Beiträge von gagelmann

    Weiss jemand, ob man die YouTube-Streams der DKB auch in Österreich und in der Schweiz verfolgen kann? Oder geht das aufgrund von Geoblocking nur in Deutschland? Soviel ich weiss, gibt es ja weder in Österreich noch in der Schweiz einen TV-Sender, der die Spiele überträgt?!

    Dort haben sie dann aber auch immer schön die Halle voll und in Schaffhausen gibt es eine gewisse Handballtradition. Ein wichtiger und richtiger Schritt.

    Ich verstehe den Entscheid, Schaffhausen in die Gruppen A/B zu holen, überhaupt nicht. Aus folgenden Gründen:

    Sportlich: Die Kadetten zeigten letzte Saison in den Gruppen C/D sehr mässige Auftritte. Letztlich verpassten sie ziemlich deutlich die Ränge 1-2, die für die Playoff-Spiele berechtigen. So gesehen hätte es zum Beispiel LaRioja mehr verdient.

    Zuschauer: Während der Schweizer Meisterschaft (ohne Playoffs) locken die Spiele der Kadetten im Durchschnitt gerade mal 500 Zuschauer an - die BBC-Arena ist jeweils gähnend leer! Auch in der letztjährigen Champions-League-Kampagne war die Halle bestenfalls halbvoll (Fassungsvermögen 3500).

    TV: Die Champions League wird in der Schweiz vom Pay-TV-Anbieter "Teleclub" (vergleichbar mit Sky) ausgestrahlt. Die Abonenntenzahl ist allerdings sehr, sehr gering. Bei einem Handballspiel kommt man da wohl auf eine Zuschauerreichweite im hohen dreistelligen oder tiefen vierstelligen Bereich.

    Marketing: Die Schweiz ist ein kleines Land, indem sich Handball klar hinter Fussball, Eishockey, Tennis, Motorsport, Radsport, Wintersport (...) und sogar Unihockey anstellen muss. Handball lässt sich in der Schweiz kaum vermarkten!

    Weiss jemand, wann der offizielle Verkauf für die Achtelfinal-Tickets startet? Auf der Seite der UEFA sind nur Tickets für die Gruppenphase verfügbar - fürs Achtelfinale steht da noch gar nichts...

    Ich bitte um Aufklärung: Warum wird hier und auch in den Medien eigentlich die ganze Zeit von einer WildCard geschrieben? Ich meine, vor einiger Zeit gelesen zu haben, dass es für den letzten WM-Platz ein Qualifikationsturnier mit dem Ozeanienmeister (Australien), dem Vierten der Afrikameisterschaft (Algerien), dem Fünften der Asienmeisterschaft (Iran) und dem Vierten der Panamerikameisterschaft (Argentinien oder Uruguay) geben wird? So steht das nämlich auch auf den englisch- und französischsprachigen Wikipedia-Seiten - und ja, Wikipedia ist natürlich in diesem Zusammenhang keine zuverlässige Quelle...

    Schade, dass es für Lettland so knapp nicht gereicht hat. Die Weissrussen erzielten kurz vor Schluss den entscheidenden Treffer und qualifizieren sich somit nur dank mehr erzielter Auwärtstore für die WM in Frankreich. Ein neues Team hätte dem Turnier gut zu Gesicht gestanden...

    Montpellier kann sich als 4. der LNH wohl kaum Chancen auf eine Wildcard ausrechnen. Für den EHF Cup wäre Montpellier allerdings ein interessantes Zugpferd, das sich vielleicht auch als Austragungsort fürs Final4 eignen würde. Ansonsten könnte ich mir vorstellen, dass zum Beispiel Saint-Raphael einen direkten Startplatz erhält und Nantes eine Wildcard fürs Qualifikationsturnier.

    Ich vermute, dass folgende 14 Mannschaften ziemlich sicher in den Gruppen A und B figurieren werden:
    Deutschland: Löwen, Flensburg, Kiel
    Spanien: FC Barcelona
    Frankreich: Paris Saint-Germain
    Ungarn: Veszprém, Szeged
    Polen: Kielce, Wisla Plock
    Dänemark: Bjerringbro/Silkeborg
    Slowenien: Celje
    Mazedonien: Vardar Skopje
    Schweden: Kristianstad
    Kroatien: RK Zagreb

    Zwei Plätze für die stärkeren Gruppen wären also noch frei. Dafür kommen für mich zahlreiche Teams in Frage:
    Hostebro (2. Platz dänische Liga): Wäre sportlich sicher konkurrenzfähig, andererseits ist Dänemark ein bereits erschlossener Markt.
    Chekhovskiye Medvedi (Russischer Meister): Letztes Jahr in einer schwächeren Gruppe mit mässigen Leistungen, aber vielleicht will die EHF den Handball in Russland wieder ein wenig pushen (was allerdings schwierig werden dürfte).
    Naturhouse la Rioja (2. Platz Liga Asobal): Letztes Jahr mit guten Leistungen in einer schwächeren Gruppe. Es wäre sicher auch im Interesse der EHF, wenn der spanischen Liga wieder ein wenig der Rücken gestärkt wird. Wer weiss, ob sonst Barcelona bald einmal die Lust verliert...
    Saint-Raphaël (2. Platz LNH): Sportlich eigentlich der logische Nachrücker aus Frankreich, aber für die EHF wohl eher uninteressant (kleine Stadt, kleine Halle...)
    HBC Nantes (3. Platz LNH): Mal sehen, ob sich die EHF traut, Saint-Raphaël zu übergehen. Nantes wäre marketingtechnisch sicher interessant...
    Meshkov Brest (Weissrussicher Meister): Aus meiner Sicht ein sehr heisser Kandidat für die Gruppen A&B. Brest bewies in den letzten Jahren, dass sie mit der Spitze Europas mithalten können.
    Kadetten Schaffhausen (Schweizer Meister): Vom Einzugsgebiet her eigentlich nicht sonderlich interessant, aber das Geld ist dort allemal vorhanden...
    Motor Zaporozhye (Ukrainischer Meister): Sportlich einigermassen konkurrenzfähig, aber aus Marketingsicht eher nicht.

    Irendwelche Experimente mit Nachrückern aus eher schwachen Ligen (Norwegen, Portugal, Rumänien, Slowakei, etc.) sind natürlich auch nicht auszuschliessen. Mir ist da allerdings gerade kein Team geläufig, dass für die EHF wirklich von grossem Interesse sein könnte.

    Jakobssons Vertrag läuft 2017 aus und hat mmn nur selten überzeugt(z.b. final four 2015), aber vorallem ist er 29 d.h. da entwickelt sich nichts mehr.

    Mit 29 entwickelt sich nichts mehr? Das kann man meiner Meinung nach nicht so generell sagen. Andy Schmid beispielweise war während seinen ersten beiden Bundesliga-Saisons (2010/11 und 2011/12) längst noch nicht so weit entwickelt wie heute. Damals war er 27 bzw. 28 Jahre alt, sein richtiger Durchbruch gelang ihm also auch erst etwa mit 29.

    Angeblich rechnet Göppingen damit, dass lediglich 80 FrischAuf-Fans nach Nantes reisen. Hab das auf Twitter aufgeschnappt und anschliessend auf der FA-Homepage nachgeprüft - scheint zu stimmen.

    Woran liegt das wohl? Selbst Granollers rechnet in Nantes mit mehr Anhängern.

    Es geht mir dabei nicht nur um die Nationalspieler, sondern um sämtliche Deutsche, die im Ausland auf einem (mehr oder weniger) professionellen Niveau Handball spielen.

    Ein paar Beispiele:
    - Jonas Maier, der zwischen 2013 und 2015 in der Schweiz bei den Kadetten Schaffhausen im Tor stand, würde ich hinzuzählen.
    - Tim Bauer, der viele Jahre seiner Karriere in der Liga Asobal in Spanien verbrachte, hätte ich ebenfalls hinzugezählt.
    - Einen Deutschen, der bspw. in der zweiten holländischen Liga aktiv ist, würde ich nicht hinzuzählen.

    Da zur kommenden Saison gleich drei Deutsche nach Frankreich wechseln, möchte ich in diesem Thread mal sämtliche Auslandprofis, die Deutschland in der kommenden Saison vorzuweisen hat, zusammentragen. Dabei bin ich allerdings auf eure Hilfe angewiesen.

    Folgende Spieler spielen in der Saison 2016/17 definitiv (zumindest gemäss Vertrag) im Ausland:

    - Uwe Gensheimer (Paris Saint-Germain HB, Frankreich)
    - Dominik Klein (HBC Nantes, Frankreich)
    - Nils Dresrüsse (Tremblay-en-France Handball, Frankreich)
    - Tobias Reichmann (KS Kielce, Polen)
    - Christian Zeitz (MKB Veszprém, Ungarn)

    Folgende Deutsche spielten zwar in der aktuellen Saison im Ausland, ihre Situation in der kommenden Spielzeit ist noch jedoch unklar:

    - Markus Richwien (Kadetten Schaffhausen, Schweiz)
    - Pascal Hens (HC Midtjylland, Dänemark)

    Wen habe ich vergessen? Gab es in einer vergangenen Saison ausserdem schon mal mehr Deutsche, die gleichzeitig im Ausland spielten? Zumindest in den letzten Jahren wohl kaum...

    In meinen Augen ist der EHF Cup seit der Umstrukturierung vor paar Jahren zu einem echt interessanten Wettbewerb geworden. Ab der Gruppenphase ist das Niveau - mit Ausnahme einiger weniger Teams - ziemlich hoch. Auch den Modus mit den drei Quali-Runden, einer kurzen und knackigen Gruppenphase sowie Viertelfinale und Final4 finde ich gelungen. Da könnte sich die Champions League mal ein Beispiel dran nehmen... Einzig die Tatsache, dass der Gastgeber das Viertelfinale überspringen kann, gefällt mir nicht.

    Es ist sehr schade, dass der EHF Cup in der "breiten Handballöffentlichkeit" kaum Aufmerksamkeit erhält. Waren eigentlich Sport1, Sky & Co. nie daran interessiert, sich die Übertragungsrechte für die (deutschen) Partien im EHF-Cup zu sichern? Die Rechte würden ja bestimmt nicht viel kosten...

    Zu den Viertelfinals:
    Bjerringro-Silkeborg und Chambéry werden das wohl relativ locker klar machen, denke ich. Bei SCM vs. FAG kann ich mich nicht richtig festlegen... Mein Bauchgefühl sagt Magdeburg. Aber egal welches der Deutschen Teams sich für das Final4 qualifiziert, in Nantes sehe die Gastgeber sowie Chambéry klar in der Favoritenrolle.

    Freundschaft!


    Eine Mannschaft die in der eigenen Liga so dominant ist, wird wohl kaum ein CL-Spiel abschenken. Das ist für die doch der Wettbewerb. Das Meisterschaftsspiel in Plock ist erst nächsten Sonntag, sodaß da die Regeneration kein Problem darstellt. Im dümmsten Fall ist der Fokus nicht ganz so scharf, wie bei Szeged. Aber direkt abschenken glaube ich auf gar keinen Fall.

    Möglicherweise richtet sich der Blick von Kielce auch schon ein wenig weiter als nur bis zum Achtelfinale. Ich könnte mir gut vorstellen, dass sie die Löwen und in Kiel als deutlich härtere Gegner im weiteren Turnierverlauf betrachten als Szeged. Wenn sie also Szeged unterliegen, fliegen entweder Kiel oder die Löwen bereits im Achtelfinale raus und sind keine potentiellen Gegner mehr. Schlagen sie Szeged, werden wohl die Löwen drinbleiben (Zagreb sollte schon machbar sein) und wohl auch die Kieler (Szeged ist nicht ungefährlich, aber Kiel ist eine deutlich grössere Nummer).

    Das ist natürlich reine Spekulation, aber was ich damit sagen will ist: Verliert Kielce heute, könnte ihnen das im späteren Turnierverlauf noch entgegenkommen.

    Jap, aber auch weit von einer Weltstadt entfernt. Zürich ist nicht einmal so groß wie Bremen.

    In der Region sind das maximal München oder Wien, egal wie man dieses Metropolen-Bullshitkriterium dreht und wendet.


    Dazu kommt, dass sich die Zürcher dem Handball nahezu "verweigern". Der Zuschauerschnitt von GC Amicitia ist seit Jahren einer der tiefsten der Schweizer Liga (rund 300 Zuschauer pro Partie). Es wäre illusorisch zu denken, dass man urplötzlich das Hallenstadion (Fassungsvermögen ca. 11'000) füllen kann.