ZitatOriginal von Ronaldo
Wenn wir die Parallelen zu Waldorfs (gut gewähltem) Beispiel ziehen, stellt sich für mich wieder die Frage, warum der HSV (respektive Omni Sport) nicht ihr Anlagevermögen veräußert um die Schulden zu reduzieren.Sprich, die Gillebrüder, Pascal Hens, Thomas Knorr, usw. usf. werden gegen Ablöse an die interessierten Vereine verkauft. Da dürfte einiges an Liquidität zusammen kommen. Wenn man dann außerdem ab sofort wieder in der Alsterdorfer Halle spielt, würden zusammen mit den eingesparten Spielergehältern auch die laufenden Kosten erheblich reduziert.
Das habe ich mich auch schon gefragt. Das Problem ist ja, die Verträge mit den Spielern werden ja mit jedem Tag immer weniger wert. Vor allem natürlich die, die ohnehin zum Saisonende ablaufen.
Auch wenn ich nach der Novellierung des Insolvenzrechtes nicht mehr so wirklich in der Materie drin bin, könnte ich mir vorstellen, dass das rechtlich nicht so ganz einwandfrei ist.
Insolvenz ist absehbar, die betroffene Firma tut aber nichts um a) die Kosten zu senken, b) den Wert des Unternehmens zu sichern.
Darf man das überhaupt??
Zitat
Ich kann mir nämlich immer noch nicht erklären, was ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers bringen soll. Wenn dann die Omni Sport an die Wand gefahren wird, wird der Insolvenzverwalter als erstes versuchen, die Verbindlichkeiten auf den neuen wirtschaftlichen Träger zu übertragen. Ich würde ihm da nicht einmal schlechte Chancen einräumen, da dieser ja faktisch die Geschäfte weiterführt. Wenn die Geschäftsgrundlage eine Bundesligalizenz darstellt, dürfte das nicht all zu schwer zu beweisen sein.
Und wenn man nun die Lizenz vor der Insolvenz der Omnisport verkauft?
Okay, nach altem Insolvenzrecht gab es da ein sehr unschönes Wort für, ich meine es hieß "Konkursbetrug", oder so ähnlich. Zumindest wenn Konkurs/Insolvenz zu dem Zeitpunkt bereits absehbar war. Und das wäre sie wohl, denn die OmniSport dürfte ohneLizenz und Spielerverträge einen Wert von ungefähr Null haben...