Nach zwei Jahren in der 2. Bundesliga, einem Kader, der die Abgänge u. a. zweier z. T. exzellent spielender Außen (Volentics, Mestrum) sowie eines hervorragenden Kreisläufers (Heyme) verkraften muss, wird die nächste Saison sicherlich kein Selbstläufer.
Um in der Meisterschaftsfrage mitreden zu können, bedarf es m. M. n. dreier Dinge:
- Die älteren "Eigengewächse" (Lucas und Julian Schneider) finden wieder zu der Form zurück, die sie vor ihren langwierigen Verletzungen hatten.
- Der eigene Nachwuchs (u.a. Mattis Michel, Leon Sorg) kann sich in der 3. Liga schnell behaupten.
- Es wird noch mindestens ein guter Linkshänder für den Rückraum rechts und/oder den Außen rechts gefunden.
Die Aufarbeitung der Saison 16/17 gehört sicher auch dazu.
Nur zur Erinnerung: Noch im Februar hat man auf Augenhöhe bspw. mit einem zukünftigen Erstligisten gespielt (19.02.17, Hüttenberg - Ferndorf: 28:27) und in sich den darauf folgenden Wochen gegen Nettelstedt-Lübbecke gut präsentiert und gegen Gegner wie Emsdetten, Konstanz und Aue gewonnen.
Der Bruch kam dann erst im April, in dem Teile der Mannschaft offensichtlich nicht mehr 100% gaben. Tödlich in einem Zweitliga-Umfeld mit Vereinen, die über Personalbudgets in oft doppelter, wenn nicht drei- bis vierfacher Höhe verfügen...