Huch, wo kommt das Thema denn grad her? Also grundsätzlich bin ich dagegen.
Aber meine Entscheidung fällt nicht mehr so leicht, wenn man über Leute wie Saddam Hussein redet.
Oder an die Deutsche Geschichte denkt. War das Attentat auf Hitler ein Verbrechen oder der Versuch einer Heldentat?
Dazu ist meine Meinung eben so klar, nur dummerweise gegensätzlich zu der oben geäußerten.
Also ein "einfacher" Mörder, Vergewaltiger oder so etwas nein, ein Massenmörder ja?
Wo zieht man dann aber die Grenze?
Ist ein Menschenleben weniger wert als zwei?
Wer trifft die Entscheidung über Leben und Tod eines Menschen? Ein anderer Mensch? Und der dann im Namen des Volkes??
Wenn ich das so bedenke, komme ich eigentlich zu dem Schluß, dass staatliche Todesstrafe eigentlich überhaupt nicht geht.
So hätte sich im Falle Saddams halt ein zivilcouragierter "Verbrecher" finden lassen müssen, der das ganze schon vorher erledigt hätte.
Mein Mitleid hätte sich in Grenzen gehalten.
Soweit mein moralischer Standpunkt, den ich übrigens weder für bedeutend, noch für allgemeingültig halte.