Schalenfrüchte
Beiträge von TuSsie
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Dachdecker
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Über Sinn und Zweck der ganzen Testerei möchte ich mich gar nicht äußern.
Sollte die o. g. Zuverlässigkeit wirklich "Stand der Technik" sein, bin ich ganz bei Dir.
Trotzdem wäre es angesichts der nun einmal vorgegebenen Teststrategie eine erhebliche Erleichterung, nicht ein bis zwei Tage auf Ergebnisse warten zu müssen.
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Und damit wird auch das Spiel am Samstag TuS Ferndorf-VfL Gummersbach verschoben...
"Der VfL wollte gerade die Reise nach Franken antreten"
Es wird Zeit, dass (bei ausreichender Verfügbarkeit für Krankenhäuser, Altenheime etc.) Schnelltests verwendet werden dürfen. -
Ein völlig überraschendes Ergebnis und eine Belohnung für die ätzenden letzten vier Wochen.
Schlussendlich hatte der TuS Ferndorf einfach mehr Bock und in der 2. Halbzeit in seinem (eigentlich an Nr. 3 gesetzten) Torhüter Tim Hottgenroth und RR Andreas Bornemann (heute "on fire") zwei überragende Spieler.
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TuS Ferndorf - ASV Hamm-Westfalen
Ein Spiel, auf dass sich noch im Sommer viele gefreut haben, spätestens jetzt hätte es ein ausverkauftes Haus gehabt. Und ein wahrscheinlich heißes Match unter besonderen Vorzeichen. Schließlich kehrt Hamms Trainer in seine alte Heimat zurück, an der er 16 Jahre gewirkt hat.Nun aber tritt die Heimmannschaft nach quälend langen Quaratäne-Tagen (nochmals "herzliche" Grüße an das hiesige Gesundheitsamt) und ein paar Trainingseinheiten gegen einen in sich immer besserer Form befindlichen ASV Hamm an. Es wäre müßig, über die Favoritenrolle zu reden, zumal das vom TuS Ferndorf ausgegebene Ziel nicht die 2 Punkte, sondern Verletzungsfreiheit ist.
Angesichts der letzten Wochen wird man ja demütig und freut sich, dass überhaupt noch Handball gespielt wird...
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Das Kreisgesundheitsamt hebt die eigentlich bis einschließlich 16.11. laufende Quarantäne für den TuS Ferndorf vorzeitig auf.
Es bleibt ein übler Nachgeschmack, da schon bei der ersten 14-tägigen Quarantäne (die nicht vorzeitig beendet werden durfte) die Voraussetzungen dafür absolut identisch waren.
Für die zukünftige Handlungsweise dieser Behörde lässt diese Entscheidung allerdings hoffen...
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Die Anarchie-Lösung geht schneller.

Im Kreis Siegen-Wittgenstein ist heute statt der 5. Jahreszeit die Q-Zeit angebrochen:
Auf jeden 82. Bewohner kommt einer, der in den Hausarrest verbannt wurde. -
"Das Geundheitsamt verweist auf die Gesamtsituation im Kreis. Der hohn Sieben-Tage-Inzidenzwert und die Auslastung der Krankenhäuser führen dazu, dass das Gesundheitsamt es für nötig erachtet jedwede Infektionskette frühzeitig zu unterbrechen um das Infektionsgeschehen einzudämmen. Daraus begründet sich die Quarantäne für die Mannschaft des TuS Ferndorf."
Die Vorgehensweise des Gesundheitsamtes Siegen unterscheidet sich erheblich von der anderer Gesundheitsämter, wie wir mittlerweile wissen.
Sollten zur Begründung die o. g. Äußerungen dienen, stellt sich doch die Frage, wie der Kreis Siegen-Wittgenstein momentan in Bezug auf den 7-Tage-Inzidenzwert und die Auslastung der Krankenhäuser im Vergleich dasteht.7-Tage-Inzidenzwert, RKI-Zahlen von heute:
Kreis Si-Wi: 103
NRW: 169
Benachbarte Bundesländer:
Hessen: 172
Niedersachsen: 93
Rheinland-Pfalz: 126Anteil der COVID-19 Patienten an der Gesamtzahl der Intensivbetten:
Kreis Si-Wi: 4%
NRW: 13%
Hessen: 13%
Niedersachsen: 7%
Rheinland-Pfalz: 8%. -
Wie das aktuelle Beispiel aus Konstanz zeigt, ist die Vorgehensweise der Gesundheitsamtes Siegen wirklich "exotisch":
"Nach der großen Aufregung am Freitagabend nun die Entwarnung: Der erste positive Corona-Test bei der HSG Konstanz erwies sich doch als negativ. Nach dem fehlerhaften Testergebnis wurde der betroffene Spieler umgehend noch einmal getestet und war ein zweites Mal ohne jede Auffälligkeit. Die HSG Konstanz konnte die vorsorgliche Quarantäne wieder aufheben und wird sich auf das Heimspiel am Freitag, 20 Uhr, gegen den TuS N-Lübbecke vorbereiten."
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So wie sich das Gesundheitsamt bislang verhalten halt, wird wohl auch ein weiterer negativer Test nichts nutzen.
Angesichts der Tatsache, dass sich die (vornehmlich ehrenamtlich arbeitenden) Mitarbeiter des TuS Ferndorf mit der C-Thematik fast vollständig aufreiben (müssen), ist es verständlich, dass auf die Einleitung juristischer Schritte verzichtet wird.
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Nun ist es wieder soweit:
Das Kreisgesundheitsamt mit Sitz in Siegen schickt die Handballer des TuS Ferndorf nach gerade einmal 4 Tagen "Freigang" abermals für 14 Tage in Quarantäne (02. - 16.11.).Wie beim ersten Mal (Quarantäne vom 14. - 28.10.) ist der Auslöser ein schwach-positiver Test eines Spielers. Ein nach zwei Tagen erfolgter weiterer Test bei diesem führte zu einem negativem Ergebnis, die Testergebnisse aller weiteren Team-Mitglieder waren ebenfalls negativ.
Der Verein versucht seit mehreren Tagen erfolglos, mit dem Gesundheitsamt in einen konstruktiven Austausch zu kommen und dieses zumindest zu einer Verkürzung der Quarantänezeit zu bewegen.Ohne mich jetzt in den Tiefen bspw. des Infektionsschutzgesetzes bewegen zu wollen, bleibt für mich die bislang nicht ausreichend (s. u.) beantwortete Frage:
Warum handeln andere Gesundheitsämter in gleich oder ähnlich gelagerten Fällen anders?Wie zu vernehmen ist, kam es seitens der Gesundheitsamtes zu Aussagen wie:
"Dann sind wir halt die einzigen in Deutschland, die bei einer solchen Konstellation den richtigen Weg gehen."
"Ich kenne mich mehr mit Fußball aus".Ohne Kommentar...
Was bleibt, ist ein seitens einer Behörde angerichteter Schaden, der im Moment noch nicht abzusehen ist.
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Jetzt gibt es für den TuS Ferndorf jede Menge "Englische Wochen" (vorbehaltlich weiterer Absagen...):
Das ausgefallene Spiel in und gegen den TV Emsdetten findet am Mittwoch, 25.11.2020, 20:00 Uhr, statt. -
Bayer Dormagen - TuS Ferndorf wird nachgeholt am:
Samstag, 07.11.2020, 19:30 Uhr. -
In normalen Zeiten wäre es zumindest ein "Skandälchen", heute geht so etwas unter der Flut der Corona-Artikel eher unter:
Die regionalen Zeitungen fassen in ihrer heutigen Ausgabe noch einmal zusammen, was in den letzten 16 Tagen passiert ist.
Ein Falsch-positiv-Test am 14.10. war für das hiesige Gesundheitsamt Anlass, Mannschaft, Betreuer etc. für 14 Tage in Quarantäne zu schicken. Trotz intensiver Bemühungen des Vereins und vor dem Hintergrund, dass sich danach alle weiteren Tests als negativ erwiesen, war die Behörde nicht bereit, von dieser Maßnahme im Verlauf der zwei Wochen Abstand zu nehmen.
Bis heute ist für diese Vorgehensweise keine Begründung abgegeben worden...
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Nachdem es bei einem Spieler einen (angeblich) positiven Test gab, alle anderen Spieler, Betreuer etc. ein negatives Testergebnis erhielten und
nachdem danach alle mittlerweile zwei Mal negativ getestet worden sind, hält das hiesige Gesundheitsamt weiterhin an einer 14-tägigen Quarantäne (bis einschl. 28.10.) fest.Der TuS spricht diplomatisch von mit dieser Entscheidung ausgelösten "Irritationen".
Man könnte allerdings auch von Behördenwillkür sprechen...
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Aktueller Informationsstand ist ja, das es sich beim Vfl um eine "Person aus dem Mannschaftsumfeld" handelt (= möglicherweise wenige Kontakte zu Spielern)
Beim TuS ist es ein Spieler (= ...).Das wird die nächsten Monate noch lustig werden, denn der allseits bekannte Prof. Lauterbach spricht von demnächst 20 Millionen Tests/Monat ...
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Die "Spielunfähigkeit" besteht aufgrund der für alle Spieler angeordneten Quarantäne.
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Weil wir (TuS Ferndorf) diese Thematik gerade auch an der Backe haben, wünsche ich Euch wie uns, dass es Fehlalarm (soll ja vorkommen...) ist.
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In Anbetracht des alles überstrahlenden Themas solten wir nicht vergessen, dass Medienberichte gerade dazu oft keine lange Halbwertszeit haben.
Also: Abwarten...