Beiträge von Ronaldo

    Phunky
    Grundsätzlich richtig, dass eine Kapitalgesellschaft (in diesem Fall GmbH) nur mit ihrem Gesellschaftsvermögen haftet.
    Allerdings wird diese Haftung auf das volle Vermögen eines Geschäftsführers erweitert, wenn es um Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungen (in diesem Fall Krankenkasse) geht, gegenüber dem Finanzamt auf jeden Fall für die Lohnsteuer, bei der Umsatzsteuer bin ich mir nicht sicher.
    Da Herr Klimek immer noch GF ist und es auch war, als diese entstanden, steht er gegenüber der Krankenkasse und dem Finanzamt in der Pflicht.
    Vermutlich müssen die aber erst gegen die GmbH vollstrecken, bevor sie bei ihm durchgreifen können.
    Die Pflichteinlage spielt keine Rolle mehr, da die sicherlich bereits verbraucht ist. Die Pflichteinlage wird nicht irgendwie gesperrt, sondern steht dem Unternehmen ganz normal zur Verfügung.

    @die Fraktion aus Nettelstedt-Lübbecke
    Habt ihr Angst um die fünf reservierten Busse? Zur Not fahrt ihr halt nach Göppingen und schaut das spannende Spiel gegen Essen an. :D

    Zitat

    Original von HSV Sascha
    Also bete ich jeden Abend weiter, dass Herr Klimeck es rechtzeitig schafft, die deutsche Rechtschreibung wieder zu erlernen.


    Der ist nicht schlecht, schreibt man Klimek nicht ohne "c"? Das nur am Rande. ;)

    Zitat

    Original von HSV Sascha
    Dass die HBL einen Aufschub gewährt ist doch eigentlich egal, oder ? Während der Saison ändert sich doch sowieso nichts. Ob die Punkte im Dez. oder im März abgezogen werden ist egal. Ob die Lizenz jetzt oder im Februar flöten geht ist auch egal, die Saison wird zu Ende gespielt.
    Nur das ewige Warten nervt tierisch

    Grundsätzlich hast Du Recht, Sascha. Aber grundsätzlich sollte man sich an Auflagen, erst Recht wenn man schon mehrmals "von HBLs Gnaden" (oder besser "von Jacobsens Gnaden") verschont wurde.

    Die ganze Geschichte ist eben nicht nur für HSV-Fans, sondern auch für andere Fans nicht mehr zu ertragen.

    Sascha, Du hast aber bei mir wieder ein wenig Toleranz aktiviert - zumindest bis zur nächsten Negativ-Meldung.

    Wir können das ja mal austesten, in dem ich versuche in GP durchzusetzen, dass wir gegen Hildesheim 15 Spieler einsetzen...

    Wenn ich in Hamburg nicht mindestens drei Partien mit vier verschiedenen Mannschaften zu sehen bekomme, möchte ich meine Karten zurückgeben.

    (Wird langsam Zeit, dass ich mich auslogge und produktiv arbeite, ich fantasiere ja nur noch. Wieland fängt auch schon an, siehe HSV-Thread)

    Zitat

    Original von einstein-husum
    Still ruht der See!

    Da hat Albert Recht.

    Da ich ja auch schon gelegentlich mein Interesse angemeldet habe, bei einem Treffen des Whiskeyforums mitzukommen (am Samstag bin ich leider umgezogen), würde mich mal interessieren, wie groß der Interesse der anderen am nächsten Einstein-Husum-Tasting ist.

    Nachdem ich mit Albert bislang nur auf dem Postweg Kontakt hatte und da bereits sehr zufrieden war, würde es mich mal nach Husum ziehen.

    Terminlich hätte ich am 29.1. und am 5.2. Zeit, wenn wir uns bereits jetzt auf einen festlegen könnten, würde ich den gleich reservieren.

    Zitat

    Original von meteokoebes

    8-10 Punkte weg bitte schön

    So langsam fehlt mir die Toleranz (*), es gab mit der neuen Lizenz Gnade genug, wenn jetzt Fristen schon wieder überreizt werden, müsste die Lizenz entzogen werden.

    Leidtragende wären dann der TV Großwallstadt und die Fans.

    (*) Die Toleranz kommt bei mir immer dann, wenn sich HSVSascha oder andere Fans hier melden, die sind nun wirklich nicht zu beneiden.

    @Wieland
    Ich bin kein Jurist, allerdings habe ich täglich mit Insolvenzen, Planverfahren und Insolvenzverwaltern und -rechtsanwälten zu tun. Dabei geht es dann um Unternehmen, die nirgends ein Gnadengesuch stellen können...

    Wieso es jetzt eine Fristverlängerung oder ein Gnadengesuch geben muss verstehe ich nun wirklich nicht. Ein Jahresabschluss zu erstellen und dann zu testieren geht nicht über Nacht, aber seit dem 30.6. ist nun beinahe ein halbes Jahr vergangen und der Termin ist lange genug bekannt.

    Zur Erinnerung, es geht hier um einen Jahresabschluss, der das Geschäftsjahr 1.7.03-30.06.04 abbildet, da ist sowieso alles gelaufen. Ich kann da noch ein wenig "gestalten", aber der Rahmen ist sehr eng, vor allem wenn ein Testat erstellt wird.

    Das einzige, was etwas dauern könnte, ist die Fortführungsprognose. Dann ist die Verzögerung aber ein weiteres Indiz, dass es hierbei Probleme gibt. Sonst könnte man zumindest schon einmal die Bilanz auf den Tisch legen, denn die ist Basis der Prognose.

    Was mich stutzig macht, dass die Wirtschaftsprüfer aus Lübeck kommen, sind das etwas alte Freunde von Herrn Klimek? Ein Schelm wer Böses dabei denkt...

    Noch eine Erfahrung aus der Praxis: bei einem Unternehmen mit einem Umsatz um die 5 Mio. € (HSV-Größenordnung) ist die Erstellung eines testierten Jahresabschlusses mit Fortführungsprognose innerhalb von maximal drei Monaten möglich. Setzt allerdings eine gute Zuarbeit durch das Unternehmen voraus...

    Nach den beiden Diskussionen zur Disqualifikation im Pokal und der Finanzsituation in Hamburg beschäftigt mich eine weitere Frage:

    "Was passiert, wenn der HSV vor dem Final Four Insolvenz anmelden muss?"

    Passiert dies noch vor dem Viertelfinale, wird er dann disqualifiziert und Magdeburg spielt das Viertelfinale gegen Flensburg oder hat dann FLensburg auch ein "Freilos"? Oder wird der HSV gar nicht disqualifiziert, trotz Insolvenz.

    Nach dem (angenommen: gewonnenen, sonst unerheblich) Viertelfinale, würde dann Flensburg nachrücken oder gibt es im Halbfinale dann ein Freilos?

    Sollte der HSV dann auch noch Pokalsieger werden und anschließend Insolvenz anmelden oder für die kommende Saison keine Lizenz erhalten, spielt er dann als Amateurverein im Pokalsiegerwettbewerb?

    Fragen über Fragen.
    Nach den letzten Entwicklungen erscheinen mir die Überlegungen gar nicht mehr so abwegig.

    Ist ne dumme Situation, bei der wir nur hoffen können, dass sich Wallau, Nordhorn und der DHB einigen, wobei meiner Meinung nach Köndringen auch noch in die Entscheidungsfindung einbezogen werden sollten.

    Die anderen Vereine im DHB-Pokal sollten diese ENtscheidung dann akzeptieren.

    Waldorf, danke für Dein Statement, die Wechselwirkungen zwischen ordentlicher und Verbandsgerichtsbarkeit hatte ich nicht bedacht.

    Da könnte es dann zu netten juristischen Stilblüten kommen.
    Fiktives Szenario:
    heute 14:30 HSV stellt Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens
    heute 15:00 handball-world.com veröffentlich die Meldung
    heute 15:30 HBL-Zentrale, Hr. Bohmann liest zufällig die Meldung
    heute 16:00 Die HBL teilt dem HSV den Lizenzentzug mit.
    heute 16:30 Der HSV versucht beim Landgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung zu erwirken.
    Diese Phase dauert jetzt etwas länger
    heute 20:00 Der Wilhelmshavener HV weigert sich beim HSV anzutreten, der habe ja gar keine Lizenz.
    morgen 10:00 Das Landgericht HH gibt dem HSV Recht, vorerst kein Lizenzentzug.
    morgen 11:00 Der HSV fordert 2 Punkte am grünen Tisch gegen den WHV.
    Die Saison läuft weiter.
    29.05.05 17:00 Der HSV wird am letzten Spieltag Deutscher Meister.
    30.05.05 10:00 Das Landgericht HH verkündet das Urteil: der Lizenzentzug war gerechtfertigt, die einstweilige Verfügung wird aufgehoben.

    Ok, die Story ist sehr fiktiv, aber es wird langsam Zeit, dass in dieser Geschichte für alle Beteiligten Klarheit herrscht.

    Nette Idee.

    Wir sammeln bis Samstag 24 Uhr nette Headlines, die wir dann der Hawo zur Verfügung stellen, vorausgesetzt sie publiziert diese in Verbindung mit einem Banner "Diese Headline wird Ihnen präsentiert von der IG Handball"

    Das Stichwort "Headline" lieferte Herr Flatten :wink doch in Zusammenhang mit seinen Tipps. Dabei weicht er mit seinen Tipps Düsseldorf-Lemgo und Hamburg-Wilhelmshaven von der allgemeinen Standardmeinung ab. Mich würde eigentlich interessieren, in welchem der Tipps er die Überraschung sieht.

    Zitat

    Hamburger Abendblatt
    Inzwischen scheint es, als gebe es nur einen Ausweg: den Rechtsweg. Sobald ein Insolvenzverfahren gegen die Omni Sport eröffnet würde, stünde der HSV laut HBL-Statuten als erster Bundesliga-Absteiger fest. Eine Klage gegen diesen Automatismus scheint indes nicht aussichtslos. Paragraph 119 der Insolvenzordnung, der zum Schutz der Insolvenzmasse negative Rechtsfolgen bei einer Insolvenzeröffnung untersagt, biete sich nach Einschätzung Hamburger Juristen dazu an.

    Nach dem vor sechs Jahren novellierten Insolvenzrecht muß einem Insolvenzverwalter die Möglichkeit gegeben werden, den überschuldeten oder zahlungsunfähigen Betrieb zu sanieren. Bei einem Zwangsabstieg wäre jeder Versuch zum Scheitern verurteilt, Omni Sport in die Gewinnzone zu führen - und damit die Gläubiger zumindest teilweise zu befriedigen. Die Omni Sport schuldet vor allem dem Finanzamt, Krankenkassen, der Color-Line-Arena und dem Hamburger SV (für die Nutzung des Vereinssymbols) Geld. Diese vier Parteien sind wiederum bereit, mittels Stundung oder Teilerlaß einer nachhaltigen Lösung nicht im Wege zu stehen.

    1) Insolvenzplanverfahren
    Kann mir nicht vorstellen, dass dieser Rechtsweg funktionieren würde. Meines Wissens ist ein Lizenzentzug an einen möglichen Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens geknüpft, nicht an die Eröffnung selbst. Sollte also das Insolvenzplanverfahren greifen, würde das nicht unbedingt gegen den Lizenzentzug helfen. Juristen, wie ist Euer Standpunkt dazu?

    2) Hauptgläubiger Finanzamt, Krankenkassen, CoLinA, Fußball-HSV
    Wenn diese vier Gläubiger zu Stundungen oder Teilerlaß bereits sind, dann sind das die Voraussetzungen, damit der Wirtschaftsprüfer eine positive Fortführungsprognose ausspricht. Vorausgesetzt, das Problem mit der Zahlung der Spielergehälter wird gelöst.
    Allerdings kann ich mir eine Stundung oder Teilverzicht bei Krankenkasse und Finanzamt nur schwer vorstellen, denn dafür müsse Klimek wohl persönlich haften und der hat ja wohl noch etwas Geld. Als Steuerzahler würde mich hier ein Teilerlaß doch sehr ärgern.

    Zitat

    Original von Nauru

    Kannst du etwa in die Zukunft sehen? ;)

    Nö, Olaf kennt nur die traditionelle Inkonsequenz der HBL.

    Der Grundsatz "Gnade vor Recht" kann gelegentlich mal seine Berechtigung haben (ggf. im Pokal bei Wallau, aber das wäre hier off-topic), im Bezug auf das Lizensierungsverfahren würde man aber nur weiter die UNglaubwürdigkeit erhöhen.

    Zitat

    Original von Wieland
    Ein Dino der Bundesliga hat heute seinen Ehrentag.

    Jemand, der keine dreckige Wäsche waschen möchte, äußert sich in einem Interview anders. Auch ohne Wallau-Insider zu sein, kann man doch herauslesen, wen "Onkel Bodo" mag und wen nicht.

    Was wäre denn nun die Headline?

    "Aufsteiger Düsseldorf besiegt die deutsche Nationalmannschaft"

    oder

    "HSV muss Insolvenz anmelden und verliert gegen Wilhelmshaven"

    :D

    Zitat

    Original von Olaf
    Am 15. 12. soll der HSV der HBL eine testierte Bilanz voirlegen, hieß es vor kurzem. Dazu bedarf es einer Fortführungsprognose (BWL-Studenten mögen das bitte im Anschluss genauer erklären).

    Ich versuche das mal ein wenig zu erklären, die anderen Juristen und BWLer hier mögen mich dann ergänzen/korrigieren, bin nur ein VWLer.

    Ein Unternehmen (in diesem Fall die omnisport GmbH) ist insolvent, wenn es entweder überschuldet ist oder zahlungsunfähig. Beides hängt zwar eng, aber nicht zwangsläufig zusammen.

    Im Falle einer Überschuldung, die ich bei der omnisport vermute, muss innerhalb von drei Wochen nach Feststellung der Überschuldung Insolvenz beantragt werden. Es ist immer schwer zu beweisen, wann eine Überschuldung festgestellt wurde. Spätestens aber wenn eine testierte Bilanz (aus der die Überschuldung hervorgeht) vorgelegt wird ist dies unstrittig und die Zeit läuft.

    Ein Unternehmen ist überschuldet, wenn die Verbindlichkeiten ("Schulden") größer sind als das Vermögen. Gerade bei der omnisport GmbH ist eine Bewertung des "Vermögens" sehr schwierig. Wie sind Ablösesummen und Verträge mit Spielern zu bewerten?

    An diesen Punkten greift die sogenannte Fortführungsprognose. Bei einer Überschuldungsbilanz kann differenziert werden zwischen Zerschlagungswerten und Fortführungswerten. Im Falle einer Insolvenz sind beispielsweise die Verträge mit den Spielern nichts wert, da diese ablösefrei wechseln dürfen. Im Falle einer Fortführung sind die Spielerverträge allerdings noch etwas wert, da man einzelne Spieler gegen Ablöse verkaufen könnte.

    Dazu gehört dann eine Fortführungsprognose in der vom Wirtschaftsprüfer definiert oder bestätigt wird unter welchen Bedingungen eine Fortführung des Unternehmens möglich ist. Das kann zum Beispiel die Wandlung von Fremd- in Eigenkapital oder in den häufigsten Fällen der Zufluss neuer Mittel sein.

    Nach allem was ich zum HSV, bzw. omnisport, gelesen habe, vermute ich eine Überschuldungsbilanz und zumindest eine drohende Zahlungsunfähigkeit. Die Fortführungsprognose (meine Einschätzung) wird den Zufluss von frischem Haftkapital fordern. Dies könnte ein Investor, eine "Spende" von Klimek sein oder ein sonstiges Darlehen mit Rangrücktritt.

    Let's wait and see...

    Zitat

    Original von Phunky

    Einspruch. Die tatsächliche Zahl der Mobiltelefone spielt keine Rolle, nur die theoretisch mögliche Anzahl an Handynummern.
    Es wäre ja denkbar, dass du eine Nummer wählst, die gar nicht vergeben ist....

    Einspruch stattgegeben.

    Bei einer siebenstelligen Handynummer gibt es dann 100 Mio. Möglichkeiten, allerdings gibt es teilweise auch achtstellige Handynummern. Und wie ist das mit den verschiendenen Vorwahlen? Da müssten wir dann die Prämissen genauer definieren. Das wird mir dann jetzt aber zu dumm... :)

    Zitat

    Original von ck
    im fernsehen habe ich letzte woche ein interessantes beispiel für die wahrscheinlichkeit des gewinnens gesehen. die angabe, die chance auf den gewinn steht bei 1 zu xx millionen ist ja sehr abstrakt; aber:

    du gehst in ein geschäft und findest dort einen regenschirm. dann nimmst du dein handy und tippst eine beliebige telefonnummer ein und ......am anderen ende meldet sich der besitzer des regenschirms.

    das fand ich irgendwie sehr bildlich dargestellt.

    ps: ich tippe trotzdem ;)

    Die Darstellung ist wirklich sehr bildlich. Allerdings ist die Chance den richtigen zu erreichen sogar doppelt so hoch als beim Lotto. (Vorausgesetzt der Regenschrimeigentümer hat ein Handy ;) )

    Die Wahrscheinlichkeit beim Lotto ist 1:140 Mio., in Deutschland gibt es 70 Mio. Handy, also genau die Hälfte.

    Werde nachher mal einen Regenschirm suchen und eine beliebige Nummer wählen. Wenn ich Glück habe, lasse ich es mit dem Lottospielen, das wäre dan zu viel des Guten.