Beiträge von wolferl63


    Das glaube ich auch nicht unbedingt, jedoch glaube ich eben auch nicht, dass Handball-Profis, die jetzt nach Corona mit dem Handball aufhören und in der freien Wirtschaft ihr Glück versuchen wollen, dort mehr verdienen als sie auch nach Corina mit dem Handball verdienen können. Ich sag es mal ganz direkt: es wird kaum ein Unternehmen in der jetzigen Situation auf einen Ex-Handball-Profi ohne jegliche Berufserfahrung gewartet haben und diesem dann mehr Gehalt zahlen als jemandem, der in dem Beruf schon die ein oder andere Erfahrung sammeln konnte. Ich glaube, dass Gehaltseinbußen unvermeidbar sind, aber sich die Spieler mit einem Berufswechsel nicht besser stellen als wenn sie weiter Handball spielen würden.

    Glück auf
    smoerf

    Ich hatte nur Bauchweh bei Deiner Formulierung "Wenn jemand, der als Handballprofi z.B. 25.000 Euro Brutto verdient...". Das klang für mich so als ob das für Dich der 'Normalfall' wäre. Ist es sicherlich nicht. Bei allem anderen was Du schreibst bin ich völlig Deiner Meinung!


    In Polen gibt es keinen Abstieg!
    Noch in keinem Landesverband und keinem Europäischen Verband gibt es bisher einen Abstieg!!

    Es geht zunächst um die Frage ob ein anderer Verband ebenfalls die Tabellen 'eingefroren' hat. Das hat der polnische Verband. Ob auf Basis dieser Tabellen auch über Auf- und Abstieg entschieden werden soll steht auf einem anderen Blatt.

    Unabhängig davon, ob die Lösung jetzt fair ist oder nicht, halte ich es für ein Unding, einen Alleingang zu machen. Wir brauchen eine deutschlandweit einheitliche Lösung, wie auch immer die ausfallen mag, und zwar für Senioren und Jugend.

    Halte ich grundsätzlich für richtig! Muss/kann aber vielleicht nicht für die Jugend und bis in die untersten Kreisklassen so gehandhabt werden.

    Wenn ich das als Argumentationsgrundlage nehmen müsste, dann würde das die Entscheidung aber doch eher bestätigen.

    Der Tabellenführer hat 5 Punkte Vorsprung, ist die beste Auswärtsmannschaft mit noch ausstehenden Auswärtsspielen gegen die beiden Tabellenletzten. Von den Heimspielen sollten auch 2 Siege machbar sein, dann ist der Drops gelutscht.

    Am Tabellenende sind die letzten 3 auch in den Heim-/Auswärtsbilanzen unter den letzten 3, Obernburg hat punktgleich mit Gr.-Umstadt nur eine maginal bessere Tordifferenz. Dafür hat Gr.-Umstadt als deutlich bessere Heimmannschaft noch 4 Heimspiele, die durchaus machbar sind, u.a. auch gegen Vellmar.

    So ganz sehe ich hier keine Umstände, welche die Position des HHV schwächen. Aber es ist tatsächlich so, dass man es in diesem Fall gar nicht richtig machen kann. Annuliert man die Saison, dann gehen die jeweiligen Tabellenführer in die Luft. Und alle, die jetzt auf einen prognostizierten Saisonendspurt setzen, haben m.E. eine noch viel dünnere (hypothetische) Argumentationslinie. In meinen Augen ist dann in der Tat, die über den größeren Zeitraum der Saison positiv erbrachte Leistung als Tabellenführer mehr wert, als die negative Performance auf einem Abstiegsplatz. Das ist für mich sportlich gesehen fairer.

    gummiball: alles nachvollziehbar was Du schreibst! Ich hätte mir vom HHV aber so etwas gewünscht wie: Wir haben die Möglichkeiten "A", "B", "C" und "D" in Betracht gezogen und uns dann wegen Erstens, Zweitens, Drittens für Möglichkeit "C" entschieden.

    Ich habe hier Saisonabbruch? - Wie wäre zu verfahren? versucht verschiedene Möglichkeiten aufzuführen und ebenso versucht Pro und Contra zu sammeln - ohne Wertung zunächst!

    Gibt es in Europa noch einen Verband der so entschieden hat?


    Soweit ich das verstanden habe wird es Polen genauso gehandhabt: Polnische Superliga mit Saisonabbruch

    In dieser Zeit werden Tausende Entscheidungen getroffen, von denen wir alle hoffen und glauben, dass sie die richtigen sind. Und die Allermeisten von uns sind froh, diese weitreichenden Entscheidungen nicht selbst treffen zu müssen.


    Wie wahr!


    Allerdings: gerade wenn ich mir die Oberliga der Männer in Hessen ankucke, mit einer unterschiedlichen Zahl an Spielen, erst recht bei den Heim- und Auswärtsspielen, dann vermisse ich eine Begründung warum man sich so und nicht anders entschieden hat. Kommt es zu juristischen Auseinandersetzungen wird man begründen _müssen_.

    Sven weist in seinen Tabellen Heim- und Auswärtsspiele dankenswerterweise getrennt aus:
    HHV Oberliga Männer

    Wenn jemand, der als Handballprofi z.B. 25.000 Euro Brutto verdient und nach der Krise dann nur noch 50%, also 12.500 Euro Brutto erhält,

    Und selbst die die nur 10.000 Brutto haben, haben danach bei einer Minderung um 50% noch 5000 Brutto.

    Hier gibt es geschätzte Zahlen zu einigen deutschen Nationalspielern:
    Verdienst von Nationalspielern

    Ich denke mal, dass der weit größere Teil der Erstligaspieler den 5-stelligen Bereich nicht erreicht..

    Welchen Zahlen soll man überhaupt noch glauben? Zwischen denen des RKI und von Johns Hopkins liegen Welten, wenn man sich z. B. die Zahlen zu Coronatoten in Deutschland (bezogen auf den gleichn Zeitraum!) anschaut. Und dazu bekommt man keine Aufklärung.

    Zumindest in meinem Radiosender (SWR3) wurde schon verschiedene Male erläutert woher der Unterschied kommt, ebenso in allerlei anderen Medien. Nachzulesen aber auch hier: Wie kommen die unterschiedlichen Fallzahlen zustande?

    Mir geht es doch vor allem um die Frage, ob wir von China oder anderen Ländern im Umgang mit dem Virus etwas lernen können, damit es bei uns eben nicht 1 Jahr oder länger dauert, bis wir die Dinge im Griff haben. Natürlich kann man viele Maßnahmen nicht 1 : 1 übernehmen, aber lernen (auch aus den Fehlern anderer Länder) sollte erlaubt sein und ist meines Erachtens in diesem Fall nicht nur möglich, sondern dringend geboten.

    Wie Anton unter Nr. 633 schon erläutert hat: die Maßnahmen in China waren und sind noch wesentlich drastischer hier. Ich glaube trotzdem, dass man nicht schon jetzt davon sprechen kann, dass China da etwas im Griff hat. Kommt es dort in den nächsten sechs Monaten zu keinen weiteren großen Ausbrüchen, dann erst würde ich davon sprechen wollen.

    Zitat von »Rotbart«
    Spannend wird auch die Frage, wie die Jugendqualifikation geregelt wird. Hier dürfte nur feststehen, dass die 16 Teilnehmer der Meisterrunde der A-Jugendbundesliga nächste Saison A-Jugendbundesliga spielen.


    Ich habe Mühe mir vorzustellen, dass es in diesem Jahr eine Jugendqualifikation gibt. Insofern könnte es eine Überlegung sein es für 2020/21 bei den 16 Teams die eben bereits qualifiziert sind zu belassen. Dann gibt es eben nur zwei Staffeln die eine Vorrunde spielen, und dann, abhängig von der weiteren Entwicklung bzgl. Corona, eine obere und untere Finalrunde, oder eben nur Platzierungsspiele.

    JBLH mA 2020/21

    Sollte einer dieser Vereine verzichten, eine Wildcard vergeben. Von den Vereinen die bisher durchgängig JBLH gespielt haben steht in den Pokalrunden aktuell nach Platzierung und Punkten Hüttenberg am Besten da, gefolgt von Burgdorf. Natürlich müssten sich dann die LV für ihre Oberligen etwas einfallen lassen, damit die stärkeren Teams spätestens in oberen Finalrunden einen vernünftigen Wettbewerb hätten.

    Ich kann mich mit dieser Idee nicht anfreunden, denn haben wir wieder die Situation, dass sich der 01er Jahrgang die Qualifikation erspielt hat. Im Umkehrschluss ist es aber doch nicht gesagt, dass dies der jetzt kommende 02er Jahrgang auch geschafft hätte. In Hessen würde das z.B. bedeuten, dass Gelnhausen qualifiziert wäre, aber Münster, die im letzten B-Jugendjahr immerhin im Viertelfinale gegen Kiel gestanden haben, nicht qualifiziert wäre. Vielleicht wäre es ja eine Option, die von Dir vorgeschlagenen 16 + die 16 Mannschaften, die im letzten B-Jugendjahr ab Achtelfinale gespielt haben, dann wäre man bei theoretischen 32 Mannschaften. Da es hier aber Überschneidungen geben wird, könnte man als erste Nachrücker die Teams nehmen, welche die Ausscheidungsspiele um das Achtelfinale verloren haben. Auf diese Weise würde man denen gerecht werden, die sich diese Saison sportlich qualifiziert haben, aber auch denen, von denen man erwarten kann, dass sie die Qualifikation schaffen. Somit hätte man auch quantitativ eine Anzahl an Mannschaften, die einen wirklichen Wettkampf abbilden können.

    Den Gedanken finde ich interessant, allerdings spielen 9 der 16 Vereine des AF der DM mB 2019 jetzt in den Meisterrunden der JBLH, sind also bereits für 2020/21 qualifiziert. Bleiben also nur noch 7. Bei denen, ebenso wie bei den 4 Vereinen welche schon in der Vorquali ausgeschieden sind, ist zudem die Frage wieviel diese Teams bis zum Herbst dieses Jahres noch mit denen aus dem Frühjahr 2019 gemein hätten. Da kann es aus Gründen von Schule oder Ausbildung, aber natürlich auch aus sportlichen Gründen schon eine ganze Reihe an Veränderungen gegeben haben, besonders bei den 5 Vereinen (inkl. Vorquali) die sich nicht für die JBLH qualifizieren konnten.

    Ich denke da auch an die SG Meißenheim/Nonnenweier die in 2016/17 mit dem jüngeren Jahrgang in der JBLH angetreten war und im Folgejahr um die DM mitspielen wollte - sich dann aber nicheinmal mehr qualifizieren konnte.

    Bei der Jugendspielkommission werden sie vieleicht auch schon am Grübeln sein ob mit 16 Vereinen gespielt wird oder ob relativ großzügig Wildcards vergeben werden um, wie du angedacht hast, auf wenigstens 32 Vereine zu kommen. Ist in der aktuellen Situation eben leider auch die Frage wieviele Spieltage einzuplanen man riskieren will.

    Spannend wird auch die Frage, wie die Jugendqualifikation geregelt wird. Hier dürfte nur feststehen, dass die 16 Teilnehmer der Meisterrunde der A-Jugendbundesliga nächste Saison A-Jugendbundesliga spielen.

    Ich habe Mühe mir vorzustellen, dass es in diesem Jahr eine Jugendqualifikation gibt. Insofern könnte es eine Überlegung sein es für 2020/21 bei den 16 Teams die eben bereits qualifiziert sind zu belassen. Dann gibt es eben nur zwei Staffeln die eine Vorrunde spielen, und dann, abhängig von der weiteren Entwicklung bzgl. Corona, eine obere und untere Finalrunde, oder eben nur Platzierungsspiele.

    JBLH mA 2020/21

    Sollte einer dieser Vereine verzichten, eine Wildcard vergeben. Von den Vereinen die bisher durchgängig JBLH gespielt haben steht in den Pokalrunden aktuell nach Platzierung und Punkten Hüttenberg am Besten da, gefolgt von Burgdorf. Natürlich müssten sich dann die LV für ihre Oberligen etwas einfallen lassen, damit die stärkeren Teams spätestens in oberen Finalrunden einen vernünftigen Wettbewerb hätten.

    Alle Aufsteiger aufnehmen,eine fünfte 3.Liga erstellen damit die Klassen nicht zu groß werden.Wenn sich alles beruhigt hat,kann man ja mit vermehrtem Abstieg wieder auf die Sollstärke in vier 3.Ligen verringern.

    Wenn die Pause noch einige Monate dauert werden wir vielleicht froh sein wenn es genug Vereine gibt damit es für 3 Staffeln in der 3.Liga langt.

    ich habe mich geirrt. Dazu stehe ich.

    Finde ich sau-cool und höchst respektabel!


    Prof. Drosten hat seine Einschätzung auch schon verschiedene Male geändert. Daran ist auch nichts Verwerfliches - im Gegenteil. Es wird in Verbindung mit diesem Miststück von Virus womöglich noch einiges zu lernen geben. Vielleicht sogar über die Medizin hinaus.

    Taiwan hat das Virus erstmal quasi gestoppt. Da ist dann aber so gut wie niemand immun.

    Wie vor Tagen schon gesagt, Immunisierung durch Ansteckung funktioniert eben gerade leider nicht so besonders!

    Zum Thema Impfung im ZDF:
    https://www.zdf.de/nachrichten/zd…clip-4-100.html

    darin Prof. Becker zur Frage "Immunisierung nach Erkrankung" ab ca. Min. 5:45 – ja, aber hält nicht lange an…

    Stimmt mich nicht besonders optimistisch.

    Also ich auch nicht.

    Aber 2017/18 wurde recht locker über die über 25 000 Influenza Toten hinweggegangen. Das hat keinen gross interessiert. Oder warst Du damals besonders betroffen?

    Corona hat das Potential locker zehn Mal so viele Tote zu verursachen. Alleine in D. - Deshalb sollte alles dafür getan werden dass eben dieses Potential nicht Wirklichkeit wird.

    Ich hoffe sehr, dass ich nicht recht behalte, aber ich habe die Befürchtung, dass die "Pause"-Taste gedrückt bleibt bis flächendeckend ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das könnte dann auch bedeuten, dass schlicht die aktuelle Saison in ca. einem Jahr fortgesetzt wird, mit dann, natürlich, z.T. verändertem sportlichen Personal...

    Warum schon in einem Jahr? Ich würde zur Sicherheit 2 Jahre warten.

    Es geht mir nicht darum "zur Sicherheit" zu warten, sondern um die Frage ab wann ein Impfstoff zur Verfügung steht. Und das wird - nach Meinung von Experten - erst in ca. einem Jahr der Fall sein. So möchte ich das verstanden wissen.

    Macht mal nicht so'n Drama um das "bisschen Sport" - wenn's richtig Scheiße läuft, werden wir von einem Problem wie "Verdienstausfälle in Sport und Kultur" träumen

    Da hast Du grundsätzlich natürlich recht. Allerdings gilt das Vereinsleben, gerade auch das der Sportvereine mit ihren Fans, auch als "sozialer Kitt" - das ist ein Wert der sich nicht in Euro bemessen lässt.

    Was mir viel mehr Bauchschwerzen macht ist Afrika - da gibt ja offiziell noch gar nicht so viele Infektionen.

    Ein wesentlicher Grund dafür dürfte sein, dass dort - wie in den letzten Wochen selbst in den USA - aus den verschiedensten Gründen kaum getestet wurde und wird.

    Irgendwann wird der Zeitpunkt kommen, da wird die Gesundheitliche Risiken einer Corona Infektion nicht mehr so wichtig sein, wie die Stabilität der deutschen Wirtschaft und die Handlungsfreiheit in unserem Alltagsleben. Der jetzige Umgang mit Corona ist eine sehr sinnvolle Schutzmaßnahme für die Risikogruppen und unser Gesundheitssystem, aber sollte kein Dauerzustand für unsere Gesellschaft sein. Krankheit und Tod können und konnten wir noch nie komplett vermeiden. Gehe daher nicht davon aus, dass die strengen Schutzvorkehrungen länger als August aufrecht erhalten werden.

    Du meinst also ab einem Zeitpunkt "X" wird - buchstäblich - über Leichen gegangen? Das hoffe ich ausdrücklich nicht!

    Das klingt "so einfach". Warum ab September? Warum nicht ab Juni? oder Juli? oder August? Sich bereits jetzt auf einen "Zeitzplan danach" zu fokussieren ist m.E. der falsche Ansatz. Der Zeitzplan richtet sich nach dem Pandemieverlauf und nicht die Pandemie nach dem potenziellen Zeitzplan der HBL. Das bedeutet für die Vereine vor allem, ein hohes Maß an Flexibilität im eigenen Interesse vorzuhalten, so man überhaupt die Chance haben möchte, die Season noch (vor vollen Rängen) zu Ende zu spielen und wirtschaftliche Folgen soweit es geht in Grenzen zu halten.

    Ich hoffe sehr, dass ich nicht recht behalte, aber ich habe die Befürchtung, dass die "Pause"-Taste gedrückt bleibt bis flächendeckend ein Impfstoff zur Verfügung steht. Das könnte dann auch bedeuten, dass schlicht die aktuelle Saison in ca. einem Jahr fortgesetzt wird, mit dann, natürlich, z.T. verändertem sportlichen Personal...

    EDIT: wie die Vereine eine solche Durststrecke überstehen würden... ich will lieber gar nicht daran denken...

    Ob man rechnerisch absteigen kann oder nicht, ist im Falle Krefeld für mich eher nebensächlich. Es wird nach sportlichen Gesichtspunkten entschieden. Danach müssten meiner Meinung nach weit abgeschlagene Mannschaften wie Nordhorn und Krefeld absteigen.

    Für Dich darf das gerne nebsächlich sein. Für die Vereine und Verbände ist es das sicher nicht. Ich denke Krefeld und Nordhorn hätten - trotz ensprechender Formulierungen in der SpO - beste Chancen sich bei einem solchen 'Zwangsabstieg' wieder in die Ligen hineinzuklagen.


    Wie verfährt man eigentlich falls die Saison 2020/21 nicht ausgetragen werden könnte. Bezahlen der Spieler und sonstigem Personal über Kurzarbeitergeld? Spieler sehen sich nach anderen Betätigungsfeldern um? Wie entlastet man die Vereine von laufenden Kosten ( Hallenmieten ) bei fehlenden Einnahmen?

    Das wäre dann für den Handballsport existentieller als wie man mit der jetzigen Saison verfährt. Da wäre komplett alles annullieren m.M. das Beste, da dadurch alle Teams gleich behandelt werden.

    Gute Fragen, welche sich hoffentlich nicht, ich befürchte aber sehr wohl, stellen werden. Die Wirtschaft im Sinne von Industrie und Handel hat die Politik bereits im Blick, die (Sport)Vereine, erst recht die kleineren, bislang noch nicht.

    Ich wäre mit der "Funktionärsschelte" etwas vorsichtig und zurückhaltend.

    Ist ganz sicher der falsche Zeitpunkt für Funktionärsschelte, egal ob bezahlt oder ehrenamtlich.

    Krefeld steigt ab und der Platz wird im Sommer durch Relegation zwischen den Spitzenreitern der 3 Liga ausgespielt. Ansonsten steigt wohl eher keiner auf.

    Rechnerisch könnte auch Krefeld den Klassenerhalt noch schaffen. Einen Platz dürfte es nur geben wenn Krefeld 'freiwillig' absteigt. Dass Spiele der Spitzenreiter der 3. Liga stattfinden können halte ich für mehr als fraglich. Sofern Krefeld den Platz überhaupt abgibt wird wohl gelost werden müssen.

    1./2.BL: meiner Ansicht nach ähnlich. Verzichtet Nordhorn freiwillig auf eine weitere Saison in der 1.BL kann Coburg aufsteigen, wenn nicht gibt's eher keinen Auf-/Abstieg.

    In der 3.Liga der Männer sind nach den Insolvenzen der Rhein Vikings und von Nußloch 2 Plätze neu zu besetzen. Diese zwei Plätze könnten ausgelost werden unter den Viertligisten welche aktuell auf den entsprechenden Tabellenrängen stehen (BaWü 1. und 2., alle anderen 1.).


    Das Maximum der Infektionsfälle in Deutschland nach aktuellen Berechnungen der Virologen der Berliner Charité: Juni - August 2020

    Genau deshalb ist tatsächlich schon heute die gesamte Saison 2020/21 gefährdet... Ein Impfstoff wird nach den Aussagen der Experten ja erst in ca. 1 Jahr zur Verfügung stehen...

    Dann sieht die Einteilung der Staffeln und Gruppen jetzt so aus:

    JBLH mA 2019/20

    Es sei denn es verzichtet ein Verein auf die Teilnahme an einer der Meisterrunden.

    Bei den Pokalrunden bleibe ich auch mit dem jetzt (mutmaßlich) feststehenden Teilnehmerfeld dabei: mindestens die Option einer Neugruppierung sollte man sich für die Zukunft offen halten (siehe Link unter Nr. 102).

    Unter Berücksichtigung des neu gestalteten Spielmodus, bei nur einer Begegnung je Gegner in der Vorrunde, und die u. U. auch noch Auswärts, halte ich die Regelung nicht unbedingt für ausgewogen.


    Da hast Du im Grunde recht. Andererseits: "nicht unbedingt ausgewogen" ist die Vorrunde ja naturgemäß schon durch die ungleiche Zahl an Heim- bzw. Auswärtsspielen. Daher wäre es auch nicht fairer bei Punktgleichheit nur auf die Tordifferenz aus allen Spielen zu kucken.

    Übrigens, im Vorfeld war ja von einem Final4 in der Pokalrunde die Rede. Dieses steht auch noch im jüngsten verfügbaren Terminplan: https://www.dhb.de//?proxy=redakt…0-mit-beach.pdf

    Auch auf Seite 20 der aktuellen DfB findet sich das F4 noch. Auf Seite 22 sind allerdings Hin- und Rückspiele für HF und Finale vorgesehen - was ich tatsächlich auch besser fände. Da hätten die Teams eher die Chance vor halbwegs ordentlich Publikum zu spielen. https://www.dhb.de//?proxy=redakt…LH-mJ_19_20.pdf

    In den Pokalrunden sollen die Teams ja in ihren angestammten Staffeln bleiben. Wenn ich mir das mit den aktuellen Tabellenständen ankucke könnte man allerdings auch über eine Neugruppierung nachdenken (Teams welche die Meisterrunde bereits sicher haben sind in dieser Karte gelöscht):

    JBLH mA 2019/20 - Pokal geplant vs. Alternative

    So hätten die Teams (und Trainer) auch nochmal ein paar neue Aufgaben statt nur die 5 Gegner welche man ja schon bespielt hat. Nebenbei dürften dadurch für einen großen Teil der Vereine auch die Wege eher kürzer werden. Diesbezüglich gäbe es natürlich auch einzelne 'Verlierer'. Und in der Staffel Süd würde es wohl nur einen Wechsel geben können (Saarlouis für Günzburg). Aber besser ein neuer Gegner als gar keiner. Was meint ihr?

    Wetzlar 2 will die Mannschaft nach der Saison in die Oberliga zurückziehen. Damit s t e i g e n sie eine Liga tiefer und sind somit freiwilliger A b s t eiger . Dass sie falls sie nicht einen der 3 letzten Plätze belegen kein sportlicher Absteiger sind ist klar. Aber sie steigen halt aus sonstigen Gründen "ab". Denn Liga 4 ist nunmal eine Klasse tiefer :hi:

    Du hast nichts von dem was ich geschrieben habe verstanden. :nein: