Beiträge von rocksinger

    Sehr leseunfreundlich - nur Kleinschreibung, zu lange Sätze, Kommas fehlen - also mir haben die Augen nach dem Lesen weh getan.

    Eigentlich hatte ich gedacht, dass mit meinem "Zum-Abschluss-Beitrag" (Seite 2) das Thema erledigt gewesen wäre. Das war es nicht. Zum endgültigen Abschluss für mich selbst möchte ich noch einmal das bereits oben genannte - mit dem Video durchaus zu vergleichende - Beispiel bringen:
    Wenn ein Spieler, der bei einem Freiwurf an der 9m-Linie selbst an der 6m-Linie steht einen Ausfallschritt um 1 bis 1,5 m nach vorn macht (und damit den erlaubten Abstand um ca. die Hälfte verringert) dürfte (neben den Regeln) auch der gesunde Menschenverstand sagen, dass er seine Position verlassen hat (und dementsprechend progressiv zu bestrafen ist). Wer diesen gesunden Menschenverstand UND die ausführlichen IHF-Begründungen ignoriert, den kann ich auch sicherlich mit weiteren Sätzen nicht überzeugen. Deswegen möchte ich mich jetzt aus diesem Thema verabschieden und freue mich schon auf fundierte Diskussionen zu den nächsten Regelthemen. Vielen Dank für eure Beiträge!

    Nein, das war nicht die Frage - ich habe auf das geantwortet, was ich zitiert habe. Und da ging es um den falschen Vergleich von zwei "Vorteilen", nicht von zwei Positionsveränderungen.
    Über den Vergleich von Positionsveränderungen könnte ich garnicht diskutieren, weil für mich eine Positionsveränderung eben nicht so "ganz klar" ist, wie für unseren Vokalverächter.
    Ich würde da eine Klarstellung in den Regeln befürworten.

    Um aber nochmal auf die Situation im Video zurück zu kommen:
    Wenn ich den Ball halte und dann diesen Schritt nach vorne mache, muss das dann nicht als Schritt gewertet werden, während ein Umsetzen des Fußes zur Seite - wenn der andere stehen bleibt, nicht als Schritt gewertet wird?
    Und: ist es nicht so, dass man beim Freiwurf keinen Schritt machen darf?

    Ich bin mir da nicht 100% sicher, meine aber, das mit dem seitlichen Umsetzen mal in irgendeiner Form gelesen zu haben.

    Natürlich darf man beim Freiwurf keinen Schritt machen, denn dann wird die Position verändert.

    Deine Aussagen beziehen sich immer auf die Annahme dass die Aussage von Scharoff korrekt ist. Ist sie aber nicht! Darum dreht sich doch die gesamte Diskussion. Regelerläuterungen der IHF sind natürlich kein Quatsch, aber deine Aussagen/Interpretationen schon.

    Beantworte doch mit Hilfe der Regeln einfach folgende Frage: Wie kann ich mich vom Ort des Freiwurfes entfernen wenn ich bis zum Verlassen des Balls von der Hand REGELGERECHT einen Fuß am Boden habe?

    Indem ich einen Fuß abhebe und z.B. ca. einen Meter nach vorn aufsetze und damit gegen Regel 15:1, Absatz 3, verstoße wonach man seine regelgerechte Position bis zur Ausführung beibehalten muss.


    Wenn du andere entscheidende Regelpassagen anführen kannst bewirb dich bitte um den Posten des des DHB- und IHF-Regelexperten.

    „Der Werfer macht, bevor der Wurf ausgeführt ist, mit seinem linken Bein einen Ausfallschritt nach vorn und verstößt damit gegen die Bestimmung der Regel 15:1, Absatz 3, wonach er seine regelgerechte Position bis zur Ausführung beibehalten muss.“

    Deine Aussagen beziehen sich immer auf die Annahme dass die Aussage von Scharoff korrekt ist. Ist sie aber nicht! Darum dreht sich doch die gesamte Diskussion. Regelerläuterungen der IHF sind natürlich kein Quatsch, aber deine Aussagen/Interpretationen schon.

    Beantworte doch mit Hilfe der Regeln einfach folgende Frage: Wie kann ich mich vom Ort des Freiwurfes entfernen wenn ich bis zum Verlassen des Balls von der Hand REGELGERECHT einen Fuß am Boden habe?

    Indem ich den anderen Fuß von der Stelle bewege und z.B.nach vorn aufsetzte und somit gegen Regel 15:1, Absatz 3, verstoße, wonach die regelgerechte Position bis zur Ausführung beibehalten werden muss.

    Nein, das war nicht die Frage - ich habe auf das geantwortet, was ich zitiert habe. Und da ging es um den falschen Vergleich von zwei "Vorteilen", nicht von zwei Positionsveränderungen.
    Über den Vergleich von Positionsveränderungen könnte ich garnicht diskutieren, weil für mich eine Positionsveränderung eben nicht so "ganz klar" ist, wie für unseren Vokalverächter.
    Ich würde da eine Klarstellung in den Regeln befürworten.

    Um aber nochmal auf die Situation im Video zurück zu kommen:
    Wenn ich den Ball halte und dann diesen Schritt nach vorne mache, muss das dann nicht als Schritt gewertet werden, während ein Umsetzen des Fußes zur Seite - wenn der andere stehen bleibt, nicht als Schritt gewertet wird?
    Und: ist es nicht so, dass man beim Freiwurf keinen Schritt machen darf?

    Ich bin mir da nicht 100% sicher, meine aber, das mit dem seitlichen Umsetzen mal in irgendeiner Form gelesen zu haben.

    Man darf weder einen Schritt zur Seite noch einen nach vorm machen. Das Abheben des Fußes bezieht sich auf dieselbe Position. Ob das natürlich immer kleinlich geahndet wird ist eine andere Frage - bei einem entscheidenden Tor in der Champions League sollte das schon so sein.

    Meine Argumentation ist, dass die Mittellinie zu beiden Hälften gehört und man die andere Hälfte auch dann nicht betreten darf.
    Das tut man aber dadurch, auch wenn man sonst noch in der eigenen Hälfte ist.
    Also widerspreche ich mir nicht...

    Mit diesem Regeltext sollte es eindeutig sein:

    10:3Der Anwurfausführende muss mindestens mit einem Fuß die Mittellinie berühren, der andere Fuß darf die Mittellinie nicht überschreiten (15:6) und der Werfer darf den Ausführungsort nicht verlassen, bis der Ball gespielt ist (13:1a, 15:7, Absatz 3; siehe auch Erläuterung 7).

    NEIN! Er hat den Ort der Ausführung nicht verlassen, der hintere Fuß steht ja noch dort! Wozu noch eine Regelklarstellung? Soll dann die Richtung des Schrittes gleich mit festgehalten werden? Oder Schrittgeschwindigkeit usw.?

    Fraglich ist auch ob der "Vorteil" wirklich so groß ist. Je weiter der Ort der Ausführung von der Freiwurfline weg ist desto geringer wird dieser vermeintliche Vorteil. Wie groß ist der Vorteil eines Schrittes aus dem Stand? Die Geschichte mit dem Schritt vorwärts kann man auch heute schon bei Frei- und Strafwürfen so machen (sofern man die Linie nicht übertritt).

    Selbstverständlich hat er den Ort (um einen Meter) verlassen, so wie ein Abwehrspieler am 6m-Raum (bei einer Freiwurfausführung vor ihm am 9m-Raum) auch den Abstand verkürzt (und somit seine regelgerechte Position verlässt), wenn er ein Bein einen Meter nach vor stellt. (Dies ist progressiv zu bestrafen, ich denke das hat jeder schon mal irgendwo gesehen.)

    Hallo, zusammen.

    Fakt ist, Ausführung bei 7m und direkten Freiwürfen gestattet einen Fuss abzuheben, solange der andere Fuss am Boden bleibt, heißt man darf nicht (ab-)springen. Ich denke, das ist unstrittig.

    Verlässt der nun den Freiwurfort, hm. Also grundsätzlich hat man beim Freiwurf im Bereich der Mittellinie etwa 1,5m Toleranz bei der Ausführung des Frewiurfes. Wo ich mir aber schwer tu, vermutlich würde ich deswegen auch abpfeifen, bei einem direkten Freiwurf verkürzt er damit dann die Distanz zum Tor und verschafft sich aus meiner Sicht dann einen Vorteil.

    Alles richtig.


    Und wo steht, dass man seine Position verlässt, wenn der andere Fuß aufsetzt? Ich war nach Ansehen des Videos auch der Meinung, dass das nicht zählen darf. Aber wenn man sich die Regeln durchliest erkennt man, dass alles regelkonform ist.
    Wenn der Freiwurf an 9m ist, darf man mit einem Fuß ja auch zur Seite gehen und ihn aufsetzen. Oder würdest du das auch abpfeifen?

    Wenn er den Fuß deutlich weiter zur Seite aufsetzt als er vorher stand - ja.
    Fuß noch in der Luft wenn der Ball die Hand verlässt - nein.

    Bisher habe ich bei allen E- und F-Jugend-Spielen den Anwurf vom Torwart aus dem 6-m heraus direkt ins Spiel gesehen.

    Zur Mittellinie:
    Berühren ist schon überschreiten, da die Mittellinie zu beiden Hälften zählt.

    Wie kann ein Berühren Überschreiten sein, wenn die Mittellinie zu beiden Hälften gehört??? Hier widersprichst du dir selbst. Da sie zu beiden Hälften gehört, darf man sie selbstverständlich mit dem Fuß berühren - aber regeltechnisch nicht überschreiten, sprich mit der Spitze des Fußes in der gegnerischen Hälfte sein. Wenn dies aber nur Millimeter sind, hätte ich nichts dagegen, wenn der Schiedsrichter das im Sinne des Spielflusses übersieht.. :)

    Ja so ist es nun mal. Vielleicht wars sogar, so wie dus bewschrieben hast, regeltechnisch nicht in Ordnung - aber das passiert sicher bei zig Spielen am Wochenende in den unteren Klassen in Deutschland.

    Jetzt nicht böse nehmen:
    Um das zu ändern selbst einen Schiedsrichterlehrgang machen und Spiele in diesen Klassen besser pfeifen! (Und dann hat man auch bessere Argumente um mit solch einem Kollegen nach dem Spiel mal wirklich in Ruhe über die Dinge zu sprechen)

    Ich weiß wirklich nicht, was hier so schwierig ist - Spieler setzt den linken Fuß auf und verlässt damit seine Position nach Anpfiff (wäre der Fuß nur in der Luft nach vorn gegangen wärs okay) - Tor hätte also nicht zählen dürfen.

    Wenn man einen Fuß einen Meter nach vorn setzt ist es nun mal so, dass man seinen Position verlassen hat - und wenn der Fuß in der Luft wäre regeltechnisch eben nicht (und das gilt für die verschiedensten Möglichkeiten, wie bei einem Freiwurf oder 7m ein Fuß vor der Linie und einer in der Luft über der Linie oder aus dem Spiel heraus Kreisläufer ein Fuß vor der Torraumlinie und einen in der Luft über dem Torraum und und und ... - aber ein Aufsetzen des Fußes dreht das Ganze natürlich um) Und die Regeltexte sind ja nun ausführlich (für meine Begriffe schon mehr als ausführlich) erläutert.

    Es gibt bei der WM keine Verlängerung! Es geht sofort ins 7-Meter-Werfen.

    Bitte nicht solche unqualifizierten Aussagen - denn:

    Finalrunde: Ab der Finalrunde werden die Spiele im KO-Modus ausgetragen. Im Falle eines Unentschiedens nach regulärer Spielzeit findet eine Verlängerung mit 2x5min Spielzeit statt. Endet auch die 1.Verlängerung mit einem Unentschieden, wird eine 2.Verlängerung mit 2x5min gespielt. Sollte dann immer noch keine Mannschaft in Führung liegen, wird das Spiel in einem 7-Meter-Werfen entschieden


    Doch, ist es. Am Ende der Karriere seine Seele zu verkaufen, macht nix besser.

    Also Leute, nun mal halblang. Dass diese Praxis möglich ist, könnt ihr doch nicht den Verbänden und Spielern ankreiden, sondern nur der IHF. Die Verbände und Spieler nützen das aus, was die IHF möglich macht. Und wenn ein Verband nun mal etwas mehr Geld hat, um die Regularien der IHF auszunutzen, muss man das akzeptieren (wenn auch vielleicht nicht gutheißen) oder ansonsten die IHF kritisieren. Und wenn man das Wechselverhalten der Spieler kritisiert, sollte man mal überlegen, wenn man legal einen Arbeitsplatz mit wesentlich mehr Geld angeboten bekommt, ob man das selbst nicht auch annehmen würde - auch diese Praxis hat nicht der Spieler, sondern die IHF zu verantworten. UND: Natürlich ist die Einbürgerungspraxis von Katar extrem - aber legal und kein Verbrechen! Ihr wisst doch alle, was für eine Rolle das Geld spielt - ob bei Einbürgerung, Vergabe von Weltmeisterschaften in verschiedenen Sportarten oder auch - leider leider leider - bei Schiedsrichtern (die beim Fußball oder Handball dann auch schon mal aus einem uns sehr vertrauten Land kommen können - all das bitte berücksichtigen!) ..

    Also: Nicht darüber meckern!
    Wir werden die zusammenkaufte Truppe auch so mit unserer deutschen Mannschaft schlagen!