Was ich nicht ganz mitbekommen habe: Reichmann hat doch angezeigt, dass es nix war. Wieso schicken Sie ihn dennoch runter?
Beiträge von topha
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Was ich mich bei der Meldung gefragt habe: Ist er denn so gut, dass er bei Vardar wirkliche Chancen hat zu spielen? Bei der Reportage damals hat doch AG gesagt, dass Ferreira auf Empfehlung des Brasilianischen Trainers kam, weil er eben außerordentliche körperliche Voraussetzungen mitbringt. Er hatte wohl zu dem Zeitpunkt erst vor 3 Jahren mit dem Handball angefangen..
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Weiss eigentlich jemand, was genau an der Info aus dem Focus Bericht dran ist, dass der DHB rechtliche Schritte prüft?
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Alles klar, danke!

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Glückwunsch!
Gab es da nicht die Aussage er wolle aufgrund seiner Partnerin woanders hin?
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Für den ein oder anderen interessant, der sich mehr Informationen aus Studien wünscht. Auf Zeitonline hat ein Kommentator (Heinerlein) die Aufgabe der Journalisten übernommen und sich mal Studien von dem zitierten Prof. Cachay vorgenommen (Handball: Verspätete Willkommenskultur | ZEIT ONLINE)
ZitatAlles anzeigenDer zitierte Cachy schrieb:
"Inklusion und Integration. Eine empirische Studie zur Integration von Migrantinnen und Migranten im organisierten Sport"
Zusammenfassung:
Die Ergebnisse zeigen zum einen ein differenziertes Bild vielschichtiger Prozesse der Integration, zum andern aber auch segregative Tendenzen, indem sich die Teilhabe der Bevölkerung mit Migrationshintergrund auf ganz bestimmte "Inseln" in der Sportlandschaft der beiden untersuchten Städte konzentriert.
Es hätte der Redaktion gut getan, dieses Werk zu lesen:
http://www.dslv-nrw.de/wp...
Tab. 5: Von Migrantinnen und Migranten in Sportvereinen am häufigsten betriebene
Sportarten (Vereine in Prozent)
Von Migranten am häufigsten betriebene Sportarten (Zahl der Vereine in Prozent)
Fußball 57%
Kampfsportarten 14%
Turnen 10%
Schwimmen 9%
Tischtennis 3%
Handball 3%
Tanz 2%
Rehasport 2%
"Ein wesentliches Motiv für begabte männliche Migranten, Fußball als Sportart
zu wählen, besteht darin, im Fußballsektor einmal Geld verdienen zu können,
und zwar als Spieler oder auch als Trainer. Sofern im deutschen Fußball eine
Karriere nicht gelingt, ist es immer noch möglich, in die Türkei zu wechseln und
dort hochklassig und gegen Bezahlung zu spielen. Diese Möglichkeit bieten andere
Sportarten nicht."
"In der Community der Migranten verfügt auch der Kampfsport über einen hohen Popularitätsfaktor.123 Hinzu kommt, dass auch das Sozialmilieu und das niedrige Bildungsniveau vieler Migrantenfamilien bei der Wahl anderer Sportarten
als Fußball und Kampfsport sozial exkludierend wirken dürften, insbesondere
bei männlichen Jugendlichen.124"
"Insofern wäre es lohnend genauer zu untersuchen, wieso in einigen der befragten Sportvereine gerade Handball eine gewisse Anziehungskraft für Migrantinnen und Migranten ausübt."
Lesen wir doch mal, was die Frau? vom Professor (in Bezug auf Mädchen) geschrieben hat:
Prof. Dr. Christa Kleindienst-Cachay
Expertise Förderung des Sportengagements von Migrantinnen - Maßnahmen zur Verbesserung der Integration durch Sport
http://www.integration-durch-sport.de/fileadmin/fm-f…enst-Cachay.pdf
"So ist z.B. die Wahl der Sportart keinesfalls unabhängig vom jeweiligen muslimischkulturellen Hintergrund zu sehen. Vielmehr wird im Laufe der Pubertät, wenn die elterlichen Sportverbote einsetzen, und dies war bei der überwiegenden Zahl der befragten Frauen der Fall (z.B. ein Verbot gegenüber dem Schwimmen oder der Leichtathletik), ganz gezielt eine
Sportart gewählt, die bei den Eltern und der eigenethnischen Gemeinschaft durchsetzbar ist. "
"aber noch nicht hinreichend für die Wahl der Sportart: diese muss auch mit dem Sportverständnis der türkischmuslimischen Migrantenkultur zu vereinbaren sein. Dies trifft z. B. für Sportarten wie Karate und Tae Kwon Do sowie für Boxen zu, denn der Kampfsport wird von Eltern und der
türkischen community als Frauensport eher akzeptiert als andere Sportarten,"
"Neben dem Kampfsport ist Fußball in vielen Familien eine hoch anerkannte Sportart."
"Weitere Konfliktpunkte sind, dass das Training in den Abendstunden stattfindet, also zu einer Zeit, in der Mädchen dieses Alters sich keinesfalls mehr allein in der Öffentlichkeit bewegen sollten " -
Also jetzt nochmal ein "safterer" Artikel, um die Gemüter zu beruhigen (ganz schwach). Wenn ich mir jetzt anschaue, wofür der Autor Argumente hat, dann könnte man dies doch auf folgendes Statement zusammendampfen:
"Der Handball hat die Chance verschlafen seinen Nachwuchs- und Mitgliederschwund durch Migranten ausgleichen zu können und hat dies erkannt"
Chapeau für diese Feststellung, da wie hier schon in den vorherigen Posts das Thema diskutiert wurde. Man kann sich natürlich mit den Faktoren beschäftigen, welche dazu führen bestimmte Sportarten zu wählen und welche Rolle Migration dabei im Speziellen einnimmt. Dies kann man sicher auch auf andere Sportarten beziehen (Der Autor hat ja ironischerweise auch bei Twitter die nächsten Verdächtigen).
Sicherlich alles löblich und interessant. Jetzt will ich mal ne steile These aufwerfen, die ja bereits aus der Bildung kennen. Dies bitte auch nicht nur auf Migranten beziehen! Jeder hat da sicher seine eigenen "Idealpunkt", aber ich würde dies gern mal zur Diskussion stellen:
"Ist es fair gegenüber (prinzipiell) Interessierten, dass (verhältnismäßig) mehr Ressourcen dafür aufgewendet weniger Interessierte zu ködern? Wären diese Ressourcen nicht besser aufgehoben diese Interessierten weiter zu fördern?"
Übersetzt bei der Bildungsdiskussion:"Wie fair ist es den weniger Begabten mehr Ressourcen der Lehrer zukommen zu lassen, wenn darunter die Begabteren leiden?" Dies ist ja eine bekannte Diskussion bei Inklusions- und Flexklassen (wie sie nicht alle heissen). Aber auch an der Uni stellt man sich ja die Frage bei der Größe von Studiengängen, Betreuungsverhältnis oder bei der Bewertung von wissenschaftlichen Arbeiten.
Beim Handball/ DHB etc. haben wir begrenzte Ressourcen (Geld, Ehrenämter, Jugendtrainer etc.) für die Mitgliederwerbung. Wenn ich jetzt aber merken sollte, dass ich bestimmte Zielgruppen nur erreiche, wenn ich viel mehr Ressourcen aufwende (Zeit oder Geld), dann finde ich es legitim sich zu fragen, ob es das mehr rechtfertigt. Ergo: Wenn ich jetzt statt 4 lieber 6 gewinnen möchte, wie hoch ist der zusätzliche Aufwand, den ich dafür treiben müsste? In den WiWi spricht man von Grenzkosten/ Grenznutzen oder auch im Sinne der Effizienz vom Pareto-Prinzip (80/20 Regel).
Nochmal zur Klarstellung: Ich will hier keinen ausschließen oder diskriminieren. In Zeiten klammer Kassen und wenig medialer Aufmerksamkeit, muss man sich solche Fragen aber auch durchaus stellen (imho). Das macht jedes Unternehmen, jeder selbstständige, jede Privatperson (Prioritäten setzen).
Also, wie fair ist fair?
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Also lt. Twitter sind die Füchse an dem norwegischen Kreisläufer Petter
Överby von Elverum interessiert. Er hat auch bei der EM gespielt,
wieviel kann ich aber nicht sagen:"According to @Ostlendingen: @FuechseBerlin is interested in norwegian
LP from @ElverumHandball, Petter Øverby (23). " (@Hballtransfers) -
Handballfan70, vielleicht gibt es ja auch Studien für andere Sportarten/ Sportartenübergreifend. Da könnte sich ein Blick lohnen.
Ansonsten denke ich kann man die Äußerungen hier in zweierlei Richtungen einteilen:
1.) Beurteilung des Artikels unter Einbeziehung der eigenen Erfahrungen als Argumente
2.) Generelle Gedanken, wie man Handball auch für Leute interessant macht die vorher nix damit am Hut hatten.Beide haben ihre Berechtigung, vielleicht sollte man die Punkte unter 2. separat in einem neuen Thread diskutieren. Hier machen sich ja die meisten erstmal Luft

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Interessant finde ich, dass hieran z.T. die Steitkultur in den Medien/ Kommentaren angeprangert wird. Vorab: Persönliche Beleidigungen gehören für mich absolut nicht dazu.
Aber der Autor muss sich meiner Meinung nach (mindestens) folgendes vorwerfen lassen:
1.) Er spricht von Stilmittel der Provokation/ Überspitzung um einen Tabubruch zu erzielen. Hier ist er imho weit über sein Ziel hinaus geschossen. Er hat nicht nur provoziert sondern pauschal beleidigt.
2.) Er präsentiert seine These, dass der Handball ein Integrationsproblem hat. Seinen Beweis zieht er aus den Vornamen der Spieler der Nationalmannschaft. Dies ist aus zweierlei Gründen ungenügend: 1.) Zu kleine Grundgesamtheit als Beobachtungsgrundlage 2.) ist die Messung der Integration über die Vornamen nicht "valide". Also hat er seine These nicht wirklich bewiesen bzw. mit ausreichend Argumenten unterlegt. Er präsentiert aber gleichwohl seine Ursache ("kartoffeldeutsche" Sehnsüche usw.)
3.) Er verdreht Ursache und Wirkung in seiner pauschalen Unterstellung, dass der Sport nun medial so gewürdigt wird weil es typisch deutsche Gelüste anspricht.
Mit der Interstellung des latenten Rassismus aller am Handball beteiligten Akteure hat er eben nicht nur provoziert sondern auch Jugendtrainern seinen Respekt abgesprochen. Insofern hat er für mich auch jeglichen Anspruch auf ein "konstruktives Streitgespräch" verwirkt. Denn das ist gekennzeichnet durch gegenseitigen Respekt. Wenn er jetzt nach "Zahlen an der Basis" fragt, dann hat er vorher seinen Job nicht gemacht und wollte nur blind sticheln. Ich bin gespannt, was für ein Artikel nachgelegt wird und ob dann Gezeigt wird, dass der Handball ein systematisches Problem mit Integration hat. Den Beweis bleibt er ja (s.o.) schuldig.
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Hast Du Links dazu?
Moritz Fürste: https://t.co/WO3E56Vmxq
Kretsche hat sich auch geäußert a la er hat den Text dieses Vollidioten gelesen will ihm aber keine Publicity geben
Bohmann hat den Artikel auch bei Facebook kommentiert (Zeit Online)
Und offenbar macht der Artikel so viel Wind, dass die Zeit nochmal nachlegen will ("Es gibt z.T. starke Kritik an @WEilenberger-Kolumne. Werden Handball und Diversität deshalb noch einmal aufgreifen bit.ly/1Q8pJ6a")
Er selbst spricht mittlerweile von einem kalkulierten Tabu-Bruch, der diskursöffnend wirken sollte. -
Ich würde es mal anders formulieren: Er hat Beachtung gewonnen, aber Respekt verloren. Und das nicht nur unter normalen Kommentatoren, sondern auch bei Journalistenkollegen und Sportlern. Diese haben ihrem Unmut über diesen Artikel auch öffentlichkeitswirksam kund getan (z.B. Moritz Fürste).
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Im übrigen hat sich auch Herr Bohmann von der HBL auf der Facebook Seite geäußert (siehe Link von Beuger)

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Hallo Beuger,
Die Intention hat der Autor bereits auf Twitter verraten (war wohl nicht ganz so eindeutig
)"Die Frage dahinter lautet: Was macht einen Sport integrationsresponsiv? Hat der Handball da ein Problem? Wenn ja, wo liegt es? #alternativen"
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So viel Sinnloses Gebashe des Sports und deren Spieler, sowie die Unterstellung das mediale Echo ist nur durch erfüllte urdeutsche Sehnsüchte zustande gekommen. Für diese Frage.. Klar kann man nach Ursache fragen.. Bei einem Sport der seit Jahren Nachwuchsprobleme hat und nicht gerade "hip" ist. Sicher hat das auch damit zu tun, wie bekannt der Sport in der Heimat ist. Als ich in Australien war, habe ich dort ebenfalls Handball gespielt und wäre nicht auf die Idee gekommen mit Cricket oder Rugby anzufangen..
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Ich habe auch eine Weile darüber nachgedacht und durchaus kann man irgendwo Satire erkennen, aber eine richtige Pointe hat der Text nicht. Ich habe mich gefragt, ob er uns damit "zeigen will", dass man nicht alles "politisieren" sollte bzw. wie absurd das ist. Allerdings weiß ich nicht, warum hier der Handball herhalten sollte. Und es fehlt mir irgendwie eine Pointe o.Ä.
Auf Twitter hat er den Artikel übrigens folgendermaßen "beworben":
"Meine kleine Probebohrung in die aktuale Volksbefindlichkeit - insbesondere die Kommentare sind lesenswert. zeit.de/sport/2016-02"
Und eben gab es noch ein Statement
"Die Frage dahinter lautet: Was macht einen Sport integrationsresponsiv? Hat der Handball da ein Problem? Wenn ja, wo liegt es? #alternativen"Damit hat sich meine erste Vermutung nicht bestätigt
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Ich bin ehrlich gesagt gespannt, wie der DHB/ die HBL jetzt reagieren. Der aktuelle TV-Vertrag läuft 2017 aus und man befindet sich mit dem EM-Sieg zunächst in einer guten Position. Wird man versuchen (teilweise) in die ÖR zu kommen? Wird man mit Sport1 weitergehen (oder einem anderen frei verfügbaren Privat-Sender)? Wird man ein eigenständiges Angebot platzieren?
Hier ist mir der Satz von Hr. Brink besonders in Erinnerung geblieben: Man muss auch den Mut & Willen haben eine Sportart medial zu "entwickeln" und nicht nur die Ernte (Quoten) einfahren, wenn es gerade mal passt. Das hat kürzlich ja erst NFL auf Pro7 Maxx gezeigt. Heisst aber im Umkehrschluss aber auch, dass man über das "Bisherige" nachdenken muss. Denn dann reichen auch keine 5-10 Minuten in der Sportschau. Weil ich den ÖR aber keine (innere) Innovationsfähigkeit zutraue, bin ich bei dir Capitano, dass ich die HBL lieber nicht (hauptsächlich) in den ÖR sehen will. Ich befürchte dort wird es irgendwo "reingequetscht" und geht dort eher unter. Da braucht es Leute, die willens sind sich wirklich Gedanken zu machen und dies auch durchzusetzen in den starren Strukturen.
Wahrscheinlich würde ich eine Kombination der 3 bevorzugen. Jedes hat so seine Vorzüge und man könnte sicher das "Beste" rausholen. Aber im Umkehrschluss muss man sich auch fragen, wie willens (und kompetent) man jetzt beim DHB/ HBL ist/ wäre. Natürlich bedeutet die Kombination auch Abstriche bzgl. (garantierter) Einnahmen. Vielleicht geht man auch ins Risiko und vereinbart bestimmte Summen in Bezug auf einen erreichten Zuschauerschnitt, was dann beide Seiten dazu motivieren würde die Übertragungen zu pushen.
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300 Mio € pro Jahr (Sportetat der ÖR, siehe Interview von Frau Wille) ist schon ein nettes Sümmchen..

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Spanische Medien vermelden einen Wechsel von Canellas ab nächster Saison zu Vardar Skopje:
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Der TUS ist wohl nochmal tätig einen Ersatz für Schöngarth zu besorgen. Laut schwedischen Medien ist Pontus Zettermann(22) im Gespräch:
Pontus Zetterman lämnar Drott direkt | Sport KVP
Quelle: Twitter
Des Weiteren sind Bilder rumgegangen die Joan Canellas wohl bei Vardar Skopje zeigen sollen:
24 РАКОМЕТ | НОВА ДИМЕНЗИЈА ВО РАКОМЕТНИОТ СВЕТ
Jetzt frage ich mich ob lackovic ein Teil des Deals sein könnte..