Aus meiner Sicht ganz klar. Urlaub. Körper und Geist brauchen auch mal Pause.
Sehe ich auch so. Wie hier schon mehrfach geschrieben, bin ich Überzeugung, dass die besten Jugend-/Juniorenspielerinnen oft verschlissen werden: B- oder A-Jugend-Mannschaft, II.Mannschaft oder Zweitspielrecht, Länderpokal, Nationalmannschft ... und teilweise auch schon Einsätze in der 1. bzw. 2. Bundesliga. Die Zunahme schwerer Verletzungen im Jugend-/Juniorenalter und sogar von sehr frühem verletzungsbedingtem Karrierende (die ich zwar nicht statistisch belegen kann, die aber meines Erachtens offensichtlich sind) führe ich nicht zuletzt auf Überlastungen zurück. Katastrophale Verletzungsserien, wie z. B. in der vergangenen Saison bei der THC-Jugend (siehe dazu u. a. 301 Moved Permanently), oder in Bensheim (z. T. mit Karriereende talentierter junger Spielerinnen) halte ich nicht für Zufälle. Hier ist m. E. neben einer entsprechenden Trainingssteuerung in den Vereinen (wie sie jetzt z. B. von Bohm und Krömer gefordert wird) auch eine Spielbelastungssteuerung erforderlich. Hinzu kommt, dass bei jugendlichen Spielerinnen die medizinische Überwachung nach Verletzungen (gerade kleineren, die aber schwerwiegende Folgen haben können, wenn die Mädels zu früh auf die Platte zurückkehren) oft zu wünschen übrig lässt. In der Regel gilt: Wer zum Spiel kommt und spielen will, darf auch spielen - ohne ausreichende Prüfung. Hier wird der Ehrgeiz der Mädels ausgenutzt, anstatt diesem sinnvolle Grenzen zu setzen.
Zurück zum Ausgangspunkt: Ausreichende Aus- bzw. Urlaubszeiten für Nachwuchsspielerinnen - insbesondere für die viel geforderten besten - halte ich für unbedingt erforderlich!