Beiträge von TuSsie

    Nostradamus hat mir drei Auswärtssieger zugeflüstert:
    Hamm
    Nettelstedt-Lübbecke
    Lübeck-Schwartau

    Nach nur einem Spiel ist es ein wenig früh, darüber zu urteilen, ob es nicht besser wäre, nach 1-2 Jahren wieder in die 1. BuLi zu wechseln.
    Zumal der TVG zeitweise mit einem "Tag der offenen Tür" zum Spaziergang durch die Abwehrreihe einlud...

    TuS Ferndorf - HSG Nordhorn-Lingen: 31 - 22
    Das Ergebnis sollte man angesichts eines etwas müde auftretenden Gegners nicht überbewerten, trotzdem lässt das Spiel die ersten Rückschlüsse auf die kommende Saison zu. RM mit Torben Matzken (leider (leicht) verletzt ausgeschieden) und Julian Schneider agil und torgefährlich, Deckung und beide Torhüter mit einer sehr guten Leistung. Es wird zumindest ansatzweise klar, dass die im letzten Jahr fast nicht mehr existenten Tempogegenstöße "wiederbelebt" werden sollen.
    Man darf gespannt sein...

    Ein, trotz der tropischen Temperaturen, ganz munteres Spiel (vom TuS Ferndorf).

    Nordhorn-LIngen fehlte die Spritzigkeit und die Präsizion bei den Abschlüssen, möglicherweise bedingt durch den Start der Saisonvorbereitung erst Anfang August. Markus Stegefelt durfte zumindest schon einmal die Kamera bedienen...

    Interessant:
    Das RKI meldet in seinem aktuellen "Situationsbericht", dass im Zeitraum 28.06. - 25.07. bei den in Deutschland 7.977 übermittelten Fällen (gerade einmal) 17 Mal Spanien als das sog. "wahrscheinliche Infektionsland" identifiziert wurde.

    Die permanent düsteren Prognosen des Herrn Prof. Lauterbach und deren inflationäre Verbreitung in den ÖR-Medien sind kontraproduktiv.
    Manch einer sieht in ihm doch nur noch eine Witzfigur auf einer langen Reise der Selbstdarstellung. Dies hat zur Folge, dass nicht nur er, sondern auch seine Einschätzungen zu Corona alles andere als ernst genommen werden.

    Prof. Lauterbach hat meiner Erinnerung nach schon vor diesen Dingen gewarnt:
    Killer-Seuche EHEC, Langzeitfolgen EHEC, Masern, modernen Benzinmotoren, Schönheitsoperationen bei jungen Menschen, Fleisch, Fleisch grillen, Zucker, Übergewicht, Salz, Feinstaub, Sonnenstudios, Diskussionen über die Qualität von Doktorarbeiten von Bundestagspolitikern, teuren neuen Krebstherapien, Apotheker-Bestechung etc. etc.

    Im Zusammenhang mit dem Corona-Virus aber dreht er noch mal richtig auf, diesmal warnt er u. a. vor:
    Höherem Demenzrisiko, dass viele Ältere nach überstandener Erkrankung zu Pflegefällen werden, Fußballspielen mit Publikum, Sorglosigkeit der Reiseanbieter, Fiasko bei Schulöffnung, schneller Öffnung von Kitas, 2. Welle, steigender Wahrscheinlichkeit einer 2. Welle, 2. katastrophaler Welle, Reisen von Menschen aus Gütersloh, der Aufhebung des Gütersloh-Lockdown, Mallorca-Rückkehrern, Lockerung bzgl. Maskenpflicht, Leichtsinnigkeit nach Freischaltung der Corona-App, Großveranstaltungen, vollen Bussen und Flugzeugen, Demonstrationen, Aerosolen, Schmierinfektionen, Herdenimmunität als Konzept, Wachstum der Infiziertenzahl und weiteren Pandemien...

    Weiter geht`s mit dem Lückenfüllen:

    Mit dem Slowaken Lukáš Péchy auf Linksaußen wird der TuS Ferndorf nicht nur eine vakante Position füllen, sondern sich dort auch im Vergleich zur Vorsaison erheblich verbessern.

    Was bleibt, ist die Julius Lindskog Andersson`sche Lücke, die riesig ist und für den Nachfolger (der in Kürze präsentiert wird) eine ordentliche Herausforderung darstellt.

    Nachdem nun sog. "Überbrückungshilfen für den Mannschaftssport" u. a. für die 1. und 2. Handball-Bundesliga beschlossen wurden, können die Clubs zumindest etwas aufatmen.

    Kurz gesagt, erhält man für den Zeitraum März bis Dezember 80% der entgangenen Erlöse aus Zuschauereinnahmen (max. 800.000,-).
    Es stellt sich hierbei die Frage, wann diese Hilfe fließen soll (Anfang 2021?).

    Damit fehlen den Vereinen, von zurückgehenden Einnahmen aus Sponsoringverträgen abgesehen, weiterhin mind. 20 % der Erlöse aus Eintrittsgeldern sowie Einnahmen aus Catering etc. Diese Entscheidung dürfte aber dennoch einen erheblichen Beitrag zur Existenzsicherung liefern.

    Positiv denken ist jetzt (Juni 2020) angesagt.

    Der Start in die Saison 20/21 wird wohl in drei bis vier Monaten erfolgen, bis dahin sind hoffentlich noch etliche Lockerungen durchgewunken.
    Nicht ganz unwahrscheinliche quantitative Beschränkungen hinsichtlich der Zuschauer würden angesicht der vorhandenen Hallenkapazität und der sonst üblichen nahezu "Vollauslastung" natürlich auch dem TuS Ferndorf nicht gut tun.

    Aber: "Dank" diesem unansehnlichen Ding mit ca. 100 Nanometer Durchmesser bleibt dem Verein die Suche nach alternativen Spielorten womöglich erspart.
    Der momentan stattfindende Hallenum- und Ausbau könnte, wenn alles optimal läuft, Anfang Oktober durch sein.

    Die andere Baustelle, Rückraum Mitte, bearbeiten Bob der Baumeister und Kollegen, das wird schon ... :)

    Schöne Auszeichnung für Julius:

    Die Trainer und Manager der 2. Handball-Bundesliga haben entschieden: Der wertvollste Spieler der 2. HBL in der abgebrochenen Saison 2019/20 kommt in Julius Lindskog Andersson aus Ferndorf.

    Gut nachvollziehbar, dass sich zur Zeit die meisten Menschen vorrangig mit den gesundheitlichen Aspekten beschäftigen, auch hier in der Handballecke.

    Nach rd. 2 1/2 Monaten shutdown und allmählicher Lockerungen beschäftigen mich zunehmend die mittel- bis langfristigen wirtschaftlichen Auswirkungen der Pandemie.

    Heute werden seitens der IHK in unserer Region die Ergebnisse der aktuellen Konjunkturumfrage veröffentlicht.
    In allen Branchen (vielleicht noch mit Ausnahme der Baubranche) fallen die Werte (ein Mix zwischen der Bewertung der jetzigen Lage sowie der Aussichten) ins Bodenlose. Nahezu jedes zweite Unternehmen sieht sich gezwungen, Personal abzubauen.
    Man rechnet mit einem längeren Krisenverlauf, so dass auch die positive Wirkung von Kurzarbeitregelungen irgendwann verpuffen werden. In der Industrie haben mehr als die Hälfte einen Auslastungsgrad von unter 70%. Vom Groß- und Einzelhandel, der Dienstleistungs- und Reisebranche oder vom Gastgewerbe gar nicht zu reden.

    Vor dem Hintergrund einer nach relativ kurzer Zeit überwundenen Finanzkrise und deren ökonomischen Auswirkungen in 2008/2009 scheint es vielen noch nicht klar zu sein, dass wir uns am Anfang einer massiven Abwärtsbewegung befinden, an deren Ende kein Automatismus einsetzt, der die alten Verhältnisse wiederherstellen wird.

    So, genug der düsteren Aussichten.
    Mit einer gesunden Mischung aus "Et hätt noch emmer joot jejange", Innovations- und Tatkraft kann es gelingen, die ökonomischen Folgen abzufedern und all die Dinge, die uns lieb (Handball) und teuer sind, zu erhalten.

    Wer ein wenig mehr als ein paar Euronen auf dem Konto hat, sollte eine zumindest nicht ganz unmögliche Entwicklung im Auge behalten:

    Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestags ist beauftragt worden, zu prüfen, inwieweit eine Vermögensabgabe zur Bekämpfung der wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie verfassungsgemäß ist.

    Kurzzusammenfassung: Es gibt noch (...) Bedenken, man schließt die Rechtmässigkeit dieser Maßnahme aber nicht gänzlich aus.

    Stand 03.04.2020: "Die Handball-Bundesliga der Männer beabsichtigt derzeit, den Spielbetrieb spätestens zum 16. Mai wieder aufzunehmen."

    Es wird wohl eher einen Saisonabbruch geben.
    Nach dessen Verkündung sich wahrscheinlich Coburg und Essen als Aufsteiger freuen werden...
    Nordhorn und die "Unabsteigbaren" tun dies schon (ein bisschen) seit heute.