Beiträge von Ronaldo

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    Original von Sputnik
    Oder gilt es hier ne Frist zu wahren?

    Die Frist lief gestern aus, deshalb konnte man ein Ergebnis des Gnadengesuchs nicht abwarten, wenn man sich den formellen Weg offen halten wollte.

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    Original von Olaf auf handball-world.com

    30 Minuten für die Ewigkeit

    ...
    Zudem steht neben weiteren Themen auch das Gnadengesuch der SG Wallau/Massenheim wegen der Disqualifikation im DHB-Pokal auf dem Programm.
    ...

    Ich gehe mal fest davon aus, dass die Begründung so formuliert ist, dass zumindest eine Diskussion zum Gnadengesuch immer noch möglich ist. Der formele Widerspruch sollte auch kein Problem darstellen, da man Wallau die Diskussion eines Gnadengesuchs versprochen hat, nur bislang keine Gelegenheit hatte.

    Bin mal gespannt, wann die Ergebnisse der Tagung publiziert werden.

    Zitat

    Richtlinie nach Olaf
    Die wirtschaftliche Leistunsfähigkeit des Lizenzbewerbers (Verein oder wirtschaftlicher Träger) ist jedenfalls dann nicht gegeben, wenn über das Vermögen des Vereins oder seines wirtschaftlichen Trägers während der Saison (Geschäftsjahr) das Insolvenzverfahren eröffnet oder die Eröffnung mangels Masse abgelehnt wird oder der Verein bzw der wirtschaftliche Träger selbst die Einleitung eines Insolvenzverfahrens beantragt.. In diesem Fall steht der betreffende Verein als 1. Absteiger aus der jeweiligen Spielklasse fest.

    Olaf, da bin ich genau anderer Meinung. Ich interpretiere die Richtlinie dahingehend, dass ein Zwangsabstieg nicht aus dem Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens resultiert, sondern erst aus der Eröffnung selbst (erster markierter Absatz).

    Einzige Ausnahme wäre, wenn der Verein/Träger selbst den Antrag stellt (zweiter Absatz).

    Ein Gläubigerantrag würde demnach einen Zwangsabstieg erst zur Folge haben, wenn die Eröffnung des Verfahrens erfolgt oder mangels Masse abgelehnt ist.

    Diese Interpretation würde immerhin dem Insolvenzverwalter die Möglichkeit eröffnen eine Lösung zu finden, ohne dass gleich der Lizenzentzug die Folge wäre. Die Vereinbarkeit der Richtlinien mit der Gesetzgebung wurden hier ja auch bereits angesprochen.

    Letztendlich ist aus meiner Sicht aber nicht entscheidend, welche Interpretation der Richtlinie nun die richtige ist. Entscheidend ist vielmehr, dass es mehrere Interpretationen gibt. Damit ist, unabhängig welche Entscheidung getroffen wird, mit Prozessen zu rechnen. Sei es nun der HSV bei einem Lizenzentzug, der Insolvenzverwalter aufgrund der Entziehung der wirtschafltichen Grundlagen oder eben andernfalls der/die Absteiger (spätestens) am Ende der Saison wegen Nichtumsetzung der Richtlinie.

    Einen kleines Hintertürchen konnte ich aus Olafs Bericht herauslesen.

    Demnach ist der Zwangsabstieg unumgänglich, wenn
    * gegen die OmniSport ein Insoverfahren eröffnet wird
    * wenn ein Insoverfahren mangels Masse abgelehnt wird
    * wenn die OmniSport Antrag auf Eröffnung eines Insoverfahrens stellt

    Danach könnte es hypotethisch folgenden Ausweg geben:
    Ein Gläubiger stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens und der Insolvenzverwalter strebt entweder ein Insolvenzplanverfahren an (mit den diskutierten Schwierigkeiten) oder durch frische Liquidität wird die OmniSport wieder aus der Insolvenz herausgeführt. Nach den oben genannten Punkten hätte das keinen Zwangsabstieg zur Folge!

    AUf jeden Fall würde dies Zeit bringen, u.U. (ich bin da etwas skeptisch) überbrückensweise Geld vom Arbeitsamt. Was passiert, wenn keine Entscheidung gefallen ist, bis das neue Lizenzierungsverfahren anläuft, will ich mir gar nicht überlegen.

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    Original von Waldorf

    Okay,

    hier die Anleitung:

    1. Jammern über den Ist-Zustand und den Standort Aschaffenburg.
    2. ...

    Eines hast Du vergessen: was ist mit den Fans aus Großwallstadt, wie kommen die nach München?

    Halt, die Traditionsfans werden ja nicht benötigt, dann kann man allerdings auch auf Lochmann als Identifiaktionsfigur verzichen.

    Grundsätzlich sieht das ganze schlüssig und logisch aus. Hast Du von Olaf heimlich Einsicht in dessen Geheimpläne "Berlin in die 1. Liga" bekommen? :D

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    Original von Waldorf

    Wenn man dem Glauben schenkt, soll also der Steuerzahler für die Misswirtschaft den Kopf hinhalten. :wall:;(:nein::pillepalle:

    Kann ich mir nicht wirklich vorstellen.

    Das Insolvenzausfallgeld für die Mitarbeiter wird vom Arbeitsamt gewährt, da es sich um "potenzielle Arbeitslose" handelt. Bei den meisten Spielern frage ich mich, ob diese überhaupt Anspruch auf Arbeitslosengeld hätten, da dies voraussetzt, dass sie in die Arbeitslosenversicherung auch einzahlen. Die Spielerverträge werden vermutlich nicht 1:1 mit klassischen sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungen gleichzusetzen sein. Selbst wenn ein Ausfallgeld bezahlt wird, wird es da sicherlich eine Deckelung geben.

    Interessant ist die prognostizierte Quote. Angeblich sind Finanzamt und Krankenkassen unter den Gläubigern. Die haben im Fall einer Insolvenz die Möglichkeit direkt bei Herrn Klimek ihr Geld (versuchen) zu holen. Besonders beim Finanzamt kann ich mir nicht vorstellen, dass die sich mit 20% zufrieden geben. Wer sind eigentlich die anderen Gläubiger? Ich denke da noch an die Colina, aber sonst fallen mir eigentlich nur Spielergehälter ein, die angeblich bis vor kurzem gezahlt wurden. Wer sind nun die Gläubiger der 2 Mio.?

    Es ist für mich fraglich, ob die anderen Gläubiger eine Quote von 20% akzeptieren (das heißt, sie verzichten auf 80%). Das funktioniert ja nur mit der Drohung, dass sie sonst nichts bekommen, dafür diese 20% relativ sicher. Die Drohung ist allerdings nur schwer aufzubauen, wenn die Alternative eine Fortführung in einer anderen Gesellschaft sein könnte, bei der die Gläubiger ebenfalls versuchen könnten zu vollstrecken.

    Einen dummen Spruch zum Schluß kann ich mir ja nicht verkneifen: Jeden Tag das Hamburger Abendblatt zu lesen ist spannender als jeder Adventskalender. Jeden Tag eine neue Geschichte...

    @Waldorf: nur hat auf Seite 377 keiner den (Königs-) Mörder verraten!

    Meiner Meinung nach ist das Insolvenzplanverfahren keine Lösung, da dadurch der strittige Punkt nicht gelöst wird: "Wann wird die Lizenz nach den HBL-Statuten entzogen?"

    Das Prozedere sieht meines Wissens so aus:
    1. Omni Sport stellt Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens
    2. Das Amtsgericht bestellt einen Insolvenzverwalter
    3. Der Insolvenzverwalter sondiert die Alternativen
    * Insolvenzplanverfahren
    * Liquidation
    * Ablehnung mangels Masse
    * Herausführung aus der Insolvenz, bspw. durch neues Geld

    Wenn ich mich bei der dargestellten Reihenfolge nicht täusche, dann heißt das, dass vor einem möglichen Insolvenzplanverfahren zuerst einmal ein Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt werden muss. Nach den HBL-Statuten ist dann aber bereits die Lizenz weg.

    Die bereits vielzitierte mögliche "Lex Hamburg" müsste demnach zumindest die Statuten so aufweichen, dass eine Lizenz erst entzogen wird, wenn ein Insolvenzverwalter die Liquidation oder Ablehnung mangels Masse beschließt. Unter Umständen könnte dies bereits morgen, ohne Vollversammlung, beschlossen werden. Als Begründung wäre da die Abwendung möglicher großer Schäden von der HBL. Sollte man dem HSV/Omni Sport bereits bei Beantragung eines Insoverfahrens die Lizenz entziehen, könnten die dagegen klagen, da damit die wirtschaftliche Grundlage entzogen wird und der Insoverwalter gar keine Chance mehr hat, das Unternehmen zu retten.

    Grundsätzlich rechne ich dem Insolvenzplanverfahren wenig Chancen zu, da in der Praxis nur sehr wenige Insolvenzverwalter bereit sind, diesen Weg zu beschreiten. Er ist sehr mühsam und erfordert zähe Verhandlungen mit den Gläubigern. Wenn aber der Insolvenzverwalter gar nicht erst persönlich bereit ein Planverfahren anzustreben, dann haben HSV/Omni Sport schon verloren.

    Den Insolvenzverwalter bestimmt übrigens der Amtsrichter nach seinem Belieben. Und vor Gericht und auf hoher See... (Phrasenschwein, ich weiß)

    Wenn wir die Parallelen zu Waldorfs (gut gewähltem) Beispiel ziehen, stellt sich für mich wieder die Frage, warum der HSV (respektive Omni Sport) nicht ihr Anlagevermögen veräußert um die Schulden zu reduzieren.

    Sprich, die Gillebrüder, Pascal Hens, Thomas Knorr, usw. usf. werden gegen Ablöse an die interessierten Vereine verkauft. Da dürfte einiges an Liquidität zusammen kommen. Wenn man dann außerdem ab sofort wieder in der Alsterdorfer Halle spielt, würden zusammen mit den eingesparten Spielergehältern auch die laufenden Kosten erheblich reduziert.

    Ich kann mir nämlich immer noch nicht erklären, was ein Wechsel des wirtschaftlichen Trägers bringen soll. Wenn dann die Omni Sport an die Wand gefahren wird, wird der Insolvenzverwalter als erstes versuchen, die Verbindlichkeiten auf den neuen wirtschaftlichen Träger zu übertragen. Ich würde ihm da nicht einmal schlechte Chancen einräumen, da dieser ja faktisch die Geschäfte weiterführt. Wenn die Geschäftsgrundlage eine Bundesligalizenz darstellt, dürfte das nicht all zu schwer zu beweisen sein.

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    Original von Mattes

    stimmt, der Karton ist hübsch ;)

    Und wenn man sich das Ganze zuschicken lässt, dann verpackt es Albert auch noch ganz liebevoll.

    (Als ich in meiner neuen Wohnung am zweiten Tag ein Fläschchen dem Karton entnahm, musste ich erst einmal den Staubsauger suchen um die Schaummgummi-Flakes aufzusaugen :P )

    Wer wäre denn nun am 29.1. dabei?
    Micha, Mattes, Phunky und ich, korrekt?
    Bis dahin sollten wir doch auch noch ZB und Teddy überreden können.

    Zitat

    Original von Waldorf
    Mit Rechtsnachfolge meinte ich das Problem, dass Firmen, die die Geschäfte einer "kaputten" Fa. weiterführen u.U. deren Verbindlichkeiten per Gesetz auferlegt bekommen.

    Es geht also nicht um die Angestellten, sondern um Gläubigerschutz.

    Aber dem zu entgehen gibt es ja auch Möglichkeiten. In dem Moment, in dem die neue Gesellschaft/Verein/o.ä. die Verbindlichkeiten der Omni Sport auferlegt bekommt, wäre die ja auch wieder platt.

    Um so etwas sauber hinzubekommen, braucht es einfach eine Vorlaufzeit und genügend Ruhe im Umfeld, die zweifellos nicht vorhanden sind.

    Zitat

    Original von Phunky
    Finden tust du ihn auf jeden Fall. Ich meine es war unter der Rubrik "Fusel".

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    Original von Zickenbändiger
    Früher hieß die Maßeinheit zwischen zwei Fettnäpfchen mal 1 Kohl. Ronaldo möchte hier wohl den Altbundeskanzler ablösen... :D

    Schön, wie ihr alle auf die Jacky-Provokation eingeht.
    btw.: auf Alberts Whiskykarte steht auch Jack Daniels - ganz unten!

    @ZB: Tiefschlag, den Vergleich muss ich Dir (fast) persönlich übelnehmen.
    Da halte ich es lieber mit einem Zitat des aktuellen Bundeskanzlers aus Deiner Heimatstadt: Hol mir mal ne Pulle Bier.

    Schade, dass die Hannover-Fraktion sich zurückzieht. Jetzt wo ich endlich mal die Chance sehe einen Termin auf die Reihe zu bekommen. Sind ja noch sechs Wochen, vielleicht lässt sich da noch was machen.

    Die Argumentation von heindaddel finde ich sehr interessiert und sie enthält eine gewisse Logik (von einem Schwaben ist das ein riesiges Kompliment :) ).

    Zwischen dem Verkauf der Lizenz und einer Insolvenzanmeldung der Omni Sport müssten meines Wissens drei Monate liegen, damit der Insolvenzverwalter nicht rückabwickeln kann.

    Die Nachfolgeproblematik sehe ich nicht so groß, da die ANzahl der ANgestellten (neben den Spielern) bei Omni Sport nicht so groß sein dürfte, bzw. die neue Gesellschaft diese Mitarbeiter ohnehin benötigt. Die Nachfolgeproblematik wird meist in dem Zusammenhang diskutiert, ob die neue Gesellschaft die Mitarbeiter übernehmen muss, bei den Spielern würde sich dann die Frage stellen, ob sie das wollen. Für die Spieler wäre das eine Chance ablösefrei zu einem anderen Verein zu wechseln und unter Umständen ganz erfolgreich Verhandlungen zu führen. (N-Lübbecke übernimmt die Gille-Brüder, spart insgesamt 200 T€ Ablöse und verteilt diese auf das Gehalt der nächsten drei Jahre...)

    Das Problem ist nur, bei dem überall verbreiteten (Halb-) Wissen zur aktuellen Situation und Struktur und dem zeitlichen Druck in aller Ruhe einen sauberen Asset-Deal durchzuziehen, das traue ich keinem der Beteiligten mehr zu.

    Zitat

    Original von Waldorf
    Fest steht, dass die HBL Gefahr läuft, zur riesigen Lachnummer zu werden!

    Falsch! Die HBL wurde bereits zur riesigen Lachnummer:

    • ungenügendes Lizensierungsverfahren
    • keine konsequente Umsetzung der (ungenügenden) Erkenntnisse des Verfahrens
    • permanente wechselseitige Befangenheit der Beteiligten
    • keine konsequente Umsetzung der angedrohten Sanktionen
    • usw.
    • usf.
    Zitat

    Original von Teddy

    :lol::lol::lol:

    Okay, Selbstanzeige zur Kenntnis genommen, Straffreiheit kann nicht zugesichert werden, Sühne ist beim nächsten Treffen zu leisten :baeh:

    Akzeptiert, werde beim nächsten Treffen eine Runde ausgeben - allerdings nur unter den Anwesenden (:baeh: zurück)

    Wenn ich mein Budget einhalten will, gibt es allerdings nur nen Jacky, mal schauen, wo ich den bei Albert auf der Karte finden

    Zitat

    Original von Micha
    Ach, mir würde ja der 21. besser passen, aber den 29. müßte ich auch frei bekommen, mal sehen...

    Du meinst wohl eher den 22., da bin ich leider in der Schweiz, fahre ein Skirennen, werde dann am 29. mit Gipsen erscheinen und den Whiskey mit Röhrchen trinken müssen (da kann man dann ja nicht mehr von genießen sprechen).

    Zitat

    Original von Moose
    Hamburg Abendblatt 16.12.2004:
    ...

    Immerhin ein Absatz zum Spiel. Das ist der Vorteil des HSV, so wie die im Moment sportlich auftreten, gibt es dazu nicht viel zu sagen... ;)

    Sehe ich da schon wieder die Profilierungssucht von Jacobsen, der sich in Hamburg unsterblich machen möchte? Unabhängig von den Diskussionen zur Person "de Buhr", ich hatte bislang nicht den Eindruck, dass Informationen von ihm an die Öffentlichkeit getragen wurden. Dann hätte man ihn unbedingt in so ein "Geheimtreffen" integrieren müssen. Mit der jtzt praktizierten Vorgehensweise wird er nur demontiert und seine Autorität untergraben. Entweder möchte Jacobsen ihn bewusst absägen oder Jacobsen zeigt eine eklatante Führungsschwäche.

    Ich sehe in Jacobsen inzwischen das personelle Problem Nr. 2 beim HSV nach Klimek (der wurde ja bereits relativ erfolgreich gebändigt :P )

    Ich mag ja den Elbe-Napoleon persönlich nicht so sehr, seine sportlichen Leistungen schätze ich aber durchaus, gerade in dieser schwierigen Situation. Vielleicht wäre es fast besser gewesen, Hanning auch noch die wirtschaftliche Führung zu übertagen, immerhin hat er in diesem Bereich bereits einiges geleistet.

    Sascha: Sorry, aber die Toleranz von gestern wäre damit auch wieder weg. :(