Nun ist es wieder soweit:
Das Kreisgesundheitsamt mit Sitz in Siegen schickt die Handballer des TuS Ferndorf nach gerade einmal 4 Tagen "Freigang" abermals für 14 Tage in Quarantäne (02. - 16.11.).
Wie beim ersten Mal (Quarantäne vom 14. - 28.10.) ist der Auslöser ein schwach-positiver Test eines Spielers. Ein nach zwei Tagen erfolgter weiterer Test bei diesem führte zu einem negativem Ergebnis, die Testergebnisse aller weiteren Team-Mitglieder waren ebenfalls negativ.
Der Verein versucht seit mehreren Tagen erfolglos, mit dem Gesundheitsamt in einen konstruktiven Austausch zu kommen und dieses zumindest zu einer Verkürzung der Quarantänezeit zu bewegen.
Ohne mich jetzt in den Tiefen bspw. des Infektionsschutzgesetzes bewegen zu wollen, bleibt für mich die bislang nicht ausreichend (s. u.) beantwortete Frage:
Warum handeln andere Gesundheitsämter in gleich oder ähnlich gelagerten Fällen anders?
Wie zu vernehmen ist, kam es seitens der Gesundheitsamtes zu Aussagen wie:
"Dann sind wir halt die einzigen in Deutschland, die bei einer solchen Konstellation den richtigen Weg gehen."
"Ich kenne mich mehr mit Fußball aus".
Ohne Kommentar...
Was bleibt, ist ein seitens einer Behörde angerichteter Schaden, der im Moment noch nicht abzusehen ist.