Beiträge von TuSsie

    In der gestrigen Veranstaltung für Sponsoren waren so um die 250 Gäste (incl. Bürgermeister und Landrat) in der Halle.
    Darüber, ob diese nun Zeuge der "strategischen Neuausrichtung" wurden oder nur etwas über die Schwerpunktsetzung in der nächsten Zeit (u.a. Jugendarbeit, neues Marketing-Konzept) erfuhren, waren sich nicht alle einig...

    Der Doppelspieltag am Freitag und heute endet für den TuS nach Spielen gegen Hüttenberg und Dormagen mit 2:2 Punkten und einem 25:26 bzw. 26:25.
    In beiden Begegnungen bewies die Mannschaft gerade in den letzten Minuten einmal mehr eine tolle Moral, gegen Dormagen bspw. war man 7 Minuten vor Ende mit 3 Toren hinten.
    In beiden Partien konnte man schon phasenweise den "Worst case", nämlich das Fehlen von Top-Scorer Jonas Faulenbach, üben. Jonas Müller benötigt sicher noch Zeit, sich weiter zu entwickeln, so dass in dieser Saison auch andere Optionen (Basic/Andersson) gezogen werden.

    Schon komisch, wenn nun das nächste Spiel in Hüttenberg das wohl schwierigere im Vergleich zur heutigen Partie sein wird.
    Im Grunde hatte der TuS Ferndorf den TuS N-Lübbecke die ganze Zeit im Griff, unglaublich.

    Beiden vorherigen Posts kann ich nur zustimmen - wir bleiben auch angesichts der augenblicklichen sportlichen Bilanz mit beiden Füßen auf dem Boden.

    "Aller guten Dinge sind drei" scheint sich zu bestätigen.
    Es gibt neben den ganz oben genannten Argumenten zwei weitere Faktoren, die maßgeblich für den jetzigen Erfolg sind:

    Engere Spiele gehen bislang i. d. R. zu Gunsten des TuS Ferndorf aus (im Gegensatz zu den bisherigen Saisons in der 2. BuLi).
    Abgeklärtheit, der konditionelle Zustand der Mannschaft und der absoluter Wille, Spiele noch in der Endphase zu drehen, sind hierfür verantwortlich.

    Das Ausbleiben schwerwiegender Verletzungen (im Gegensatz zu ...).

    Mannschaften wie Balingen, N-Lübbecke und Hamm dürften im Saisonverlauf noch vorbeiziehen, ein einstelliger Tabellenplatz und somit viel mehr als das eigentliche Ziel (Platz 15) erscheint zum jetzigen Zeitpunkt aber nicht unrealistisch.

    Ein in der Tat über lange Zeit ausgeglichenes wirkliches Spitzenspiel.

    Der ASV Hamm wird m. M. n. am Ende der Saison unter den ersten fünf Mannschaften zu finden sein, hat allerdings heute seinen Meister in Gestalt des TuS Ferndorf gefunden. Der TuS spielt auch in brenzligen Situationen mit viel Routine und Erfahrung so, als wäre er längst etablierter Zweitligist. Und legt zum Ende hin noch eine Schippe drauf, was man von Hamm zumindest heute nicht behaupten kann.
    In der PK erwies sich Hamms Trainer Kay Rothenpieler als fairer Verlierer, wahrscheinlich wissend, dass seine Mannschaft noch nicht bei 100% angekommen ist.
    Ganz im Gegensatz zum TuS Ferndorf, dessen Spieler so langsam aber sicher in den Fokus diverser Clubs u. Berater geraten dürften...

    27:17, sicher die dickste Überraschung des 2. Spieltags.

    Der TuS Ferndorf hat alle Schwachstellen des ersten Spiels gegen Großwallstadt (Abwehrarbeit, vor allem im Mittelblock, Torwartleistung) beseitigt und den körperlich überlegenen Angriffsspielern aus Lübeck-Schwartau über die ganzen 60 Minuten aber auch gar keine Chance zur Entfaltung gegeben.

    Sollte man die "Überlebensfähigkeit" des TuS Ferndorf in der 2. Handball-Bundesliga schon nach zwei Spieltagen neu einschätzen?
    Nun, zumindest hat dieses Spiel gezeigt, dass es an Tagen, an denen alles passt, gelingen kann, den Top-Clubs Paroli zu bieten.
    Und das macht Hoffnung für den weiteren Verlauf der Saison...

    In drei Tagen beginnt die Saison für den TuS Ferndorf mit dem Spiel in Großwallstadt.

    Trotz diverser Vorbereitungspartien und dem Pokalwochenende fällt eine Prognose hinsichtlich des angestrebten Klassenerhalts nicht leicht.
    Legt man einzig den angestrebten Etat im Vergleich zu anderen Mannschaften zu Grunde (bspw. Großwallstadt, sicherlich kein Etat-Riese mit heute veröffentlichten "gut einer Million"), sind die Voraussetzungen alles andere als optimal.

    Trotzdem kann es dem TuS Ferndorf gelingen, ein Viertel der Liga hinter sich zu lassen, denn die vorhandenen Mittel sind m. M. n. gut eingesetzt worden.
    Einem homogenen Kader mit einer Mischung aus z. T. noch jungen Eigengewächsen, routinierten Spielern und noch entwicklungsfähigen Neuzugängen ist es durchaus zuzutrauen, 34 Pluspunkte zu erreichen.

    Nein, nach Aussage des Spielleiters hat man Schalksmühle den Vorzug gegeben, da in den letzten Jahren Ferndorf (im Gegensatz zu Schalksmühle) des Öfteren in den Genuss gekommen ist, im Pokal gegen Spitzenmannschaften antreten zu dürfen.

    Was sicherlich richtig ist...

    "Schalksmühle hat zuerst."

    Nicht richtig, Ferndorf und Schalksmühle hatten beide das Erstzugriffsrecht.
    Letztlich musste ein Gremium der DKB-Handball-Bundesliga ("Spielorganisation") entscheiden, an wen das Turnier vergeben wird.

    "Turnier 5", Flensburg, Nordhorn, Ferndorf, Schalksmühle:

    Schalksmühle hat den Zuschlag bekommen.
    Etwas verwunderlich angesichts der Tatsache, dass Ferndorf als Ausrichter mit hoher Wahrscheinlichkeit ein ähnliches Event wie im Oktober 2017 in Gummersbach durchgeführt hätte (über 3.000 Zuschauer).

    Als Zuschauer vor Ort kann ich nur sagen, der TV Hüttenberg bereichert die 1. Handball-Bundesliga um einige Facetten, auf die ich nur ungern verzichten möchte.
    Allein die Tatsache, sich mit dem Durchschnitts-Budget eines Zweitligisten wohl bis zum Ende der Saison Hoffnungen auf den Klassenerhalt machen zu können, ist sensationell.

    Andreas Schröder wünsche ich die baldige Rückkehr und Brodbeck/Reich ein wenig Zeit, sich mit ihren möglicherweise Abstiegs-relevanten Entscheidungen nochmals auseinanderzusetzen...

    Nun zum dritten Mal steigt der TuS Ferndorf alle drei Jahre in die 2. Handball-Bundesliga auf.

    Das Resultat einer klugen Personalpolitik, deren Focus diesmal weniger auf die individuelle Klasse einzelner Spieler (die natürlich auch vorhanden ist :)), sondern vor allem auf die Herstellung eines funktionierenden Mannschaftsgefüges ausgerichtet war.

    Im Unterschied zu den letzten Jahren wird es zur Saison 18/19 kaum Fluktuation innerhalb des Kaders geben, d. h., man schenkt der jetzigen Mannschaft (ein Profi) das Vertrauen, in der kommenden Hammersaison bestehen zu können.

    Die dazu zur Verfügung stehenden finanziellen Mittel sind im Vergleich zu den Wettbewerbern überschaubar.
    Für potentielle Neuzugänge ist der TuS aber aus anderen Gründen interessant. Dazu zählen z. B. die Kontinuität in allen Leitungsbereichen, ein enthusiastisches und zugleich fachlich versiertes Publikum in einer Halle, die oft aus allen Nähten platzt (demnächst 30% zusätzliche Kapazität) sowie die Möglichkeit der Nutzung eines beruflichen Netzwerkes, das ständig ausgebaut wird.

    Feststehende Neuzugänge sind z. Zt. veröffentlicht:
    Jonas Müller (RL) vom Drittligisten HSG Rodgau NIeder-Roden und
    Jan Wicklein (RA) vom Drittligisten HSC Bad Neustadt.

    Mit mindestens zwei weiteren Zugängen darf gerechnet werden ...

    Tag zusammen,

    so wie es ausschaut, sehen wir Euch ja ab der kommenden Saison - und freuen uns schon sehr auf den TVG!

    Die 2. Liga zu halten, ist für beide Vereine wohl eine ähnlich große Herausforderung,
    Wobei es bei den (Ziel-) Etats anscheinend doch Unterschiede gibt.

    Beim TuS Ferndorf hofft man, dass dieser zumindest 700.000, besser 800.000, erreichen wird.
    Der Drittliga-Kader (ein Profi) bleibt bis auf zwei Abgänge nahezu komplett zusammen, was durchaus von Vorteil sein kann...

    Wünsche Euch eine baldige Aufstiegs-Sause!

    Reisen bildet - in diesem Fall nach Krefeld.

    Dort nämlich lernt der Auswärtsfan, dass nach dem Einlaufen der eigenen Mannschaft noch genügend Zeit bis zum Anpfiff bleibt
    - um etwas Essen und Trinken zu holen
    - draußen eine Pfeife zu rauchen
    - oder, damit es sich bis dahin nicht zu sehr in die Länge zieht, einen Satz Socken zu stricken. :)

    Zum Spiel:
    Zwei starke Abwehrreihen dominierten den Spielverlauf. Entscheidend könnte die Maßnahme des Krefelder Trainers gewesen sein, gegen Spielende Jonas Faulenbach kurz zu decken.
    Als Folge daraus entstanden Löcher in der eigenen Abwehr, die vor allem Julian Schneider bestens zu nutzen wusste.

    Wenn es blöd läuft, fällt Linkshänder Lucas Schneider nun für den Rest der Saison aus.

    Ansonsten fällt auf, dass es gegen vermeintlich oder auch tatsächlich viel schwächere Gegner z. Zt. schwer fällt, 100% des vorhandenen Potentials abzurufen. Da der Mensch bekanntlich mit seinen Aufgaben wächst, ist das wohl normal und hat nichts mit Überheblichkeit zu tun.

    Seit einer gefühlten Ewigkeit geht es für den TuS Ferndorf in jeder Saison entweder darum, den Aufstieg zu realisieren oder den Abstieg zu vermeiden. Spiele ohne Bedeutung sind in der "Stählerwiese" deshalb seit langem Mangelware.

    Die braucht aber auch keiner. :D

    Nun gehen die Erwartungen dahin, dass im Februar der Rat der Stadt Kreuztal der Hallenerweiterung zustimmt und deren Kapazität um rd. 30% wächst.
    Kleine Schritte, auf jeden Fall aber in die richtige Richtung...

    14 Spiele, 28:0 Punkte.

    Eigentlich gäbe es nichts zu meckern, aber gerade das heutige Spiel gegen Minden II (45 Minuten eine grauselige Vorstellung des TuS mit 17:23 Toren, Endstand 31:26!) hat gezeigt, dass es nach dem bisherigen Saisonverlauf keine leichte Aufgabe ist, in jedem Spiel 100% des vorhandenen Potentials abzurufen.
    Für die Mannschaft spricht, ein eigentlich schon verloren geglaubtes Spiel in einer Art und Weise umzudrehen, wie es selten zu sehen ist.

    In zwei Wochen wird es noch einmal einen heißen Tanz im Sauerland geben ...