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Original von Teddy
Phunky,
das sagte ich aber auch in meinem ersten Posting zu Phil "Ich weiß nicht, wie deine persönliche Lebenssituation ist". Auch mir ist vollkommen klar, dass es Gründe gibt, die eine solche Flexibilität erschweren oder vorläufig unmöglich machen. Aber jemand, der jung, weitgehend ungebunden (damit meine ich, unverheiratet, ohne Kind) und ohne eigene Imobilie ist, der sollte eigentlich nicht so viele Argumente gegen eine Arbeitssuche weit weg haben.
Ich weiß. Mein Beitrag bezog sich ja auch nicht ausschließlich auf den deinigen ;).
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Und das mir das Verhalten der Firmen auch gewaltig auf den Keks geht, und das ich das ständige Verlagern von Jobs ins Ausland aufgrund der Kaufkraftschwächung Deutschlands/ Europas auch für eher kurzsichtig/unsinnig/ schwachsinnig/kontraproduktiv halte, steht auch auf einem anderen Blatt geschrieben.
Tatsache ist aber, dass der Staatshaushalt derzeit reichlich marode ist und die Staatsausgaben reduziert und neu sortiert werden müssen. Und dazu gehört, dass man durchaus auch weiter entfernte Arbeitsplätze annehmen kann anstatt ALG I/ ALG II/ Sozialhilfe/ was weiß ich zu kassieren.
Das ist ja auch richtig. Das Problem liegt in erster Linie darin, dass man die "Großen" halt nicht kriegt, und sich deshalb an den "Kleinen" schadlos halten muss.
Das ist zwar ungerecht, aber ich befürchte es ist unumgänglich, und zwar solange bis der deutsche Binnenmarkt endgültig zusammengebrochen ist, und ein Umdenken zwingend erforderlich wird.
Aber eines fällt doch auf: Die Produkte "Made in Germany" verkaufen sich auf der ganzen Welt, nur in Deutschland nicht.
Die Amerikaner wären froh, wenn sie nur einen Bruchteil unseres Nettoauslandsproduktes hätten, und das obwohl sie immer noch als stärkste Volkswirtschaft der Welt gelten.
Und diese Situation wird nicht besser, wenn die Firmen in Deutschland immer mehr Arbeitsplätze freisetzen, so dass der durchschnittliche Nettolohn immer weiter sinkt.
Aber man argumentiert immer munter weiter mit dem Märchen der Lohnnebenkosten, was ja betriebswirtschaftlich richtig sein mag, volkswirtschaftlich jedoch einfach Unsinn ist.
Solange die Unternehmen nicht über den eigenen Tellerrand von "Shareholder Value", "Balanced Scorecard" und "Return on Equity" hinausschauen können, können hier Reformen auf den Weg gebracht werden wie verrückt, greifen werden sie nicht.