Auch ich möchte keine Pro-/Contradiskussion zu diesem Thema lostreten, allein schon weil mir für eine gewisse Form von Fanatismus irgendwie das Verständnis fehlt.
Grundsätzlich bin ich aber der Meinung, dass:
1. Hass im Sport nichts zu suchen hat.
2. Gewalt ebenfalls nichts im Sport zu suchen hat, das gilt für körperliche, aber auch für verbale Gewalt, denn
3. sehe ich einfach das Problem, dass man eventuell Leute mitreißt, die das nicht mehr trennen können. Für die ist dann nicht nach 60 Minuten Schluss, und die Gefahr ist nicht klein, dass es dann kracht. Dann ist es zwar hinterher leicht sich zu distanzieren, daran dass man aber seinen Teil dazu beigetragen hat, ändert das nichts.
4. Auf Provokation erfolgt in der Regel eine Reaktion, und der Grat zwischen Beleidigung und Gewalt ist seit je her ein schmaler.
Wie gesagt, mir geht es nicht um eine Diskussion um Ultras, Commandos und was weiß ich nicht sonst. Aber es sollte sich jeder seiner Verantwortung, die durchaus über die eigene Gruppierung hinausgehen kann, bewusst sein.