem kam der dänische Rückraum zu vielen freien Würfen ohne Körperkontakt, die meist auch einschlugen. Unklar ist mir (wie schon in den letzten Spielen), warum Fuhr nicht stärker Abwehr/Angriff gewechselt hat (z. B. Hampel/Conze gegen Gündel/Pieszkalla). Das hätte nicht nur die Abwehr stabilisiert, sondern auch die Belastung besser verteilt. Zur Situation im Tor hat Germanicus schon alles geschrieben.


    Am Ende wird es wohl wieder auf Platz 7-8 hinauslaufen - wie meist bei den deutschen Frauen-/Mädchenmannschaften in den letzten Jahren. Bessere Platzierungen sind Ausnahmen, aber es gab auch schlechtere. Das ist nunmal das Niveau unserer Frauenhandballs - Besserung kaum in Sicht. Natürlich haben mehrere bundesligaerfahrene Spielerinnen gefehlt, die so etwas wie das Rückgrat der Mannschaft gebildet hätten (Kapitänin Gorb, Cormann und Lakenmacher). Ob es mit diesen zu mehr gereicht hätte, ist freilich Spekulation.

    Deswegen gleich von schlechter Jahrgang bei Holland und besserer bei den anderen zu reden?


    Habe mit meinen Bemerkungen eher etwas philosophiert als den konkreten Jahrgang gemeint.
    Heute gilt es für unsere Mädels, wenn es eine reale Chance auf das Halbfinale geben soll (woran ich nicht recht glauben kann)! Die Schweiz hat gezeigt, wie es gehen kann: Stabile, gut verschiebende 6-0 Abwehr, um wenig Duchbrüche zuzulassen, aber offensiv genug, um dem Rückraum nicht zuviel Spielraum zu geben. Im Angriff die Fehler minimieren, das Spiel breit machen und geduldig auf die Chance warten - eigentlich ganz einfach ...

    Deutschland hat eigentlich Luxusprobleme in der U19. Holland ist gar nicht dabei. Nachdem die Oranje-Damen vor zwei Jahren in der U17 "abgestiegen" waren, dieses Jahr spielen sie in der sogenannten "W19 EHF Championship", ein Turnier für nicht so starke Handballnationen.

    Du hast natürlich recht. Doch wenn man bei den Frauen von der Rückkehr in die Weltspitze träumt (wobei "Rückkehr" eigentlich schon eine Anmaßung ist, denn seit dem WM-Titel von 1993 hat man dort nur ganz sporadisch angeklopft), wird jeder Nachwuchsjahrgang besonders kritisch beäugt. Bei den Niederländerinnen ist das anders: Die sind Weltspitze und bleiben gelassen, wenn ein Jahrgang mal etwas schwächer ausfällt.

    Die Überschrift über den Pay-Artikel von Harpiks wirft Fragen auf

    ... aber der Artikel beantwortet sie doch! Natürlich bewahrt nicht der Bäderriss vor schlimmeren Folgen (unsinnige Formulierung der Zeitung), sondern die dafür beim FC Bayern München durch geführte MRT-Untersuchung (Donnerwetter, die haben so ein Gerät. Das haben viele Kliniken nicht!) Laut Gorb sei dabei eine "Riesenzyste" an der Ferse entdeckt worden: "Ein Glück, dass sie entdeckt wurde. Sie ist eine tickende Zeitbombe. Es war bloß eine Frage der Zeit, wann sie gebrochen wäre. Dann wäre das Fersenbein zertrümmert gewesen. Und mit dem Handball wär´s vorbei. Lieber so und ich kann weiter Handball spielen und mich zurückkämpfen." Müller hofft, dass es bei wenigen Monaten Pause bleibt. Mit anderen Worten: Es können auch viele Monate werden. Fußgeschichten sind fast immer sehr langwierig (Ich kann davon selbst mehr als nur ein Lied singen ...), was sich z. B. auch bei Scheffknecht gezeigt hat. Drücken wir die Daumen!

    https://statistics.eurohandball.com/reports/report…202112010701004

    Auffällig wenig, 41 bzw. 42 Würfe, Deutschland mit einer sehr hohen Trefferquote: 71%. Deutschland erzielt drei Tore im Unterzahl, das ist ein wichtiger Faktor.
    Entscheidend war der große Unterschied zwischen den Torhüterinnen: Krüger 15/32 (47%), die beiden slovenischen Torfrauen konnten insgesamt nur 4 Bälle halten.
    Die erfolgreichste Torschötzin war Naomi Conze: 9/13, 7/10 davon aus dem Rückraum, das sind sehr gute Zahlen. Die ganze slovenische Mannschaft hatte insgesamt 6 Versuche aus dem Rückraum, und kein einziger davon war erfolgreich.
    Nielsen 6/9, und so hatten sie und Conze mit 21 Würfen die Hälfte aller deutschen Abschüsse. Dreizler 4/4, und stark in der Abwehr. Conze 4, Engel 5 Vorlagen, super. Engel hat kein einziges mal getroffen (0/2), aber 5 Assists sind sehr gut.

    Gute Analyse, dennoch hat mich das deutsche Angriffsspiel nicht so richtig begeistert. Die Außen wurden besser eingesetzt und es kamen auch mehr Gegenstöße als gegen die Schweiz (wenngleich nicht alle erfolgreich abgeschlossen wurden). Aber es gab nur wenige wirklich gute Angriffszüge (z. B. effizientes, schnelles Kreuzen, um Conze in Wurfposition zu bringen), vieles war ideenloser Krampf. Auch Hampel war davon nicht ausgenommen, wollte oft mit dem Kopf durch die Wand und machte sinnlose Anspielversuche an den Kreis. Einige Tore waren sehr glücklich und die slowenischen Torfrauen machten keine gute Figur (wie auch die Statistik von Germanicus zeigt). Trotz der guten Trefferquote gab es einige Unkonzentriertheiten im Abschluss (z. B. mindestens 5x übertreten beim Wurf von Außen oder vom Kreis).

    Sachen gibts...die letzten 10 Minuten (und 2 Sekunden) des Spiels Österreich vs Kroatien müssen wiederholt werden: Nach ÖHB-Protest: Schlussphase gegen Kroatien wird wiederholt!


    Warum hat Österreich den Fehler nicht sofort angezeigt? Haben sie ihn ebenfalls zunächst nicht bemerkt oder sich gesagt: Warten wird erstmal den Spielausgang ab und legen dann gegebenenfalls Protest ein?
    Nach den klaren Siegen der Französinnen (die deutlich stärker wirkten als beim Vorbereitungsturnier in Spanien) gegen Montenegro und Kroatien wäre eine Niederlage gegen die Kroatinnen schon das halbe Aus für Österreich gewesen. Nun gibt es eine neue Chance.

    Danke für die sehr gute Information! Das ist bei den Ungarinnen ein ganz anderer Erfahrungsschatz auf hohem Niveau als bei unseren Mädels.
    Zu Gorb gibt es nach wie vor keine Information - weder vom DHB noch vom THC. Offenbar ist sie gar nicht nach Slowenien mitgefahren, denn sonst wäre Rassau nicht dabei.
    Heute geht es gegen die Gastgeberinnen schon um alles, denn bei Dänemark wird wohl nix zu holen sein. Gegen die robusten Sloweninnen wird es auf eine von Anfang an stabile, aggressive Abwehr ankommen, die sowohl den wurfstarken Rückraum wegnimmt als auch Anspiele an den Kreis verhindert. Wenn man zulässt, dass sich die Gastgeberinnen in einen Rausch spielen, wird es gefährlich. Außerdem sollte die Mannschaft besser in den Gegenstoß kommen, denn die meisten Sloweninnen sind nicht die schnellsten. Und vorn muss das Spiel breiter gemacht werden.

    Wenn fast alle Starterinnen beim gleichen Erstliga-Team spielen, dann ist das von Vorteil. Es wird nicht soviel Team geben, wo 4 Rückraum-Spielerinnen bei Absteigern jeweils um die 100 Erstliga-Tore diese Saison gemacht haben.

    Schön für Dich, dass Du Dich in Ungarn so gut auskennst. Aber es wäre noch schöner, wenn Du uns Dumme etwas stärker an Deinem Wissen beteiligen könntest und Ross und Reiter nennst. So kann ich mit der Information zu wenig anfangen.