Ich denke man sollte da nochmal recht klar unterscheiden:
1.) Es gibt kleinere "zusätzliche" Posten, die eigentlich aus den laufenden Einnahmen gedeckt werden sollen/ sollten. Darunter fallen die Hospitality Geschichte für die Füchse & die Ablöse für Daamgard. Diese können nun aufgrund von nicht eingetretenen Annahmen (Dauerkarten, Zuschauerzuspruch) nicht beglichen werden. So verstehe ich auch die Aussage, dass es ein "kleineres Problem sei". Wie "geschickt" diese Aussage in der Öffentlichkeit ist & generell wie seriös es ist so sehr von solch eintreffenden Annahmen auszugehen, sei mal dahingestellt.
2.) Langfristige größere Verbindlichkeiten, die schon länger bestehen. Das Abbauen dieser, sowie ausreichende Liquidität bei Fristigkeit dieser, müssen wohl sicher bei der Lizensierung nachgewiesen werden. Das Konzept dafür muss ja schon eine Weile stehen (vermute ich). Oder reicht es, wenn eine Bürgschaft von AR für diese Fehlbeträge ausgestellt wird?
Hier verstehe ich nicht, wieso jetzt von einem "neuen Konzept" gesprochen wird. Der GF war doch klar, wie die Situation um die Schulden aussieht. Wenn die Lizenz nur bekommen wurde, weil AR bürgt, dann verstehe ich nicht, wieso auf einmal von der Notwendigkeit gesprochen wird, dass die 3(?) großen Gläubiger auf Schulden verzichten. AR hat doch bestätigt, dass er zahlt. Wie schon erwähnt finde ich es eine Frechheit über die terminliche Fristigkeit jetzt solch großen Druck auf die Gläubiger zu erzeugen. Vor allem so darzustellen, dass sie zustimmen müssten um eine Insolvenz abzuwenden. Wenn AR bei der Lizensierung gebürgt hat, dann wird er ja wohl einspringen müssen.
Falls AR nicht gebürgt haben sollte, dann würde ich gern mal die Lizenzerteilungskriterien genauer verstehen wollen. Auf bloße Ideen wird sich ja dort sicher nicht berufen werden können.
Für mich also entweder Unwissenheit oder bewusstes Dramatisieren. Beides