Beiträge von Phunky

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    Original von binesa
    Was bitte soll denn die Quintessenz aus dieser Stammtischdiskussion sein?
    etwa so?:
    die bösen, bösen Vorstandsmitglieder beziehen zu hohe Gehälter, also kann man von mir nicht verlangen, dass ich für einen neuen Job irgendwelche Unannehmlichkeiten auf mich nehme ???

    1. Halte ich den Begriff Stammtisch in dem Zusammenhang für nicht angebracht

    2. geht es mehr darum, ob man jemanden so ohne weiteres als Sozialschmarotzer bezeichnen darf, während andere sich ungestraft die Taschen vollstopfen.
    Wenn man schon von Stammtisch redet, sollte man doch in der Lage sein hier zu differenzieren

    3. hat es sehr wohl mit dem Thema zu tun, da diese Mentalität den Erfolg politischer Reformen blockiert, die wiederum von sozialschwachen erhebliche Einschnitte verlangen.

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    Original von Felix0711
    Du hast leider recht, bei der DC-Fusion ist das teilweise so gelaufen...

    Ich meine allerdings andere Unternehmen. Bei einem dieser Unternehmen, wurden aufgrund der wirtschaftlichen Situation auch alle Tantiemen für leitende Angestellte gestrichen.
    Außer natürlich für die.... genau, die Direktoren.

    Oder erinnert sich noch jemand an den Aufruhr bei VW, als sich so um die Jahrtausendwende die dortigen Vorstände großzügig die Verträge änderten, indem sie die Währungszeichen von DM durch € ersetzten?
    Die Kleinaktionäre waren entsetzt, der Hauptaktionär stimmte zu, damit war's gegessen....

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    Original von Micha
    Solange deutsche Manager soviel Geld "verdienen", dass ihre Familien auf Generationen hinaus ausgesorgt haben, besteht kein Handlungsbedarf... :nein:

    Und das tun sie. Kleines Beispiel aus der Realität. Unternehmen A schließt die Bilanz 2002 mit einem Minus von mehr als einer Viertelmilliarde Euro.
    In dem Jahr sind die Mitarbeiter nicht teurer geworden (Nullrunde). Der Umsatz ist gestiegen.
    Aber das Management hat sich an der Börse verzockt. Da alle Vorstandsbeschlüsse einstimmig getroffen wurden, ist natürlich kein Alleinverantwortlicher zu finden.
    Zwei Vorstandsverträge laufen 2004 aus, und werden (oh Wunder) um weitere 5 Jahre verlängert. Wie konnte der Aufsichtsrat zustimmen? Ganz einfach, da sitzen Vorstände von anderen Unternehmen, bei denen wiederum Vorstände aus A im Aufsichtsrat sitzen.

    Nun muss Unternehmen A aufgrund der wirtschaftlichen Situation mit Unternehmen B fusioniert werden.
    Schon vor der Fusion steht fest, dass ca. 15% der Arbeitsplätze verloren gehen.
    Nach der Fusion wird es statt zwei drei Unternehmen geben (eine gemeinsame Holding). Die jetzigen Vorstände haben auf einmal zwei Jobs, von denen jeder vergütet wird, damit haben sie die doppelten Einkünfte. Geil was?

    Nun kommt das beste. 2005 laufen zwei weitere Vorstandsverträge aus, die nicht verlängert werden.
    Beide Vorstände beschließen, dass sie keine Lust mehr haben, und lieber schon jetzt die Verträge auflösen.
    Die Abfindung: Das Gehalt für das letzte Jahr wird weitergezahlt.

    Dafür werden zwei neue Vorstände eingestellt, die natürlich auch bezahlt werden.

    Und ob Vorstände als angestellte Manager nun auch noch Anspruch auf ALG haben, darüber möchte ich gar nicht nachdenken.

    DAS nenne ich Sozialschmarotzer.

    Ich habe fertig ;).

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    Original von Teddy
    Phunky,
    das sagte ich aber auch in meinem ersten Posting zu Phil "Ich weiß nicht, wie deine persönliche Lebenssituation ist". Auch mir ist vollkommen klar, dass es Gründe gibt, die eine solche Flexibilität erschweren oder vorläufig unmöglich machen. Aber jemand, der jung, weitgehend ungebunden (damit meine ich, unverheiratet, ohne Kind) und ohne eigene Imobilie ist, der sollte eigentlich nicht so viele Argumente gegen eine Arbeitssuche weit weg haben.

    Ich weiß. Mein Beitrag bezog sich ja auch nicht ausschließlich auf den deinigen ;).

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    Und das mir das Verhalten der Firmen auch gewaltig auf den Keks geht, und das ich das ständige Verlagern von Jobs ins Ausland aufgrund der Kaufkraftschwächung Deutschlands/ Europas auch für eher kurzsichtig/unsinnig/ schwachsinnig/kontraproduktiv halte, steht auch auf einem anderen Blatt geschrieben.
    Tatsache ist aber, dass der Staatshaushalt derzeit reichlich marode ist und die Staatsausgaben reduziert und neu sortiert werden müssen. Und dazu gehört, dass man durchaus auch weiter entfernte Arbeitsplätze annehmen kann anstatt ALG I/ ALG II/ Sozialhilfe/ was weiß ich zu kassieren.

    Das ist ja auch richtig. Das Problem liegt in erster Linie darin, dass man die "Großen" halt nicht kriegt, und sich deshalb an den "Kleinen" schadlos halten muss.
    Das ist zwar ungerecht, aber ich befürchte es ist unumgänglich, und zwar solange bis der deutsche Binnenmarkt endgültig zusammengebrochen ist, und ein Umdenken zwingend erforderlich wird.

    Aber eines fällt doch auf: Die Produkte "Made in Germany" verkaufen sich auf der ganzen Welt, nur in Deutschland nicht.
    Die Amerikaner wären froh, wenn sie nur einen Bruchteil unseres Nettoauslandsproduktes hätten, und das obwohl sie immer noch als stärkste Volkswirtschaft der Welt gelten.
    Und diese Situation wird nicht besser, wenn die Firmen in Deutschland immer mehr Arbeitsplätze freisetzen, so dass der durchschnittliche Nettolohn immer weiter sinkt.

    Aber man argumentiert immer munter weiter mit dem Märchen der Lohnnebenkosten, was ja betriebswirtschaftlich richtig sein mag, volkswirtschaftlich jedoch einfach Unsinn ist.

    Solange die Unternehmen nicht über den eigenen Tellerrand von "Shareholder Value", "Balanced Scorecard" und "Return on Equity" hinausschauen können, können hier Reformen auf den Weg gebracht werden wie verrückt, greifen werden sie nicht.

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    Original von FMH
    ...von irgendwelchen Industrieverbänden souffliert wird? Tut mir leid, aber das ist mir zu ein-
    seitig, immer nur von den Kleinen zu fordern, während Konzerne und Parteien im großen Stil
    abzocken. Auch das sind Sozialschmarotzer.
    ....

    Allerdings. Die tollen deutschen Firmen, die hier die Arbeitsplätze abziehen, aber ihre in China gefertigten Produkte auf dem deutschen Markt verkaufen, und sich somit auf Kosten der Volkswirtschaft gesund stoßen. Da könnte ich mich den ganzen Tag drüber aufregen...

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    Original von miss-september
    Ich weiß ja nicht. Aber ich kann die Personen absolut net verstehen, die wegen einem Job net weggehen würden! Ich würd das dann so sehen: "BESSER NEN JOB WEITER WEG (wo ich auch umziehen müsste) ALS ALG ZU BEZIEHEN!!!
    ....

    Mal angenommen du wärst verheiratet, in einer festen Beziehung oder so. Der eine Partner hat hier einen Job, der andere ein paar hundert Kilometer woanders ein Angebot. Nichts wie weg?
    Eventuell ist ein Kind da. Wer nimmt das dann?
    Oder du hast eine eigene Immobilie, die du nicht verkauft oder vermietet bekommst.
    Was dann? Nichts wie weg, das Haus mit 50.000 Verlust verkaufen?

    Es ist ja schön, dass sich die Jugend hier so flexibel zeigt, aber ihr solltet auch akzeptieren, dass es nicht für jeden so einfach ist.

    Letztlich sind wir Menschen, mit menschlichen Bedürfnissen, und keine Maschinen, die man einfach irgendwo anders wieder aufstellen und einschalten kann.

    Da wird schon einiges los gewesen sein, zumindest liest sich der Ticker der WHV-Fans so. Allerdings kopiere ich hier besser nichts rein, das ist ein streitbares Völkchen ;).

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    Original von TBV Phil
    Das hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun aber würde mein ganzes Leben hier nicht für einen Job aufgeben! Weil man irgendwas immer findet in seiner umgebung auf wenns nicht in seinem beruf ist

    Naja, dagegen ist ja auch nichts zu sagen. Wenn du deine Ansprüche an einen Job deinem Wohnort unterordnest, wird sicher auch Jörg nicht schimpfen ;).

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    Original von meteokoebes
    ...
    Die Aktion von Pettersson finde ich ziemlich erbärmlich, wenn man sich ansieht, was er letztes Jahr für ein Drama um seine Vertragsverlängerung gemacht hat. Ich kann zwar verstehen, dass er seine Zukunft gestalten möchte, aber diese Art und Weise gefällt mir gar nicht.

    Daran musste ich auch zuerst denken, aber letztlich weiß man ja über die Art und Weise nur sehr wenig, da man ja nicht beurteilen kann was da vereinsintern abgelaufen ist.
    Die Äußerungen von Noka und Uwe klingen auf jeden Fall sehr professionell, das hat man in der Vergangenheit ja auch schon anders erlebt. Entweder sie haben dazu gelernt, oder vielleicht ist das auch schon länger abgestimmt.

    Also ich habe für einen Fraund einen 10jährigen Isle of Jura bei Albert mitgenommen. Am Wochenende kam ich dazu diesen zu verkosten. Ein schöner Whisky, aber irgendwie unspektakulär. Man würde nicht denken, dass er auf einer Insel destilliert wurde ;).
    Den 21jährigen kenne ich allerdings nicht.

    EDIT: Wobei ich bei dem 10jährigen das Preis/Leistungsverhältnis hervorragend finde. Die Literflasche kostete, wenn ich mcih recht erinnere, so knapp unter 30 Euro. Und man kann ja nicht nur HighEnd trinken. Zumindest nicht als Normalverdiener...

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    Original von Micha
    ....
    Da ist der Unterschied: Jörg bezog sich auf die Aussage "...erstma ein Jahr ALG beziehen und dann..." und du schriebst dazu "...ein Jahr ALG 1, und ich mich in der Zeit...".

    Upps, das habe ich in der Tat anders gelesen... Nein, das finde ich auch nicht okay.
    Sorry Jörg ;).

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    Original von Teddy

    Ich kenne jetzt deine persönliche Lebenssituation nicht genau, aber drastisch ausgedrückt:

    Das ist Sozialschmarotzertum und die von Gerhard Schröder angemahnte Mitnahme-Mentalität.
    .... ...

    Halllo Jörg, das finde ich in der Tat etwas arg drastisch. Wenn ich einen rechtlichen Anspruch habe, ab 2005 auf ein Jahr ALG 1, und ich mich in der Zeit bemühe in meiner Umgebung einen Job zu finden, hätte ich doch gern gewusst, was das mit Schmarotzertum zu tun hat.
    So leicht wie du es schilderst, fängt sich ein neues Leben auch nicht an, und Arbeitgeber stellen heutzutage doch fast nur befristet ein. Und wenn dann nach zwei Jahren wieder Schluß ist, wieder umziehen, wieder von vorne anfangen, oder wie soll das gehen?

    Also man sollte doch wohl jedem Menschen etwas Zeit gewähren einen neuen Job zu bekommen, bevor man von ihm verlangt seine Zelte abzubrechen. Das Nomadentum haben wir Gott sei Dank überwunden.

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    Original von kar
    Wenn Roman fit ist, ist er ja auch nicht schlecht. Und er kann ja auch Rechtaußen spielen. Mir ist außerdem aufgefallen, daß Wagner gestern teilweise auch auf rechts gespielt hat. Ich habe es erst nicht verstanden, aber jetzt.

    Naja, Wagner hat doch nur Deckung auf RA gespielt, oder habe ich da was übersehen.
    Hat es seit "Stummi" Moll eigentlich jemals wieder einen Rechtshänder auf RA gegeben?
    Also das wird so nicht gehen. Und was mit Puntgartnik wird steht doch auch in den Sternen.
    Naja, wenn Andersson kommt, wäre der RR ja dreifach besetzt, von daher würde man mit einem neuen RA wohl wirklich auskommen. Aber auch da soll man erstmal einen kriegen.

    Das Preiß nun geht ist ja nicht mehr wirklich überraschend. Aber dass Johan vorzeitig aufhört natürlich umso mehr.
    Das ist im Vergleich zu Basti natürlich ein herber Verlust. Wobei es sicher leichter fällt einen neuen Außen zu integrieren, als z.B. einen neuen Rückraumspieler. Aber erstmal einen finden...